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Albumreview: The Shins – Heartworms (VÖ: 10.03.17)

Nach fünf langen Jahren bringt Frontmann James Mercer mit The Shins wieder ein neues Album auf den Markt. Dieses hört auf den Namen Heartworms und erschien am 10.03.17 bei Columbia Records. Mercer tauschte mal wieder drei Bandmitglieder aus und war diesmal nicht nur als Songschreiber, sondern erstmals nach Oh, Inverted World auch wieder als Produzent aktiv. Wie sich das wohl anhört?

Die Würmer fressen sich ins Herz

Verspielt. So würde ich das Album mit einem Wort beschreiben. Dies zeigt sich schon beim Albumcover, setzt sich im Booklet fort und mündet in interessanten Soundkreationen. Viele Songs von Heartworms sind mir beim ersten Durchhören direkt positiv in Erinnerung geblieben. Das schnellere „Half A Million“ und das eher ruhigere „Heartworms“ werden sicher auch in den nächsten Wochen in meinen Playlisten auftauchen. Trotzdem wirkte das fünfte Studioalbum der Band auf den ersten Blick zum Teil eher etwas schwierig und für mich weniger zugänglich als noch die ersten Platten der Band. Dies änderte sich jedoch mit jedem Durchlauf. Wo viele Songs noch etwas überproduziert wirkten, entfalteten sie nach mehrmaligen Hören ihre komplette Wirkung.

Schon den Opener „Name For You“ fand ich am Anfang schwierig, aber je öfter er lief, desto mehr spielte er sich in mein Herz. „Cherry Hearts“ bleibt auch nach mehrmaligem Hören anstrengend. Die Synthie-Electro Klänge gepaart mit Mercers Stimmen wollen mir nicht gefallen, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Auf dem Album findet sich sogar der schon 3 Jahre alte Titel „So Now What“, was mich dann doch überraschte. Aber hey, der Titel ist solide gut, will dann aber doch nicht so richtig dazu passen. „Mildenhall“ ist ein klasse Song, will aber ebenso nicht so richtig zum Album passen, da dieser Country Stil im gesamten Album leider nicht weiter auftaucht.

Heartworms ist und bleibt ein gutes The Shins Album und eine gute Indie-Pop/Rock-Scheibe für nebenbei. Für mich etwas schwieriger zugänglich als noch die ersten Alben, aber hörbarer als die letzte Platte Port of Morrow. Schwer zu beschreiben. Besorgt euch Heartworms und hört es euch einfach an. Die dazugehörige Tour führt The Shins auch nach Deutschland. Die Tourdaten findet ihr weiter unten.

Titelliste The Shins Heartworms:

  1. Name For You
  2. Painting A Hole
  3. Cherry Hearts
  4. Fantasy Island
  5. Mildenhall
  6. Rubber Ballz
  7. Half A Million
  8. Dead Alive
  9. Heartworms
  10. So Now What
  11. The Fear

Tourdaten von The Shins 2017 in Deutschland:

  • 14.08. Große Freiheit 36, Hamburg
  • 15.08. Huxley’s Neue Welt, Berlin
  • 16.08. Live Music Hall, Köln

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Veröffentlicht inAlben ReviewsMusik

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