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Kategorie: Film

Ihr werdet in diesem Blog auch sehr viel über Filme finden. Kurz-Reviews oder Kinovorschauen. Hier ist alles möglich.

mother! – Packender Psycho-Thriller mit Jennifer Lawrence und Javier Bardem (Filmreview)

Darren Aronofsky (u. a. Black Swan, Requiem For A Dream) bringt mit mother! einen packenden Psycho-Thriller auf die Kinoleinwände. Nachdem die verschiedene Teaser/Trailer zu dem Film, die man im Kino gesehen hat, alles andere in den Schatten gestellt haben, war unser Interesse geweckt. Schon die Machart der Trailer war komplett unterschiedlich zu dem, was man sonst kennt. Dies zieht sich auch durch den Film und ließ den Kinobesuch zu etwas ganz besonderem werden. Zudem liefern Jennifer Lawrence und Javier Bardem in den Hauptrollen eine fantastische Leistung ab.

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Filmreview: Atomic Blonde (2017)

Charlize Theron. 1980er Jahre Soundtrack. Actionfilm in Berlin. Mehr brauchte es nicht, um uns mal wieder vor die Kinoleinwand zu locken. Atomic Blonde stand auf dem Plan, der mit geladenen Actionen-Szenen, einem überragenden Soundtrack und einer tollen Inszenierung mit tollen Schauspielern aufwarten kann. In den Hauptrollen stehen Charlize Theron als Spionin und Ex-Geheimdienstmitarbeiter James McAvoy, die beide eine sehr gute Figur machen. Nachdem ich den Film gesehen habe und das Thema „weiblicher James Bond“ letztens wieder hochkam, hätte man eine richtig gute Besetzung doch schon gefunden. Schon in Mad Max: Fury Road zeigte Theron, dass Actionfilme genau ihr Ding sind.
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Filmreview: Ghost in the Shell (2017)

Cinema-Time! Diesmal ging es für uns in die Realverfilmung des gleichnamigen Mangas Ghost in the Shell. Es hätte am Ende alles schöner werden können, allerdings findet man in Ghost in the Shell keinen schlechten Film. Ein wenig mehr Tiefgang und weniger Hollywood hätten dem Film sicher bessere Kritiken beschert. Denn nach dem Debüt als Regisseur von Rupert Sanders mit Snow White and the Huntsman schneidet auch Ghost in the Shell bei den Kritikern dieser Welt (Rottentomatoes 43%/5.5 und Metacritic 53/100) eher durchschnittlich ab. Grund genug für mich, mir ein eigenes Urteil zu bilden.

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Filmreview: Logan – The Wolverine

Ab dem heutigen Tag (02.03.2017) ist Hugh Jackman zum Letzten Mal in seiner Rolle als Wolverine auf der Kinoleinwand zu sehen. Auch Patrick Stewart als Professor X wird die X-Men mit seiner Anwesenheit nicht weiter beehren. Regisseur James Mangold (Wolverine: Der Weg des Kriegers)  hat mit einem (für Superhelden-Filme) kleinen Budget ein starkes Actionspektakel gezaubert, ganz ohne großes Effektgewitter. Die Story ist relativ einfach gehalten, dafür aber echt emotional und die FSK 16-Freigabe steht dem Film außerordentlich gut. All dies resultiert in dem besten Wolverine-Film, einen der besten X-Men-Filme sowie vielleicht auch in einem der besten Marvel-Filme bis dato: Logan – The Wolverine.

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Filmreview: Warcraft – The Beginning

Warcraft: The Beginning. Ja richtig liebe Journalisten dort draußen: Warcraft und nicht World of Warcraft. Die Geschichte spielt lange vor dem MMORPG und behandelt den ersten Krieg zwischen den Orcs und den Menschen. Von den meisten Fans geliebt, von den Kritikern zum Teil sehr zerrissen. Ich bleibe bei dem Review einigermaßen spoilerfrei, sodass ihr den Artikel ohne Bedenken lesen könnt.

Als langjähriger Fan des Warcraft Universums war es natürlich selbstverständlich, dass dies für mich zu einem Pflichtbesuch im örtlichen Kino wurde. Ich warte seit etlichen Jahren auf diesen Film und war dementsprechend bis in die Haarspitzen gehypt (ja das Wort steht so im Duden). Letzte Woche Freitag war es endlich soweit und ich konnte, mit meinem extra angeschafften Allianz-Shirt, das Kino stürmen. Der Film begann und schon ab der ersten Szene wusste ich: Das wird ein großartiger Abend!

Story im Kinoformat

Ich kann euch gar nicht so genau sagen, wie viele Stunden ich in der Warcraft Welt schon unterwegs war. Es wird sich hierbei aber sicherlich um eine (wenn auch kleine) vierstellige Stundenzahl handeln. Die Lore ist mir deswegen natürlich gut bekannt, auch wenn ich nicht alle Einzelheiten kenne und auch nicht jedes Buch gelesen habe. Und ja der Film weicht zum Teil sehr davon ab, aber das tut diesem eher recht als schlecht. Wer sich daran stört, dass die Lore in dem Film verändert wird und quasi eine Art Alternative Zeitlinie erschaffen wird, wird den Film wohl eher weniger gut finden. Um solch eine Story aber in einen Kinofilm packen zu können, damit ihn jeder versteht und man nicht jedes Detail erklären muss, musste es eben Veränderungen geben. Ihr dürft also kein Herr der Ringe erwarten, wo einem eine halbe Stunde lang auf dem Pferd reitend die Landschaft gezeigt wird. Warcraft: The Beginning ist ein Film bei dem es Schlag auf Schlag geht, wobei 20-30 Minuten mehr dem Film sicherlich gut getan hätten. So werden quasi in jeder Szene neue Charaktere vorgestellt und gerade bei den Orcs müssen sich Laien erst einmal daran gewöhnen, dass es verschiedene Clans gibt und dann versuchen einzuordnen, wer wo hingehört.

Quelle: http://www.warcraft-intlfilm.com/de/
Quelle: http://www.warcraft-intlfilm.com/de/

Die Inszenierung des Films ist grandios. Schon im Blizzard-Logo am Anfang des Films sind erste Easter-Eggs versteckt, die sich durch den Film durchziehen und für den ein oder anderen nostalgischen Lacher sorgen. Die Gestaltung der Landschaft und der Charaktere finde ich ebenso grandios. Sei es Sturmwind, Eisenschmiede, Westfall oder die Darstellung und Aufmachung der Orcs. Die schauspielerische Leistung war durchweg gut, auch wenn ich in Travis Fimmel (im Film: Anduin Lothar) immer Ragnar Lothbrok aus der Fantasy-Serie Vikings sehe.

Auf dem Youtube-Channel von Comicbook.com bekommt ihr einige Einblicke in die Dreharbeiten in Form von kleineren Videoausschnitten. Falls es euch interessiert, schaut ruhig mal rein.

Kleine Kritikpunkte

Die CGI Effekte und das 3D wirkten in weiten Teilen des Films sehr stimmig. Trotz all des Lobes gibt es von meiner Seite aus auch ein paar kleinere Kritikpunkte. Einige 3D-Effekte, gerade bei schnellen Kampfszenen waren extrem verwischt. Wie angesprochen fand ich den Film auch etwas zu schnell und manche Szenenwechsel waren dann doch etwas irritierend. Die Rohvariante des Films bot wohl etwa 40 Minuten mehr an Filmmaterial, welches wir dann hoffentlich in einer Extended Version zu sehen bekommen. Als Warcraft Fan habe ich natürlich eine große rosafarbene Fanbrille auf. Wenn ich die Brille abnehmen würde, wäre der Film wahrscheinlich nur ein guter Durchschnittlicher-Fantasy-Film, der aber durchaus sehenswert ist.

Weitere Filme?

Ich hoffe sehr, dass Warcraft: The Beginning nach den Meldungen aus Deutschland, auch in Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China zum Erfolg wird, damit der Weg für weitere Filme frei ist. Regisseur Duncan Jones hat in Interviews bestätigt, dass er gerne eine Trilogie drehen würde und das Zepter dann weiter geben möchte. Mich persönlich würde es sehr freuen noch weitere Filme oder Serien im Warcraft Universum erleben zu können.

Für Azeroth! Für die Allianz!

Soundtrack

Den wirklich großartigen Soundtrack des deutsch-iranischen Komponisten Ramin Djawadi (u.a. Game of Thrones) könnt ihr euch hier anhören: