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The Naked and Famous live im Uebel&Gefährlich, Hamburg (30.01.2017)

Mein Weg führte am gestrigen Montag mal wieder in die schöne Stadt Hamburg. Dort präsentierte die neuseeländische Indie-Pop-Band The Naked and Famous im Uebel&Gefährlich ihr drittes Studio-Album Simple Forms. Die Band versprühte dabei eine Menge positiver Energien und es war ein wirklich schöner Abend, der auch gleichzeitig meine Konzertsaison 2017 eingeläutet hat.

SHELLS

Eine vielschichtige Produktion mit immer wieder neuen Klängen im Rücken und einer Stimme, die irgendwo an Katie Melua erinnerte. Der erste Eindruck der britischen Musikerin SHELLS war auf jeden Fall sehr gut. Die Support-Tour für The Naked and Famous könnte definitiv dafür sorgen, dass man die Dame demnächst öfter auf die Ohren bekommt. In ihre Debut-EP Shapes solltet ihr auf jeden Fall einmal reinhören!

The Naked and Famous versprühen gute Laune

Um kurz nach 22 Uhr wurde die Musik dann ein weiteres Mal heruntergeregelt und die Lichter wurden langsam gedimmt. Jubelrufe und das Intro zu „The Water Beneath You“ erklangen. Die Bühne wurde langsam von zwei Scheinwerfern erleuchtet und nach und nach traten aus dem dichten Nebel fünf Gestalten hervor. Allen voran natürlich das Gesangs-Duo Alisa Xayalith und Thom Powers, die an diesem Abend perfekt harmonierten und sichtlich Spaß hatten.

Das Publikum im ausverkauften Uebel&Gefährlich hatte an dem Abend auch großen Spaß mit der sympathischen Band und es wurde fröhlich getanzt und textsicher mitgesungen. Gerade zu Songs wie Higher, Punching in a Dream, Hearts Like Ours oder Young Blood kochte die Menge natürlich. Aber es gab auch ein paar wenige ruhige Momente wie z.B. bei Loosing Our Control, in denen man kurz innehalten konnte. Mit „A Stillness“ hatte ich meinen persönlichen Wow-Moment des Abends, da der Song live eine noch größere Wucht darstellt, als ohnehin schon. Ansonsten wurde die bunt-gemischte Setlist fröhlich abgefrühstückt und nach gut 80-85 Minuten endete das Konzert wie es begonnen hatte, nämlich mit zwei neuen Songs vom Album Simple Forms.

Erwähnenswert sei nochmal die wirklich starke Lichtshow, die in dem kleinen Club (zumindest im vorderen Drittel) wunderbar funktioniert. Mal wurde die Bühne abwechselnd von blauem und rotem Licht erstrahlt. Mal mochte man, ob der Schnelligkeit der wechselnden Lichter, den Blick kaum noch auf die Bühne richten. Und mal verschwanden die fünf Gestalten im dichten Nebel, um den Song dann krachend zu beenden. Einige TNAF-Songs sind einfach perfekt dafür gemacht kurz inne zu halten, um dann nochmal komplett aus sich rauszukommen.

Setlist: The Naked and Famous − Uebel&Gefährlich, Hamburg (30.1.2017)

  1. The Water Beneath You
  2. Higher
  3. All of This
  4. Punching in a Dream
  5. Rolling Waves
  6. My Energy
  7. The Runners
  8. The Sun
  9. A Stillness
  10. Hearts Like Ours
  11. No Way
  12. Laid Low
  13. Girls Like You
  14. Young Blood
  15. Last Forever
  16. Rotten

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Veröffentlicht inKonzertberichteMusik

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