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Schumyswelt Beiträge

Filmreview: Warcraft – The Beginning

Warcraft: The Beginning. Ja richtig liebe Journalisten dort draußen: Warcraft und nicht World of Warcraft. Die Geschichte spielt lange vor dem MMORPG und behandelt den ersten Krieg zwischen den Orcs und den Menschen. Von den meisten Fans geliebt, von den Kritikern zum Teil sehr zerrissen. Ich bleibe bei dem Review einigermaßen spoilerfrei, sodass ihr den Artikel ohne Bedenken lesen könnt.

Als langjähriger Fan des Warcraft Universums war es natürlich selbstverständlich, dass dies für mich zu einem Pflichtbesuch im örtlichen Kino wurde. Ich warte seit etlichen Jahren auf diesen Film und war dementsprechend bis in die Haarspitzen gehypt (ja das Wort steht so im Duden). Letzte Woche Freitag war es endlich soweit und ich konnte, mit meinem extra angeschafften Allianz-Shirt, das Kino stürmen. Der Film begann und schon ab der ersten Szene wusste ich: Das wird ein großartiger Abend!

Story im Kinoformat

Ich kann euch gar nicht so genau sagen, wie viele Stunden ich in der Warcraft Welt schon unterwegs war. Es wird sich hierbei aber sicherlich um eine (wenn auch kleine) vierstellige Stundenzahl handeln. Die Lore ist mir deswegen natürlich gut bekannt, auch wenn ich nicht alle Einzelheiten kenne und auch nicht jedes Buch gelesen habe. Und ja der Film weicht zum Teil sehr davon ab, aber das tut diesem eher recht als schlecht. Wer sich daran stört, dass die Lore in dem Film verändert wird und quasi eine Art Alternative Zeitlinie erschaffen wird, wird den Film wohl eher weniger gut finden. Um solch eine Story aber in einen Kinofilm packen zu können, damit ihn jeder versteht und man nicht jedes Detail erklären muss, musste es eben Veränderungen geben. Ihr dürft also kein Herr der Ringe erwarten, wo einem eine halbe Stunde lang auf dem Pferd reitend die Landschaft gezeigt wird. Warcraft: The Beginning ist ein Film bei dem es Schlag auf Schlag geht, wobei 20-30 Minuten mehr dem Film sicherlich gut getan hätten. So werden quasi in jeder Szene neue Charaktere vorgestellt und gerade bei den Orcs müssen sich Laien erst einmal daran gewöhnen, dass es verschiedene Clans gibt und dann versuchen einzuordnen, wer wo hingehört.

Quelle: http://www.warcraft-intlfilm.com/de/
Quelle: http://www.warcraft-intlfilm.com/de/

Die Inszenierung des Films ist grandios. Schon im Blizzard-Logo am Anfang des Films sind erste Easter-Eggs versteckt, die sich durch den Film durchziehen und für den ein oder anderen nostalgischen Lacher sorgen. Die Gestaltung der Landschaft und der Charaktere finde ich ebenso grandios. Sei es Sturmwind, Eisenschmiede, Westfall oder die Darstellung und Aufmachung der Orcs. Die schauspielerische Leistung war durchweg gut, auch wenn ich in Travis Fimmel (im Film: Anduin Lothar) immer Ragnar Lothbrok aus der Fantasy-Serie Vikings sehe.

Auf dem Youtube-Channel von Comicbook.com bekommt ihr einige Einblicke in die Dreharbeiten in Form von kleineren Videoausschnitten. Falls es euch interessiert, schaut ruhig mal rein.

Kleine Kritikpunkte

Die CGI Effekte und das 3D wirkten in weiten Teilen des Films sehr stimmig. Trotz all des Lobes gibt es von meiner Seite aus auch ein paar kleinere Kritikpunkte. Einige 3D-Effekte, gerade bei schnellen Kampfszenen waren extrem verwischt. Wie angesprochen fand ich den Film auch etwas zu schnell und manche Szenenwechsel waren dann doch etwas irritierend. Die Rohvariante des Films bot wohl etwa 40 Minuten mehr an Filmmaterial, welches wir dann hoffentlich in einer Extended Version zu sehen bekommen. Als Warcraft Fan habe ich natürlich eine große rosafarbene Fanbrille auf. Wenn ich die Brille abnehmen würde, wäre der Film wahrscheinlich nur ein guter Durchschnittlicher-Fantasy-Film, der aber durchaus sehenswert ist.

Weitere Filme?

Ich hoffe sehr, dass Warcraft: The Beginning nach den Meldungen aus Deutschland, auch in Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China zum Erfolg wird, damit der Weg für weitere Filme frei ist. Regisseur Duncan Jones hat in Interviews bestätigt, dass er gerne eine Trilogie drehen würde und das Zepter dann weiter geben möchte. Mich persönlich würde es sehr freuen noch weitere Filme oder Serien im Warcraft Universum erleben zu können.

Für Azeroth! Für die Allianz!

Soundtrack

Den wirklich großartigen Soundtrack des deutsch-iranischen Komponisten Ramin Djawadi (u.a. Game of Thrones) könnt ihr euch hier anhören:

Birdy // Docks Hamburg // 20.04.2016

Am 20. April war ich in Hamburg zu Gast, genauer gesagt im ausverkauften Docks. Dort präsentierte die erst 19 –Jährige Britin Jasmine van den Bogaerde, besser bekannt als Birdy, ihr jetzt schon drittes Album Beautiful Lies. Merchandise? Leider Fehlanzeige. So ging es direkt zur Bühne und das Warten begann. Das Docks füllte sich sehr schnell und pünktlich um 21 Uhr ging die Show dann los.

Der Opener: Dan Owen

Zur Eröffnung des Abends kam ein junger Mann namens Dan Owen auf die Bühne, der Birdy bei dieser Tour begleitete. Dan nahm seine Gitarre in die Hand und fing an zu spielen. Seine Musik lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Country, Blues und Rock beschreiben, gepaart mit einer Stimme, die eigentlich eher weniger zu seinem Aussehen passt.

#danowen #hamburg 🇩🇪

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Zwischendurch gab es immer wieder kurze Ansagen, warum er den Song geschrieben hat und er versuchte merklich mit dem Publikum zu interagieren. Als letzten Song spielte Dan Little Red Roster von seiner EP Bad for Me, den ich euch allen wärmstens ans Herz legen möchte. Mit Gitarre, Stompbox und Mundharmonika ist er bei dem Song unglaublich abgegangen. Das Publikum war begeistert und alle freuten sich auf Birdy.

Leider schenkte das hintere Drittel der Location dem sympathischen Briten wenig bis gar keine Aufmerksamkeit. In den Pausen und in den leiseren Passagen trat immer wieder ein Brummen und Tuscheln aus dem Hintergrund, was mich sehr störte.

Endlich Birdy

Es folgte eine längere Umbaupause, wo sogar noch einmal das Klavier geputzt und mit dem Pinsel entstaubt wurde. Dann betrat Birdys fünfköpfige Band die Bühne und fing mit dem Intro zum ersten Song Growing Pains des neuen Albums an. Kurz danach kam Birdy aus dem Hintergrund und setzte sich ans Klavier, welches sie außer für 3 Songs nicht mehr verließ. Vier Lightspots richteten sich auf Birdy und sie stimmte mit in den Song ein. Besonders gefiel mir, dass die Gitarristin und die Keyboarderin zum Teil Birdy gesanglich supporteten, was ein schönes Stimmvolumen kreierte. Danach ging es etwas ruhiger mit einem ihrer bekanntesten Songs People Help the People weiter.

Birdy5

Es folgten unter anderem ihre Coversongs vom ersten Album Young Blood (orig. The Nakend and Famous) und Shelter (orig. The XX). Die Setlist bot allgemein eine gute Mischung aus älteren Songs, wie Wings und natürlich auch eine Auswahl an neueren Songs wie Beautiful Lies oder Wild Horses.

#birdy #hamburg 🇩🇪

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Eines meiner Highlights des Abends war der Song Words as a Weapon. Die Kombination aus Gitarre, der Stimme und des sich langsam aufbauenden Songs gepaart mit der Geige wirkt live einfach unglaublich gut.

Birdy - Words as a Weapon

Vor der Zugabe gab es natürlich die erste Singleauskopplung des neuen Albums Keeping Your Head Up, wo auch beim Publikum etwas Tanzstimmung ausbrach. Selbst Birdy erhob sich von ihrem Klavierstuhl und performte den Song in der Mitte der Bühne.

Eine engelsgleiche Stimme

Viele Worte verlor die junge Britin zwischen den Songs nicht und nach etwa 90 Minuten und 20 Songs verließ die Band die Bühne und Birdy kündigte ihren letzten Song des Abends Skinny Love (orig. Bon Iver) an. Ein magischer Moment. Der komplette Saal war plötzlich still und Birdy sang ihren Song nur begleitet von ihrem Klavier. Gänsehaut!

Ich habe zum ersten Mal bei einem Konzert kaum einen Song wirklich mitgesungen. Sicher hätte ich das tun können, die Texte hätte ich gekannt. Doch gerade bei den ruhigen Songs stand man einfach nur da, schloss die Augen und ließ diese fabelhafte Stimme auf sich wirken, die live noch viel besser klingt als auf CD. Ein wahrlich schöner Abend.

It’s good to be back!

Wie oft ich diesen Beitrag hier in ähnlicher Form schon einmal geschrieben habe, vermag ich gar nicht zu zählen. Nein, ich habe hierfür eigentlich keine Zeit. Ja, ich habe Bock darauf und soviel erlebt in letzter Zeit, worüber ich gerne schreiben möchte. Also was nun? Die simple Antwort ist: einfach wieder anfangen!

Ich habe mich die letzten Wochen echt immer wieder zusammen reißen müssen WordPress nicht zu öffnen, da ich wusste, dass ich allerhand zu tun habe und eh nicht zum bloggen komme. Meine Zeit ist momentan wirklich rar gesät. Das Semester endet in etwa 5 Wochen und die Zeit verfliegt momentan sowieso schon so schnell.

Nichtsdestotrotz brennt es einfach in mir. Ich war die letzten Tage auf der Suche nach einem passenden Theme und habe schon einmal 1-2 Artikel fertig geschrieben. Meine Wahl fiel nun auf das Author Theme von CompeteThemes. Es ist minimal gehalten, responsiv und erfüllt fast alle meine Anforderungen. Mit der Zeit werde ich versuchen, etwas Farbe in den Blog zu bringen und das Design ggf. noch etwas zu verändern, da dies noch relativ unspektakulär aussieht. Trotzdem steht die Readability im Vordergrund und diese ist auf jeden Fall gegeben! Und so werde ich einfach bloggen, wenn ich gerade Spaß habe und es etwas Nennenswertes zu berichten gibt. Alte Artikel, die ich noch lesenswert finde, werde ich in nächster Zeit überarbeiten und wieder online stellen.

Hier übrigens meine ersten neueren Artikel: