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	<title>Alternative &#8211; Schumyswelt</title>
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	<title>Alternative &#8211; Schumyswelt</title>
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		<title>Musik als Selbsttherapie: Hayley Williams und ihr Solo-Debütalbum &#034;Petals For Armor&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 10:19:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[am 08.05.2020 über Atlantic Records / Warner Music veröffentlicht Hayley Williams. Die Paramore-Frontfrau wandelt auf Solopfaden und hat mit Petals For Armor ein Album veröffentlicht,<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Musik als Selbsttherapie: Hayley Williams und ihr Solo-Debütalbum &#034;Petals For Armor&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 08.05.2020 über <em>Atlantic Records / Warner Music</em> veröffentlicht</p>
<p><strong><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-11151" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor.jpg" alt="" width="350" height="350" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor.jpg 1200w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor-300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor-1024x1024.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>Hayley Williams</strong>. Die Paramore-Frontfrau wandelt auf Solopfaden und hat mit <strong><em>Petals For Armor</em></strong> ein Album veröffentlicht, auf dem sie sich selbst therapiert. Das ganze Projekt fühlt sich wie die Reise durch Hayleys Seelenleben an. Gefühlt gab es bis zur kompletten Veröffentlichung fast jede Woche einen neuen Song mit dem sich Hayley, wie ein aufgehende Blume, ein Stück weiter öffnete. Um all die Zusammenhänge zu verstehen, muss man genauer hinhören und sich mit Hayleys Geschichte auseinandersetzen, aber dann geht es richtig ans Herz. Brillant und teils sehr direkt und ehrlich geschrieben und mit viel Liebe zum Detail produziert, ist <strong><em>Petals for Armor</em></strong> für mich ein unglaublich authentisches und emotionales Gesamtpaket und jetzt schon eines meiner liebsten Musikalben des Jahres.</p>
<p><span id="more-11127"></span></p>
<h2>Von &#34;After Laughter&#34; zu &#34;Petals For Armor&#34;</h2>
<p>Wer sich die Lyrics auf <strong>Paramore</strong>s letztem Album <strong><em>After Laughter</em></strong> mal genauer angesehen hat, kann so ungefähr nachvollziehen, wie es um die psychische Verfassung von <strong>Hayley Williams</strong> stand. Depressionen, Selbstmordgedanken, posttraumatische Belastungsstörungen. Damals verstand sie noch nicht, warum sie sich so fühlte und begab sich in therapeutische Behandlung, um tiefer in sich selbst zu graben. Aus den Sitzungen mit ihrer Therapeutin ist die Idee für <strong><em>Petals For Armor</em></strong> erblüht, um all ihre Erlebnisse und vielleicht nicht gemachten Erfahrungen hin zum Erwachsensein zu verarbeiten.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FAEB6ibtdPZc%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Für das Album hat sie mit ihren langjährigen Weggefährten und engen Freunden zusammengearbeitet. Gemeinsam mit Paramore-Gitarrist <strong>Taylor York</strong> hat sie das ganze Album produziert. Paramore-Drummer <strong>Zac Farro</strong> war ebenfalls mit dabei und hat auf einigen Songs die Drums eingespielt und das Musikvideo zu &#34;Dead Horse&#34; produziert. Und auch Paramores Tour-Musiker <strong>Joseph Howard</strong> hat mitgeschrieben.</p>
<p>Der Veröffentlichungsweg war im Vergleich zu sonstigen Musikalben eher ungewöhnlich, hat mir aber sehr gut gefallen. Statt der üblichen 3-5 Singles bevor das Album erscheint, besteht <strong><em>Petals For Armor</em></strong> aus drei EPs, die sich nacheinander (veröffentlicht im Februar, April und Mai) zu dem kohäsiven Gesamtkonzept zusammenfügen. So hatte man Zeit sich mit all den Aussagen und Gefühlen der jeweiligen Songs auseinanderzusetzen.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FeIZkVaM-0K8%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Musikalisch ist es irgendwie Kategorie werden viele Einflüsse Genre-übergreifend eingeflochten, die Hayley in ihrem Leben beeinflusst haben. Das Album versprüht finde ich sehr viele 80s-Vibes (Stichwort Baselines). Manche Songs klingen mal nach Radiohead, mal nach Björk. &#34;Dead Horse&#34; könnte auch ein <strong><em>After Laughter</em></strong> Song sein und &#34;Sugar on the Rim&#34; ist vielleicht der beste Madonna Song seit Jahren. Das Album wurde mit sehr viel Liebe produziert und das hört man auch. Stimmlich zeigt Hayley sich von verschiedensten Seiten und es ist einfach eine Wohltat sie durch das Album zu begleiten.</p>
<h2>Zurück ins Leben</h2>
<p>Man könnte sagen durchläuft Hayley auf dem Album inhaltlich drei Phasen. Am Anfang steht die Wut: &#34;<em>Rage is a quiet thing</em>&#34; (erste Zeile auf &#34;Simmer&#34;). Danach folgen Akzeptanz und Wiedergeburt. Sie stellt sich ihren Ängsten und lernt mit ihnen zu tanzen, was man sehr schön im Video zu &#34;Cinnamon&#34; miterleben kann. Ehrlichkeit und Authentizität stehen besonders im Vordergrund. Zeilen wie &#34;<em>&#39;Cause now that I want to live Well, everybody around me is dying</em>&#34; (&#34;Leave It Alone&#34;) schlagen dabei schon sehr in die Magengrube. &#34;Sudden Desire&#34; ist ein Song über die Lust auf jemanden, die man nicht fühlen sollte. Das kann glaube ich jeder irgendwie nachvollziehen. &#34;Dead Horse&#34; behandelt Verrat und all das, was 2017 zur Trennung von ihrem damaligen Mann führte.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F4x7jORhJntM%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Mit &#34;Over Yet&#34;, für das auch ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KL6UKhr4b84">Workout-Video</a> erschienen ist, versucht sie Menschen Mut zu machen, sich nicht aufzugeben, sondern den Widerstand zu überwinden. Für &#34;Roses/Lotus/Violet/Iris&#34; hat sie sich für die Hintergrundstimmen die fantastische Supergroup <strong><em>boygenius</em></strong> (Julien Baker, Phoebe Bridgers, and Lucy Dacus) mit ins Boot geholt und behandelt weibliches Empowernment.</p>
<p>&#34;Why We Ever&#34; blickt auf eine vergangene Beziehung zurück und fragt, wieso diese eigentlich enden musste, warum die Dinge jetzt anders sind und was die Person wohl gerade vorhat. Vor allem der zweite Part mit dem knarrenden Piano und Zeilen wie &#34;<em>Tried to keep myself from hurting, I don&#8217;t know why anymore</em>&#34; sorgten bei mir für Gänsehaut. Hayley hat das Lied im <a href="https://www.instagram.com/p/B_A5OLjpaTI/?utm_source=ig_embed">Dezember 2018 an einem Tiefpunkt</a> geschrieben. Sie lernte schlechte Gewohnheitsmuster zu erkennen und daraus zu erwachsen. Auch &#34;Pure Love&#34; beschäftigt sich mit Ängsten und sie sagt zu sich selbst, dass sie sich öffnen und auch von ihrer verletzlichen Seite zeigen muss, wenn sie echte Liebe spüren will.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F0jC-iHdy41k%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Einen der besten Songs hat sie sich für ganz zum Schluss aufgehoben. &#34;Crystal Clear&#34; beschreibt Hayleys Bereitschaft weiterzumachen und sich nicht ihren Ängsten hinzugeben. Kleiner Fakt am Rande: Im Outro ist der <a href="https://www.instagram.com/p/B_5SNsmp-d5/">Liebessong &#34;Friends or Lovers&#34; von Hayleys Großvater</a> mit verarbeitet, den er immer am Klavier gespielt und für Hayley seit frühsten Tagen sehr wichtig ist.</p>
<h2>Neubeginn</h2>
<p><strong>Hayley Williams</strong> blüht (&#34;blooming&#34;-Metapher in einigen Songs) im Verlaufe des Albums regelrecht auf und zeigt sich von ihrer verletzlichen Seite. Sie hat gelernt mit ihren Ängsten zu tanzen, wieder aufzustehen, sich wieder für Liebe und das Leben selbst zu öffnen und sie fühlt sich nun &#34;wohl in der Unbequemlichkeit des Wachstums&#34;.</p>
<p>In erster Linie hat sie das Album natürlich für sich selbst geschrieben. Aber ich glaube sie möchte den Menschen, vor allem in den jetzigen schweren Zeit auch Mut machen. Mut machen sich seinen Ängsten zu stellen, Dinge zu wagen, sich auf Widerstand einzulassen, sich zu öffnen. Man kann sehr viel aus ihrer Geschichte, den Interviews und dem Album für sich persönlich lernen und ich bin verdammt froh, dass sie all die Intimität mit uns geteilt hat. Danke, Hayley. &lt;3</p>
<h2>Weiterführende Links zu &#34;Petals For Armor&#34;</h2>
<p>Wer noch mehr über Hayley Williams und ihr Projekt <strong><em>Petals For Armor</em></strong> erfahren möchte, dem habe ich hier mal ein paar Links eingefügt. Vor allem die Interviews mit <strong>Zane Lowe</strong> sind fantastisch. Er ist vielleicht einer der einfühlsamsten Interviewer, die es im Musikbusiness gibt. Seine beiden Gespräche (das zweite gibt es bisher eigentlich nur bei Apple Music, aber bei YouTube findet man es auch) mit <strong>Hayley Williams</strong> fühlen sich beinahe an wie Therapiestunden, ohne dass Zane Lowe mehr preisgibt als sie möchte.</p>
<ul>
<li><a href="https://lnk.to/PetalsforArmor"><em><strong>Petals For Amor</strong></em> Albumlink</a> (lnk.to)</li>
<li><a href="https://genius.com/albums/Hayley-williams/Petals-for-armor">Lyrics zum Album</a> (Genius.com)</li>
<li><a href="https://pitchfork.com/features/song-by-song/hayley-williams-petals-for-armor-interview/">Hayley Williams Breaks Down Every Song on Her Deeply Personal Solo Album, Petals for Armor</a> (Pitchfork.com)</li>
<li><a href="https://www.nytimes.com/2020/03/04/arts/music/hayley-williams-paramore.html">How Hayley Williams Saved Herself (and, BTW, Paramore)</a> (NYTimes.com)</li>
</ul>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FgTuq6_bqUEk%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Depressionshilfe</h2>
<p>Da mir das Thema sehr wichtig ist, hier noch einmal der Hinweis, dass man Sorgen teilen kann. Leichter gesagt als getan, ich weiß, aber es hilft! Vertraut euch euren liebsten Verwandten oder Freunden an. Auf den Seiten der <a href="https://www.deutsche-depressionshilfe.de/">Deutschen-Depressionshilfe</a> findet ihr vielerlei Informationen rund um das Thema Depression. Auch bei der <a href="http://www.telefonseelsorge.de/">Telefonseelsorge</a> kann euch zumindest anfänglich geholfen werden. Das Wichtigste: Ihr seid mit eurer Krankheit nicht allein. Man ist für Euch da. Ich bin für Euch da. &lt;3</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bon Iver läuten mit &#034;i,i&#034; den Herbst ein</title>
		<link>https://schumyswelt.de/albumreview-bon-iver-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 08:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[am 30.08.2019 über Jagjaguwar veröffentlicht Der Sommer nimmt noch einmal einen letzten langen Atemzug, da haben Bon Iver mit ihrem neuen Album i,i bereits den<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/albumreview-bon-iver-ii/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Bon Iver läuten mit &#034;i,i&#034; den Herbst ein</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 30.08.2019 über <em>Jagjaguwar</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/08/Bon-iver-ii-album-artwork.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-10107" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/08/Bon-iver-ii-album-artwork.jpg" alt="" width="335" height="335" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/08/Bon-iver-ii-album-artwork.jpg 500w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/08/Bon-iver-ii-album-artwork-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/08/Bon-iver-ii-album-artwork-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px" /></a>Der Sommer nimmt noch einmal einen letzten langen Atemzug, da haben <strong>Bon Iver</strong> mit ihrem neuen Album <strong><em>i,i</em></strong> bereits den Herbst eingeläutet. Schon 22 Tage (Justin Vernons Lieblingszahl) vor dem eigentlichten Release wurde das Album digital veröffentlicht. Mastermind <strong>Justin Vernon</strong> bezeichnet das Album selbst als den Herbst, um seine Reihe abzuschließen. <strong>Bon Iver</strong> startete einst als Soloprojekt und war schon immer ein Rückzugsort für Justin Vernon. Alles begann mit <strong><em>For Emma, Forever Ago</em></strong>, welches er im Winter alleine in einer zugeschneiten Waldhütte geschrieben hat, um sich selbst neuzuordnen. Es handelt von verlorener Liebe und Mediokrität. Mit dem jetzigen Album ist die Anzahl der beteiligten Personen so groß wie nie. Er hat sich geöffnet, eine Heilung vollzogen, zu sich selbst gefunden und zeigt mit <strong><em>i,i</em></strong> die musikalischen Möglichkeiten im alternativen Mainstream auf.</p>
<p><span id="more-10035"></span></p>
<h2>&lt;3</h2>
<p>Je mehr ich über Bon Iver lese und in mich aufsauge, desto mehr schließe ich diese Band in mein Herz. Und es musste dann auch so kommen, dass mich das neueste Werk <strong><em>i,i</em></strong> komplett in seinen Bann gezogen hat. Ein Album, was in seiner Gesamtheit vielleicht nicht beim ersten Mal zündet, doch je mehr man sich diesem öffnet, umso größerer Schönheiten findet man. Dabei ist es deutlich zugänglicher als das sehr fragmentierte <strong><em>22, A Millionen</em></strong>. Es finden sich sogar ein paar Hits, wenn man davon sprechen möchte. &#34;Hey, Ma&#34; ist nach über 40 Durchgängen in den letzten 2 Wochen vermutlich jetzt schon mein Lieblingssong des Jahres. Daneben gibt es mit &#34;Faith&#34;, &#34;Naeem&#34;, &#34;Salem&#34; noch mindestens drei weitere 10/10 Songs.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-bon-iver-ii/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FHDAKS18Gv1U%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Die Songnamen sind diesmal deutlich leserlicher als beim letzten Album, aber nicht weniger kryptisch. Laut Vernon verstecken sich hinter den Titeln Namen bzw. Anspielungen darauf. “Sh’Diah” ist bspw. ein Akronym für “<strong>Sh</strong>ittiest <strong>D</strong>ay <strong>I</strong>n <strong>A</strong>merican <strong>H</strong>istory” und ist ein klarer Fingerzeig auf die Wahl des jetzigen US-Präsidenten. &#34;Jelmore&#34; versteckt sich in der ersten Songzeile &#34;Well, anGEL MOURn savanna&#34;, in dem er metaphorisch über den Klimawandel spricht. Wo auf vergangenen Alben eher persönliche und introspektive Themen behandelt wurden, fließen jetzt auch weltliche Themen mit ein.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-bon-iver-ii/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FqupZtJQdNao%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Aber es kommt manchmal auch nicht darauf an, den eher undurchsichtigen Lyrics zu lauschen. Diese verbessern das ohnehin schon fantastische Hörerlebnis nur noch einmal. Auch musikalisch muss sich diese Band nicht mehr beweisen. Was da wieder für ein Großaufgebot an Instrumenten und Spielereien aufgefahren wird, ist einfach nur großartig. <strong>Bon Iver</strong> erzeugen einfach eine magische Atmosphäre, welche einen umarmt und in welcher man sich geborgen fühlt. Justin Vernon selbst gibt nie viel über den Inhalt seiner Musik preis und auch ich möchte das Album einfach so stehen lassen. Die Musik und Texte von Bon Iver können für jeden etwas anderes bedeuten und jeder sollte sich selbst ein Bild davon machen. Der (musikalische) Herbst kann kommen, der passende Soundtrack ist mit <strong><em>i,i</em></strong> (und eigentlich der gesamten Diskographie von <strong>Bon Iver</strong>) bereits gefunden.</p>
<h2>Interview mit Zane Lowe</h2>
<p>Wer mehr über <strong>Bon Iver,</strong> <strong>Justin Vernon</strong> und <strong><em>i,i</em></strong> erfahren möchte, sollte sich das Interview mit <strong>Zane Lowe</strong> anschauen, der mit klugen Fragen einiges aus Justin herausbekommen hat. Ein super spannender Einblick in die Gefühlswelten von Justin Vernon, der sehr offen über seine Depressionen, Ängste und Sorgen und auch von Problemen in den jeweiligen Albenphasen erzählt.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-bon-iver-ii/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FhGFndAXtnro%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Im Rausch der Gefühle: CLOVES mit ihrem Debütalbum &#034;One Big Nothing&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/albumreview-cloves-one-big-nothing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 16:20:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[am 28.09.2018 über Island Records / Universal veröffentlicht Über manche Künstlerinnen, die ich schon länger verfolge, habe ich hier auf dem Blog noch gar nicht<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/albumreview-cloves-one-big-nothing/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Im Rausch der Gefühle: CLOVES mit ihrem Debütalbum &#034;One Big Nothing&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 28.09.2018 über <em>Island Records / Universal</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/cloves-one_big_nothing_albumcover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7811" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/cloves-one_big_nothing_albumcover-1024x1024.jpg" alt="" width="330" height="330" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/cloves-one_big_nothing_albumcover-1024x1024.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/cloves-one_big_nothing_albumcover-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/cloves-one_big_nothing_albumcover-300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/cloves-one_big_nothing_albumcover-768x768.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/cloves-one_big_nothing_albumcover.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" /></a>Über manche Künstlerinnen, die ich schon länger verfolge, habe ich hier auf dem Blog noch gar nicht geschrieben. So ist es auch in dem Fall von Kaity Dunstan aka. <strong>CLOVES</strong>. Die junge Australierin hat vor wenigen Tagen ihr Debütalbum <strong><em>One Big Nothing</em></strong> veröffentlicht, welches ich euch unbedingt vorstellen und ans Herz legen möchte. Musikalisch probiert sich die 23-Jährige aus und bietet ein Mix aus Soul, Pop und Rock. Die Arrangements versprechen einen poppigen Sound, der mit allerhand Indie-Rock-Noten durchsetzt ist. Lyrisch textet sie sich allerhand Dinge von der Seele, wie die Liebe, die Einflussnahme der Umgebung auf einen und die Verletzlichkeit des Menschen selbst. Stimmlich ist sie dabei immer mit einer gewissen Verruchtheit unterwegs und erinnert dabei in Ansätzen an <strong>Amy Winehouse</strong> oder <strong>Adele</strong>, ohne diese aber irgendwie imitieren zu wollen.</p>
<p><span id="more-7808"></span></p>
<p>Ich liebe Debütalben. In den ersten Songs einer Künstlerin ist so die Seele für das weitere Schaffen eingefangen und legt den Grundstein. Nach Singles und kleineren EPs kann sich eine Künstlerin das erste Mal auf Albumlänge entfalten und alles rauslassen, was sie beschäftigt. Thematisch stehen oft intime Gedanken, private Themen und die Sicht aufs Leben im Vordergrund. Auch auf das Debütalbum <strong><em>One Big Nothing</em></strong> von <strong>CLOVES</strong> trifft das zu und ja: Ich liebe auch dieses Album.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-cloves-one-big-nothing/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FplIlqObzqLw%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><strong>Cloves</strong> ist Teil meiner wichtigsten Playlist, die ich hier demnächst mal vorstelle und ich verfolge sie seit mittlerweile 2 Jahren. Nach der Teilnahme bei <em>The Voice Australia</em> erschien ihre erste EP <strong><em>XIII</em></strong> bereits 2015 und war soundtechnisch heruntergekürzt auf das Wesentlichste. Wahrgenommen habe ich sie dann, als ihr Song &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=kM1wb2hXLws">Don&#8217;t Forget About Me</a>&#34; erschien und im Film <em>Ein ganzes halbes Jahr</em> in einem Gänsehautmoment gefeatured wurde.</p>
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<p>Mit dem ersten Titel &#34;Bringing The House Down&#34; des Albums setzt sie schon einmal eine ordentliche Marke. Die klangfüllende Gitarre und diese tolle Stimme lassen Herzen höher schlagen und entfalten sich bis zum Refrain immer mehr. Die Arrangements auf dem Album sind oft zurückhaltend, damit die außergewöhnliche Stimme von Cloves genügend Platz bekommt. An den passenden Stellen klirren dann aber auch gerne die Gitarre und setzen akzentuierte Höhepunkte. Vom Sound her könnte man bei einigen Songs (&#34;California Numb&#34;) glatt an die zurückgehaltenen Songs der <strong>Arctic Monkeys</strong> denken.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-cloves-one-big-nothing/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FM2uYhjz00L8%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Wie so oft, sind es aber die ruhigen und melancholischen Momente, oft begleitet von Piano- und Gitarrensounds, in denen <strong>Cloves</strong> für mich ihre Stärken voll ausspielen kann. Sie treffen mitten ins Herz und lassen einen fühlen. Das engelsgleiche und neu-eingespielte &#34;Frail Love&#34; war schon auf ihrer ersten EP zu hören und zeigt ihrerseits eine tolle stimmliche Entwicklung. Das Highlight für Ohr und Herz hat sich <strong>Cloves</strong> bis zum Schluss aufgehoben. &#34;One Big Nothing&#34; fährt noch einmal alles auf, was das Album musikalisch zu bieten hat und endet ganz groß.</p>
<p><strong>CLOVES</strong> legt mit &#34;One Big Nothing&#34; ein Debütalbum vor, welches Eindruck hinterlässt und handwerklich geradezu perfekt ist. Es ist total spannend zu hören, wie sich das Album, wie ein Fluss durch vielerlei Länder schlängelt und dennoch wie aus einem Guss wirkt. Die Lyrics sind überragend und es macht großen Spaß ihr zuzuhören. Hört einfach mal rein!</p>
<p>Kleiner Spoiler zum Schluss: Vielleicht gibt es in den nächsten Wochen noch eine kleine Überraschung in Sachen CLOVES hier auf dem Blog. Edit: <a href="https://schumyswelt.de/cloves-im-interview-one-big-nothing-songwriting-nervositaet/">Hier geht es zum Interview mit CLOVES</a>!</p>
<h3>Tracklist: CLOVES &#8211; <em>One Big Nothing</em></h3>
<ol>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=H_TJs9vH0ow">Bringing The House Down</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=plIlqObzqLw">Wasted Time</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=mepUaXoo8wc">Better Now</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=M2uYhjz00L8">California Numb</a></li>
<li>Hit Me Hard</li>
<li>Frail Love</li>
<li>Kiss Me In The Dark</li>
<li>Up And Down</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=F_Jk_uQ4gSg">Don&#8217;t You Wait</a></li>
<li>One Big Nothing</li>
</ol>
<h3>Cloves: Tourdaten 2018</h3>
<p>Dieses Jahr leider nur Köln und Berlin, wo ich es an beiden Tagen nicht hinschaffen werde, aber ich schätze mal, dass sie nächstes Jahr wieder nach Europa kommen wird.</p>
<ul>
<li>15.10.2018 &#8211; Berlin, Privatclub</li>
<li>16.10.2018 &#8211; Köln, Artheater</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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