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	<title>Zendaya &#8211; Schumyswelt</title>
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	<title>Zendaya &#8211; Schumyswelt</title>
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		<title>DIE Teenager-Erfolgsserie: EUPHORIA</title>
		<link>https://schumyswelt.de/serienempfehlung-euphoria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 18:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme & Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[A24]]></category>
		<category><![CDATA[Euphoria]]></category>
		<category><![CDATA[HBO]]></category>
		<category><![CDATA[Labrinth]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Levinson]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Zendaya]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Serien muss bei mir wirklich alles passen, damit ich überhaupt die Motivation habe, über mehrere Staffeln jahrelang dranzubleiben. Die Story muss mich fesseln, die<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/serienempfehlung-euphoria/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">DIE Teenager-Erfolgsserie: EUPHORIA</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Serien muss bei mir wirklich alles passen, damit ich überhaupt die Motivation habe, über mehrere Staffeln jahrelang dranzubleiben. Die Story muss mich fesseln, die Figuren sollten interessant sein, eine gewisse eigene Atmosphäre muss vorherrschen und audiovisuell sollte es auch überzeugen. In der Coming-of-Age-Teen-Drama-Highschool-Serie <strong>EUPHORIA</strong> (produziert von A24/HBO) habe ich all das gefunden.</p>
<p>Der Basisplot basiert dabei auf <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Euphoria_(Israeli_TV_series)">einer israelischen TV-Miniserie</a> mit demselben Titel. Im Mittelpunkt steht die anfangs 17-Jährige <strong>Rue</strong>, die nach einem Drogenabsturz und Rehab-Aufenthalt wieder zurück zu ihrer Schwester und Mutter kommt und erstmal versuchen muss mit dem Leben wieder klarzukommen und nicht wieder abzurutschen. Thematisch pendelt die Serie zwischen Sucht, Drogen, Sexualität, Selbstbestimmung und Mental Health, alles mit leicht überzeichneten Charakteren an einer amerikanischen Highschool. Der Mann hinter der Show, <a href="https://www.instagram.com/p/Byq3--QAUP5/">Sam Levinson, der früher selber drogensüchtig war</a>, hat vieles aus seiner Geschichte in die Serie und in die Hauptfigur <strong>Rue</strong> gesteckt. Mittlerweile existieren zwei Staffeln und für mich passt hier einfach alles, von der künstlerischen Vision bis hin zu den psychisch-faszinierenden Figuren.</p>
<p><span id="more-12492"></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Triggerwarnung: Die Serie hat nicht ohne Grund eine Altersempfehlung ab 16 Jahren. Thematisiert und gezeigt werden Mental Health Probleme, Drogensucht und -konsum, Gewalt, Nacktheit, sexueller Content und das alles nicht zu knapp. Achja und Red Flags everywhere. Die zweite Staffel dreht dahingehend noch etwas mehr auf und startet auch direkt mit WTF-Momenten, Blut und offenen Wunden. Selbst Zendaya hat <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://twitter.com/Zendaya/status/1480318350169235456">eine Triggerwarnung</a></span> ausgesprochen.</span></strong></p>
<h2>Die Erzählweise</h2>
<p>Die Handlung von <strong>Euphoria</strong> wird aus der Sicht von <strong>Rue</strong> erzählt, die ihre Gedanken aus dem Off beiträgt und verschiedene Szenen einleitet. Mit ihrer Drogengeschichte sollte klar sein, dass sie eine unzuverlässige Erzählerin ist und man nicht unbedingt jedes Bild glauben darf. Auch springt die Handlung gerne mal etwas. In den ersten sieben Minuten der Serie bekommen wir einen Recap von ihrer Story zu sehen, bevor in den weiteren Folgen anfangs Backstorys jeweils eines Charakters von ihr beschrieben werden.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/serienempfehlung-euphoria/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FUR4Pxgnm-GA%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Man kann ja schon erahnen, dass Rue die Drogen nicht einfach ignorieren kann. Spannend finde ich hier die Auswirkungen auf ihr Umfeld (Familie und Freund:innen) und die damit verbundenen Konsequenzen. Auch psychologisch lässt sich hier einiges ergründen. Nebenbei machen sich noch weitere Nebenhandlungen auf und die einzelnen Figuren bekommen eigene kleine Geschichten und Entwicklungen, die es zum Teil sehr in sich haben. Auch hat das Drehbuch in vielen Episoden echt clevere Einfälle: Der One-Direction-Fanfiction-Moment in Episode Drei, der One-Shot während eines Jahrmarktes, die Powerpoint-Präsentation über Dick-Pics, die siebte Episode als Beispiel, wie sich Depressionen auswirken können oder der Einsatz von Lordes &#34;Liability&#34; in Jules Spezialfolge.</p>
<p>Ja, wir haben es hier mit einer Teen-Serie zu tun und sie folgt auch manchmal gewissen Klischees, aber in deutlich bestimmterer und direkterer Art. Alles sehr roh, ohne etwas zu beschönigen. So viel Konsum von Alkohol, Drogen, dem Zeigen von Nacktheit oder der exorbitanten Anzahl an Penissen habt ihr noch nie in einer Fernsehsendung gesehen. Ebenfalls wird Sexualität in vielen Formen (Sex, LGBTQ, Fetisch) auch recht explizit gezeigt.</p>
<h2>Ein Wandel von Staffel 1 zu 2</h2>
<p>Ich habe ein bisschen gebraucht, um in die Serie hineinzufinden, weil doch viele Charaktere vorgestellt werden und man erst nach 2-3 Folgen die Verbindungen erkennt. Gerade in Folge 4, mit den Ereignissen auf einem Jahrmarkt, nimmt es richtig an Fahrt auf. Die erste Staffel endet an einem Höhepunkt oder eben Tiefpunkt, je nachdem wie man es betrachten möchte. Aufgrund der Pandemie verzögerte sich die zweite Staffel doch länger als geplant. Während der Zeit hat das Team zwei Spezial-Episoden gedreht. In der ersten trifft sich <strong>Rue</strong> mit ihrem Mentor <strong>Ali</strong>, in der zweiten Rues neue beste Freundin <strong>Jules</strong> mit ihrer Therapeutin. Beide sind ähnlich minimal aufgebaut und konzentrieren ihre Dialoge auf das Innenleben der beiden Charaktere, was mir sehr gut gefallen hat, weil hier nochmal deutlich tiefer in der Psyche der beiden gegraben wurde.</p>
<p>Die zweite Staffel wird dann sehr wild. Wir steigen noch tiefer in die Drogenunterwelt ein, es wird brutaler und dreht an vielen Stellen etwas sehr frei. Der melancholische Vibe, den ich so an der ersten Staffel mochte, ist mir dabei leider etwas verloren gegangen. Ich müsste die zweite Staffel aber noch ein weiteres Mal sehen, um das nochmals auf mich wirken zu lassen. Immerhin bekommt die &#39;beste&#39; Freundin von <strong>Rue</strong> und meine Lieblingsfigur <strong>Lexi</strong> deutlich mehr Platz zur Entfaltung. Zudem münden einige lose Enden der ersten Staffel in ein großes Finale.</p>
<h2>Toller Cast</h2>
<p>Zunächst sei einmal das Casting-Team zu loben, das hier einen sehr guten Job gemacht hat. Einige der Schauspieler:innen sind in ihren ersten Rollen zu sehen und fast alle stehen noch am Anfang ihrer Karriere. Keine Person fällt hier aus der Reihe, alle verkörpern ihre Figuren außerordentlich gut. Allen voran <strong>Zendaya</strong>, die &#39;Rue&#39; spielt, als wäre ihr das alles selber so passiert. Die schelmischen Blicke, ihr Acting im Rausch, einfach ihr gesamtes Auftreten wirkt so glaubwürdig und hierfür gab es zurecht einen Emmy.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/serienempfehlung-euphoria/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Frqzf8NxcVDQ%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><strong>Hunter Schafer</strong> als &#39;Jules&#39; und <strong>Angus Cloud</strong> als &#39;Fezco&#39; spielen hier ihre allerersten Rollen überhaupt! <strong>Maude Apatow</strong> spielt &#39;Lexi&#39; und bekommt in der zweiten Staffel deutlich mehr Screentime. Leider geht das auch auf Kosten anderer Charaktere, deren eigene Storyarcs nur teilweise voranschreiten. Das hat allerdings auch damit zu tun, dass die Serie eben aus der Sicht von <strong>Rue</strong> erzählt wird. Dabei sind auch <strong>Sydney Sweeney</strong>, <strong>Alexa Demie</strong>, <strong>Jacob Elordi</strong>, <strong>Eric Dane</strong>, <strong>Barbie Ferreira</strong>, <strong>Colman Domingo</strong>, die ihre Figuren ebenfalls bestens ausfüllen.</p>
<h2>Audiovisuell überzeugend</h2>
<p>Nicht nur die Thematik, auch die Präsentation ebendieser hat mich absolut beeindruckt. Was in den audiovisuellen Bereichen an Arbeit investiert wurde, fand ich für eine Serie überraschend. Erst einmal der Look, der mit seinen unterschiedlichen Lichtstimmungen auffällt. Mal sind die Bilder Sonnenlicht-geflutet überstrahlt und es entsteht eine träumerische, trippy Atmosphäre. Im Gegensatz dazu stehen in melancholische Dämmerung getauchte blau-lila Bilder. Unterstützt wird der Rausch auch noch durch immersive und unübliche Kamerafahrten und kreative Übergänge, die ich so auch noch nie gesehen habe. In einer von unten gefilmten Szenen denkt man ein Charakter steht an einem Abgrund und will sich umbringen; dabei ist es eine Szene in der sich die Person Hilfe verschafft und auf etwas in ihrer Hand schaut.</p>
<p>Musik ist mir ebenso wichtig, wie das Optische. Für den Soundtrack zeichnete sich der britische R&#8217;n&#8217;B Künstler <strong>Labrinth</strong> verantwortlich, welcher die Serie in ihrem Kunstwerk erst komplettiert. Die längeren Stücke sind allesamt so unique und stehen quasi für ihr eigenes Genre. Könnte ich mir stundenlang anhören, so gut ist das.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/serienempfehlung-euphoria/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fr91dDtjHWCk%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Spannend ist vor allem der Einsatz des Songs &#34;All For Us&#34; (feat. Zendaya), der immer angespielt wird, wenn Rue wieder kurz vor einem Drogentrip oder Breakdown steht. Je näher sie einem Tiefpunkt kommt, desto mehr wird von dem Song preisgegeben. Achtet mal drauf. In der zweiten Staffel gibt es wieder so einen Song.</p>
<p>Auch spielt allgemein popkulturelle Musik eine wichtige Rolle, die in Hülle und Fülle über die Bilder gelegt wird. In der <a href="https://open.spotify.com/playlist/2k3kxQRoRtNLMJchFAymmO?si=b76aa72c9ff94f22">offiziellen Playlist auf Spotify</a> sind nach den 18 Folgen mittlerweile 247 Songs gelistet.</p>
<h2>Euphoria, ein Serienhit</h2>
<p>Die Serie konnte jetzt mit Staffel 2 einen noch größeren Hype auch auf den sozialen Netzwerken generieren. Auf HBO ist <strong>Euphoria</strong> nach <strong>Game of Thrones</strong> jetzt die <a href="https://variety.com/2022/tv/news/euphoria-season-2-finale-ratings-1235192015/">zweitmeistgesehen Serie des Senders</a>. Schon vor dem Ende der zweiten Staffel wurde <a href="https://pressroom.warnermedia.com/us/media-release/hbo-0/euphoria/hbo-renews-drama-series-euphoria-third-season">grünes Licht für eine dritte</a> gegeben. Mich hat das alles komplett abgeholt und emotional teilweise sehr mitgenommen und ich freue mich schon auf mindestens eine weitere Staffel. In der letzten Folge werden auch ein paar Hinweise gestreut, wie es mit <strong>Rue</strong> weitergehen könnte. Hier in Deutschland könnt ihr <a href="https://skyticket.sky.de/entertainment-cinema">Euphoria</a> über Sky schauen (<a href="https://skyticket.sky.de/entertainment-cinema">Sky Ticket Entertainment</a> (keine Werbung) ist die Serien-Abteilung und bekommt ihr für monatlich kündbare 9,99€). Die deutsche Synchronisation sollte seit heute ebenfalls verfügbar sein.</p>
<h3>Weiterlesen:</h3>
<ul>
<li><a href="https://www.refinery29.com/de-de/2022/02/10863714/euphoria-staffel-2-drogen-sexueller-missbrauch">Staffel 2 von Euphoria: Warum ich nach Episode 5 nicht mehr weitergucke</a> (Refinery29.com)</li>
<li><a href="https://www.theguardian.com/tv-and-radio/2022/mar/02/euphoria-most-loved-hated-tv-show">How did Euphoria become the most loved and hated show on TV?</a> (TheGuardian.com)</li>
<li><a href="https://time.com/6152502/euphoria-hbo-teenage-drug-use/">What Euphoria Gets Right—and Wrong—About Teen Drug Use and Addiction</a> (Time.com)</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DAS Kinoerlebnis des Jahres: DUNE (2021)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/filmempfehlung-dune-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2021 17:56:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme & Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Denis Villeneuve]]></category>
		<category><![CDATA[Der Wüstenplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Dune]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Timothée Chalamet]]></category>
		<category><![CDATA[Zendaya]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist für mich das Kinoerlebnis des Jahres: DUNE. Auf keinen Film habe ich mich in den letzten Jahren so sehr gefreut, wie auf dieses<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/filmempfehlung-dune-2021/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">DAS Kinoerlebnis des Jahres: DUNE (2021)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist für mich das Kinoerlebnis des Jahres: <strong>DUNE</strong>. Auf keinen Film habe ich mich in den letzten Jahren so sehr gefreut, wie auf dieses Science-Fiction-Epos. Anfang des Jahres habe ich endlich das zugrundeliegende Buch <strong><em>Der Wüstenplanet</em></strong> von <strong>Frank Herbert</strong> beendet und bin hin und weg. Regisseur <strong>Denis Villeneuve</strong> stand vor einer Mammutaufgabe, um sich seinen Jugendtraum zu erfüllen. Zur Verfügung stand ihm ein versiertes Team und ein Cast, der auch in den kleineren Nebenrollen quasi perfekt besetzt ist. Dadurch werden Bilder auf die Leinwand gezaubert, die man nur alle paar Jahre in der Größe mal im Kino bestaunen kann. Wer das Kino und Film liebt, muss dieses audiovisuelle Spektakel auf einer großen Leinwand <del>gesehen</del> erlebt haben. Geht ins Kino!</p>
<p><span id="more-12193"></span></p>
<h2>Die Geschichte (Achtung: kleine Spoiler)</h2>
<blockquote><p>Paul Atreides (Timothee Chalamet) siedelt gemeinsam mit seinem Vater Herzog Leto (Oscar Isaac), seiner Mutter Lady Jessica (Rebecca Ferguson) und dem gesamten Hauststand des Adelshauses Atreides auf den Planeten Arrakis um, der auch als Dune bekannt ist. Dort sollen die Atreides sicherstellen, dass das Spice, eine Droge, die intergalaktische Reisen erst möglich macht und nur auf Arrakis zu finden ist, weiter abgebaut wird. Doch die Reise nach Arrakis entpuppt sich als Falle, die Baron Vladimir Harkonnen (Stellan Skarsgård) den Atreides gemeinsam mit dem Herrscher des galaktischen Imperiums gestellt hat. Paul muss gemeinsam mit seiner Mutter in die endlosen Wüsten von Dune fliehen, wo er auf die geheimnisvollen Fremen um deren Anführer Stilgar (Javier Bardem) trifft, ein nomadisches Wüstenvolk, das auf die Ankunft eines prophezeiten Erlösers wartet&#8230;</p></blockquote>
<a href="https://schumyswelt.de/filmempfehlung-dune-2021/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FNHMCcXjD7Ak%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Vor allem die Themenvielfalt und die Einflüsse unterschiedlichster Kulturen (vor allem aus dem arabischen Raum) haben mich beim Lesen des Buches sehr in den Bann gezogen. Der Stoff bietet einfach so viel Projektionsfläche. Es geht um Kolonisation, die Ausbeutung von Ressourcen, das Verhältnis von Politik und Religion, Gier, weibliche Macht, Ökologie, der Umgang mit Wasser und Rohstoffen, Identitätsfindung, soziologische Themen, Philosophie und wie unsere Gesellschaft in feudalen Machtstrukturen funktioniert, wenn wir nicht mehr auf Computer zurückgreifen können. Einige der Dinge, die Frank Herbert in seinem Buch aufgreift, sind heute vielleicht noch aktueller als zum Zeitpunkt des Erscheinens vor über 55 Jahren.</p>
<h2>Ein Visionär unserer Zeit</h2>
<p>Das Buch von Frank Herbert (von 1965) galt immer als unverfilmbar. Der chilenische Regisseur <strong>Alejandro Jodorowsky</strong> scheiterte Mitte der siebziger Jahre an der Größe und dem Wahnwitz seiner Interpretation (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ez8J5GN9JWE">und hatte damit unfreiwillig Einfluss auf das Entstehen von Alien, Blade Runner oder auch Star Wars</a>). <strong>David Lynch</strong> lieferte dann 1984 eine Version ab, wo das Produktionsstudio zu sehr ihre Griffel im Spiel hatte. Daraus ergab sich ein zusammengestauchter Film, der qualitativ der Vorlage nicht gerecht wurde.</p>
<p><strong>Denis Villeneuve</strong> ist für mich einer der besten Regisseure unserer Zeit und hat mit Filmen wie <strong>Blade Runner 2049</strong> und <strong>Arrival </strong>gezeigt, dass er Science-Fiction, große Bilder und einsaugende Atmosphäre einfach kann. Schon im Jugendalter malte er sich auch aus, wie einzelne Szenen im Film aussehen könnten. Wichtig zu erwähnen ist hierbei, dass sich Villeneuve zum Glück dafür entschieden hat, das Buch in zwei Teilen zu verfilmen. In den 155 Minuten (die wie im Flug vergehen) des 165 Millionen US-Dollar teuren Blockbusters bekommt ihr also nur den ersten Teil der Reise zu sehen und nicht wenige waren am Ende etwas enttäuscht, dass es nicht weiterging. Aber wenn das das einzige größere Negativargument bleibt, hat der Film alles richtig gemacht.</p>
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<h2>Eine Wucht</h2>
<p>&#34;<em>Mein Planet Arrakis ist so schön, wenn die Sonne tief steht.</em>&#34; Schon der Einstieg in diesen Film ist schlichtweg wundervoll. Nach dem einleitenden Prolog wusste ich schon: Hier erwartet mich eine ganz große Reise. Es ist ein SciFi-Blockbuster, der trotz seiner irrsinnigen Größe der Bilder ungemein intim wirkt. Villeneuve und sein Kameramann <strong>Greig Fraser</strong> spielen hier immer wieder mit dem Kontrast aus Schauspiel und der schieren Größe der Welt und der Sets. Alles wirkt echt, was sicher auch damit zu tun hat, dass die Szenen auf Arrakis in der Wüste gedreht wurden und die Sets in den Innenräumen vermutlich auch alle so existieren.</p>
<p>Audiovisuell erschlägt einen der Film förmlich. Die Bilder sind groß, sandgeschliffen und passend minimalistisch. Wenn Paul zum ersten Mal das Spice und den Sand in seiner Hand spürt, möchte ich am liebsten direkt zugreifen. Auch der Shot mit der Wüstenmaus erzählt in den wenigen Sekunden so viel über die Welt von Arrakis. <strong>Hans Zimmer</strong> (ebenfalls ein großer Fan der Buchvorlage) legt darunter einen sphärischen Klangteppich, der einen immer weiter ins Geschehen zieht und für Gänsehautmomente sorgt.</p>

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<a href='https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-2.jpeg'><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-2-300x200.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-2-300x200.jpeg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-2.jpeg 675w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>Die Charaktere erklären sich gegenseitig die Welt und manche Dinge muss man sich aus den präsentierten Bildern selbst aus dem Zusammenhang erschließen. Dabei fühlt sich alles sehr organisch und passend an. Von der Exposition her allen gerecht zu werden, war sicher eine der Herausforderungen. Auch das Tempo fand ich quasi perfekt für diesen Film. So habe ich in Reviews schon von zu viel und von zu wenig Tempo gelesen, was ich spannend finde. Der Film muss schon vieles abhandeln, aber es bleibt einem auch immer Luft zum Atem, da die einzelnen Szenen sich Zeit nehmen, um Dinge auf sich wirken zu lassen.</p>
<h2>Ein Cast zum Niederknien</h2>
<p><strong>Timothée Chalamet</strong> (der Typ ist einfach pures Gold) als <em>Paul Atreides</em> trägt diesen Film, gemeinsam mit <strong>Rebecca Ferguson</strong> als <em>Lady Jessica</em>, eine Bene Gesserit (eine Schwesternschaft, zu der es auch eine Serie geben soll) und seiner Mutter. Bei den beiden ist immer wieder spannend zu sehen, wie viel in den Blicken und Gesichtsausdrücken passiert und wie viel sich alleine daraus ableiten lässt. <strong>Javier Bardem</strong> spielt den Fremen-Anführer <em>Stilgar</em> und die Szenen, in denen er zu sehen ist, hinterlässt er bleibenden Eindruck. <strong>Jason Momoa</strong> als <em>Duncan Idaho</em> ist einer der besten Kämpfer des Universums und trotz des Typecastings, ist dieser Mann für diese Rolle einfach gemacht.</p>
<p><strong>Zendaya</strong> als <em>Chani</em> war aufgrund der Story bisher noch nicht im Fokus, ist während des Films aber immer mal wieder zu sehen. Sie muss sich nur umdrehen und in die Kamera lächeln, damit mir das Herz aufgeht. Ihr Blick ist einfach der Wahnsinn. In <em>Dune: Part Two</em> wird sie dann auch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Die <a href="https://www.themoviedb.org/movie/438631-dune/cast">restliche Besetzungsliste</a> lässt sich ebenfalls sehen und ich will hier nicht den Rahmen sprengen.</p>

<a href='https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-3.jpeg'><img decoding="async" width="300" height="214" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-3-300x214.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-3-300x214.jpeg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-3.jpeg 630w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-4.jpeg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="211" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-4-300x211.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-4-300x211.jpeg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2021/09/dune-film-2021-4.jpeg 639w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<h2>Völlige Begeisterung</h2>
<p>Nach dem Intro eröffnet der Film mit &#34;<em>Dune: Part One</em>&#34;. Am Ende wird klar: Hier muss mindestens ein zweiter Teil kommen, der die losen Enden weitererzählt. Das Ende des Film könnte sich auch erst einmal etwas willkürlich anfühlen, wobei eine Figur eine extrem wichtige Entwicklung durchmacht und es auch im Buch ein natürlicher Bruch ist, der mit einem kleinen Zeitsprung versehen ist.</p>
<p>800.000 Kinogänger:innen hat der Film in Deutschland bisher mobilisiert. Wollen wir hoffen, dass der Film auch in Amerika und China erfolgreich läuft (Starttermin merkwürdigerweise dort erst am 22.10.). Für einen zweiten Teil wurde zwar noch kein grünes Licht gegeben. Bei den momentanen internationalen Zahlen und der Resonanz kann ich mir aber nur schwer vorstellen, dass hier kein zweiter Teil folgt. Villeneuve träumt auch schon von einer Trilogie, indem er das zweite Buch ebenfalls noch auf die Leinwand bringt. Meinetwegen könnte man den ganzen Zyklus in der Qualität erzählen.</p>
<p>Ich würde gerne stundenlang über den Film und all dem Drumherum philosophieren. Wie auch mir geht es vielen anderen da draußen, die so ein wenig &#34;Aufbruchstimmung&#34; verspüren, dass man hier mit <strong>DUNE</strong> etwas ähnliches erleben könnte, wie vor 20 Jahren mit <strong>Herr der Ringe</strong> (für mich die beste Trilogie aller Zeiten). Aus der Welt will ich noch so viel mehr sehen und ich werde mich jetzt erstmal ans zweite Buch machen. Der Film ist eines dieser Meisterwerke, auf das ich mich nun schon sehr lange gefreut habe und ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Meine hohen Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Um meinen Appell vom Anfang noch einmal zu wiederholen: Schaut euch diesen Film unbedingt im Kino an. &#34;<em>Das ist erst der Anfang</em>&#34;. 5/5</p>
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