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	<title>Steven Spielberg &#8211; Schumyswelt</title>
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	<title>Steven Spielberg &#8211; Schumyswelt</title>
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		<title>Filmempfehlung: West Side Story (2021)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 13:06:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme & Serien]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kaum zu glauben, aber <strong>Steven Spielberg</strong> hat während seiner langen Karriere noch nie einen Musicalfilm gemacht. Das sollte sich nun ändern. Nachdem er sich im Alter von zehn Jahren das erste Mal das Album zu <strong>West Side Story</strong> anhörte, hat ihn das Musical nicht mehr losgelassen. 60 Jahre nach der Erstverfilmung folgt nun seine Version auf den Leinwänden der Welt und für 2,5 Stunden werdet ihr ins New York der 1950er Jahre entführt, mitten durch Streitereien zweier rivalisierender Banden, hinein in ein Liebesgeschichte. So opulent, so bunt, so dynamisch, so lebendig. Die Leidenschaft mit der hier gearbeitet wurde, spürt man in allen Filmkörnern und so wurde <strong>West Side Story</strong> zu einem berauschenden Seherlebnis, das mich begeistert hat.</p>
<p><span id="more-12427"></span></p>
<h2>Bandenkrieg und Liebe</h2>
<p>Im Broadway Klassiker von Leonard Bernstein (Musik), Stephen Sondheim (Lyrics) und Arthur Laurents (Buch) stehen sich in New York der 1950er zwei rivalisierende ethnische Gangs gegenüber: die US-amerikanischen Jets, angeführt von Riff und die puerto-ricanischen Sharks, angeführt von Bernardo. Mittendrin entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen dem ehemaligen Anführer der Jets &#34;Tony&#34; und der Puerto-Ricanerin &#34;Maria&#34;, der Schwester von Bernardo, wodurch sich die Spannungen der beiden Gruppen nur noch weiter verstärkt. Heruntergebrochen ist es angelehnt an die Shakespeare-Tragödie &#34;Romeo und Julia&#34;.</p>
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<h2>Meistermann Steven Spielberg</h2>
<p>Ein Vergleich mit der Filmversion von 1961 ist natürlich sinnvoll, obwohl auch der Film erstaunlich gut gealtert ist und heutzutage noch immer modern aussieht. Auch dort stachen die Kamerafahrten und die Ensembleleistung sehr heraus. Allerdings fühlt es sich mehr an, wie eine Theaterinszenierung in einem leeren New York. In der Version von 2021 fühlt sich alles deutlich lebendiger an. Die Straßen sind bevölkert, es gibt deutlich mehr Setpieces und kleineren Ideen und alles ist einfach mit der fünffachen Größe inszeniert worden. Die Reihenfolge der Szenen wurde etwas geändert und auch einige (politisch) bissigere Kommentare mehr schafften es ins Skript. Auch das Sounddesign kommt deutlich druckvoller und düsterer daher.</p>
<p>Bei dem Namen <strong>Steven Spielberg</strong> kann man natürlich auch einiges erwarten und er liefert so was von ab. Zwischenzeitlich ist es schlichtweg atemberaubend, was er mit seinem langjährigen Kameramann <strong>Janusz Kamiński</strong> für Szenen kreiert. Nicht nur die typischen langen Takes und die weiten Kameraeinstellungen sind beeindruckend. Auch alles andere. Die Machart wirkt wie aus der damaligen Zeit und die Choreographien sind großartig. Ein kleiner Kritikpunkt von mir wäre, dass einige Sets durch die Lichtsetzung manchmal etwas unnatürlich wirkten.</p>
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<h2>(Tanz-)Choreographien vom Feinsten</h2>
<p>Schon im ersten Drittel kommt man bei der Ballszene in der Turnhalle nicht mehr aus dem Staunen heraus. Wie die Kamera langsam über das Geschehen fliegt, sich dreht und wieder zu den Protagonist:innen zurückkommt, während im Hintergrund Hunderte an Darsteller:innen am wuseln sind, ist fast schon magisch. Dort erblicken sich Maria und Tony das erste Mal. Ebenfalls toll. Aber auch einige einzelne Bilde sind wunderschön. Es gibt eine Szene, in der Ansel Elgorts Figur &#34;Tony&#34; in einer Pfütze vor dem Haus mit der Wohnung von Maria steht. Falls ihr den Film euch mal anschaut, werdet ihr wissen was ich meine.</p>
<p>Die beste Sequenz gibt es zu &#34;America&#34;. Das Musikstück an sich ist schon fantastisch, aber verbunden mit der Choreographie, die heraus auf die Straßen getragen wird, bereitete mir massivste Gänsehaut und dieses High-Gefühl im Kino. Meine Augen klebten förmlich auf der Leinwand.</p>
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<h2>Das Ensemble</h2>
<p>Was wäre ein Musicalfilm ohne ein Ensemble, das sein Handwerk versteht und hallelujah waren da einige herausstechende Leistungen dabei. Vom Gesang und Tanz verstanden sie alle etwas und dahingehend ist mir nichts negativ aufgefallen. Die Figur &#34;Tony&#34;, gespielt von <strong>Ansel Elgort</strong>, wirkte etwas hölzern, was sich aber ab der Mitte noch besserte. <strong>Rachel Zegler</strong> als &#34;Marie&#34; dagegen konnte in ihrer ersten Filmrolle mit ihrer Stimme, die einem zum weinen bringt und ihrer herzlich-offenen Art glänzen. <strong>Mike Faist</strong> als &#34;Riff&#34; und <strong>David Alvarez</strong> (einer der jüngsten Tony Award Gewinner) als &#34;Bernardo&#34; stachen als Bandenführer ebenfalls heraus. Einerseits wegen ihre Anführer-Ausstrahlung und ihrer Coolness. Auch <strong>Rita Moreno</strong> (die EGOT-Preisträgerin hat mittlerweile 90 Jahre auf der Uhr), die in der 1961er Version die &#34;Anita&#34; spielte, bekommt hier eine wichtige und emotionale Rolle.</p>
<p>Der eigentliche Star aber war für mich <strong>Ariana DeBose</strong>, die &#34;Anita&#34; spielt. Allein mit ihrem Charisma und ihrer puren Energie stahl sie in vielen Szenen allen die Show. Die Ausstrahlung, die Freude, ihre anziehenden Blicke. Das war umwerfend. Auch nach ihrer Golden Globe Prämierung ist sie für mich momentan heiße Anwärterin auf eine Auszeichnung als <em>Beste Nebendarstellerin</em> bei den <strong>Oscars</strong>.</p>
<figure id="attachment_12433" aria-describedby="caption-attachment-12433" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/01/west-side-story-2021-copyright-disney.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12433 size-full" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/01/west-side-story-2021-copyright-disney.jpg" alt="Gruppenfoto mit den Jets auf der linken Seite und den Sharks auf der reichten Seite. Davor Tony und Maria." width="1200" height="675" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/01/west-side-story-2021-copyright-disney.jpg 1200w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/01/west-side-story-2021-copyright-disney-300x169.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/01/west-side-story-2021-copyright-disney-1024x576.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/01/west-side-story-2021-copyright-disney-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12433" class="wp-caption-text">West Side Story (2021) © Disney</figcaption></figure>
<h2>Glücklich und beseelt</h2>
<p>Nach dem Kinobesuch war ich wie verzaubert und musste mich kurz dran gewöhnen, nicht mehr innerlich durch die Straßen New Yorks zu hüpfen. Musicals fand ich immer gut, als Film konnte mich das aber nie ganz packen. Das hat sich im letzten Jahr mit <strong>Encanto</strong> oder auch <strong>tick, tick&#8230;BOOM!</strong> entscheidend geändert. Auch <strong>La La Land</strong> habe ich im letzten Jahr das erste Mal gesehen (und dann direkt zweimal), der für mich sogar ein 5/5 Film ist.</p>
<p><strong>West Side Story</strong> hat mich trotz des tragischen Endes mit einem warmen Gefühl aus dem Kinosaal entlassen. Die weiten Bilder mit den großen Sets, dem tollen Cast und der Menge an Statisten berauschen die Sinne, die Songs werden von Anfang an spitzenmäßig rübergebracht und insgesamt war das einfach schön anzusehen. Wer Musicals generell mag und mit der leicht theatralische Art und den Tänzen etwas anfangen kann, der sollte sich <strong>West Side Story (2021)</strong> in jedem Fall anschauen!</p>
<p>Wenn ihr Glück habt, bekommt ihr den Film noch vereinzelnd im Kino zu sehen. Ansonsten kann ich mir gut vorstellen, dass er ähnlich wie andere <em>20th Century Studios Produktionen</em> (The Last Duel, Free Guy) demnächst auf Disney+ landet.</p>
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		<title>Filmreview: Ready Player One</title>
		<link>https://schumyswelt.de/filmreview-ready-player-one/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 17:59:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme & Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Ernest Cline]]></category>
		<category><![CDATA[Ready Player One]]></category>
		<category><![CDATA[Soundtrack]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Spielberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Was habe ich mich auf diesen Tag gefreut! Hollywood-Legende Steven Spielberg bringt den heiligen Gral der Popkultur Ready Player One von Ernest Cline auf die<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/filmreview-ready-player-one/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Filmreview: Ready Player One</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="card card-entity card-movie-overview row row-col-padded-10 cf">
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<p>Was habe ich mich auf diesen Tag gefreut! Hollywood-Legende <strong>Steven Spielberg</strong> bringt den heiligen Gral der Popkultur <em><strong>Ready Player One</strong></em> von <strong>Ernest Cline</strong> auf die Kinoleinwand. Als ich zum ersten Mal den Trailer sah, habe ich mir sofort danach das Hörbuch besorgt und es innerhalb von wenigen Tagen verschlungen. <strong>Ernest Cline</strong> muss selbst ein kleiner Nerd sein und die 80er geliebt haben, denn es finden sich quasi in jedem Satz Referenzen an damalige Videospiele, Filme oder Musikstücke. <strong>Steven Spielberg </strong>bedient sich bei der filmischen Umsetzung generell an der Pop-Kultur und zaubert ein spektakuläres und kunterbuntes Abenteuer auf die Leinwand.</p>
<p><span style="color: #ff2828;">Ich werde zwar weniger auf die Story des Films eingehen, aber auch hier gilt: SPOILERWARNUNG! Wer nichts über den Film wissen möchte, sollte lieber nicht weiterlesen.</span></p>
<p><span id="more-6655"></span></p>
<h2>Die Story</h2>
<blockquote><p>Im Jahr 2045 spielt sich das Leben vieler Menschen auf der heruntergekommenen Erde zum größten Teil nur noch in der OASIS ab. Das ist eine vom ebenso genialen wie exzentrischen Programmierer und Web-Designer James Halliday erfundene virtuelle Welt, die mehr als die düstere Realität zu bieten hat. Die meiste Zeit seines jungen Lebens verbringt auch der 18-jährige Wade Watts damit, mit seinem Avatar Parzival in diese Welt einzutauchen und zu versuchen, die Aufgaben zu lösen, die Halliday vor seinem Tod in der OASIS hinterlassen hat. Demjenigen, der als erster alle Herausforderungen meistert, winkt nämlich unermesslicher Reichtum und die Kontrolle über die OASIS. Bislang sind Wade und seine Freunde, zwar stets schon an der ersten Aufgabe gescheitert, doch sie geben nicht auf – ebenso wenig wie der skrupellose Konzernchef Nolan Sorrento, der sich OASIS unbedingt unter den Nagel reißen will…</p></blockquote>
<h2>Wo soll ich anfangen?</h2>
<p>Vielleicht erstmal bei der Story. Diese wurde in vielen Punkten teils gravierend abgeändert im Vergleich zum Buch, was ich größtenteils gar nicht so schlimm finde. Es ist nun einmal ein Film für die Kinoleinwand und da muss er vor allem massentauglich sein. Man beschäftigt sich nicht lange mit dem Drumherum und springt direkt in die Jagd nach dem Easteregg, das der Erinder der OASIS, James Halliday, in das Spiel eingebaut hat. Es gehen dabei auch wesentliche Punkte des Buches verloren, zum Beispiel die Anonymität der Nutzer in der OASIS oder dass die OASIS eben ein Spiel ist, in dem man sich auch In-Game Währung verdienen muss, ohne die man nicht voran kommt. Dafür wurden auch einige Storylines eingebaut, die den Film spannender machen und so wurde auch die reale Welt öfter gezeigt, als Anfangs gedacht. Die Videospiele rücken auch etwas in den Hintergrund und wo im Buch in der ersten Aufgabe noch die Lösung eines <em>Dungeons &amp; Dragons</em> Abenteuers von Nöten war, ging es im Film um ein vermeintlich nicht schaffbares Autorennen.</p>
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<p>Nachdem die Credits auf der Leinwand herunterliefen, wollte ich mir den Film am liebsten direkt noch ein weiteres Mal ansehen. Wie im Buch strotzt der Film nur so vor Anspielungen und Easter Eggs, die man wahrscheinlich nicht einmal beim 100. Mal alle erblicken kann. Manche sind nur für einen Sekundenbruchteil erkennbar, andere bekommen wesentlich mehr Screentime. Dabei ist <strong>Ready Player One</strong> vor allem eins: Ein visuelles Meisterstück. Die virtuelle Welt ist animiert und erinnert an ein Computerspiel. Es laufen quasi zwei parallele Handlungsstränge ab und so verschwimmt die reale Welt immer mehr und mehr mit der virtuellen Welt. Es sind aber die Details, die den Film so umwerfend und liebenswert machen. In jeder Szene finden sich Zitate, Albencovers oder Figuren aus anderen Filmen, die es zu entdecken gilt.</p>
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<h2>Soundtrack?</h2>
<p>Kein Blogbeitrag, ohne nicht auch irgendwie auf die Musik einzugehen. Wo die Videospiele der 1980er im Film etwas vernachlässigt wurden, nimmt man bei der musikalischen Auswahl alles mit. Ob <strong>Prince</strong> (&#34;I Wanne Be Your Lover&#34;), <strong>Tears for Fears</strong> (&#34;Everybody Wants To Rule the World&#34;), <strong>Blondie</strong> (&#34;One Way Or Another&#34;), <strong>Bee Gees</strong> (&#34;Stayin&#39; Alive&#34;), <strong>Twisted Sisters</strong> (&#34;We&#8217;re Not Gonna Take It&#34;) oder <strong>New Order</strong> (&#34;Blue Monday&#34;). Letzterer wird in einer Szene gespielt, wo in einem riesigen Globe eine Party gefeiert wurde. Da passt das einfach perfekt! Für den Score war <strong>Alan Silvestri</strong> verantwortlich, der schon bei <em><strong>The Avengers</strong></em>, <strong><em>Zurück in die Zukunft</em></strong> und <strong><em>Forrest Gump</em></strong> mitwirkte. Auch die komponierten Stücke fließen nahtlos in die kunterbunte Welt der Oasis ein. Beim Main Theme könnte man glatt denken, man hätte den Soundtrack von <strong><em>Indiana Jones</em></strong> oder <em><strong>Zurück in die Zukunft</strong></em> vor sich!</p>
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<h2>Für wen ist der Film denn nun?</h2>
<p>Sicherlich nicht für jeden. Die Story richtet sich eigentlich eher an jüngere Zuschauer, während man die vielen Anspielungen eher erst im fortgeschrittenen Alter erkennt und versteht. Natürlich kennt jeder 13-Jährige auch <strong>Minecraft</strong> oder <strong>Batman</strong>, aber bei <strong>Joy Division</strong>, <strong>Duran Duran</strong> oder <strong>The Shining</strong> hört es dann auch auf. Man kann aber auch ohne die ganzen Anspielungen zu verstehen eine Menge Spaß an dem Film haben. Ein generelles Interesse für Computerspiele bzw. die Popkultur ist aber dennoch von Vorteil. Die Geschichte, sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt ist zu jeder Zeit fesselnd und die knapp 2,5 Stunden vergehen wie im Flug. Man wünscht sich glatt selbst einmal in die OASIS abtauchen zu können.</p>
<p><em>Auch wenn meine Review dem Film nicht ansatzweise gerecht wird, bin ich sowas von verliebt!</em></p>
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