Es ist beeindruckend, wie die US-Amerikanerin Billie Eilish mit gerade einmal 17 Jahren die Pop-Musikwelt aufmischt. Mit einem etwas ästhetischeren und düsteren Ton hat sie auf ihrer Debüt-EP don’t smile at me lässige Songs kreiert, die mich mal an träumerische Klänge von Lana Del Rey, mal an R’n’B Rhythmen von Banks oder Lorde erinnern. Auch mit ihrer neuen Single „WHEN I WAS OLDER“, welche vom mexikanischen Filmdrama „Roma“ inspiriert ist, beschreitet sie neue Wege im Pop-Bereich.
Kategorie: Musiknews
Eine Kategorie in der ganz viel passiert: Die heißesten neuen Songs, brandneue Videos und News aus der Welt der Musik.
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Lana Del Rey – „hope is a dangerous thing for a woman like me to have – but I have it“
Mit ihrer majestätischen und hypnotischen Stimme trägt Lana Del Rey ihre neue minimalistische Piano-Ballade „hope is a dangerous thing for a woman like me to have – but I have it“ wieder direkt unter die Haut. Lyrisch bietet sie einen offenen und verletzlichen Blick auf sich selbst und spielt mit Poesie. Ein Kunstwerk! Bereits vor ein paar Tagen wurde bestätigt, dass die Arbeiten an ihrem sechsten Studioalbum Norman Fucking Rockwell (von Producer Jack Antonoff) beendet sind. Nach den beiden kleinen Meisterwerken „Mariners Apartment Complex“ und „Venice Bitch“ aus 2018, folgt nun dieses wunderhafte Stück Musik.
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Ein neues Gesicht im deutschen Pop: Alli Neumann – „Hohes Fieber“
Ich bin ja immer auf der Suche nach spannenden Newcomern. Das Diffusmagazin hat letztens auf Instagram gefragt, wer 2019 als Newcomer/in durchstarten wird. Es fielen Namen wie BLVTH, der letztens Marteria & Casper auf Europa-Tournee als Support begleitet hat. Oder Leoniden, die zweifelsohne auf dem Sprung nach ganz oben sind. Ziemlich oft, unter anderem auch von Casper, wurde auch die Künstlerin Alli Neumann genannt. Stimmlich nah an Nena und endlich wieder deutsche Popmusik, für die man das Radio lauter und nicht leiser drehen würde.
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Taylor Swift: Queen of Pop 2018 mit Netflix-Film zur reputation Stadium Tour
Wenn ich traurig bin, dieses Jahr eine Tour verpasst zu haben, ist es definitiv die reputation Stadium Tour von Taylor Swift! In Amerika hat sie damit mehrere Rekorde gebrochen, spielte aber insgesamt leider nur 6 Konzert in Europa, alle auf den britischen Inseln. In Deutschland gab es leider gar nichts, aber unser aller Lieblings-Streaming-Dienst schafft Abhilfe. Netflix hat heute den Konzertfilm zur Tour veröffentlicht. Das zweistündige Konzert wurde beim letzten U.S. Tourstop im AT&T Stadium in Dallas aufgenommen und fängt die gigantische Produktion mit tollen Bildern ein.
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Neues von Alice Phoebe Lou – „Something Holy“
Das Jahr 2019 steht vor der Tür und die Ankündigungen für tolle Musikalben fluten mich momentan etwas. Eine weitere Kandidatin dafür ist die in Berlin lebende Südafrikanerin Alice Phoebe Lou. Mit der Veröffentlichung ihrer neuen Single „Something Holy“ hat sie auch gleich ihr zweites Album Paper Castles angekündigt, welches am 08.03.2019 erscheinen wird. Alice Phoebe Lou ist Singer-Songwriterin und macht sowas wie Indie-Folk. Musikalisch ist das alles leicht zurückgefahren, mit einer jazzigen Note und ihrem einnehmenden Gesang. Gepaart mit ihrem Talent Geschichten zu erzählen, entsteht schnell eine ganz besondere Atmosphäre.
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„Spendet eure Liebe, nicht euer Geld!“ – Island-Trio Vök mit neuer Single
Es ist mal wieder an der Zeit, euch eine ganz besondere Band vorzustellen, wofür ich bisher noch nicht die richtige Gelegenheit hatte. Es geht um das isländische Trio Vök. Hallende Gitarren und träumerische Hooks mit melancholischem Gesang. Margrét Rán, Andri Már und Einar Hrafn kreieren fantastischen elektronischen Indie-Dream-Pop und haben letztes Jahr ihr vielbeachtetes Debütalbum Figures veröffentlicht. Darauf hat mich vor allem „Breaking Bones“ begeistert, das irgendwann einfach nicht mehr aus dem Kopf verschwindet. Das zweite Album In The Dark steht quasi in den Startlöchern und wird am 01.03.2019 erscheinen. Mit „Spend The Love“ wurde nach „Night & Day“ und „Autpilot“ bereits die dritte Single daraus veröffentlicht. Ein tolles, tanzbares Synth-Pop-Stück, mit einer wichtigen Botschaft.
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Ganz neue Töne: Grimes – „We Appreciate Power“
Auch wenn euer sinnlicher Abend durch diesen Song zerstört wird, muss ich euch „We Appreciate Power“ von der kanadischen Sängerin Claire Boucher aka. Grimes zeigen. In letzter Zeit ist die 30-Jährige gerne mal in den Medien als Freundin von Elon Musk aufgetaucht. Nach ihrem hochgelobten vierten Studioalbum Art Angels, welches 2015 veröffentlicht wurde, gibt es auf ihrer neuen Single einen etwas anderer Sound zu hören, als was man sonst von der Synth-Pop-Künstlerin gewohnt ist. „We Appreciate Power“ ist ein Crossover von Power-Pop mit Industrial und wird im Internet schon mit Rammstein, Nine Inch Nails, Babymetal oder Muse verglichen. Ein weirdes, aggressives Gesamtpaket, das durch das Thema künstliche Intelligenz und Dystopie-Ästhetik im Video abgerundet wird und umso mehr fasziniert. Wie immer wurde auch die neue Single komplett von ihr selbst geschrieben und produziert. Unterstützt wurde sie diesmal von Synthpop-Künstlerin HANA. „We Appreciate Power“ soll Auftakt zu Studioalbum Nummer 5 sein.
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Das nächste große Sternchen am Pop-Himmel: Ava Max – „Sweet but Psycho“
Wann habt ihr das letzte Mal Radio gehört oder einen Blick in die deutschen Charts geworfen? Zugegeben, man muss schon einen guten Radiosender haben, um gute Musik zu hören zu bekommen und die Songs aus den Charts sollte man meistens eher meiden. Nun thront aber „Sweet but Psycho“ von Ava Max an der Spitze und ihr müsst den Song einfach gehört haben. Die Dame könnte das nächste große Sternchen am Pop-Himmel sein. Vergleiche mit Lady Gaga kommen da nicht von ungefähr. Der Ästhetik und dem Look im Video nach zu urteilen, könnte sie glatt eine jüngere Schwester von Gaga selbst sein. Im passenden Musikvideo spielt sie den im Text besungenen Psycho. Sie erfindet das Rad zwar nicht neu, setzt aber alles geschickt zusammen was eine cineastische Pop-Hymne ausmacht: starke Stimme, einprägsamer Text, süchtig machende Melodien und Powerfrau-Attitüde. Neumodisch würde man auch sagen: it’s a bop (zu Deutsch: ein ziemlich großartiger Song).
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Ex:Re – Daughter-Sängerin Elena Tonra auf Solopfaden
Glaubt ihr an Zufälle oder an das Schicksal? Ich habe gerade gestern mir mal wieder Musik von Daughter (ihr wisst schon, das höchst-emotionale Konzert) angehört und mich schon gefragt, wann man diese melancholische Atmosphäre mit der fragilen Stimme wieder auf neuen Songs genießen kann. Letztes Jahr bekamen wir mit Music from Before The Storm ja schon neues zu hören, als die Band den Soundtrack zu dem Spiel Life Is Strange: Before The Storm (absolute Empfehlung!) beisteuerte. Heute dann ein Post auf den Social Media Kanälen von Daughter: Neben den Arbeiten mit der Band veröffentlicht Songschreiberin, Sängerin und Gitarristen der Band Elena Tonra schon am kommenden Freitag (30.11.) ihr Debütalbum ihres Soloprojekts: Ex:Re. Die erste Single „Romance“ wurde gleich dazu serviert. Das ist alles wieder so wunderschön. Ihre fragile Stimme ist einfach pure Kunst. <3
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Apple mal wieder: SHAED – „Trampoline“
Nachschub für die Freunde fluffigen Elektropops. Man kann von der Firma halten was man will, aber dass Apple verdammt brillante Werbespots produziert, ist wohl jedem klar. Zudem hat die Firma beim Aussuchen der musikalischen Unterlegungen immer ein goldenes Händchen. Vor ein paar Tagen habe ich die neue Werbung zum „MacBook Air“ gesehen. Shazam angeschmissen und voilà: SHAED – „Trampoline“. Ein toller, eingängiger Song, der Teil einer ganzen EP ist, welche das Trio aus Washington DC im September veröffentlicht hat. Melt heißt sie und beinhaltet neben „Trampoline“ noch ein paar weitere Stücke, die sich sicher schnell in eurem Gehörgang verirren. SHAED besteht aus Spencer und Max Ernst, sowie Chelsea Lee, die den Vocal Part übernimmt und mich mit ihrer strahlenden und hellen Stimme ziemlich entzückt.