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	<title>Bo Burnham &#8211; Schumyswelt</title>
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	<title>Bo Burnham &#8211; Schumyswelt</title>
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		<title>Meine liebsten Musikalben des Jahres 2021 (2/3): Das Zweitbeste vom Besten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 17:05:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht es mit meinen liebsten Alben des Jahres. Heute das Zweitbeste vom Besten, also die Plätze 7-12. Die folgenden sechs Werke sind allesamt tolle Musikalben, die es auch in die Top 6 hätten schaffen können. Musikalben mit Platzierungen zu versehen, fällt mir sowieso immer sehr schwer, da es oft auf die Tagesform ankommt und dann nur Nuancen entscheiden. Die Plätze 5-8 musste ich in diesem Jahr fast schon auswürfeln. Eine Entscheidung zu treffen war fast unmöglich, aber ich habe sie getroffen. Heute mit dabei: <strong>Chvrches</strong>, <strong>Halsey</strong>, <strong>girl in red</strong>, <strong>Leoniden</strong>, <strong>Sam Fender</strong> und <strong>Bo Burnham</strong>.</p>
<p><span id="more-12338"></span></p>
<h2>7. Chvrches &#8211; <em>Screen Violence</em></h2>
<p>Es war ein langes hin und her, aber <strong>Chvrches</strong> haben sich mit ihrem vierten Studioalbum einen hohen Platz in dieser Liste verdient. Sie driften wieder in einen düstereren Sound und mit dem vermehrten Einsatz von Gitarre und Bass knallt es jetzt etwas mehr und das brauchte die Band. So funktionieren die angeschnittenen, düsteren Themen auch besser. &#34;Asking For A Friend&#34; ist einer der stärksten Opener in diesem Jahr, &#34;California&#34; auch einer ihrer besten Songs, die Zusammenarbeit mit <strong>Robert Smith</strong> von <strong>The Cure</strong> auf &#34;How Not To Drown&#34; harmoniert gut. Hinten raus ist es mindestens noch gut und auch die drei Zugaben vom <em>Director&#8217;s Cut</em> hätten gerne mit aufs Album gekonnt.</p>
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<h2>8. Halsey &#8211; <em>If I Can’t Have Love, I Want Power</em></h2>
<p><strong>Halsey</strong> fand ich schon immer super, nur auf Albumlänge zündete bei mir bisher noch nichts in Vollkommenheit. Das hat sich mit <strong><em>If I Can’t Have Love, I Want Power</em></strong> geändert. Produziert hat sie das Werk mit <strong>Trent Reznor</strong> und <strong>Atticus Ross</strong> und die Vision dahinter finde ich beachtlich. Halsey selbst sagt über das Album, es sei &#34;<em>ein Konzeptalbum über die Freuden und Schrecken von Schwangerschaft und Geburt</em>&#34;. Die Ästhetik, angefangen bei der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=H4uWjAJu0_8">Cover-Enthüllung</a>, über die Videos, der ganze Rollout bis hin zu <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eM7luZ-00RI">einem (Kino)-Film</a> war sehr ambitioniert, hat für mich aber bestens funktioniert. Auch der musikalisch treibendere Stil matcht sich mit ihrer Stimme auf einem ganz neuen Level. Ein tolles Gesamtkunstwerk.</p>
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<h2>9. girl in Red &#8211; <em>if i could make it go quiet</em></h2>
<p>Ein Hype, der schnell an einem vorbeiziehen kann, wenn man nicht bei TikTok oder in ähnlichen Gefilden unterwegs ist. Queer-Ikone<strong> girl in red</strong> hat mich mit ihrem Indie-Bedroom-Pop aber komplett abgeholt. Seien es die persönlichen Texten zu ihren Struggeln mit Mental Health und Beziehungen, die Referenz zu der Serie <strong>Euphoria</strong> (große Empfehlung) auf &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=3xeAK9A8SOI">rue</a>&#34;, oder die Ergänzung des Albumtitels auf dem letzten Song &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GUhf-EN6EJY">it would feel like this</a>&#34;, von dem ich gerne eine ausgefeilte 10 Minuten Version hätte.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-musikalben-des-jahres-2021-das-zweitbeste-vom-besten/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FwehVzQt4Czg%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>10. Leoniden &#8211; <em>Complex happenings reduced to a simple design</em></h2>
<p>Drei Konzerte habe ich in diesem Jahr besucht, das <a href="https://schumyswelt.de/konzert-leoniden-nordmarksportfeld-kiel-2021/">beste davon war bei den <strong>Leoniden</strong></a>, auch noch an dem Abend bevor ihr neues Werk erschienen ist. Dieses trägt den komplexen Titel <strong><em>Complex happenings reduced to a simple design</em></strong> und ist ganze 21 Songs schwer. Davon trifft mich zwar nicht alles, aber insgesamt ist das wieder sehr beachtlich. Auch hier bin ich Fan von den sehr eingängigen Melodien und Texten und ich finde es super, dass sie nach zwei Alben ihren altbekannten Sound um neue Nuancen erweitern und ganz neues ausprobieren. Die Pandemie bot dafür natürlich viel Zeit, weil die Jungs ja sonst gefühlte 365 Tage auf den Bühnen des Landes stehen und ich kann es kaum erwarten, bis es wieder soweit ist.</p>
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<h2>11. Sam Fender &#8211; <em>Seventeen Going Under</em></h2>
<p>Ich konnte den Hype lange Zeit nicht greifen, bis er mich förmlich verschluckt hat. Der Springsteen meiner Generation, der nur ein gutes Album davon entfernt ist, in seiner Heimat Großbritannien die Stadien des Landes zu füllen. <strong>Sam Fender</strong> hat alles, was es dazu braucht. Er scheint ein supernetter Typ zu sein, seine Bühnenpräsenz mit seiner Stimme rockt und ich mag seine Art des Songwritings sehr. Mit seinen Texten widmet er sich auf <strong><em>Seventeen Going Under</em></strong> den Herausforderungen des Erwachsenwerdens und das spricht mich momentan sehr an.</p>
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<h2>12. Bo Burnham &#8211; <em>Inside</em></h2>
<p>Vieles habe ich kommen sehen, <strong>Bo Burnham</strong> in diesem Jahr nicht. Bis er sein <a href="https://schumyswelt.de/bo-burnham-inside/">&#34;Comedyspecial&#34; <strong><em>Inside</em> </strong>bei Netflix</a> veröffentlichte, kannte ich ihn nicht einmal. Und doch ist <strong><em>Inside</em> </strong>das beste Produkt, welches während der Isolation in den letzten 18 Monaten über die Isolation entstanden ist. Als Album funktioniert es zwar immer noch ok, aber ihr solltet euch das ganze bei Netflix anschauen, weil es visuell spannend ist und damit ihr den kompletten Kontext bekommt. Deswegen landet das Album bei mir nur auf Platz 12. Seine anderen Specials findet ihr ebenfalls online: <em><strong>Make Happy</strong></em> bei Netflix und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ejc5zic4q2A"><strong><em>what.</em></strong> bei YouTube</a>. Beide ebenso empfehlenswert.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>&#034;Healing the world with comedy&#034; &#8211; Bo Burnham: Inside</title>
		<link>https://schumyswelt.de/bo-burnham-inside/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 18:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme & Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bo Burnham]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Inside]]></category>
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					<description><![CDATA[Nichts hat mich in diesem Jahr bisher längerfristig begeistern können und dann kommt da plötzlich dieser Typ um die Ecke: Bo Burnham. Er war mir<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/bo-burnham-inside/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">&#034;Healing the world with comedy&#034; &#8211; Bo Burnham: Inside</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts hat mich in diesem Jahr bisher längerfristig begeistern können und dann kommt da plötzlich dieser Typ um die Ecke: <strong>Bo Burnham</strong>. Er war mir vorher nur als Regisseur von <strong><em>Eighth Grade</em></strong> (ein liebenswertes Coming-of-Age Comedy-Drama, gibt es bei Netflix, sehr empfehlenswert) bekannt und ich wusste zumindest noch, dass er mal Comedy gemacht hat. Jetzt hat er auf Netflix ein neues Comedy-Special namens <strong><em>Inside</em></strong> veröffentlicht, dass er im Verlauf des letzten Jahres alleine in einem Zimmer produziert (und gefilmt, geschnitten, editiert, ..) hat. Ich habe mir das 87-minütige Kammerspiel, welches von Kommentaren zur Gesellschaft, Politik, Technik, der Welt, witzigen Absurditäten und der Tristesse der Isolation der letzten Monate handelt, viermal(!) innerhalb der vergangenen Woche angesehen. <strong><em>Inside</em></strong> ist ein brillantes Selbstporträt aus Musikstücken, kleinen Stand-Up-Comedy-Einlagen und filmischer Finesse. Burnham schafft es, all die Gefühle und Gedanken der letzten Monate in ein Special zu drücken, das zu den Zuschauenden spricht. Lange fühlte ich mich nicht so verstanden und verbunden mit einer Kunstfigur.</p>
<p><span id="more-11977"></span></p>
<h2>Mr. Burnham</h2>
<p><strong>Bo Burnham</strong> ist ein Multitalent: Komiker, Musiker, Schauspieler, Filmemacher und noch so viel mehr. Bekannt wurde er durch komödiantische Musikstücke auf YouTube, bevor seine Karriere als Liedermacher und Stand-Up-Comedian startete. Sein Stil ist mehr als nur simples Witzeerzählen, sondern geht eher in Richtung eines humoristischen Musikers. Der eigenwillige, stumpfe und manchmal absurde Humor, die Selbstbeobachtungen und der Mut auch Themen wie (eigene) Depressionen und Ängste zu kommentieren. Wenn der Zuschauende sich in Sicherheit wiegt und über einen Witz lacht, ist Burnham schon zwei Schritte voraus und hebt alles hintenrum auf eine Metaebene.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/bo-burnham-inside/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FrYy0o-J0x20%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>In <strong><em>Inside</em> </strong>erzählt er davon, dass er Panikattacken auf der Bühne bekam, weshalb er seine Karriere dahingehend vorerst beendete. Er arbeitete an sich und widmete sich der Schauspielerei und dem Filmemachen. 2020 war bereit sich wieder auf die Bühne zu stellen und die erste Show war auch schon angekündigt, bis alles ganz anders kam und er <strong><em>Inside </em></strong>produzierte.</p>
<h2>Inside &#8211; Comedy-Special?</h2>
<p>Ein wirkliches Comedy-Special, wie es vielerorts angeteast wird, ist <strong><em>Inside</em> </strong>nicht unbedingt. Auch Netflix weiß für die Vermarktung nicht so recht, was sie damit anfangen sollen. Es fängt zwar wie ein Comedy-Special an, driftet dann aber nach und nach ab. Wo anfangs noch FaceTime-Anrufe mit den Eltern und Instagram-Accounts weißer Frauen thematisiert werden, ringt er im Verlauf des Specials damit, es überhaupt fertig zu bekommen.</p>
<p>Seine Psyche und die Situation der Isolation und das Gewicht der Absurditäten der (Online-)Welt machen ihm zu schaffen. So wendet er sich nach und nach auch ernsteren und sehr persönlichen Themen zu, mal humoristisch, mal kühl und direkt. So spiegelt er die Isolation der Pandemie auf die digitale Welt oder &#34;feiert&#34; seinen 30. Geburtstag. Anfang 2020 wollte Burnham wieder als Comedian auftreten. Wenn er diese Geschichte im emotionalen Höhepunkt &#34;All Eyes on Me&#34; beschreibt und abrundet mit dem Satz: &#34;And then, the funniest thing happened..&#34; und die Lacher eingespielt werden, trifft das einfach nur ins Herz und hinterlässt einen schmerzenden Krater.</p>
<h2>Das ist Kunst</h2>
<p>Die musikalische Untermalung ist sorgfältig ausgewählt. &#34;How the World Works&#34; ist ein Kinderlied, in dem Burnham die Welt erklärt, bis ihn seine Sockenpuppe unterbricht und erzählt, wie die Welt wirklich ist. &#34;Problematic&#34; ist eine Disco-Pop-Nummer mit Fitnessmusikvideo, in der er der Kritik zuvorkommt, die ihm in Zukunft seine &#39;problematische Art&#39; vorwerfen könnten. &#34;Funny Feeling&#34; ist Folk-Pop, der am besten gespielt wird, wenn die Welt gerade untergeht.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/bo-burnham-inside/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fk1BneeJTDcU%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Filmisch sind da einige geniale Einfälle bei und das ganze Werk strotz nur so vor Kreativität. Die clevere Lichtsetzung, der Einsatz von Beamern, die Kamerawinkel, die Zooms, das Spiel mit dem Seitenverhältnis, die bewusst gewählte musikalische Untermalung der Themen, die eingespielten Lachern. Gefühlt hat sich Burnham bei allem etwas gedacht und überall eine kleine Botschaft versteckt. Das ist große Kunst. Es wirkt manchmal wie ein Videotagebuch, aber wenn man Burnham kennt, weiß man: &#34;Art is a lie, nothing is real.&#34;</p>
<h2>five stars out of five</h2>
<p>Wenn man einen Film gesehen haben muss, der diese enge der Isolation und die Auswirkungen auf die Psyche der letzten Monate einfängt, dann ist es <strong><em>Inside</em></strong>. Kritische, pessimistische Blicke auf die Welt, auf das Überangebot im Internet und die Auswirkungen, das soziale Miteinander im digitalen Zeitalter, mal zum Lachen, mal zum Weinen. So viele witzige Einfälle, Gänsehautmoment und Banger zum Mitsingen, die einen dann doch schnell wieder in die Wirklichkeit holen. Insgesamt einfach ein Meisterstück, das sehr tief blicken lässt und mir aus der Seele spricht. Es ist super schwer das alles in Worte zu fassen, aber gerade das ist auch das Schöne an der Kunst. Man muss das einfach selbst erlebt haben. 5/5</p>
<p>Ab dem 10.06.21 gibt es die Songs auch auf den gängigen Streamingdiensten zu hören. Meine Favoriten (auch wenn eigentlich alles geil ist): &#34;All Eyes on Me&#34;, &#34;Funny Feeling&#34;, &#34;Problematic&#34;. Sich nur das Album durch die Ohren zu ziehen, zählt aber nicht. Die volle Wirkung entfaltet sich erst mit den Videos. Also ab zu Netflix (#notsponsored)! Seine frühere (ebenfalls sehr empfehlenden) Specials findet ihr teilweise ebenfalls im Netz: &#34;Make Happy&#34; bei Netflix, &#34;what.&#34; bei YouTube.</p>
<p><strong>Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>&#34;<a href="https://warzel.substack.com/p/bo-burnham-and-the-online-condition">Bo Burnham And The Online Condition</a>&#34; (Charlie Warzel)</li>
<li><a href="https://www.spiegel.de/start/netflix-zeigt-mit-inside-von-bo-burnham-wie-es-einsamen-menschen-in-der-pandemie-geht-a-cfda4e1d-9e49-447a-a3ac-424095fc2415">30, männlich, depressiv, macht Comedy für Einsame</a> (Sebastian Maas, Spiegel.de)</li>
<li><a href="https://www.insider.com/bo-burnham-inside-special-details-analysis-breakdown-2021-6">27 details and references you might have missed in Bo Burnham&#8217;s new Netflix special &#39;Inside&#39;</a> (Kim Renfro, Insider.com)</li>
</ul>
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