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	<title>Volksparkstadion &#8211; Schumyswelt</title>
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	<item>
		<title>The Eras Tour: Taylor Swift in Hamburg (24.07.2024)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/konzert-taylor-swift-hamburg-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 19:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Es kommt mir vor wie ein Traum, aber es ist tatsächlich passiert. Wir waren ein Teil der aktuell größten Show der Welt, der The Eras<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/konzert-taylor-swift-hamburg-2024/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">The Eras Tour: Taylor Swift in Hamburg (24.07.2024)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt mir vor wie ein Traum, aber es ist tatsächlich passiert. Wir waren ein Teil der aktuell größten Show der Welt, der <strong><em>The Eras Tour</em></strong> von <strong>TAYLOR SWIFT</strong>. Mit <strong>Paramore</strong> als Support-Band und über 50.000 begeisterten <em>Swifties</em> im Hamburger Volksparkstadion haben wir das musikalische Leben von und mit Taylor Swift durch ihre Ären hindurch gefeiert. Von der glücksbeseelten und positiven Atmosphäre her habe ich noch kein besseres Konzert erleben dürfen. Die lautstark mitgesungenen Texte, die vielen kleinen Insider und Fanaktionen, die 3,5 Stunden Show, Taylor Swift herself. Größer geht&#8217;s nicht.</p>
<p><span id="more-13604"></span></p>
<h2>Volksparkstadion, mein altes Zuhause</h2>
<p>Vor dem Stadion herrschte ein wildes, buntes und glitzerndes Treiben von so vielen schönen Menschen, die allesamt bester Stimmung und in freudiger Erwartung auf den bevorstehenden Abend waren. Merchandise-Stände gab es rund um das Stadion zur Genüge, sogar einen Tag vorher in der angrenzenden Barclays Arena. Der Einlass selbst war unkompliziert und selbst eine 0,5 Liter Trinkflasche (eigentlich ohne Deckel) durfte mit reingenommen werden. <a href="https://schumyswelt.de/konzert-coldplay-berlin-olympiastadion-2022/">Wie auch bei Coldplay</a> und anderen großen Shows wurden Leuchtarmbänder ausgegeben, um das Publikum mit in die Show zu integrieren.</p>
<p>Im Stadion selbst stellte sich schnell heraus, dass es normalerweise von 70-80% Männern besucht wird. Die Schlangen an den Toiletten waren demnach unendlich lang und meine beiden Begleitungen brauchten sicher 20-25 Minuten, um überhaupt dranzukommen. Sehr positiv war der kostenlose Ausschank von Wasser an eigens aufgestellten Wasserspendern. Im Innenraum konnte man ebenfalls das Austeilen von Wasser in Bechern beobachten. Mit dem Blick durchs Stadion wurde mir etwas warm ums Herz, weil ich hier doch schon einige schöne Erinnerungen gesammelt habe.</p>
<p>Am Sitzplatz angekommen grüßte einen die große Bühne, die aus einer leicht gewinkelten LED-Wand im Hintergrund und einem langen Steg mit abschließendem T-Stück bestand, der im Hamburger Stadion fast durch den gesamten Innenraum reichte, inklusive großem quadratischen Mittelteil. So erreichte Taylor fast jeden Winkel und alle kamen mal in den Genuss sie nahe vor sich zu haben.</p>
<h2>We are PARAMOOOOORE!</h2>
<p>Zum musikalischen Auftakt des Abends bekamen wir neun Songs von Hayley Williams, Zac Farro, Taylor York und Band, besser bekannt als <strong>Paramore</strong> serviert. Die Band begleitet das komplette EU-Tourleg und war nochmal das I-Tüpfelchen auf dem ganzen Tag. Vor 7 Jahren konnte ich ihr Konzert im Stadtpark leider nicht besuchen, umso schöner und surrealer war der Anblick der Band auf der riesigen Bühne. Wollte erst gar nicht glauben, was ich da sehe, als die Band begann.</p>

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<p>&#34;Misery Business&#34;, &#34;Still Into You&#34;, &#34;Ain&#8217;t It Fun&#34;, &#34;Hard Times&#34;, &#34;This Is Why&#34;, hier folgte Banger an Banger und die Band hatte sichtlich Spaß, genehmigte sich zwischen den Songs aber ausreichend Pausen. Gucke ich mir liebend gerne noch einmal an. Hayley einfach so eine Powerfrau. &lt;3</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzert-taylor-swift-hamburg-2024/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FoUuur5PwDKw%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><em>It&#8217;s been a long time coming</em></h2>
<p>Der Ort, die Stimmung, die lieben Menschen, die Show, einfach alles hat sowas von perfekt gepasst. Eine fast 3 1/2 stündige Show, insgesamt 45 Songs aufgeteilt auf ihre Alben. Zig Kostümwechsel, süße Ansagen, ein riesiger Steg komplett mit LED-Screens ausgestattet, rauf- und runterfahrbare Teile und weitere zu den Alben passende Elemente.</p>
<p>Die Setlist hat sich im Vergleich zum ersten Teil der <strong><em>The Eras Tour</em> </strong>etwas geändert. Um dem neuen Album <strong><em>The Tortured Poets Department</em></strong> gerecht zu werden, wurden einige Songs gestrichen, die einzelnen Abschnitte etwas geändert und die <strong><em>folklore</em> </strong>und <strong><em>evermore</em> </strong>Eras in ein Set kondensiert, was bei den Schwestern-Alben natürlich Sinn macht. Dafür gingen allerdings Songs wie “The 1&#8243; und “&#8217;Tis the Damn Season” verloren, die ich sehr gerne live gehört hätte. Noch ein kleines Detail: Ihre self-titled <strong><em>Debut</em></strong>-Era fehlte und wurde bei der gesamten Tour nur stellenweise bei der Akustiksession berücksichtigt. Schade eigentlich.</p>
<h2>The Eras</h2>
<p>Die Setlist kannte ich vorab, von den Visuals habe ich fast nichts gesehen, bis auf ein paar wenige Ausschnitte. Ich wurde nach meinem Lieblingsteil der Show gefragt und sich da zu entscheiden, ist eigentlich unmöglich. Jede Era hatte ihre Momente. <strong><em>Lover</em></strong> hatte den Vorteil des Einstiegs und den späten aber verdienten Überhit &#34;Cruel Summer&#34;. Da kam mir direkt die erste Freudenträne, weil das alles überwältigend war. <strong><em>Fearless </em></strong>im Anschluss,  noch immer das meistausgezeichnete Country-Album aller Zeiten, ist einfach cute, vor allem wie sie da mit ihrer Gitarre im goldenen Fransenkleid auf die Bühne stürmte.</p>

<a href='https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2024/07/taylor-swift-paramore-hamburg-2024-3.jpg'><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2024/07/taylor-swift-paramore-hamburg-2024-3-683x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2024/07/taylor-swift-paramore-hamburg-2024-3-683x1024.jpg 683w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2024/07/taylor-swift-paramore-hamburg-2024-3-200x300.jpg 200w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2024/07/taylor-swift-paramore-hamburg-2024-3-768x1152.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2024/07/taylor-swift-paramore-hamburg-2024-3.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a>
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<p><strong><em>Red</em></strong> kann natürlich mit dem Fanliebling, der 10(!) Minuten Version von &#34;All Too Well&#34; punkten, die so schön ist. <strong><em>Speak Now</em></strong> ist etwas zu kurz gekommen, aber &#34;Enchanted&#34; in dem ausladenden Ballkleid war absolut verzaubernd. <strong><em>reputation</em></strong> ist mit den druckvollen Songs wie für ein Stadion gemacht. &#34;Don’t Blame Me&#34; war da mein Highlight und es hätte gerne noch länger gehen dürfen. Mein liebstes Album von ihr bleibt wohl <a href="https://schumyswelt.de/alben-taylor-swift-folklore-evermore/"><strong><em>folklore</em></strong></a> und im Verbund mit <strong><em>evermore</em></strong> wurde eine ganze Waldhütte mitgebracht, um die Ästhetik abzubilden. Klar ist es eher der ruhige Teil der Show, aber auch der funktionierte fantastisch und hatte eine magische Atmosphäre. &#34;Cardigan&#34; zu Beginn auf dem Hausdach brachten mir die nächsten Freudentränen und &#34;willow&#34; mit den Leuchtkugeln und den beleuchteten Ballons als Fanaktion des Publikums hatte zeremoniellen Charakter.</p>

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<p><strong><em>1989</em></strong> und die fünf Hits am Stück lieferten einen ekstatischen Höhepunkt, weil die Dämmerung langsam einsetzte, was die Stimmung mit den Leuchtarmbändern für die beiden letzten Eras nochmal deutlich verbesserte. <strong><em>The Tortured Poets Department</em></strong> hat mich mehr überzeugt als gedacht, nachdem ich mit dem Album noch nicht ganz warm geworden bin, aber live war der ganze Vibe total krass. &#34;Who&#8217;s Afraid Of Little Old Me&#34; ist mir da sehr in Erinnerung geblieben. Die Choreos waren hier auch nochmal etwas intensiver.</p>
<p>An Surprise-Songs, die sich jeden Abend ändern, damit keine Show der anderen gleicht, haben wir folgende Mashups zu hören bekommen: &#34;the last great american dynasty&#34; / &#34;Run&#34; (sogar ein Livedebüt) und &#34;Nothing New&#34; / &#34;Dear Reader&#34;. Die Freude unter den Fans war riesig. <em><strong>Midnights</strong></em><strong> </strong>bildete den Abschluss und selbst hier schien ihr die Puste noch nicht auszugehen. &#34;Vigilante Shit&#34; war absolut fire, bevor &#34;Karma&#34; den krönenden Abschluss bildete.</p>
<h2>I will remember it <em>all too well</em></h2>
<p>Die Band und Backgroundsängerinnen waren jeweils seitlich an der Hauptbühne positioniert, haben aber genug Zeit im Rampenlicht bekommen und wurden immer wieder eingebunden. Die Tänzer:innen sollten noch einmal mehr als lobend erwähnt werden, die sich ebenso oft umgezogen haben und mit diversen Tänzen und Choreographien toll in Szene gesetzt wurden.</p>
<p>Um der Show gerecht zu werden, müsste man eigentlich zu jedem Aspekt einen eigenen Beitrag machen. Allein das ganze Worldbuilding und die diversen Kostüme bzw. Kostümwechsel, teilweise auf der Bühne innerhalb einer Era, sind bemerkenswert. Noch beeindruckender ist ihre Präsenz auf der Bühne. Ein Wahnsinn mit welcher Leichtigkeit sie über die Bühne schwebte und ihre Vocals rübergebracht hat, auch an Gitarre und Klavier. Natürlich ist hier alles haargenau aufeinander abgestimmt, jeder Gang, jede Ansage, aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass es echt und nahbar wirkte, trotz der Perfektion.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzert-taylor-swift-hamburg-2024/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FvOZFiX6hDXQ%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Das Konzert war unglaublich kurzweilig, weil immer etwas sehenswertes auf der Bühne passierte und es keine wirklichen Pausen gab, da diese durch Einspieler oder Showeinlagen clever überspielt wurden. Es war aber nicht nur die Show an sich. Diese liebevolle, treue, enthusiastische Fanbase die Taylor hier versammelt hat, macht alles zu einem noch größeren und herzlicheren Ereignis.</p>
<p>Zwischendurch habe ich einfach mal nur in die Gesichter der Umstehenden geschaut und diese vollste Hingabe den Texten gegenüber und das Glück was man da sehen konnte, war einfach nur ansteckend und herzerwärmend. Auch lauter und ekstatischer habe ich es noch nirgendwo sonst auf einem Konzert erlebt. Die Mühe mit den Fan-Outfits, das Tauschen von Freundschaftsarmbändern, der Support auch außerhalb der Stadien, wie in München, wo noch 50.000 Menschen außerhalb gelauscht haben. Dabei alles so friedlich und wholesome.</p>
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<p>Knapp zwei Wochen später habe ich noch Ohrwürmer im Kopf und bin am verarbeiten, so wundervoll war es. Wenn ich es nicht vorher schon war, hat mich dieses Konzert zu einem <em>Swiftie</em> gemacht und ich habe seitdem etliche Videos zu ihrem Universum geschaut. Dieser Abend bekommt einen besonderen Platz in meinem Herzen und ich bin zutiefst dankbar das erlebt haben zu dürfen. Danke, Taylor! &lt;3</p>
<h3>Setlist: Taylor Swift live im Volksparkstadion, Hamburg (24.07.2024)</h3>
<p>Die komplette Setlist zum Konzert findet ihr <a href="https://www.setlist.fm/setlist/taylor-swift/2024/volksparkstadion-hamburg-germany-33aa40e5.html">hier</a>.</p>
<h2>The Eras Tour-Film</h2>
<p>Bei Disney+ bekommt ihr den von Taylor Swift selbst produzierten Konzertfilm der <em>The Eras Tour</em> zu sehen, auch in der erweiterten <em>Taylor&#8217;s Version</em>, welche in Los Angeles gefilmt wurde. Dort war <strong><em>TTPD</em> </strong>allerdings noch nicht veröffentlicht und die Songs dementsprechend nicht enthalten. Ich würde aber schon davon ausgehen, dass sie eine neue Version (vom EU-Tourleg oder den weiteren Nordamerika-Daten) veröffentlicht und diese dann hoffentlich nochmal in die Kinos bringt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AC/DC mit roher Gewalt im Volksparkstadion Hamburg (26.05.2016)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/konzertbericht-acdc-axl-rose-volksparkstadion-hamburg-26-05-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2016 15:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[AC/DC]]></category>
		<category><![CDATA[Angus Young]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock or Bust]]></category>
		<category><![CDATA[Tyler Bryant & The Shakedown]]></category>
		<category><![CDATA[Volksparkstadion]]></category>
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					<description><![CDATA[For those about to rock – we salute you! Was war das im Vorfeld für ein Wirbel. Als bekannt wurde, dass Sänger Brian Johnson aufgrund drohender Taubheit nicht als Sänger bei den restlichen Konzerten der Rock Or Bust World Tour fungieren würde, musste ein neuer Sänger gefunden werden. Die Wahl fiel auf Guns N' Roses Frontmann Axl Rose. Die Entrüstung seitens der Fangemeinde war relativ groß und es gaben viele Leute ihre teuren Karten zurück. Ein Fehler wie ich fand. Die ersten Amateurvideos ließen vermuten, dass AXL/DC wohl doch funktionieren kann.<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-acdc-axl-rose-volksparkstadion-hamburg-26-05-2016/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">AC/DC mit roher Gewalt im Volksparkstadion Hamburg (26.05.2016)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>For those about to rock – we salute you! Was war das im Vorfeld für ein Wirbel. Als bekannt wurde, dass Sänger Brian Johnson aufgrund drohender Taubheit nicht als Sänger bei den restlichen Konzerten der <strong>Rock Or Bust World Tour</strong> fungieren würde, musste ein neuer Sänger gefunden werden. Die Wahl fiel auf Guns N&#39; Roses Frontmann <strong>Axl Rose</strong>. Die Entrüstung seitens der Fangemeinde war relativ groß und es gaben viele Leute ihre teuren Karten zurück. Ein Fehler wie ich fand. Die ersten Amateurvideos ließen vermuten, dass AXL/DC wohl doch funktionieren kann.</p>
<p><span id="more-2590"></span></p>
<p>Angekommen im schönsten Stadion Deutschlands ging die lange Wartezeit dann los. <del>Leckeres</del> Schäbiges Bier für abartige 5€ wurden vertilgt und das teure Merchandise begutachtet. Fünfunddreißig verdammte Euro (in Zahlen: 35€) für ein blödes T-Shirt waren dann aber selbst mir zu viel und so ging es schnell in den vorderen Bereich des Innenraums. Das Stadion füllte sich recht langsam, aber pünktlich um 19 Uhr dröhnten erste Töne aus den massiven Boxen.</p>
<h2>Tyler Bryant and the Shakedown</h2>
<p>Die in Deutschland noch weitgehend sehr unbekannte Band um Frontmann <strong>Tyler Bryant</strong>, die normalerweise in Clubs oder kleineren Hallen spielt, lieferte eine echt routinierte Show. Dem Quartett machte es sichtlich Spaß die große Bühne zu rocken und es war ein Genuss zuzuhören. Die Band bot eine Mischung aus groovigem Rock und etwas Blues. Man wippte mit und Tyler Bryant versuchte durch Soli, ordentlichem Gesang und seinem Gerenne auf der Bühne die Menge anzuwärmen. Da sollte man auf jeden Fall mal reinhören!</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-acdc-axl-rose-volksparkstadion-hamburg-26-05-2016/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FoY2-97F_NfQ%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt durften sie dem Publikum eine dreiviertel Stunde lang einheizen, bevor es dann in eine Umbaupause überging.</p>
<h2 style="text-align: left;">Hell, It&#8217;s about time!</h2>
<p style="text-align: left;">21:35. Das Licht ging aus, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BEaq1h768hk">das bombastische Intro</a> startete und 46000 Leute rasteten komplett aus. Die Gitarre von Angus Young und die Stimme von Axl Rose erklangen und ab ging die wilde Fahrt. Das Set begann mit <strong>Rock Or Bust</strong>, dem Titelsong der Tour, was auch gleichzeitig sowas wie das ‚Motto‘ der Band darstellt. Unglaublich wie Gitarrist <strong>Angus Young</strong>, wie ein junger Gott, über die Bühne tänzelte. Sofern AC/DC das Sänger-Problem in den Griff bekommt, werden die in 20 Jahren noch Musik machen. Ob das Not tut, muss jeder für sich entscheiden. Aber zurück zum Wesentlichen. Schon nach den ersten 3 Songs (<strong>Rock or Bust</strong>, <strong>Shoot to Thrill</strong>, <strong>Hell Ain&#8217;t a Bad Place to Be</strong>) erlangten meine Ohren den Taubheitsgrad 1. Die 40 zusätzlichen Verstärker auf der Bühne sorgten für ordentlichen Bums und noch den Tag danach hatte ich ein monotones Rauschen im Ohr. Weiter ging es mit <strong>Back in Black</strong>!</p>
<p style="text-align: left;">Dadurch, dass nun Axl Rose am Mikrofon agierte, wurde die sonst eher starre <a href="http://www.setlist.fm/setlist/acdc/2016/volksparkstadion-hamburg-germany-1bfe8980.html">Setlist</a> etwas verändert. Natürlich waren die bekanntesten Song mit dabei, aber es gab auch Song, die sonst vor 30 Jahren zuletzt live gespielt wurden. Hierbei sorgten unter anderem <strong>Riff Raff</strong> und <strong>Given The Dog A Bone</strong> unter der Fangemeinschaft für Begeisterung. Die Show war allgemein von Weltformat. <strong>Hells Bells</strong> wurde durch die obligatorische Glocke eingeläutet, <strong>Rosie</strong> war natürlich auch dabei und zu <strong>Highway to Hell</strong> „brannte“ förmlich die Bühne.</p>
<figure id="attachment_2633" aria-describedby="caption-attachment-2633" style="width: 4160px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_212856.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2633 size-full" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_212856.jpg" alt="AC/DC - Hells Bells" width="4160" height="2340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_212856.jpg 4160w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_212856-300x169.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_212856-768x432.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_212856-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 4160px) 100vw, 4160px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2633" class="wp-caption-text">AC/DC &#8211; Hells Bells</figcaption></figure>
<figure id="attachment_2635" aria-describedby="caption-attachment-2635" style="width: 4160px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_220819.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2635 size-full" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_220819.jpg" alt="AC/DC - Whole Lotta Rosie" width="4160" height="2340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_220819.jpg 4160w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_220819-300x169.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_220819-768x432.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_220819-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 4160px) 100vw, 4160px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2635" class="wp-caption-text">AC/DC &#8211; Whole Lotta Rosie</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_215228.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2634" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_215228.jpg" alt="AXL/DC" width="4160" height="2340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_215228.jpg 4160w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_215228-300x169.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_215228-768x432.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_215228-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 4160px) 100vw, 4160px" /></a></p>
<h2 style="text-align: left;">Kritik an Axl/DC?</h2>
<p style="text-align: left;">Die Kritik an Axl Rose kann ich nicht nachvollziehen. Er mag zwar in früheren Zeiten Aussetzer gehabt haben und seine Divenhaftigkeit kann man keinesfalls gut heißen, aber was der Mann an diesem Abend geleistet hat, war phänomenal. Der massive Druck von außen und eine schwere Fußverletzung hielten ihn nicht davon ab, die Bühne zu rocken und die Band mit seiner Energie und seiner gewaltigen Stimme, die wirklich gut passte, durch das Set zu leiten. Er blieb dabei seiner Linie treu (Cowboyhut, zerrissene Jeans, Goldketten) und auch die Teleprompter seien ihm verziehen. Es ist vielleicht nicht mehr zu 100% AC/DC, aber trotzdem passte diese Kombination teuflisch gut.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_221958.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2641" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_221958.jpg" alt="AC/DC - Angus Young" width="4160" height="2340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_221958.jpg 4160w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_221958-300x169.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_221958-768x432.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_221958-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 4160px) 100vw, 4160px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Mann des Abends hieß jedoch <strong>Angus Young</strong>. Unmenschlich. Was der Mann auf der Bühne für eine Energie und eine Spielfreude an den Tag legt ist Wahnsinn! Immer wieder machte er sich auf den Weg über den Steg auf die kleinere Bühne und feuerte ein Riff nach dem anderen heraus. Nach <strong>Let There Be Rock</strong> verzückte er uns mit einem 15-minütigen Solo. Ein Genuss! (Obwohl es mir nach 10 Minuten schon anfing auf den Sack zu gehen.)</p>
<h2 style="text-align: left;">Fazit</h2>
<p style="text-align: left;">Ein rundum gelungener Abend nahm um 22:50 mit <strong>For Those About to Rock</strong> sein Ende. Das Abfeuern der mitgebrachten Kanonen sorgte nochmal für ein Erschüttern des Trommelfells. Die Show endete mit einem großen Knall, einem Feuerwerk und den letzten Töne aus der Gitarre von Angus Young. Ich habe danach noch mit anderen AC/DC Fans gesprochen, die die Band schon öfter gesehen haben. Dort herrschte ebenfalls fast einstimmig die Meinung, dass das ein geiles Konzert und Axl Rose als Sänger ein würdiger Ersatz war/ist.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_224333.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2636" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_224333.jpg" alt="AC/DC - For Those About To Rock" width="4160" height="2340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_224333.jpg 4160w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_224333-300x169.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_224333-768x432.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2016/06/20160526_224333-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 4160px) 100vw, 4160px" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>AC/DC – we salute you!</strong></p>
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