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	<title>Petals For Armor &#8211; Schumyswelt</title>
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	<description>Ein Meer aus Popkultur und Musikblog. Musikperlen, Konzerte, Film und mehr.</description>
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	<title>Petals For Armor &#8211; Schumyswelt</title>
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		<title>Meine liebsten Musikalben des Jahres 2020 feat. Taylor Swift, Hayley Williams, Phoebe Bridgers, Dua Lipa und Umme Block</title>
		<link>https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 15:02:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Musikjahr 2020 brachte uns einige richtig schöne Musikalben, überraschende Veröffentlichungen und spannende Neuentdeckungen. Es war zum Glück nicht so schlimm betroffen mit Verschiebungen, wie<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Meine liebsten Musikalben des Jahres 2020 feat. Taylor Swift, Hayley Williams, Phoebe Bridgers, Dua Lipa und Umme Block</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Musikjahr 2020 brachte uns einige richtig schöne Musikalben, überraschende Veröffentlichungen und spannende Neuentdeckungen. Es war zum Glück nicht so schlimm betroffen mit Verschiebungen, wie das <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-filme-2020/">Kino</a>&#8211; oder <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-konzerte-2020/">Konzertjahr</a>. Am Anfang der Pandemie wurden noch einige Termine nach hinten verlegt, aber erschienen sind die Alben über kurz oder lang dennoch. Mit geballter Frauenpower kommen meine sechs Lieblingsalben im Jahr 2020 von: <strong>Taylor Swift</strong>, <strong>Hayley Williams</strong>, <strong>Phoebe Bridgers</strong>, <strong>Dua Lipa</strong> und <strong>Umme Block</strong>.</p>
<p><span id="more-11674"></span></p>
<h2>Taylor Swift &#8211; <em>folklore/evermore</em></h2>
<p>Wer hätte gedacht, dass wir in diesem Jahr gleich 2(!) neue Alben von Taylor Swift zu hören bekommen, die dann auch noch so wunderschön sind? Ich nämlich auch nicht. Die zwei Überraschungsreleases haben mir das Jahr sehr versüßt und <strong><em>folklore</em> </strong>ist mein meistgehörtes Album in diesem Jahr. Zu keinem anderen bin ich in diesem Jahr öfter zurückkehrt, wenn es mir mal schlecht ging. Es legt sich, wie ein warmer Cardigan um einen und wärmt nach innen. &lt;3 (Ein eigener Blogbeitrag zu den Alben folgt im nächsten Jahr noch.)</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FK-a8s8OLBSE%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/">Hayley Williams &#8211; <em>Petal For Armor</em></a></h2>
<p>Die Reise durch das Seelenleben von <strong>Hayley Williams</strong>. <strong><em>Petals For Armor</em></strong> hat mich sehr lange begleitet, als Selbsttherapie, weil mich einige der Themen sehr angesprochen haben und weil es so viel zu entdecken gibt. Sehr authentisch und direkt, mit viel Liebe zum Detail, lyrisch wie auch musikalisch.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F0jC-iHdy41k%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><a href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/">Phoebe Bridgers – <em>Punisher</em></a></h2>
<p>Was bin ich froh <strong>Phoebe Bridgers</strong> endlich für mich entdeckt zu haben. Ihr Songwriting ist fast schon irritierend direkt, dazu noch eine ruhige Stimme, die sich tief in die hintersten Ecken der Zellen schleicht. Zudem hat sie mit &#34;I Know the End&#34; einen der Songs des Jahres veröffentlicht.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FWJ9-xN6dCW4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><a href="https://schumyswelt.de/albumreview-dua-lipa-future-nostalgia/">Dua Lipa &#8211; <em>Future Nostalgia</em></a></h2>
<p>Für mich DAS Pop-Album des Jahres. <strong>Dua Lipa</strong> hat ihren Sound gefunden und liefert auf ihrem Zweitwerk ein Disco-Spektakel vom Allerfeinsten. Auch nutzt es sich nach Monaten des Hörens und etlichen Durchgängen einfach nicht ab. &#34;Don’t Start Now&#34;, &#34;Break My Heart&#34;, &#34;Hallucinate&#34;, &#34;Levitating&#34;, &#34;Physical&#34;. Alles absolute Banger, die man in diesem Jahr am liebsten auf der Tanzfläche zelebriert hätte.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FqcZ7e9EOQTY%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Umme Block &#8211; <em>25 Hours</em></h2>
<p>Ich habe über das Album bisher noch gar nichts auf meinem &#39;Block&#39; geschrieben, dabei ist es für mich so ein kleines Juwel in diesem Jahr. <strong>Umme Block</strong> sind Klara Rebers und Leoni Klinger, aus München, die im Januar ihr Debütalbum <strong><em>25 Hours</em></strong> veröffentlicht haben. Ein Synthpop-Konzeptalbum, das sich anhört, wie ein Liveset. Sphärische Synthie-Spielereien, fließende Übergänge, kryptische Texte, schöner Gesang. Bei dem Album passt einfach alles.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fw-_JLKh6WBA%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Honorable Mentions</h2>
<p>Die Liste hätte noch bedeutend länger werden können, ich habe mich aber mal auf Alben beschränkt, die ich öfters gehört habe.</p>
<p><strong>Apache 207</strong> &#8211; <em>Treppenhaus</em> // Mein Guilty Pleasure. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Apache 207 brachte für mich endlich frischen Wind ins Deutsch-Rap-Genre.</p>
<p><strong>Arctic Monkeys</strong> &#8211; <em>Live At The Royal Albert Hall</em> // Livealben sind immer etwas feines. Alex Turner und seine Arctic Monkeys sind halt auch einfach cool.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/ep-birdy-piano-sketches/"><strong>Birdy</strong> &#8211; <em>Piano Sketches (EP)</em></a> // Die Reduktion der Songs auf pures Piano harmoniert so wundervoll mit ihrer klaren Stimmen, dass es einem bei den Themen der EP das Herz zerreißt.</p>
<p><strong>Giant Rooks</strong> &#8211; <em>Rookery</em> // Für ein Debütalbum ist das erstaunlich perfekt, was die jungen Giant Rooks aus Hamm mit ihrem Indie-Rock abliefern. Ich bin gespannt, ob und wie sie das mit ihren Zweitwerk toppen wollen.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/album-mathea-m/"><strong>Mathea</strong> &#8211; <em>M</em></a> // Erfrischender Hip-Hoppiger Pop aus Österreich von Shootingstar Mathea, der mich begeistert hat.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/album-paris-jackson-wilted/"><strong>Paris Jackson</strong> &#8211; <em>wilted</em></a> // Noch ein Album, welches völlig aus dem Nichts da war. Ein träumerisches Indie-Folk-Album, auf dem sie vieles aufarbeitet.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/album-sault-untitled-black-is/"><strong>SAULT</strong> &#8211; <em>Untitled (Black Is)</em></a> // Trotz der weltumspannenden Krise, sollte man die #BlackLivesMatter-Bewegung nicht vergessen, die mit <strong>SAULT</strong> eine musikalische Stimme fand.</p>
<p><strong>Tusks</strong> &#8211; <em>Live At Village Underground</em> // Ich hab das Album in meinem Beitrag zu <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-konzerte-2020/">meinen liebsten Konzerten in diesem Jahr</a> schon erwähnt, also darf es hier natürlich auch nicht fehlen.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wildes-let-you-go-ep/"><strong>WILDES</strong> – <em>Let You Go (EP)</em></a> // Ein kleiner Vorgeschmack mit intensiven Gänsehautschüben, auf ihr hoffentlich im kommenden Jahr erscheinendes Debütalbum.</p>
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		<title>Musik als Selbsttherapie: Hayley Williams und ihr Solo-Debütalbum &#034;Petals For Armor&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 10:19:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Hayley Williams]]></category>
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		<category><![CDATA[Petals For Armor]]></category>
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					<description><![CDATA[am 08.05.2020 über Atlantic Records / Warner Music veröffentlicht Hayley Williams. Die Paramore-Frontfrau wandelt auf Solopfaden und hat mit Petals For Armor ein Album veröffentlicht,<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Musik als Selbsttherapie: Hayley Williams und ihr Solo-Debütalbum &#034;Petals For Armor&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 08.05.2020 über <em>Atlantic Records / Warner Music</em> veröffentlicht</p>
<p><strong><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-11151" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor.jpg" alt="" width="350" height="350" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor.jpg 1200w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor-300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor-1024x1024.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/05/albumcover-hayley-williams-petals-for-armor-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>Hayley Williams</strong>. Die Paramore-Frontfrau wandelt auf Solopfaden und hat mit <strong><em>Petals For Armor</em></strong> ein Album veröffentlicht, auf dem sie sich selbst therapiert. Das ganze Projekt fühlt sich wie die Reise durch Hayleys Seelenleben an. Gefühlt gab es bis zur kompletten Veröffentlichung fast jede Woche einen neuen Song mit dem sich Hayley, wie ein aufgehende Blume, ein Stück weiter öffnete. Um all die Zusammenhänge zu verstehen, muss man genauer hinhören und sich mit Hayleys Geschichte auseinandersetzen, aber dann geht es richtig ans Herz. Brillant und teils sehr direkt und ehrlich geschrieben und mit viel Liebe zum Detail produziert, ist <strong><em>Petals for Armor</em></strong> für mich ein unglaublich authentisches und emotionales Gesamtpaket und jetzt schon eines meiner liebsten Musikalben des Jahres.</p>
<p><span id="more-11127"></span></p>
<h2>Von &#34;After Laughter&#34; zu &#34;Petals For Armor&#34;</h2>
<p>Wer sich die Lyrics auf <strong>Paramore</strong>s letztem Album <strong><em>After Laughter</em></strong> mal genauer angesehen hat, kann so ungefähr nachvollziehen, wie es um die psychische Verfassung von <strong>Hayley Williams</strong> stand. Depressionen, Selbstmordgedanken, posttraumatische Belastungsstörungen. Damals verstand sie noch nicht, warum sie sich so fühlte und begab sich in therapeutische Behandlung, um tiefer in sich selbst zu graben. Aus den Sitzungen mit ihrer Therapeutin ist die Idee für <strong><em>Petals For Armor</em></strong> erblüht, um all ihre Erlebnisse und vielleicht nicht gemachten Erfahrungen hin zum Erwachsensein zu verarbeiten.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FAEB6ibtdPZc%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Für das Album hat sie mit ihren langjährigen Weggefährten und engen Freunden zusammengearbeitet. Gemeinsam mit Paramore-Gitarrist <strong>Taylor York</strong> hat sie das ganze Album produziert. Paramore-Drummer <strong>Zac Farro</strong> war ebenfalls mit dabei und hat auf einigen Songs die Drums eingespielt und das Musikvideo zu &#34;Dead Horse&#34; produziert. Und auch Paramores Tour-Musiker <strong>Joseph Howard</strong> hat mitgeschrieben.</p>
<p>Der Veröffentlichungsweg war im Vergleich zu sonstigen Musikalben eher ungewöhnlich, hat mir aber sehr gut gefallen. Statt der üblichen 3-5 Singles bevor das Album erscheint, besteht <strong><em>Petals For Armor</em></strong> aus drei EPs, die sich nacheinander (veröffentlicht im Februar, April und Mai) zu dem kohäsiven Gesamtkonzept zusammenfügen. So hatte man Zeit sich mit all den Aussagen und Gefühlen der jeweiligen Songs auseinanderzusetzen.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FeIZkVaM-0K8%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Musikalisch ist es irgendwie Kategorie werden viele Einflüsse Genre-übergreifend eingeflochten, die Hayley in ihrem Leben beeinflusst haben. Das Album versprüht finde ich sehr viele 80s-Vibes (Stichwort Baselines). Manche Songs klingen mal nach Radiohead, mal nach Björk. &#34;Dead Horse&#34; könnte auch ein <strong><em>After Laughter</em></strong> Song sein und &#34;Sugar on the Rim&#34; ist vielleicht der beste Madonna Song seit Jahren. Das Album wurde mit sehr viel Liebe produziert und das hört man auch. Stimmlich zeigt Hayley sich von verschiedensten Seiten und es ist einfach eine Wohltat sie durch das Album zu begleiten.</p>
<h2>Zurück ins Leben</h2>
<p>Man könnte sagen durchläuft Hayley auf dem Album inhaltlich drei Phasen. Am Anfang steht die Wut: &#34;<em>Rage is a quiet thing</em>&#34; (erste Zeile auf &#34;Simmer&#34;). Danach folgen Akzeptanz und Wiedergeburt. Sie stellt sich ihren Ängsten und lernt mit ihnen zu tanzen, was man sehr schön im Video zu &#34;Cinnamon&#34; miterleben kann. Ehrlichkeit und Authentizität stehen besonders im Vordergrund. Zeilen wie &#34;<em>&#39;Cause now that I want to live Well, everybody around me is dying</em>&#34; (&#34;Leave It Alone&#34;) schlagen dabei schon sehr in die Magengrube. &#34;Sudden Desire&#34; ist ein Song über die Lust auf jemanden, die man nicht fühlen sollte. Das kann glaube ich jeder irgendwie nachvollziehen. &#34;Dead Horse&#34; behandelt Verrat und all das, was 2017 zur Trennung von ihrem damaligen Mann führte.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F4x7jORhJntM%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Mit &#34;Over Yet&#34;, für das auch ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KL6UKhr4b84">Workout-Video</a> erschienen ist, versucht sie Menschen Mut zu machen, sich nicht aufzugeben, sondern den Widerstand zu überwinden. Für &#34;Roses/Lotus/Violet/Iris&#34; hat sie sich für die Hintergrundstimmen die fantastische Supergroup <strong><em>boygenius</em></strong> (Julien Baker, Phoebe Bridgers, and Lucy Dacus) mit ins Boot geholt und behandelt weibliches Empowernment.</p>
<p>&#34;Why We Ever&#34; blickt auf eine vergangene Beziehung zurück und fragt, wieso diese eigentlich enden musste, warum die Dinge jetzt anders sind und was die Person wohl gerade vorhat. Vor allem der zweite Part mit dem knarrenden Piano und Zeilen wie &#34;<em>Tried to keep myself from hurting, I don&#8217;t know why anymore</em>&#34; sorgten bei mir für Gänsehaut. Hayley hat das Lied im <a href="https://www.instagram.com/p/B_A5OLjpaTI/?utm_source=ig_embed">Dezember 2018 an einem Tiefpunkt</a> geschrieben. Sie lernte schlechte Gewohnheitsmuster zu erkennen und daraus zu erwachsen. Auch &#34;Pure Love&#34; beschäftigt sich mit Ängsten und sie sagt zu sich selbst, dass sie sich öffnen und auch von ihrer verletzlichen Seite zeigen muss, wenn sie echte Liebe spüren will.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F0jC-iHdy41k%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Einen der besten Songs hat sie sich für ganz zum Schluss aufgehoben. &#34;Crystal Clear&#34; beschreibt Hayleys Bereitschaft weiterzumachen und sich nicht ihren Ängsten hinzugeben. Kleiner Fakt am Rande: Im Outro ist der <a href="https://www.instagram.com/p/B_5SNsmp-d5/">Liebessong &#34;Friends or Lovers&#34; von Hayleys Großvater</a> mit verarbeitet, den er immer am Klavier gespielt und für Hayley seit frühsten Tagen sehr wichtig ist.</p>
<h2>Neubeginn</h2>
<p><strong>Hayley Williams</strong> blüht (&#34;blooming&#34;-Metapher in einigen Songs) im Verlaufe des Albums regelrecht auf und zeigt sich von ihrer verletzlichen Seite. Sie hat gelernt mit ihren Ängsten zu tanzen, wieder aufzustehen, sich wieder für Liebe und das Leben selbst zu öffnen und sie fühlt sich nun &#34;wohl in der Unbequemlichkeit des Wachstums&#34;.</p>
<p>In erster Linie hat sie das Album natürlich für sich selbst geschrieben. Aber ich glaube sie möchte den Menschen, vor allem in den jetzigen schweren Zeit auch Mut machen. Mut machen sich seinen Ängsten zu stellen, Dinge zu wagen, sich auf Widerstand einzulassen, sich zu öffnen. Man kann sehr viel aus ihrer Geschichte, den Interviews und dem Album für sich persönlich lernen und ich bin verdammt froh, dass sie all die Intimität mit uns geteilt hat. Danke, Hayley. &lt;3</p>
<h2>Weiterführende Links zu &#34;Petals For Armor&#34;</h2>
<p>Wer noch mehr über Hayley Williams und ihr Projekt <strong><em>Petals For Armor</em></strong> erfahren möchte, dem habe ich hier mal ein paar Links eingefügt. Vor allem die Interviews mit <strong>Zane Lowe</strong> sind fantastisch. Er ist vielleicht einer der einfühlsamsten Interviewer, die es im Musikbusiness gibt. Seine beiden Gespräche (das zweite gibt es bisher eigentlich nur bei Apple Music, aber bei YouTube findet man es auch) mit <strong>Hayley Williams</strong> fühlen sich beinahe an wie Therapiestunden, ohne dass Zane Lowe mehr preisgibt als sie möchte.</p>
<ul>
<li><a href="https://lnk.to/PetalsforArmor"><em><strong>Petals For Amor</strong></em> Albumlink</a> (lnk.to)</li>
<li><a href="https://genius.com/albums/Hayley-williams/Petals-for-armor">Lyrics zum Album</a> (Genius.com)</li>
<li><a href="https://pitchfork.com/features/song-by-song/hayley-williams-petals-for-armor-interview/">Hayley Williams Breaks Down Every Song on Her Deeply Personal Solo Album, Petals for Armor</a> (Pitchfork.com)</li>
<li><a href="https://www.nytimes.com/2020/03/04/arts/music/hayley-williams-paramore.html">How Hayley Williams Saved Herself (and, BTW, Paramore)</a> (NYTimes.com)</li>
</ul>
<a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FgTuq6_bqUEk%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Depressionshilfe</h2>
<p>Da mir das Thema sehr wichtig ist, hier noch einmal der Hinweis, dass man Sorgen teilen kann. Leichter gesagt als getan, ich weiß, aber es hilft! Vertraut euch euren liebsten Verwandten oder Freunden an. Auf den Seiten der <a href="https://www.deutsche-depressionshilfe.de/">Deutschen-Depressionshilfe</a> findet ihr vielerlei Informationen rund um das Thema Depression. Auch bei der <a href="http://www.telefonseelsorge.de/">Telefonseelsorge</a> kann euch zumindest anfänglich geholfen werden. Das Wichtigste: Ihr seid mit eurer Krankheit nicht allein. Man ist für Euch da. Ich bin für Euch da. &lt;3</p>
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