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	<title>Phoebe Bridgers &#8211; Schumyswelt</title>
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	<description>Ein Meer aus Popkultur und Musikblog. Musikperlen, Konzerte, Film und mehr.</description>
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	<title>Phoebe Bridgers &#8211; Schumyswelt</title>
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		<title>&#034;The end is here&#034;: Phoebe Bridgers live in Hamburg (29.06.2022)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 17:16:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es hat viel zu lange gedauert, bis ich die US-amerikanische Indie-Musikerin Phoebe Bridgers endlich einmal live sehen durfte. Schon ihr Debütalbum Stranger in the Alps<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">&#034;The end is here&#034;: Phoebe Bridgers live in Hamburg (29.06.2022)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat viel zu lange gedauert, bis ich die US-amerikanische Indie-Musikerin <strong>Phoebe Bridgers</strong> endlich einmal live sehen durfte. Schon ihr Debütalbum <strong><em>Stranger in the Alps</em></strong> hat mich mit ihrer himmlischen Stimme und den direkten, emotionalen Erzählungen tief berührt. Auch ihr Nachfolgewerk <strong><em>Punisher</em> </strong>gehörte <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/">2020 mit zu meinen liebsten Alben des Jahres</a>. Ihre <em>Reunion</em>-Tour führte sie zunächst durch Amerika, bis sie auf dem europäischen Festland auch beim ausverkauften Konzert in der <em>Fabrik</em> in Hamburg-Altona Halt machte. Ein Abend, der emotional in alle Richtungen strahlte.</p>
<p><span id="more-12835"></span></p>
<h2>Support: Harrison Whitford</h2>
<p><strong>Harrison Whitford</strong>, seines Zeichens Gitarrist von Phoebe Bridgers, durfte den Abend mit Gitarre und einigen seiner Songs eröffnen. Musikalisch ein passender Einstieg. Ich habe schon viel zu oft erlebt, dass bei so ruhigen Voracts die Menschen in Quassellaune sind. Hier hielt es sich aber in Grenzen und viele lauschten gebannt der beruhigenden Stimme und den meist herzlichen Lyrics.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FeLh9nhrasoY%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Phoebe Bridgers, die umtriebige Musikerin</h2>
<p><strong>Phoebe Bridgers</strong> ist eine ganz schön umtriebige Musikerin. Schon früh fing sie an eigene Songs zu schreiben. In der High School studierte sie Jazzgesang, wurde danach sogar am renommierten <em>Berklee College</em> angenommen, hat dies aber zugunsten ihrer Musikkarriere ausgeschlagen. Sie war Teil der Punkband <strong>Sloppy Jane</strong> (nun auch Teil von Phoebes eigenem Musiklabel <em>Saddest Factory Records</em>), konnte sich als Solokünstlerin beweisen und hat mit <em>Julien Baker</em> und <em>Lucy Dacus</em> die Band <strong>boygenius</strong> und mit <em>Conor Oberst</em> <strong>Better Oblivion Community Center</strong> gegründet. Weiterhin gab es diverse Features (&#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=zo0mm1XXz1E">The Night We Met</a>&#34; von <strong>Lord Huron</strong> dürftet ihr sogar kennen (Achtung Tränengefahr)) und ein paar Gastauftritte (bei <strong>Hayley Williams</strong>, <strong>The 1975</strong>, <strong>Lorde</strong>).</p>
<h2>Lockere Atmosphäre</h2>
<p>Aus den Boxen dröhnte (mit einem kleinen Augenzwinkern) &#34;Down With the Sickness&#34; von <em>Disturbed</em> und mit ihrer Begleitband, bestehend aus fünf Musiker:innen im Skelett-Jumpsuit, betrat sie unter lauten Jubelschreien die Bühne. Das Publikum hat mich von Anfang an überrascht. Vor allem in den vorderen Reihen waren viele junge Menschen zu sehen und hören (ist sie eigentlich groß bei TikTok?), die bestimmt einige Stunden vorher angestanden haben, um ihrem Idol ganz nah zu sein. Phoebes Songs und Ansagen wurden allesamt mit Jubelrufen bedacht und die allgemeine Textsicherheit war beeindruckend.</p>
<p>Eine dieser Ansagen richtete sich gegen das Urteil des Supreme Courts in den USA zum Abreibungsrecht. <a href="https://www.theguardian.com/music/2022/jun/24/phoebe-bridgers-glastonbury-roe-v-wade-taylor-swift-paul-mescal">Sie selbst hatte im vergangenen Jahr eine Abtreibung</a>, die unkompliziert ablief, was sie sich für alle wünscht: &#34;<em>Ich ging zu Planned Parenthood, wo man mir die Abtreibungspille gab. Das war ganz einfach. Diese Art von Zugang hat jeder verdient.</em>&#34; Sie zählte auch eine Reihe an Organisationen auf, die sich für Frauenrechte engagieren und bat um Spenden. Es gab ein paar Anekdoten aus früheren Tagen zu hören, ein Bandmitglied hatte sogar schon einmal in der Venue gespielt und ihr Drummer und Ex <em>Marshall Vore</em> durfte sich auch beteiligen. Eine insgesamt lockere Atmosphäre. Es wurde viel gewitzelt, zwischendrin mal hoffnungsvolle, mal todtraurige Songs gespielt und am Ende alles hinaus in die Welt geschrien.</p>
<h2>Ein Set zum Niederknien</h2>
<p>Der Hauptteil des 90-minütigen Sets bestand aus ihrem Grammy-nominierten zweiten Album <strong><em>Punisher</em></strong>, welches genau in der selben Reihenfolge gespielt wurde, mit ein paar eingestreuten Songs ihres ersten Albums sowie ihrer neuen Single &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RtOYYp010lA">Sidelines</a>&#34;. Viele ihrer Songs haben eine schwelgerische Atmosphäre, in der man sich total verlieren kann. Einige wurden bis zum Crescendo erweitert.</p>
<p>Als wären ihr lieblicher Gesang und die spannenden Melodien nicht schon genug, schreibt Phoebe auch noch wundervoll ehrliche Texte. Sie schafft es aufs Leichteste Momente lyrisch einzufangen und damit Bilder in den Köpfen der Zuhörenden zu kreieren. Mal mit einer gewissen Portion Humor, mal mit fast brutaler Härte. Zitierfähige Zeilen findet ihr in ihren Texten zuhauf und es ist super spannend sich tiefergehend mit ihrem Material zu beschäftigen. Sie zeigt sich oft verletzlich und eine sanfte Melancholie durchzieht ihre Musik. Man muss vielleicht in einer gewissen Stimmung sein, die sich für ihre Musik so auch nicht erklären lässt. Alle die ihre Musik fühlen, können mich sicher verstehen.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FOGmIVMCqwiE%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Der ganze Mittelteil des Konzerts hatte für mich dieses Gefühl und hat mich so richtig eingesogen. &#34;Smoke Signals&#34;, &#34;Funeral&#34;, &#34;Chinese Satellite&#34; (der Flow des Songs ist sooo gut), &#34;Moon Song&#34;, &#34;Scott Street&#34;. Ich wusste gar nicht wohin mit meinen Emotionen. &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jcq5NlYz1PU">Funeral</a>&#34; war heftig, da gab es auch ein paar Tränen. Der Sound war klar, die Band war gut drauf und ihr Trompeter JJ Kirkpatrick wertete den Liveauftritt noch einmal auf und unterstrich mit seinem Instrument die träumerische Atmosphäre.</p>
<h2>Das Ende</h2>
<p>Vor dem großen Finale wurde es mit „Graceland Too“ noch einmal ruhig und tief emotional, bevor es dann krachend endete. Gibt es einen besseren Song, um ein Konzert enden zu lassen als &#34;I Know The End&#34; (&#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=eNV9gv0NmzU">Knights of Cydonia</a>&#34; von <strong>Muse</strong> vielleicht)? Der gesamte Aufbau des Songs bis zur Katharsis und dem unkontrollierten Freiwerden all der Emotionen, die sich im Laufe des Abends aufgebaut haben. So muss ein Konzert enden.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FWJ9-xN6dCW4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Als Zugabe trat Phoebe dann noch einmal alleine auf die Bühne. Eine Dame im Publikum war auch schon tags zuvor beim Konzert in Frankfurt dabei (ziemlich zum Start des Konzerts fragte sie schon einmal, wer schon gestern da war und dass diese Person nun leider das gleiche Set nochmal bekommt) und durfte sich die Zugabe aussuchen. &#34;Waiting Room&#34; war die Wahl (hätte mich auch sehr über &#34;Georgia&#34; gefreut), die Phoebe dann auch mit ihrer Gitarre vorführte. Ein letztes Grinsen und Winken zum Publikum und sie schritt von dannen. Das Ende war gekommen.</p>
<h3>Setlist: Phoebe Bridgers live in der Fabrik, Hamburg (29.06.2022)</h3>
<ol>
<li>Motion Sickness</li>
<li>DVD Menu</li>
<li>Garden Song</li>
<li>Kyoto</li>
<li>Punisher</li>
<li>Halloween</li>
<li>Smoke Signals</li>
<li>Funeral</li>
<li>Chinese Satellite</li>
<li>Moon Song</li>
<li>Scott Street</li>
<li>Savior Complex</li>
<li>ICU</li>
<li>Sidelines</li>
<li>Graceland Too</li>
<li>I Know the End<br />
–</li>
<li>Waiting Room</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine liebsten Musikalben des Jahres 2020 feat. Taylor Swift, Hayley Williams, Phoebe Bridgers, Dua Lipa und Umme Block</title>
		<link>https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 15:02:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[25 Hours]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Musikjahr 2020 brachte uns einige richtig schöne Musikalben, überraschende Veröffentlichungen und spannende Neuentdeckungen. Es war zum Glück nicht so schlimm betroffen mit Verschiebungen, wie<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Meine liebsten Musikalben des Jahres 2020 feat. Taylor Swift, Hayley Williams, Phoebe Bridgers, Dua Lipa und Umme Block</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Musikjahr 2020 brachte uns einige richtig schöne Musikalben, überraschende Veröffentlichungen und spannende Neuentdeckungen. Es war zum Glück nicht so schlimm betroffen mit Verschiebungen, wie das <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-filme-2020/">Kino</a>&#8211; oder <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-konzerte-2020/">Konzertjahr</a>. Am Anfang der Pandemie wurden noch einige Termine nach hinten verlegt, aber erschienen sind die Alben über kurz oder lang dennoch. Mit geballter Frauenpower kommen meine sechs Lieblingsalben im Jahr 2020 von: <strong>Taylor Swift</strong>, <strong>Hayley Williams</strong>, <strong>Phoebe Bridgers</strong>, <strong>Dua Lipa</strong> und <strong>Umme Block</strong>.</p>
<p><span id="more-11674"></span></p>
<h2>Taylor Swift &#8211; <em>folklore/evermore</em></h2>
<p>Wer hätte gedacht, dass wir in diesem Jahr gleich 2(!) neue Alben von Taylor Swift zu hören bekommen, die dann auch noch so wunderschön sind? Ich nämlich auch nicht. Die zwei Überraschungsreleases haben mir das Jahr sehr versüßt und <strong><em>folklore</em> </strong>ist mein meistgehörtes Album in diesem Jahr. Zu keinem anderen bin ich in diesem Jahr öfter zurückkehrt, wenn es mir mal schlecht ging. Es legt sich, wie ein warmer Cardigan um einen und wärmt nach innen. &lt;3 (Ein eigener Blogbeitrag zu den Alben folgt im nächsten Jahr noch.)</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FK-a8s8OLBSE%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><a href="https://schumyswelt.de/album-hayley-williams-petals-for-armor/">Hayley Williams &#8211; <em>Petal For Armor</em></a></h2>
<p>Die Reise durch das Seelenleben von <strong>Hayley Williams</strong>. <strong><em>Petals For Armor</em></strong> hat mich sehr lange begleitet, als Selbsttherapie, weil mich einige der Themen sehr angesprochen haben und weil es so viel zu entdecken gibt. Sehr authentisch und direkt, mit viel Liebe zum Detail, lyrisch wie auch musikalisch.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F0jC-iHdy41k%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><a href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/">Phoebe Bridgers – <em>Punisher</em></a></h2>
<p>Was bin ich froh <strong>Phoebe Bridgers</strong> endlich für mich entdeckt zu haben. Ihr Songwriting ist fast schon irritierend direkt, dazu noch eine ruhige Stimme, die sich tief in die hintersten Ecken der Zellen schleicht. Zudem hat sie mit &#34;I Know the End&#34; einen der Songs des Jahres veröffentlicht.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FWJ9-xN6dCW4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><a href="https://schumyswelt.de/albumreview-dua-lipa-future-nostalgia/">Dua Lipa &#8211; <em>Future Nostalgia</em></a></h2>
<p>Für mich DAS Pop-Album des Jahres. <strong>Dua Lipa</strong> hat ihren Sound gefunden und liefert auf ihrem Zweitwerk ein Disco-Spektakel vom Allerfeinsten. Auch nutzt es sich nach Monaten des Hörens und etlichen Durchgängen einfach nicht ab. &#34;Don’t Start Now&#34;, &#34;Break My Heart&#34;, &#34;Hallucinate&#34;, &#34;Levitating&#34;, &#34;Physical&#34;. Alles absolute Banger, die man in diesem Jahr am liebsten auf der Tanzfläche zelebriert hätte.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FqcZ7e9EOQTY%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Umme Block &#8211; <em>25 Hours</em></h2>
<p>Ich habe über das Album bisher noch gar nichts auf meinem &#39;Block&#39; geschrieben, dabei ist es für mich so ein kleines Juwel in diesem Jahr. <strong>Umme Block</strong> sind Klara Rebers und Leoni Klinger, aus München, die im Januar ihr Debütalbum <strong><em>25 Hours</em></strong> veröffentlicht haben. Ein Synthpop-Konzeptalbum, das sich anhört, wie ein Liveset. Sphärische Synthie-Spielereien, fließende Übergänge, kryptische Texte, schöner Gesang. Bei dem Album passt einfach alles.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fw-_JLKh6WBA%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Honorable Mentions</h2>
<p>Die Liste hätte noch bedeutend länger werden können, ich habe mich aber mal auf Alben beschränkt, die ich öfters gehört habe.</p>
<p><strong>Apache 207</strong> &#8211; <em>Treppenhaus</em> // Mein Guilty Pleasure. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Apache 207 brachte für mich endlich frischen Wind ins Deutsch-Rap-Genre.</p>
<p><strong>Arctic Monkeys</strong> &#8211; <em>Live At The Royal Albert Hall</em> // Livealben sind immer etwas feines. Alex Turner und seine Arctic Monkeys sind halt auch einfach cool.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/ep-birdy-piano-sketches/"><strong>Birdy</strong> &#8211; <em>Piano Sketches (EP)</em></a> // Die Reduktion der Songs auf pures Piano harmoniert so wundervoll mit ihrer klaren Stimmen, dass es einem bei den Themen der EP das Herz zerreißt.</p>
<p><strong>Giant Rooks</strong> &#8211; <em>Rookery</em> // Für ein Debütalbum ist das erstaunlich perfekt, was die jungen Giant Rooks aus Hamm mit ihrem Indie-Rock abliefern. Ich bin gespannt, ob und wie sie das mit ihren Zweitwerk toppen wollen.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/album-mathea-m/"><strong>Mathea</strong> &#8211; <em>M</em></a> // Erfrischender Hip-Hoppiger Pop aus Österreich von Shootingstar Mathea, der mich begeistert hat.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/album-paris-jackson-wilted/"><strong>Paris Jackson</strong> &#8211; <em>wilted</em></a> // Noch ein Album, welches völlig aus dem Nichts da war. Ein träumerisches Indie-Folk-Album, auf dem sie vieles aufarbeitet.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/album-sault-untitled-black-is/"><strong>SAULT</strong> &#8211; <em>Untitled (Black Is)</em></a> // Trotz der weltumspannenden Krise, sollte man die #BlackLivesMatter-Bewegung nicht vergessen, die mit <strong>SAULT</strong> eine musikalische Stimme fand.</p>
<p><strong>Tusks</strong> &#8211; <em>Live At Village Underground</em> // Ich hab das Album in meinem Beitrag zu <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-konzerte-2020/">meinen liebsten Konzerten in diesem Jahr</a> schon erwähnt, also darf es hier natürlich auch nicht fehlen.</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wildes-let-you-go-ep/"><strong>WILDES</strong> – <em>Let You Go (EP)</em></a> // Ein kleiner Vorgeschmack mit intensiven Gänsehautschüben, auf ihr hoffentlich im kommenden Jahr erscheinendes Debütalbum.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gegen die Einsamkeit: Phoebe Bridgers &#8211; Punisher</title>
		<link>https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 18:07:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[am 18.06.2020 über Dead Oceans veröffentlicht Während der letzten Monate hatte ich mal wieder eine neue Lieblingsmusikerin: die 26-Jährige Indie-Singer-Songwriterin Phoebe Bridgers. Nachdem ich mich<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Gegen die Einsamkeit: Phoebe Bridgers &#8211; Punisher</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 18.06.2020 über <em>Dead Oceans</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-11229" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-300x300.jpg" alt="" width="340" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-1024x1024.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-768x768.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher.jpg 1200w" sizes="(max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a>Während der letzten Monate hatte ich mal wieder eine neue Lieblingsmusikerin: die 26-Jährige Indie-Singer-Songwriterin <strong>Phoebe Bridgers</strong>. Nachdem ich mich endlich mal mit einigen ihrer Songs beschäftigt habe, hörte ich wochenlang nichts anderes mehr. Tiefsinniger Scharfsinn im Songwriting trifft hier auf eine wunderschöne, ruhige Stimme und fein-nuancierte Produktionen. Sie schafft es innerhalb weniger Textzeilen ganze Welten zu erschaffen und kommentiert dabei Situationen und Gefühle, aber in sehr subtiler Art und Weise. Ihre Texte erscheinen dabei oft bittersüß, nahbar, poetisch. Oft melancholisch, verträumt, aber immer mit einer Prise schwarzen Humors. Ich bin total entzückt, verzaubert und &lt;3.</p>
<p><span id="more-11218"></span></p>
<h2>Jedes Jahr ein neues Album</h2>
<p><strong>Phoebe Bridgers</strong> ist eine umtriebige Musikerin. Ihr Erstlingswerk <strong><em>Stranger in the Alps</em></strong> brachte ihr 2017 weitreichende Anerkennung in der Indieszene. Es folgte ein gemeinsamer Song mit <strong>Matt Berninger</strong> (The National), ein Feature auf dem fantastischen, wenn auch todtraurigen Song &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=KtlgYxa6BMU">The Night We Met</a>&#34; von <strong>Lord Huron</strong>, das Musikprojekt <strong>boygenius</strong> mit <strong>Lucy Dacus</strong> und <strong>Julien Baker</strong> und ein Album mit <strong>Conor Oberst</strong> (Bright Eyes) als <strong>Better Oblivion Community Center</strong>.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FOS48Lp34Zic%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Ihr zweites Album ist im Juni erschienen und heißt <em><strong>Punisher</strong></em>. Lyrisch ist sie nochmal gereifter, noch cleverer und auch ihr musikalischer Stil ist vielschichtiger, ohne dass sie die Eigenheiten des Debütalbums aufgibt. Für mich ist es die Summe ihres bisherigen Schaffens.</p>
<h2>Eine andere Art von Traurigkeit</h2>
<p><strong>Phoebe Bridgers</strong> löst in mir oft eine andere Art von Traurigkeit aus. Emotionen, die zwar traurig scheinen und doch eine Spur Hoffnung in sich tragen. Melancholisch und doch mit diesem Funken Zuversicht. Irgendwie süchtig machend. Schwer zu greifen, aber wenn ihr sie euch anhört, wisst ihr vielleicht, was ich meine.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FTw0zYd0eIlk%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>&#34;Garden Song&#34; legt den ersten ruhigen Grundstein für das Album. Ein erstes eindeutiges Highlight ist für mich vor allem &#34;Kyoto&#34;, der allein von seinem Tempo her schon aus dem restlichen Album hervorsticht. In ersten Demos war der Song nämlich deutlich ruhiger und langsamer. &#34;Chinese Satellite&#34; ist für mich direkt ein weiteres Highlight.</p>
<blockquote><p>I have no faith — and that’s what it’s about. [..] If I’m being honest, this song is about turning 11 and not getting a letter from Hogwarts, just realizing that nobody’s going to save me from my life, nobody’s going to wake me up and be like, “Hey, just kidding. Actually, it’s really a lot more special than this, and you’re special.”</p>
<p style="text-align: right;">Phoebe Bridgers über &#34;Chinese Satellite&#34; (<a href="https://music.apple.com/us/album/punisher/1504699857">via AppleMusic</a>)</p>
</blockquote>
<p>In &#34;Graceland Too&#34; erzählt <strong>Phoebe Bridgers</strong> von einer Person, die nicht länger eine Gefahr für sich und andere darstellt und das Leben genießt; davon läuft, ohne zu wissen, was vor ihr liegt. Die Geschichte erinnert etwas an <strong>Julien Baker</strong>, die gemeinsam mit <strong>Lucy Dacus</strong> ebenfalls auf dem Song zu hören und somit das Trio <strong>boygenius</strong> wieder vereint ist. &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=WJ9-xN6dCW4">I Know The End</a>&#34; bietet ein fulminantes und apokalyptisches Finale, wo am Ende wirklich alle Dämme brechen. Hallelujah.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FgheV7FyJPZ4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Ihr merkt schon, dass <strong><em>Punisher</em></strong> für mich ein Album voller Highlights ist und auch die andere fünf bzw. sechs Songs sind eine musikalische Wohltat. Vor allem jetzt, während der Corona-Zeit, ist es für mich ein Album gegen das Gefühl der Einsamkeit. <strong>Phoebe Bridgers</strong> ist eine Singer-Songwriterin, die in den nächsten Jahren sicher weiter wundervolle Musik schreibt und die man als Fan dieser Musikrichtung im Ohr behalten sollte.</p>
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