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	<title>Indie &#8211; Schumyswelt</title>
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	<description>Ein Meer aus Popkultur und Musikblog. Musikperlen, Konzerte, Film und mehr.</description>
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	<title>Indie &#8211; Schumyswelt</title>
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		<title>Daughter mit neuer Single &#034;Be On Your Way&#034; &#038; Albumankündigung &#034;Stereo Mind Game&#034; (VÖ: 07.04.2023)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/single-daughter-be-on-your-way/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 21:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musiknews]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Indie-Folk Band Daughter gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Was habe ich sie die letzten Jahre vermisst. Es gibt kaum eine Band, die mich mit<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/single-daughter-be-on-your-way/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Daughter mit neuer Single &#034;Be On Your Way&#034; &#038; Albumankündigung &#034;Stereo Mind Game&#034; (VÖ: 07.04.2023)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Indie-Folk Band <a href="http://schumyswelt.de/tag/daughter"><strong>Daughter</strong></a> gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Was habe ich sie die letzten Jahre vermisst. Es gibt kaum eine Band, die mich mit ihrer Musik so sehr in ihren Bann ziehen, ja fast schon in Trance versetzen kann. Auch ihr Konzert vor mittlerweile <a href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-daughter-docks-hamburg-11-10-2016/">über 6 Jahren in Hamburg</a> hallt immer noch in meinen Ohren wieder. Nach ihrem zweiten Studioalbum<strong><em> Not to Disappear</em></strong> aus 2016, folgte noch der <a href="https://schumyswelt.de/life-is-strange-before-the-storm-erwacht/">Soundtrack zum Videospiel <em>Life Is Strange: Before the Storm</em></a> und Sängerin <strong>Elena Tonra</strong> wandelte mit ihrem Projekt <a href="https://schumyswelt.de/ex-re-elena-tonra-daughter-soloprojekt/"><strong>Ex:Re</strong> auf Solopfaden</a>. Nun ist das Trio wieder vereint und veröffentlicht mit &#34;Be On Your Way&#34; ihre neue Single. Bereits am 07.04.2023 wird zudem ihr drittes Studioalbum <strong><em>Stereo Mind Game</em></strong> erscheinen. Jetzt schon einer der Kandidaten für mein liebstes Album des Jahres.</p>
<p><span id="more-13047"></span></p>
<p>Im Jahr 2020 war die Band für ein paar Festivals in Europa gebucht, bevor Corona die Planungen zunichte machte. Auf früheren Instagram-Bildern der Band (die mittlerweile nicht mehr verfügbar sind) war auch zu sehen, dass sie sich schon länger wieder im Studio befanden.</p>
<h2>Neue Single &amp; Albumankündigung</h2>
<p>Vor ein paar Wochen konnte man sich auf der Webseite der Band eintragen, um <em>Junkmail</em> per Post zu bekommen. Auf Twitter hat eine Person auch ein <a href="https://twitter.com/TheAltBrunch/status/1611018662441271297">Bild des Inhalts</a> gepostet: Ein kleines halbdurchsichtiges Stofftütchen mit einer kleinen Blume, ähnlich dem <a href="https://www.instagram.com/p/CnCbMlescg4/">Bild der Ankündigung</a>. Letzteres wurde letzten Donnerstag kryptisch mit den Worten &#34;<em>I Have a feeling, that we&#8217;ll repeat this evening</em>&#34; und der Zeitangabe 23:00 Uhr (CET) geteilt. Ab dann sollte man auf der Webseite das Passwort DANDELION (dt. Löwenzahn) eingeben können. Unter dem großen Andrang knickte die Webseite allerdings komplett ein und alles wurde um 24 Stunden nach hinten geschoben.</p>
<p>Doch auch dann gab es statt neuer Musik erst einmal einen kleinen Text von Sängerin Elena Tonra zu lesen. Das neue Album <strong><em>Stereo Mind Game</em></strong> wurde &#34;über<em> Jahre feinfühlig (vielleicht obsessiv) zusammengesetzt</em>&#34;. Sie hat versucht viele Aspekte aus ihrem Leben zu dokumentieren und es soll optimistischer sein, auch wenn die Lyrics natürlich weiterhin von ihr stammen und deshalb &#34;<em>die Sonne nie vollständig scheinen wird</em>&#34;.</p>
<p>&#34;Be On Your Way&#34; heißt die erste Single und &#34;<em>ist eine Geschichte der Liebe und der Zeit, der Entfernung, des Vermissens und des Loslassens</em>&#34;. Anfangs hört man die gewohnten Gitarrenklänge, bevor er mit Indietronica-Sounds in neue Sphären driftet. &#34;<em>Es ist kein Verlust der Hoffnung, sondern eine Zuversicht und Akzeptanz des Vergehens der Zeit.</em>&#34; Der Song geht mir persönlich sehr ans Herz. Was bin ich froh, dass <strong>Daughter</strong> zurück sind. &lt;3</p>
<a href="https://schumyswelt.de/single-daughter-be-on-your-way/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F6GDzvjRRIkY%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h3>Tracklist: Daughter &#8211; <a href="https://daughter.ffm.to/stereomindgame"><em>Stereo Mind Game</em></a> (07.04.2023)</h3>
<ol>
<li>Intro</li>
<li>Be On Your Way</li>
<li>Party</li>
<li>Dandelion</li>
<li>Neptune</li>
<li>Swim Back</li>
<li>Junkmail</li>
<li>Future Lover</li>
<li>(Missed Calls)</li>
<li>Isolation</li>
<li>To Rage</li>
<li>Wish I Could Cross The Sea</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#034;The end is here&#034;: Phoebe Bridgers live in Hamburg (29.06.2022)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 17:16:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Harrison Whitford]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Phoebe Bridgers]]></category>
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					<description><![CDATA[Es hat viel zu lange gedauert, bis ich die US-amerikanische Indie-Musikerin Phoebe Bridgers endlich einmal live sehen durfte. Schon ihr Debütalbum Stranger in the Alps<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">&#034;The end is here&#034;: Phoebe Bridgers live in Hamburg (29.06.2022)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat viel zu lange gedauert, bis ich die US-amerikanische Indie-Musikerin <strong>Phoebe Bridgers</strong> endlich einmal live sehen durfte. Schon ihr Debütalbum <strong><em>Stranger in the Alps</em></strong> hat mich mit ihrer himmlischen Stimme und den direkten, emotionalen Erzählungen tief berührt. Auch ihr Nachfolgewerk <strong><em>Punisher</em> </strong>gehörte <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2020/">2020 mit zu meinen liebsten Alben des Jahres</a>. Ihre <em>Reunion</em>-Tour führte sie zunächst durch Amerika, bis sie auf dem europäischen Festland auch beim ausverkauften Konzert in der <em>Fabrik</em> in Hamburg-Altona Halt machte. Ein Abend, der emotional in alle Richtungen strahlte.</p>
<p><span id="more-12835"></span></p>
<h2>Support: Harrison Whitford</h2>
<p><strong>Harrison Whitford</strong>, seines Zeichens Gitarrist von Phoebe Bridgers, durfte den Abend mit Gitarre und einigen seiner Songs eröffnen. Musikalisch ein passender Einstieg. Ich habe schon viel zu oft erlebt, dass bei so ruhigen Voracts die Menschen in Quassellaune sind. Hier hielt es sich aber in Grenzen und viele lauschten gebannt der beruhigenden Stimme und den meist herzlichen Lyrics.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FeLh9nhrasoY%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Phoebe Bridgers, die umtriebige Musikerin</h2>
<p><strong>Phoebe Bridgers</strong> ist eine ganz schön umtriebige Musikerin. Schon früh fing sie an eigene Songs zu schreiben. In der High School studierte sie Jazzgesang, wurde danach sogar am renommierten <em>Berklee College</em> angenommen, hat dies aber zugunsten ihrer Musikkarriere ausgeschlagen. Sie war Teil der Punkband <strong>Sloppy Jane</strong> (nun auch Teil von Phoebes eigenem Musiklabel <em>Saddest Factory Records</em>), konnte sich als Solokünstlerin beweisen und hat mit <em>Julien Baker</em> und <em>Lucy Dacus</em> die Band <strong>boygenius</strong> und mit <em>Conor Oberst</em> <strong>Better Oblivion Community Center</strong> gegründet. Weiterhin gab es diverse Features (&#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=zo0mm1XXz1E">The Night We Met</a>&#34; von <strong>Lord Huron</strong> dürftet ihr sogar kennen (Achtung Tränengefahr)) und ein paar Gastauftritte (bei <strong>Hayley Williams</strong>, <strong>The 1975</strong>, <strong>Lorde</strong>).</p>
<h2>Lockere Atmosphäre</h2>
<p>Aus den Boxen dröhnte (mit einem kleinen Augenzwinkern) &#34;Down With the Sickness&#34; von <em>Disturbed</em> und mit ihrer Begleitband, bestehend aus fünf Musiker:innen im Skelett-Jumpsuit, betrat sie unter lauten Jubelschreien die Bühne. Das Publikum hat mich von Anfang an überrascht. Vor allem in den vorderen Reihen waren viele junge Menschen zu sehen und hören (ist sie eigentlich groß bei TikTok?), die bestimmt einige Stunden vorher angestanden haben, um ihrem Idol ganz nah zu sein. Phoebes Songs und Ansagen wurden allesamt mit Jubelrufen bedacht und die allgemeine Textsicherheit war beeindruckend.</p>
<p>Eine dieser Ansagen richtete sich gegen das Urteil des Supreme Courts in den USA zum Abreibungsrecht. <a href="https://www.theguardian.com/music/2022/jun/24/phoebe-bridgers-glastonbury-roe-v-wade-taylor-swift-paul-mescal">Sie selbst hatte im vergangenen Jahr eine Abtreibung</a>, die unkompliziert ablief, was sie sich für alle wünscht: &#34;<em>Ich ging zu Planned Parenthood, wo man mir die Abtreibungspille gab. Das war ganz einfach. Diese Art von Zugang hat jeder verdient.</em>&#34; Sie zählte auch eine Reihe an Organisationen auf, die sich für Frauenrechte engagieren und bat um Spenden. Es gab ein paar Anekdoten aus früheren Tagen zu hören, ein Bandmitglied hatte sogar schon einmal in der Venue gespielt und ihr Drummer und Ex <em>Marshall Vore</em> durfte sich auch beteiligen. Eine insgesamt lockere Atmosphäre. Es wurde viel gewitzelt, zwischendrin mal hoffnungsvolle, mal todtraurige Songs gespielt und am Ende alles hinaus in die Welt geschrien.</p>
<h2>Ein Set zum Niederknien</h2>
<p>Der Hauptteil des 90-minütigen Sets bestand aus ihrem Grammy-nominierten zweiten Album <strong><em>Punisher</em></strong>, welches genau in der selben Reihenfolge gespielt wurde, mit ein paar eingestreuten Songs ihres ersten Albums sowie ihrer neuen Single &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RtOYYp010lA">Sidelines</a>&#34;. Viele ihrer Songs haben eine schwelgerische Atmosphäre, in der man sich total verlieren kann. Einige wurden bis zum Crescendo erweitert.</p>
<p>Als wären ihr lieblicher Gesang und die spannenden Melodien nicht schon genug, schreibt Phoebe auch noch wundervoll ehrliche Texte. Sie schafft es aufs Leichteste Momente lyrisch einzufangen und damit Bilder in den Köpfen der Zuhörenden zu kreieren. Mal mit einer gewissen Portion Humor, mal mit fast brutaler Härte. Zitierfähige Zeilen findet ihr in ihren Texten zuhauf und es ist super spannend sich tiefergehend mit ihrem Material zu beschäftigen. Sie zeigt sich oft verletzlich und eine sanfte Melancholie durchzieht ihre Musik. Man muss vielleicht in einer gewissen Stimmung sein, die sich für ihre Musik so auch nicht erklären lässt. Alle die ihre Musik fühlen, können mich sicher verstehen.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FOGmIVMCqwiE%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Der ganze Mittelteil des Konzerts hatte für mich dieses Gefühl und hat mich so richtig eingesogen. &#34;Smoke Signals&#34;, &#34;Funeral&#34;, &#34;Chinese Satellite&#34; (der Flow des Songs ist sooo gut), &#34;Moon Song&#34;, &#34;Scott Street&#34;. Ich wusste gar nicht wohin mit meinen Emotionen. &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jcq5NlYz1PU">Funeral</a>&#34; war heftig, da gab es auch ein paar Tränen. Der Sound war klar, die Band war gut drauf und ihr Trompeter JJ Kirkpatrick wertete den Liveauftritt noch einmal auf und unterstrich mit seinem Instrument die träumerische Atmosphäre.</p>
<h2>Das Ende</h2>
<p>Vor dem großen Finale wurde es mit „Graceland Too“ noch einmal ruhig und tief emotional, bevor es dann krachend endete. Gibt es einen besseren Song, um ein Konzert enden zu lassen als &#34;I Know The End&#34; (&#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=eNV9gv0NmzU">Knights of Cydonia</a>&#34; von <strong>Muse</strong> vielleicht)? Der gesamte Aufbau des Songs bis zur Katharsis und dem unkontrollierten Freiwerden all der Emotionen, die sich im Laufe des Abends aufgebaut haben. So muss ein Konzert enden.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzert-phoebe-bridgers-hamburg-fabrik-2022/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FWJ9-xN6dCW4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Als Zugabe trat Phoebe dann noch einmal alleine auf die Bühne. Eine Dame im Publikum war auch schon tags zuvor beim Konzert in Frankfurt dabei (ziemlich zum Start des Konzerts fragte sie schon einmal, wer schon gestern da war und dass diese Person nun leider das gleiche Set nochmal bekommt) und durfte sich die Zugabe aussuchen. &#34;Waiting Room&#34; war die Wahl (hätte mich auch sehr über &#34;Georgia&#34; gefreut), die Phoebe dann auch mit ihrer Gitarre vorführte. Ein letztes Grinsen und Winken zum Publikum und sie schritt von dannen. Das Ende war gekommen.</p>
<h3>Setlist: Phoebe Bridgers live in der Fabrik, Hamburg (29.06.2022)</h3>
<ol>
<li>Motion Sickness</li>
<li>DVD Menu</li>
<li>Garden Song</li>
<li>Kyoto</li>
<li>Punisher</li>
<li>Halloween</li>
<li>Smoke Signals</li>
<li>Funeral</li>
<li>Chinese Satellite</li>
<li>Moon Song</li>
<li>Scott Street</li>
<li>Savior Complex</li>
<li>ICU</li>
<li>Sidelines</li>
<li>Graceland Too</li>
<li>I Know the End<br />
–</li>
<li>Waiting Room</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Casper &#8211; Alles war schön und nichts tat weh</title>
		<link>https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2022 13:29:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Alles war schön und nichts tat weh]]></category>
		<category><![CDATA[Casper]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
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					<description><![CDATA[am 25.02.2022 über Eklat Tonträger / Sony veröffentlicht Der Tag, an dem ein neues Musikalbum von Casper erscheint, ist für mich immer eine Art Feiertag.<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Casper &#8211; Alles war schön und nichts tat weh</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 25.02.2022 über <em>Eklat Tonträger / Sony</em> veröffentlicht</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-12521" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/02/albumcover-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh.jpg" alt="" width="340" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/02/albumcover-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh.jpg 500w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/02/albumcover-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh-300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/02/albumcover-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 340px) 100vw, 340px" />Der Tag, an dem ein neues Musikalbum von <strong>Casper</strong> erscheint, ist für mich immer eine Art Feiertag. Es gibt kaum Künstler:innen, die es schaffen mich besser aus einem Loch zu holen, wie der Indie-Rapper aus Bielefeld. <strong><em>Alles war schön und nichts tat weh</em></strong>, entliehen aus dem Buch <em>Slaughterhouse-Five</em> von Kurt Vonnegut, heißt sein neuestes Werk. 12 Stücke verteilt auf knapp 45 Minuten. Wieder einmal tut es weh, er spricht allerlei ernste Themen aus seinem Leben an und lässt Dich bittere Tränen vergießen. Kein einfaches Album in der momentanen Zeit, aber ich finde es macht genauso Spaß und ist lebensbejahend. Seine Biografie spielt wieder eine wichtige Rolle, diesmal noch privater und auf direktere Weise. Seine musikalischen Vorbilder für die Platten waren u. a. Nick Cave, Flaming Lips, Bon Iver, Grateful Dead und daran könntet ihr schon ungefähr erahnen, wohin die Reise geht. Durch die diverse Instrumentierung wirkt die Platte direkt bunter, ein Stück weit &#39;lebendiger&#39;.</p>
<p>Ich habe momentan selber mal wieder eine schwierige Phase, da kommt so ein Album zur genau richtigen Zeit. Mich hat das alles schon wieder so sehr gepackt und ich bin regelrecht verliebt. Ihr bekommt hier den XOXO-Casper, den Hinterland-Casper, den LLDT-Casper, den Pop-Casper, den Rap-Casper, ja sogar den Gesangs-Casper und vor allem den Text-Casper, alles auf einem Album. Seine vielleicht beste Platte bisher.</p>
<p><span id="more-12506"></span></p>
<h2>So viel Casper-Content</h2>
<p>Für den Album-Rollout habe ich mir Zeit genommen und im Vorfeld möglichst alles an Interviews, Podcasts und sonstigen Beiträgen in mir aufgesogen. Natürlich drehten sich die Themen viel um seine neue Musik und seinen Werdegang, aber es wurde bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CmbZBajnVHc">Niko Backspin</a> auch auf ein mögliches Aufhören eingegangen. Bielefelder Stadion? Ich wäre dabei. Spannend ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Sb3_csMUxuc">das Gespräch mit Pinar Atalay für Diffus</a>, in dem Geschichten aus der gemeinsamen Heimat im Extertal ausgetauscht werden. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dnJeB2ldo5U">Das Interview mit Miriam Davoudvandi</a> (für den <em>&#34;Danke, Gut.&#34; Podcast),</em> welches Mental Health (u. a. Depression, Ängste, Imposter-Syndrom) im Kern thematisiert, finde ich richtig und wichtig. Bei solchen Themen war er in seinen Songs sowieso schon immer ein Vorreiter.</p>
<p>Was all diese Gespräche gemein hatten, war die Tatsache, dass Casper auf mich irgendwie befreiter, glücklicher wirkte. Er sagte in einem Interview sogar, dass <a href="https://www.coolibri.de/magazin/casper-im-gespraech-musik-war-immer-mein-kleiner-sicherer-raum/">er Spaß hatte diese Platte zu machen</a>. Während der <strong><em>Lang Lebe der Tod Zeit</em></strong> hatte ich aufgrund der Düsternis manchmal etwas Angst um ihn. Er hatte während der Pandemie aber viel Zeit zum Reflektieren und diese neue Unbeschwertheit, wenn man es denn so nennen kann, tut ihm gut. Ich weiß nicht, ob sich das auch auf die Wahl seiner Kollaborationspartner:innen ausgewirkt hat, aber davon hat Casper diesmal eine ganze Bandbreite mit eingespannt. Gleich auf fünf Songs sind angegebene Features vertreten, weitere verstecken sich in den Backings Vocals oder sind als Produzent:innen mit angegeben.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FhZFFm2O-4DM%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Nach der ersten Single &#34;<a href="https://schumyswelt.de/single-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/">Alles war schön und nichts tat weh</a>&#34; war ich ja direkt hin und weg. Bei den ersten Malen konnte ich den Song gar nicht anhören, ohne nicht mindestens eine Träne zu verdrücken, weil der Song so eine Empathie ausstrahlt, dass ich mich direkt darin wiederfinden konnte. &#34;TNT (feat. Tua)&#34; brauchte ein paar Anläufe und &#34;Mieses Leben / Wolken (feat. Hayiti)&#34; kommt im Albumkontext direkt viel besser.</p>
<h2>Drang zum Perfektionismus</h2>
<p>Casper-Platten sind immer privat, aber hier legt er für mich nochmal eine Schippe drauf was Direktheit angeht. &#34;Billie Jo&#34; erzählt von der Familie seiner Cousine und das Präsentierte hat mich echt sprachlos zurückgelassen. Den so auf der Bühne zu bringen, stelle ich mir wahnsinnig schwer vor. Hier gefällt mir musikalisch vor allem der treibende Charakter des Songs. Mit &#34;Zwiebel &amp; Mett&#34; und &#34;Das bisschen Regen&#34; führt er seine &#34;Die Vergessenen&#34;-Reihe von <em>XOXO</em> weiter. Letzterer ist inspiriert von den eindringlichen Erzählungen seiner Mutter, die ihm erzählte, wie es in New Orleans war, als der <em>Hurrikan Katrina</em> die Küste traf und die Stadt zerstörte. Aufgefallen ist mir auch hier wieder der musikalische Aufbau, der ausgehend von einem sanften Piano und einem Kontrabass (dem anfänglichen Regen) immer bedrohlicher wird, bis zu den harten Gitarren (dem Dammbruch), um dann im Outro immer noch beunruhigend wieder auszuklingen.</p>
<p>Um nochmal zurück zu kommen auf die Interviews: Was man auch da wieder gemerkt war, was für ein wandelndes Musiklexikon er doch ist und man kann glaube ich gar nicht greifen, was alles in dem Album steckt. Nehmt euch einen Song, den könnt ihr zerpflücken bis ins Kleinste und würdet immer noch nicht alle Querverweise und auf den Punkt gebrachte Beobachtungen verstehen.</p>
<blockquote><p>&#34;Die versteckten Anspielungen drin, kriegt keiner mit.&#34;</p>
<p style="text-align: right;">Casper &#8211; <em>Lux Lisbon</em></p>
</blockquote>
<p>Hier ist sein Perfektionismus-Drang wieder Fluch und Segen zugleich, der während der Schaffensphase sicher total anstrengend, aber hinten raus umso befriedigender sein muss. Oberflächlich kann man die Songs so genießen, wie sie sind. Wenn man aber will, kann man viel tiefer und tiefer abtauchen. Reizt mich in Filmen, genauso wie in der Musik. Ob es zum Beispiel einen Grund hat, dass auf ausgerechnet den drei Songs (&#34;Alles war schön und nichts tat weh&#34;, &#34;Euphoria&#34;, &#34;Fabian&#34;) am Ende Bienensummen zu hören ist?</p>
<h2>Ungewöhnliche Elemente</h2>
<p>Mit Max Rieger hat er einen Produzenten gefunden, der Caspers bildliche Art Musik zu machen versteht. Angetan bin ich vor allem von den Details, die gerne mal ungewöhnlich daherkommen und interessant kombiniert sind. &#34;Lass es Rosen für mich regnen (feat. Provinz &amp; Lena)&#34; knallt Dir mit der Stimme von Provinz-Frontmann Vincent eine musikalische Front entgegen, die perfekt ins Stadion passt, nur um in den Strophen doch wieder nach Club zu klingen. &#34;Euphoria (feat. Teute)&#34; fällt so ein bisschen heraus aus dem Album, ist für mich aber sehr spannend und Teute passt für mich ziemlich gut. Bon Iver lässt grüßen. &#34;Gib mir Gefahr&#34; hat diese geilen Synthies in den Strophen und hat bei mir sämtliche Schalter umgelegt und Lebens- und Konzertvermissung aktiviert. &#34;Wo warst Du&#34; fühle ich auch. Der löst irgendwas in mir aus, wo ich nicht klar benennen kann, was es ist.</p>
<p>Der letzte Song auf seinen Alben ist immer der längste und hat alleine deshalb einen besonderen Stellenwert. &#34;Fabian&#34; erzählt von einem engen Freund und seinem Kampf gegen Leukämie und Caspers hadern damit. Auch ich musste direkt an &#34;Michael X&#34; denken, diesmal endet es für den Protagonisten aber positiv (zumindest interpretiere ich es so). Nach einem kleinen Outro kommt noch ein Beatles-Oasis-Moment, den ich mir jetzt schon wunderschön bei den Konzerten vorstelle. Das Gesumme der Bienen schließt am Ende die Klammer zum Eröffnungssong.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Ffq9NBf9Ru2w%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Alles ist schön und nichts tut weh</h2>
<p>Casper spielt mittlerweile in seiner eigenen Liga, seinem eigenen Genre, das sich nicht mehr klar benennen lässt und muss sich an niemandem mehr messen. Wo er vorher noch allen gefallen wollte, muss er das gar nicht mehr. Er macht Musik für die Leute, die das sowieso schon lieben. Diesen Luxus zu haben, die Musik machen zu dürfen, die man will, wünsche ich allen Musiker:innen.</p>
<blockquote><p>&#34;Die Leute glücklich machen, die das eh schon glücklich macht und mich auch, anstatt jetzt noch versuchen den Anschluss zu finden an Playlisten oder Strömungen.&#34;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CmbZBajnVHc">Casper</a></p>
</blockquote>
<p>Für mich vereint diese Platte viele Facetten des Lebens, die durch ein empathisches Prisma betrachtet wurden. Die Lyrics sitzen einfach bei jedem einzelnen Song. Da kann man gar nicht anders als mitzufühlen. Entgegen der allgemeinen Meinung wird <strong><em>Hinterland</em></strong> wohl immer meine Lieblingsplatte von ihm bleiben, einfach weil da so viele Erinnerungen dranhängen. Gäbe es die nicht, wäre <strong><em>Alles war schön und nichts tat weh</em></strong> aber mindestens ebenbürtig. Zumindest jetzt für diesen Moment kann ich sagen: <em>Alles ist schön und nichts tut weh.</em> Ich hoffe Casper kann es auch.</p>
<h2>Release-Konzert</h2>
<p>Am Vorabend zum Album-Release hat Casper ein Konzert aus einer großen Halle in Berlin gegeben, wo das Album in voller Länge in der exakten Reihenfolge gespielt wurde. Bis auf Hayiti waren sogar alle genannten Feature-Gäste mit dabei. Die elf Songs wurden jeweils mit meist aufwendigen Szenenbildern untermalt, die thematisch passend waren und glatt als Kulisse für Musikvideos hätten dienen können. Das Produktionslevel war sehr hoch und ich finde es erstaunlich, wie sie das alles so an einem Stück ohne für uns sichtbare Komplikationen durchziehen konnten. Eine schöne Überraschung, die das sowieso schon großartige Album nochmal mehr aufwertet. Schaut mal rein, da haben sich alle Beteiligten sehr sehr viel Mühe gegeben.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fam-YLpdR97U%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Tour 2022 und nächstes Album</h2>
<p>In einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9MLj5k0WHhs">Interview mit Aria Nejati</a> hat Casper schon gesagt, dass er den Titel für das nächste Album bereits parat hat und gerne dieses oder nächstes Jahr nachlegen würde. Aber es kommt, wie es kommt und wenn es so gut wird wie dieses, warte ich auch gerne wieder ein paar Jahre.</p>
<p>Die nun hoffentlich im Mai stattfindende Clubtour (fingers crossed) ist bereits restlos ausverkauft. Im Sommer wird er ein paar Festivals besuchen, bevor die Hallentour im Spätherbst ansteht. Wer sich das Album <strong><em>Alles war schön und nichts tat weh</em></strong>, Merchandise oder Tickets für die aktuelle Tour besorgen möchte, kann dies unter <a href="https://www.casperxo.com/">casperxo.com</a> tun.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Debütsingle: Loupe &#8211; &#034;Leave Me There&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/single-loupe-leave-me-there/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2021 14:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musiknews]]></category>
		<category><![CDATA[Dakota]]></category>
		<category><![CDATA[Female Voice]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Leave Me There]]></category>
		<category><![CDATA[Loupe]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Single]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit leiser Wehmut musste ich im Laufe des Jahres feststellen, dass die niederländische Band Dakota so nicht mehr existiert. Deshalb bin ich in letzter Zeit<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/single-loupe-leave-me-there/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Debütsingle: Loupe &#8211; &#034;Leave Me There&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit leiser Wehmut musste ich im Laufe des Jahres feststellen, dass die niederländische Band <strong>Dakota</strong> so nicht mehr existiert. Deshalb bin ich in letzter Zeit überhaupt erst auf das neu gegründete Quartett <strong>Loupe</strong> aufmerksam geworden. &#34;Leave Me There&#34; heißt ihre Debütsingle und ist so ein schöner Song, um all dem Trubel mal für ein paar Minuten zu entgehen, auch wenn man weiß, dass man das Chaos braucht. Ich mag die leicht verträumte Indie-Rock Atmosphäre des Songs, die vom echt schönen Musikvideo nochmal unterstrichen wird. Was ich bisher von den ganz wenigen Konzerten gelesen habe, klang alles sehr sehr gut und ich freue mich schon auf die Debüt-EP <strong><em>Older</em></strong>, die am 12. November 2021 erscheint.</p>
<p><span id="more-12242"></span></p>
<h2>Loupe &#8211; &#34;Leave Me There&#34;</h2>
<p>Wie traurig seid ihr, wenn ihr plötzlich feststellt, dass es eine liebgewonnene Band so nicht mehr gibt? <strong>Dakota</strong> war eine Indie-Band aus den Niederlanden, die mich mit ihrem Debütalbum <strong><em>Here&#8217;s the 101 on How to Disappear</em></strong> sehr begeistert hat. Songs aus dem Album wie &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y_noYQW5oYg">101</a>&#34; und &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=MiMxaeVtiqY">Four Leaf Clover</a>&#34; sind heute noch gern gesehene Kandidaten in meinen Playlisten. Sängerin Lisa Brammer hat allerdings die Band (aus persönlichen Gründen) verlassen. <strong>Annemarie van den Born</strong> (Schlagzeug), <strong>Jasmine van der Waals</strong> (Gitarre) und <strong>Lana Kooper</strong> (Bass) haben weiter zusammen Musik gemacht und mit <strong>Julia Korthouwer</strong> eine neue Sängerin gefunden, um das Trio wieder zu einem Quartett zu ergänzen. Ein kompletter Neustart und <strong>Loupe</strong> war geboren. Lisa Brammer (sofern das nun kein Fehler meinerseits ist und der Name einfach gleich ist) ist quasi immer noch dabei und hat die Promofotos und das Video-Directing übernommen. Ich bin wirklich gespannt auf ihre erste EP!</p>
<a href="https://schumyswelt.de/single-loupe-leave-me-there/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FQcFudoiXnRw%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><strong>Loupe</strong>: <a href="https://www.youtube.com/channel/UCEV1k0Yz-ACqlNb7jvhwcMQ">YouTube</a> | <a href="https://www.facebook.com/thisisloupe">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/thisisloupe/">Instagram</a> | <a href="https://thisisloupe.com/">Website</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Disco-Funk auf Deutsch: Jeremias auf der Krusenkoppel (07.09.2020)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/kieler-woche-konzerte-jeremias-krusenkoppel-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 16:52:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Jeremias]]></category>
		<category><![CDATA[Kieler Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kieler Woche 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Parcels]]></category>
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					<description><![CDATA[Das erste Konzert nach sechs Monaten Corona-Pause war gerade halbwegs verarbeitet, da stand für uns auch direkt das nächste Kieler Woche Konzert auf der Krusenkoppel<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/kieler-woche-konzerte-jeremias-krusenkoppel-2020/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Disco-Funk auf Deutsch: Jeremias auf der Krusenkoppel (07.09.2020)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://schumyswelt.de/kieler-woche-konzerte-jeden-tag-silvester-krusenkoppel-2020/">erste Konzert nach sechs Monaten Corona-Pause</a> war gerade halbwegs verarbeitet, da stand für uns auch direkt das nächste Kieler Woche Konzert auf der <strong><em>Krusenkoppel</em></strong> auf dem Plan. <strong>Jeremias</strong>, ein Quartett aus Hannover, hat dort ihre tanzbare, deutsche Indiepop-Funk-Musik präsentiert. Die Band war hochgradig sympathisch, der Sound ziemlich ansteckend und abgefahren. Der Bass pulsiert noch immer durch meinen Venen und ich bin mir sehr sicher, sie nicht zum letzten Mal live gesehen zu haben.</p>
<p><span id="more-11368"></span></p>
<p>Leider waren auch an dem Abend wieder einige Zweierplätze vor der Bühne unbesetzt. Es scheint leider Menschen zu geben, die sich erstmal angemeldet haben, nur um dann doch nicht zu erscheinen und dann entweder gar nicht oder nur kurzfristig abgesagt haben. Ich finde das absolut schade. Der Veranstalter bucht jetzt alle die Tickets aus, die 30 Minuten nach Programmstart nicht eingecheckt haben. So haben vielleicht noch ein paar geduldige Wartende die Chance, zumindest ein Teil der Veranstaltung noch mitzuerleben, auch wenn man solche Ansammlungen durch die Ticketreservierung ja vermeiden wollte. Um kurz nach halb 9 füllten sich übrigens noch ein paar der leeren Plätze. Schien ja irgendwie zu funktionieren.</p>

<a href='https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-3.jpg'><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-3-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-3-1024x683.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-3-300x200.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-3-768x512.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-2.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-2.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-2.jpg 1000w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-2-300x200.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/09/jeremias_kieler-woche_krusenkoppel_2020-2-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a>

<p>Am bisher bewährten Hygienekonzept hat sich nichts verändert. Maske auf, durch den kontaktlosen Einlass, Personalausweis abgleichen und Ticket scannen lassen, Getränk besorgen, sich auf den zugewiesenen Zweierplatz setzen, Maske ab. Es haben sich zwar nicht alle an die Regeln gehalten, aber im Großen und Ganzen war alles gut. Mitsingen war offiziell wieder nicht erlaubt, was diesmal aber weniger gut funktionierte. Das Publikum war deutlich fanlastiger und die haben es sich natürlich nicht nehmen lassen mitzusingen, zumal lautes Jubeln scheinbar auch geduldet wurde.</p>
<h2>Jeremias</h2>
<p><strong>Jeremias</strong> sind Jeremias (Gesang und Piano), Oliver (Gitarre), Ben (Bass) und Jonas (Schlagzeug) aus Hannover. Ich kenne die Band schon seit ihrer Debütsingle &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HXyWZ8oERMc">Alles</a>&#34; (<a href="http://pickymagazine.de/jeremias-bestellt-einen-doener-mit-was-genau-alles/">danke ans Picky Magazine fürs Aufmerksam machen damals</a>). Musikalisch sind sie so ein bisschen wie <strong>Parcels</strong>, bloß auf Deutsch. Dies zeigte sich auch bei ihrem Liveauftritt. Ein bisschen schüchtern in den Ansagen (die Jungs sind gerade einmal Anfang 20), dafür umso spielfreudiger während des Gigs. Sie leben die Musik und wenn man mal in ihre Gesichter geschaut hat, sah man strahlende Mienen.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/kieler-woche-konzerte-jeremias-krusenkoppel-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FC3k-Sf8_UYg%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Mit &#34;Diffus&#34; ging es los. Schon sprang die Hälfte der Zuschauenden auf und tanzte (und sang) mit. Der Sound ist aber auch einfach elektrisierend, da kann man gar nicht anders. Ihr aktuell erfolgreichster Song, &#34;schon okay&#34;, folgte dann relativ früh im Set. Bisher haben sie zwei EPs veröffentlicht, daher spielten sie mit &#34;Paris&#34;, &#34;Weniger&#34; und &#34;Golden Hour&#34; auch drei bisher unveröffentlichte Songs.</p>
<p>Ihre erste Single &#34;Alles&#34; sollte dann eigentlich das Konzert abrunden, als laute Zugabe-Rufe durch das Halbrund schalten. Nach einer kurzen Besprechung schritten sie nicht von der Bühne, sondern spielten einfach drei weitere Songs. &#34;mit mir&#34; war absolut atemberaubend. Sänger Jeremias spielte den Song zunächst Solo am Piano, bevor sich seine drei Bandmitglieder an seine Seite gesellten und im Refrain stimmlich mit einsetzten. Gänsehaut! Danach folgte mit &#34;Bésame Mucho&#34; ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9same_mucho">Cover eines berühmten spanischen Songs</a>. &#34;Wenn Blätter fallen&#34; bot dann den entspannten Abschluss, den das Konzert verdient hat.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/kieler-woche-konzerte-jeremias-krusenkoppel-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FHXyWZ8oERMc%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>So viel Spielfreude auf der Bühne zu sehen, war einfach eine Wohltat. Das ganze Konzert war eine Wohltat. Unter normalen Umständen hätte man sicher noch mehr Spaß gehabt, aber auch so war das ein fantastischer Abend, mit einer tollen Band, die ihr demnächst sicher öfter zu hören bekommt. Sollte Corona nächstes Jahr wieder Konzerte zulassen, gehen <strong>Jeremias</strong> auf große &#34;alma&#34;-Deutschlandtournee, für die ihr schon <a href="https://www.eventim.de/artist/jeremias/">Karten erwerben</a> könnt.</p>
<h3>Setlist: Jeremias live auf der Krusenkoppel, Kiel (07.09.2020)</h3>
<ol>
<li>Diffus</li>
<li>Paris (neu)</li>
<li>Weniger (neu)</li>
<li>est. 2018</li>
<li>schon okay</li>
<li>Grüne Augen lügen nicht</li>
<li>lass dich</li>
<li>Golden Hour (neu)</li>
<li>Sommer</li>
<li>keine liebe</li>
<li>Alles<br />
&#8211;</li>
<li>mit mir</li>
<li>bésame Mucho</li>
<li>Wenn Blätter fallen</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gegen die Einsamkeit: Phoebe Bridgers &#8211; Punisher</title>
		<link>https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 18:07:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Female Voice]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Phoebe Bridgers]]></category>
		<category><![CDATA[Punisher]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
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					<description><![CDATA[am 18.06.2020 über Dead Oceans veröffentlicht Während der letzten Monate hatte ich mal wieder eine neue Lieblingsmusikerin: die 26-Jährige Indie-Singer-Songwriterin Phoebe Bridgers. Nachdem ich mich<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Gegen die Einsamkeit: Phoebe Bridgers &#8211; Punisher</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 18.06.2020 über <em>Dead Oceans</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11229" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-300x300.jpg" alt="" width="340" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-1024x1024.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher-768x768.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/07/albumcover-phoebe-bridgers-punisher.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a>Während der letzten Monate hatte ich mal wieder eine neue Lieblingsmusikerin: die 26-Jährige Indie-Singer-Songwriterin <strong>Phoebe Bridgers</strong>. Nachdem ich mich endlich mal mit einigen ihrer Songs beschäftigt habe, hörte ich wochenlang nichts anderes mehr. Tiefsinniger Scharfsinn im Songwriting trifft hier auf eine wunderschöne, ruhige Stimme und fein-nuancierte Produktionen. Sie schafft es innerhalb weniger Textzeilen ganze Welten zu erschaffen und kommentiert dabei Situationen und Gefühle, aber in sehr subtiler Art und Weise. Ihre Texte erscheinen dabei oft bittersüß, nahbar, poetisch. Oft melancholisch, verträumt, aber immer mit einer Prise schwarzen Humors. Ich bin total entzückt, verzaubert und &lt;3.</p>
<p><span id="more-11218"></span></p>
<h2>Jedes Jahr ein neues Album</h2>
<p><strong>Phoebe Bridgers</strong> ist eine umtriebige Musikerin. Ihr Erstlingswerk <strong><em>Stranger in the Alps</em></strong> brachte ihr 2017 weitreichende Anerkennung in der Indieszene. Es folgte ein gemeinsamer Song mit <strong>Matt Berninger</strong> (The National), ein Feature auf dem fantastischen, wenn auch todtraurigen Song &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=KtlgYxa6BMU">The Night We Met</a>&#34; von <strong>Lord Huron</strong>, das Musikprojekt <strong>boygenius</strong> mit <strong>Lucy Dacus</strong> und <strong>Julien Baker</strong> und ein Album mit <strong>Conor Oberst</strong> (Bright Eyes) als <strong>Better Oblivion Community Center</strong>.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FOS48Lp34Zic%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Ihr zweites Album ist im Juni erschienen und heißt <em><strong>Punisher</strong></em>. Lyrisch ist sie nochmal gereifter, noch cleverer und auch ihr musikalischer Stil ist vielschichtiger, ohne dass sie die Eigenheiten des Debütalbums aufgibt. Für mich ist es die Summe ihres bisherigen Schaffens.</p>
<h2>Eine andere Art von Traurigkeit</h2>
<p><strong>Phoebe Bridgers</strong> löst in mir oft eine andere Art von Traurigkeit aus. Emotionen, die zwar traurig scheinen und doch eine Spur Hoffnung in sich tragen. Melancholisch und doch mit diesem Funken Zuversicht. Irgendwie süchtig machend. Schwer zu greifen, aber wenn ihr sie euch anhört, wisst ihr vielleicht, was ich meine.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FTw0zYd0eIlk%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>&#34;Garden Song&#34; legt den ersten ruhigen Grundstein für das Album. Ein erstes eindeutiges Highlight ist für mich vor allem &#34;Kyoto&#34;, der allein von seinem Tempo her schon aus dem restlichen Album hervorsticht. In ersten Demos war der Song nämlich deutlich ruhiger und langsamer. &#34;Chinese Satellite&#34; ist für mich direkt ein weiteres Highlight.</p>
<blockquote><p>I have no faith — and that’s what it’s about. [..] If I’m being honest, this song is about turning 11 and not getting a letter from Hogwarts, just realizing that nobody’s going to save me from my life, nobody’s going to wake me up and be like, “Hey, just kidding. Actually, it’s really a lot more special than this, and you’re special.”</p>
<p style="text-align: right;">Phoebe Bridgers über &#34;Chinese Satellite&#34; (<a href="https://music.apple.com/us/album/punisher/1504699857">via AppleMusic</a>)</p>
</blockquote>
<p>In &#34;Graceland Too&#34; erzählt <strong>Phoebe Bridgers</strong> von einer Person, die nicht länger eine Gefahr für sich und andere darstellt und das Leben genießt; davon läuft, ohne zu wissen, was vor ihr liegt. Die Geschichte erinnert etwas an <strong>Julien Baker</strong>, die gemeinsam mit <strong>Lucy Dacus</strong> ebenfalls auf dem Song zu hören und somit das Trio <strong>boygenius</strong> wieder vereint ist. &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=WJ9-xN6dCW4">I Know The End</a>&#34; bietet ein fulminantes und apokalyptisches Finale, wo am Ende wirklich alle Dämme brechen. Hallelujah.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-phoebe-bridgers-punisher/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FgheV7FyJPZ4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Ihr merkt schon, dass <strong><em>Punisher</em></strong> für mich ein Album voller Highlights ist und auch die andere fünf bzw. sechs Songs sind eine musikalische Wohltat. Vor allem jetzt, während der Corona-Zeit, ist es für mich ein Album gegen das Gefühl der Einsamkeit. <strong>Phoebe Bridgers</strong> ist eine Singer-Songwriterin, die in den nächsten Jahren sicher weiter wundervolle Musik schreibt und die man als Fan dieser Musikrichtung im Ohr behalten sollte.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Powerfrau und Rising Star: Jade Bird live im Molotow, Hamburg (27.02.2020)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/konzertbericht-jade-bird-hamburg-molotow-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 14:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Jade Bird]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Molotow]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schumyswelt.de/?p=10943</guid>

					<description><![CDATA[Die Britin Jade Bird bewies einmal mehr ihr Singer-Songwriter-Talent im Molotow in Hamburg. Bereits 2017, im Rahmen des Reeperbahn Festivals, hat sie in dem kleinen<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-jade-bird-hamburg-molotow-2020/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Powerfrau und Rising Star: Jade Bird live im Molotow, Hamburg (27.02.2020)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Britin<strong> Jade Bird</strong> bewies einmal mehr ihr Singer-Songwriter-Talent im <em>Molotow</em> in Hamburg. Bereits 2017, im Rahmen des <strong>Reeperbahn Festivals</strong>, hat sie in dem kleinen aber feinen Club gespielt. Im genannten Jahr hat sie als Newcomerin auch den <strong>ANCHOR Award</strong> gewonnen. Mit einer Mischung aus Folk-Rock, Indie-Pop und ihrer unendlich sympathischen Art gewann sie schnell viele Zuschauer und auch das ausverkaufte Molotow zeigte sich entzückt von der 22-jährigen Musikerin.<br />
<span id="more-10943"></span></p>
<h2>Rising Star</h2>
<p>Im Zuge des Reeperbahn Festvials bin ich erstmals über ihren Namen gestolpert. 2018 stand sie dann auch unter den Nominierten des &#34;<strong>BBC Sound Of..</strong>&#34;. Wer wissen will, was der heiße Scheiß für das kommende Jahr sein könnte, sollte sich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sound_of_%E2%80%A6">die Listen</a> mal anschauen. In diesem Jahr thront übrigens verdientermaßen <strong>Celeste</strong> mit ihrer Soul-Stimme an der Spitze.</p>
<p>Aber zurück zu <strong>Jade Bird</strong>. Ihre erste EP <strong><em>Something American</em> </strong>war sehr akustisch geprägt und ja auch Taylor Swift hat so ähnlich einmal angefangen. Doch bei dem eher ruhigen Sound sollte es nicht bleiben. Im April 2019 hat sie dann ihr selbst-betiteltes Debütalbum veröffentlicht, welches ihre musikalische Range erweitert und perfekt abbildet. Hier reichen sich die Genres Folk-Rock, Indie-Pop, Country und Americana gegenseitig die Hände und bilden eine überzeugende Symbiose.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-jade-bird-hamburg-molotow-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FbVNViJjjMiM%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Live ebenso überzeugend</h2>
<p>Das Molotow war bis auf den letzten Platz gefüllt. Verdammt selbstbewusst und immer mit einem Lächeln im Gesicht präsentierte <strong>Jade Bird</strong> ihre Songs auf der kleinen Bühne. Ihr Lächeln und ihre Art an dem Abend waren ziemlich ansteckend und bezaubernd. So eine Präsenz hätte ich ihr beim ersten Anblick gar nicht zugetraut.</p>
<p>Das ruhige &#34;Ruins&#34; testete schon einmal die eher zarten Höhen ihrer Stimme und leitete den Abend ein, bevor <strong>Jade Bird</strong> zu &#34;Uh Huh&#34; die Rockröhre aus sich rausholte. Verdammt kraftvoll und auf einmal wird aus dieser kleinen Dame eine Powerfrau mit einzigartiger Stimme (Janis Joplin anyone?). Immer mit ihrer Akustik-Gitarre bewaffnet folgten darauf Ohrwurm-Arrangements, ein paar ruhige Parts bis es gegen Ende hin nochmals lauter wurde.</p>
<p>Damit das Konzert bei ihren relativen kurzen Songs (oft nicht einmal 3 Minuten lang) nicht schon nach einer halben Stunde sein Ende findet, gab es noch zwei Covers zu hören. &#34;Black Star&#34; von Radiohead gab es in einer ruhigen, akustischen Version zu hören. Sehr berührend! Daneben gab es noch &#34;Call Me&#34; von Blondie und mit &#34;Prototype&#34; auch einen ganz neuen Song. Einige Stücke wurden auch gekonnt um &#34;jammige&#34; Passagen am Ende erweitert. Ein Stilmittel welches gerne mal etwas übertrieben gehandhabt wird, hier aber dezent und passend eingesetzt wurde. Gegen Ende gab es noch ihren ersten Hit &#34;Lottery&#34; und zum Schluss &#34;Love Has All Been Done Before&#34; zu hören.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-jade-bird-hamburg-molotow-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F42XPnh4VGlI%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Der Abend wirkte fast so, als wäre man etwas aus der Zeit gefallen. Dieser rohe Livesound, wo die Songs mit Ecken und Kanten daher kamen und ihrer einzigartigen Stimme wurde man stark an frühere Zeiten erinnert. Ihr traue ich großes zu und in so feinen Clubs werden wir sie in Zukunft wohl nicht mehr wiedersehen.</p>
<h3>Setlist: Jade Bird live im Molotow, Hamburg (27.02.20)</h3>
<ol>
<li>Ruins</li>
<li>Uh Huh</li>
<li>Good Woman</li>
<li>Side Effects</li>
<li>Good At It</li>
<li>My Motto</li>
<li>Something American</li>
<li>Prototype (New song)</li>
<li>What Am I Here For</li>
<li>Golden</li>
<li>I Get No Joy</li>
<li>Hold That Thought</li>
<li>Call Me (Blondie cover)</li>
<li>Cathedral</li>
<li>Black Star (Radiohead cover)</li>
<li>Lottery</li>
<li>Going Gone<br />
&#8211;</li>
<li>Love Has All Been Done Before</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine emotionale Lawine: Tusks live in der Nochtwache, Hamburg (20.01.2020)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/konzertbericht-tusks-hamburg-nochtwache-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 18:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Avalanche]]></category>
		<category><![CDATA[Dissolve]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Female Voice]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Nochtwache]]></category>
		<category><![CDATA[Tusks]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem Tusks bereits im Herbst bei uns auf Tour war und u. a. das Reeperbahn Festival beehrte, kehrte sie im Januar wieder aufs europäische Festland<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-tusks-hamburg-nochtwache-2020/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Eine emotionale Lawine: Tusks live in der Nochtwache, Hamburg (20.01.2020)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem <a href="http://schumyswelt.de/tag/tusks"><strong>Tusks</strong></a> bereits im Herbst bei uns auf Tour war und u. a. das <a href="https://schumyswelt.de/reeperbahn-festival-2019-freitag/">Reeperbahn Festival beehrte</a>, kehrte sie im Januar wieder aufs europäische Festland zurück. Am 20. Januar gab es dann auch ihre erste Headline-Show in Hamburg. Es war ein kühler Montagabend. Auf der Reeperbahn war nicht viel los und auch an den Landungsbrücken sah man nur vereinzelt ein paar Menschen vorbeiziehen. Etwa 70 Gäste zog es an dem Abend in die <strong>Nochtwache</strong>, ein kleiner Gewölbekeller, der als Konzertlocation wunderbar geeignet ist. Die Londonerin Tusks begeisterte mit sehr sympathischer Art, viel Spielfreude und ihrem neuen Album <strong><em>Avalanche</em></strong> das anwesende Publikum.</p>
<p><span id="more-10751"></span></p>
<h2>Tusks &amp; &#34;Avalanche&#34;</h2>
<p>Ihr Album <strong><em>Avalanche</em></strong> hat mich letztes Jahr durch schwere Zeiten begleitet und war eines meiner drei <a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2019/">liebsten Alben des Jahres 2019</a>. Mir gefällt dieser sphärische Indie-Electronica-Mix gepaart mit ihren tollen Stimme sehr und ich mag diese Ehrlichkeit im Songwriting. Neben Selbsterkenntnis und Optimismus finden auch Sexismus (&#34;<a href="https://schumyswelt.de/single-tusks-peachy-keen/">Peachy Keen</a>&#34;) oder auch psychische Erkrankungen (&#34;<a href="https://www.instagram.com/p/B3cSxFzHSun/">Mind</a>&#34;) ihren Platz, die thematisch immer noch nicht bei der breiten Masse angekommen sind. Es wird immer noch zu wenig darüber berichtet und da eignet sich vor allem Musik als Medium, um diese eher unterschwelligen, wenn auch sehr wichtigen Themen anzusprechen. Man merkt auf <strong><em>Avalanche</em></strong> vor allem dieses Spiel mit verschiedenen Genres, was für ein breit gefächertes Musikinteresse von <strong>Tusks</strong> spricht.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-tusks-hamburg-nochtwache-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Ff6x-96Ycm0Y%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Schwebezustand</h2>
<p>Eine Support-Band für das Hamburg-Konzert gab es nicht, weshalb Emily mit ihren drei Bandmitgliedern direkt in den Abend startete. &#34;Toronto&#34; als Einstieg war perfekt. Sowieso einer meiner liebsten Songs von ihr. Da wussten auch die Anwesenden, die sie noch nicht kannten, wohin die Reise an dem Abend gehen würde. Bei ihrer Musik kann man sich wunderbar fallen lassen, die Augen schließen und einfach mal genießen. Auch das Publikum selbst hat mir gut gefallen. Emily zeigte sich den Abend öfters überrascht (oder auch leicht irritiert) von der norddeutschen kühlen und respektvollen Art.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/konzertbericht-tusks-hamburg-nochtwache-2020/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Ffx2ivFY5f_4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Hauptsächlich bespielte sie ihre Gitarre, was so flockig leicht und flüssig wirkte, so wechselte sie aber auch mal zum Piano oder den Synthies und führte durch das Set. Ihr Album <strong><em>Avalanche</em></strong> wurde an dem Abend komplett gespielt. Eigentlich möchte ich gar keinen einzelnen Song hervorheben, weil das Konzert als Ganzes sehr gut funktionierte. &#34;Avalanche&#34; mit dem energischen Ausbruch am Ende, das vielschichtige &#34;Mind&#34; und die Spielereien an den Synthis in &#34;Salt&#34; sind mir dann aber doch besonders in Erinnerung geblieben. Ihr fantastisches Cover zu &#34;London Thunder&#34; von Foals durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Am heutigen Abend hatten einfach Gefühle aller Art ihren Platz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-10765" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/01/tusks-hamburg-2020-2-245x300.jpg" alt="" width="277" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/01/tusks-hamburg-2020-2-245x300.jpg 245w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/01/tusks-hamburg-2020-2-835x1024.jpg 835w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/01/tusks-hamburg-2020-2-768x942.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/01/tusks-hamburg-2020-2.jpg 897w" sizes="auto, (max-width: 277px) 100vw, 277px" />Insgesamt hat mir der Auftritt sogar besser gefallen, als ihr Gastspiel beim Reeperbahn Festival vergangen September. In ihrer Stimme lag noch einmal mehr Gefühl und Herzblut und es machte sehr viel Freude all das in sich aufzunehmen. Die Harmonie und Vertrautheit mit ihrer Band war ebenso zu spüren. Noch mag sie unter dem Radar fliegen, aber das könnte sich auch ganz schnell ändern.</p>
<p>Nach dem Konzert bot sich noch die Möglichkeit für ein kleines Pläuschchen am Merchstand mit sehr fairen Preisen (15€ T-Shirt, 10€ CD). Genau wie beim Auftritt war das alles sehr herzlich und äußerst sympathisch. Danke, Tusks! &lt;3</p>
<h3>Setlist: Tusks live in der Nochtwache, Hamburg (20.01.2019)</h3>
<ol>
<li>Toronto</li>
<li>Last</li>
<li>Be Mine</li>
<li>Peachy Keen</li>
<li>Mind</li>
<li>Avalanche</li>
<li>London Thunder</li>
<li>Bleach</li>
<li>Demon</li>
<li>Delusion</li>
<li>Better That Way</li>
<li>Foreign</li>
<li>Salt</li>
<li>Dissolve</li>
</ol>
<p><strong>Tusks</strong>: <a href="http://www.tusks.eu/">Webseite</a> | <a href="https://www.facebook.com/tusks">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/tusks/">Instagram</a> | <a href="https://www.youtube.com/c/tusks">YouTube</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Tusks mit neuer Single &#034;Peachy Keen&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/single-tusks-peachy-keen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2019 19:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musiknews]]></category>
		<category><![CDATA[Avalanche]]></category>
		<category><![CDATA[Dissolve]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Female Voice]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Peachy Keen]]></category>
		<category><![CDATA[Tusks]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute habe ich mal wieder eine Künstlerin für euch, die ich schon länger verfolge und euch unbedingt zeigen muss. Es handelt sich um die Londonerin<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/single-tusks-peachy-keen/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Tusks mit neuer Single &#034;Peachy Keen&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mal wieder eine Künstlerin für euch, die ich schon länger verfolge und euch unbedingt zeigen muss. Es handelt sich um die Londonerin <strong>Emily Underhill</strong> alias <strong>Tusks</strong>. Sie kreiert mit ihrer Musik eine atmosphärische Mischung aus <strong>Indie</strong> und <strong>Electronica</strong>, welche sie auf ihrem Debütalbum <strong><em>Dissolve</em></strong> (Anspieltipp: &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=hCFBrsLhQ74">Toronto</a>&#34;) bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte. Wer wie ich auf die Soundwelten von <a href="http://schumyswelt.de/tag/london-grammar"><strong>London Grammar</strong></a> und <a href="http://schumyswelt.de/tag/the-xx"><strong>The xx</strong></a> steht, dem könnte ihre Musik sehr zusagen. Ihr zweites Album <strong><em>Avalanche</em></strong> erscheint am 14.06.2019 und ist gespickt &#34;<em>mit aufbauenden Texten über das Kennenlernen von sich selbst und die Überwindung von Hindernissen</em>&#34;. Klingt für mich momentan nach einem perfekten Album, auf das ich mich jetzt schon sehr freue. Die erste Single &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rppXs6Cog_s">Peachy Keen</a>&#34; gibt es schon zu hören.</p>
<p><span id="more-9387"></span></p>
<h2>Sexismus</h2>
<p>Sie hat den Song &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rppXs6Cog_s">Peachy Keen</a>&#34; letztes Jahr geschrieben, nachdem sie von <em>MP Christopher Chope</em> gehört hat, der im UK-Parlament das Upskirting-Gesetz (das heimliche Fotografieren unter den Rock) blockierte. Sie war darüber sehr wütend, wie verwurzelt sexuelle Belästigung und Gender-Ungleichheiten in unserer Gesellschaft immer noch sind. Mittlerweile wurde das Gesetz übrigens verabschiedet und Tätern droht im Vereinigten Königreich eine bis zu zweijährige Haftstrafe. In Deutschland sind solche Fotos bei Nichtweitergabe quasi erlaubt.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/single-tusks-peachy-keen/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FrppXs6Cog_s%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h3>Das kommende Album &#34;Avalanche&#34;</h3>
<blockquote><p>It’s fitting that Avalanche, the new album from songwriter/producer Emily Underhill, is threaded with uplifting lyrics about knowing yourself and overcoming obs<span class="text_exposed_show">tacles. After all, the road to this record was filled with adversity for the acclaimed Londoner, who creates atmospheric, arresting indie electronica under the name Tusks. In January 2018, she suffered a serious elbow break; “I was distraught,” she recalls. “I had to prepare for the possibility I might not be able to play guitar or piano properly again.” 12 months and two operations later, though, comes Avalanche – an album that overspills with grit and glacial beauty.</span></p></blockquote>
<h3>Tusks Tour 2019</h3>
<p><strong>Tusks</strong> wird die kommende Tour von <strong>Bear&#8217;s Den</strong> als Support begleiten, die auch zweimal in Deutschland zu sehen sein wird. Ich hoffe sehr, dass sie mit ihrem neuen Album dann noch einmal nach Deutschland kommt.</p>
<ul>
<li>03.04.2019 &#8211; Berlin, Festsaal Kreuzberg</li>
<li>04.04.2019 &#8211; Köln, Gloria</li>
</ul>
<p><strong>Tusks</strong>: <a href="https://www.facebook.com/tusks/">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/tusks/">Instagram</a> | <a href="https://www.youtube.com/channel/UCO6YC6AlEfqUv12LTWFAyyQ">YouTube</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anna F. mit neuer Band Friedberg und Debütsingle &#034;BOOM&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/single-friedberg-boom-anna-f/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2019 14:07:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musiknews]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Anna F.]]></category>
		<category><![CDATA[Female Voice]]></category>
		<category><![CDATA[Friedberg]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute geht es mal wieder in die Newcomer Richtung, obwohl die Österreicherin Anna F. ja eigentlich keine Newcomerin mehr ist. Mit ihren zwei Soloalben For Real und<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/single-friedberg-boom-anna-f/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Anna F. mit neuer Band Friedberg und Debütsingle &#034;BOOM&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht es mal wieder in die Newcomer Richtung, obwohl die Österreicherin <strong>Anna F.</strong> ja eigentlich keine Newcomerin mehr ist. Mit ihren zwei Soloalben <strong><em>For Real</em></strong> und <strong><em>King in the Mirror</em></strong> konnte sie schon Erfolge feiern, eine Gold-Auszeichnung in Österreich einheimsen und reiste als Support für <strong>Lenny Kravitz</strong> durch Europa. Meine ersten Berührungspunkte mit <strong>Anna F.</strong> hatte ich mit ihrem Song &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=W_vR5u5QxZY">DNA</a>&#34;, der sich unverschämt lange in meinem Kopf festsetzte. Nachdem <strong>Anna Wappel</strong> nach London gezogen ist, traf sie auf die Musikerinnen Emily Linden, Laura Williams und Cheryl Pinero. <strong>Friedberg</strong>, benannt nach ihrem Heimatort in Österreich, war geboren. Das Indie-Quartett hat nun seine Debütsingle &#34;<a href="https://soundcloud.com/friedbergmusic/boom-1">BOOM</a>&#34; veröffentlicht und damit ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Mit knackigen 139 Sekunden ist der Song zwar etwas kurz, dafür aber ziemlich catchy. Die effektvollen Elemente sind genau an den richtigen Stellen platziert und Annas gewohnt laszive Stimme geht spielend leicht ins Ohr. Da darf gerne mehr kommen!</p>
<p><span id="more-9085"></span></p>
<div class="wp-block-cookiefox cookiefox cookiefox__embed is-blocked" data-embed="&lt;iframe title=&quot;BOOM by Friedberg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;400&quot; scrolling=&quot;no&quot; frameborder=&quot;no&quot; src=&quot;https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&amp;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F570624423&amp;show_artwork=true&amp;maxheight=750&amp;maxwidth=500&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;">
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</div>
<p>Produziert wurde der Song von <a href="http://schumyswelt.de/tag/daniel-brandt"><strong>Daniel Brandt</strong></a> (den ich sogar schon live in der <a href="http://schumyswelt.de/tag/elbphilharmonie">Elbphilharmonie</a> gesehen habe) vom Akustik-Techno-Ensemble <strong>Brandt Brauer Frick</strong>, und Matthias Biermann von der Disco-Pop-Band <strong>Roosevelt</strong>.</p>
<blockquote><p>Für mich ist ‚Boom‘ wie eine Antithese zur Stille der Wüste, wo jedes Wort, jede Bewegung &#8211; ja sogar jeder Gedanke ein Echo erzeugt. Der Song reflektiert und fängt die Isolation der Wüste ganz gut ein, finde ich. Es geht darin um eine kaltherzige und böse Frau, die alles tut, um im Leben weiterzukommen. Sie repräsentiert auf eine Art einen Sekten-Führer, indem sie vollständige Macht über andere hat. Du fühlst ihre böse Kraft nicht, aber wenn doch, kannst du ihr nicht mehr entkommen. Du bist in ihrem Bann, so lange, bis sie beschließt dich wegzuschmeißen, nachdem sie dich zuvor vollständig ausgesaugt hat. Sie ist in etwa wie ein Vampir der Liebe.</p></blockquote>
<h3>Update 27.09.2019:</h3>
<p>Mit &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=e8vbkV7FX10">Go Wild</a>&#34; und &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=_zg8ZQBDxgk">Forever Young</a>&#34; sind bisher noch zwei weitere Singles erschienen.</p>
<p><strong>Friedberg</strong>: <a href="http://friedbergmusic.com/">Webseite</a> | <a href="https://www.facebook.com/FriedbergMusic/">Facebook</a></p>
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