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Kategorie: Musik

Die Oberkategorie zu dem Thema, welches 95% der Bloginhalte einnimmt. Schaut auch in diesen Kategorien vorbei: Musiknews, Konzertberichte, FestivalsReviewsKolumnen.

Neues von Alice Phoebe Lou – "Something Holy"

Das Jahr 2019 steht vor der Tür und die Ankündigungen für tolle Musikalben fluten mich momentan etwas. Eine weitere Kandidatin dafür ist die in Berlin lebende Südafrikanerin Alice Phoebe Lou. Mit der Veröffentlichung ihrer neuen Single "Something Holy" hat sie auch gleich ihr zweites Album Paper Castles angekündigt, welches am 08.03.2019 erscheinen wird. Alice Phoebe Lou ist Singer-Songwriterin und macht sowas wie Indie-Folk. Musikalisch ist das alles leicht zurückgefahren, mit einer jazzigen Note und ihrem einnehmenden Gesang. Gepaart mit ihrem Talent Geschichten zu erzählen, entsteht schnell eine ganz besondere Atmosphäre.

Hurricane 2019: Erste Weihnachtsgeschenke mit zweiter Bandwelle

Noch bevor wir die Stiefel zum Nikolaustag rausstellen, gibt es schon 30 neue Geschenke für das Hurricane und Southside Festival 2019 im Rahmen ihrer zweiten großen Bandwelle. Nachdem uns letztes Mal schon 4 Headliner und ein großer Batzen an Bands präsentiert wurde, geht es mit den Bestätigungen munter weiter. Mit dabei sind unter anderem Macklemore, Tame Impala, Christine and the Queen, Alice Merton, Sofi Tukker, Leoniden, Gurr und Black Honey.

"Spendet eure Liebe, nicht euer Geld!" – Island-Trio Vök mit neuer Single

Es ist mal wieder an der Zeit, euch eine ganz besondere Band vorzustellen, wofür ich bisher noch nicht die richtige Gelegenheit hatte. Es geht um das isländische Trio Vök. Hallende Gitarren und träumerische Hooks mit melancholischem Gesang. Margrét Rán, Andri Már und Einar Hrafn kreieren fantastischen elektronischen Indie-Dream-Pop und haben letztes Jahr ihr vielbeachtetes Debütalbum Figures veröffentlicht. Darauf hat mich vor allem "Breaking Bones" begeistert, das irgendwann einfach nicht mehr aus dem Kopf verschwindet. Das zweite Album In The Dark steht quasi in den Startlöchern und wird am 01.03.2019 erscheinen. Mit "Spend The Love" wurde nach "Night & Day" und "Autpilot" bereits die dritte Single daraus veröffentlicht. Ein tolles, tanzbares Synth-Pop-Stück, mit einer wichtigen Botschaft.

Deichbrand Festival 2019: Der traditionelle Adventskalender

Er ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des Deichbrand-Festivals: Der Adventskalender. Auch in diesem Jahr gibt es wieder 24 Türchen zu öffnen hinter denen sich 24 neue Acts für das Line-Up verstecken. Der Kalender wurde in diesem Jahr so verändert, dass man nicht mehr abschätzen, an welchem Tag die großen Acts veröffentlicht werden. In den Vorjahren bedeuteten die ersten Türchen auch immer große Acts, bis weiter unten die kleinen Acts zu finden waren. Dieses Jahr wurde die Anordnung geändert. Tür 6 ist doppelt so groß wie ein einzelnes Türchen und Tür 24 sogar viermal so groß. Wer sich dahinter wohl versteckt?

Ganz neue Töne: Grimes – "We Appreciate Power"

Auch wenn euer sinnlicher Abend durch diesen Song zerstört wird, muss ich euch "We Appreciate Power" von der kanadischen Sängerin Claire Boucher aka. Grimes zeigen. In letzter Zeit ist die 30-Jährige gerne mal in den Medien als Freundin von Elon Musk aufgetaucht. Nach ihrem hochgelobten vierten Studioalbum Art Angels, welches 2015 veröffentlicht wurde, gibt es auf ihrer neuen Single einen etwas anderer Sound zu hören, als was man sonst von der Synth-Pop-Künstlerin gewohnt ist. "We Appreciate Power" ist ein Crossover von Power-Pop mit Industrial und wird im Internet schon mit Rammstein, Nine Inch Nails, Babymetal oder Muse verglichen. Ein weirdes, aggressives Gesamtpaket, das durch das Thema künstliche Intelligenz und Dystopie-Ästhetik im Video abgerundet wird und umso mehr fasziniert. Wie immer wurde auch die neue Single komplett von ihr selbst geschrieben und produziert. Unterstützt wurde sie diesmal von Synthpop-Künstlerin HANA. "We Appreciate Power" soll Auftakt zu Studioalbum Nummer 5 sein.

Das nächste große Sternchen am Pop-Himmel: Ava Max – "Sweet but Psycho"

Wann habt ihr das letzte Mal Radio gehört oder einen Blick in die deutschen Charts geworfen? Zugegeben, man muss schon einen guten Radiosender haben, um gute Musik zu hören zu bekommen und die Songs aus den Charts sollte man meistens eher meiden. Nun thront aber "Sweet but Psycho" von Ava Max an der Spitze und ihr müsst den Song einfach gehört haben. Die Dame könnte das nächste große Sternchen am Pop-Himmel sein. Vergleiche mit Lady Gaga kommen da nicht von ungefähr. Der Ästhetik und dem Look im Video nach zu urteilen, könnte sie glatt eine jüngere Schwester von Gaga selbst sein. Im passenden Musikvideo spielt sie den im Text besungenen Psycho. Sie erfindet das Rad zwar nicht neu, setzt aber alles geschickt zusammen was eine cineastische Pop-Hymne ausmacht: starke Stimme, einprägsamer Text, süchtig machende Melodien und Powerfrau-Attitüde. Neumodisch würde man auch sagen: it’s a bop (zu Deutsch: ein ziemlich großartiger Song).