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Kategorie: Popkultur

Filmempfehlung: "Niemals Selten Manchmal Immer" (2020)

Das Filmdrama Niemals Selten Manchmal Immer (im Original: "Never Rarely Sometimes Always") von Regisseurin Eliza Hittman begleitet die 17-Jährige Autumn (gespielt von Sidney Flanigan) bei ihrem Versuch einer selbstbestimmten Abtreibung in den USA. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Cousine Skylar (gespielt von Talia Ryder). Dabei wird eindringlich und ehrlich die Verwundbarkeit junger Mädchen gezeigt, die einige frauenfeindliche Situationen auf ihrer Reise erleben müssen. Premiere feierte der Film beim Sundance Film Festival 2020 und konnte bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin den Silbernen Bären gewinnen. Ein bewegender Film, der mich bis zur letzten Sekunde emotional sehr gefesselt hat.

Filmempfehlung: Little Women (2019)

Regisseurin und Schauspielerin Greta Gerwig inszeniert die mittlerweile sechste Verfilmung des autobiographisch geprägten Romans Little Women von Louisa May Alcott. Der gleichnamige Film spielt im 19. Jahrhundert, während der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Die Geschichte dreht sich um die vier March-Schwestern, die anders sein und nicht die vorgegebenen Wege einer Frau der damaligen, erzkonservativen Zeit gehen wollen. Dabei versammelt Gerwig einen wahrlich beeindruckenden Cast und kreiert ein Werk, welches vor Herz und Liebe geradezu übersprudelt. Daraus entstehen liebenswürdige und kraftvolle Momente, die einem in Erinnerung bleiben werden. Dies brachte Little Women stolze sechs Academy Awards Nominierungen (u. a. bester Film, unverständlicherweise aber nicht beste Regie) ein und ist für mich jetzt schon einer der Filme des Jahres.

Meine liebsten Filme des Jahres 2019 feat. Porträt einer jungen Frau in Flammen, Parasite, Marriage Story, The Irishman und Joker

Neben der Musik hat es mir mittlerweile auch der Film sehr angetan. Ich war schon immer gerne im Kino, allerdings eher in den großen Blockbuster-Produktionen. Jetzt habe ich auch das eher arthousige Kino für mich entdeckt, welches mich dieses Jahr fasziniert und komplett sprachlos zurückgelassen hat. Mein Film des Jahres 2019 ist Porträt einer jungen Frau in Flammen, dicht gefolgt von Parasite. Aber es gab natürlich noch ein paar weitere Filme, die ich euch gerne in kürzester Kürze vorstellen möchte. Am Ende findet ihr auch zumindest einen kleinen Ausblick auf das Kinojahr 2020.

Filmempfehlung: Porträt einer jungen Frau in Flammen

Ich habe mir Porträt einer jungen Frau in Flammen angesehen, welcher für mich einer der schönsten und besten Filme des Jahres 2019 ist. Mich zieht es momentan häufiger ins Programmkino, da man in den größeren Kinos abseits von Popcorn-Bombast, Franchise-Filmen und der einundzwanigsten Fortsetzung kaum was geboten bekommt. Das muss nicht zwangsläufig schlecht sein und auch diese Art Filme schaue ich mir gerne an, aber ich war auf der Suche nach etwas Besonderem. Für kleine Arthouse-Produktionen und Indie-Perlen ist bei der begrenzten Vorführungskapazität oft kein Platz. So kam ich dazu mir im Traum-Kino Kiel (#KeineWerbung) das historische Drama von Céline Sciamma anzusehen, welches mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Ein Film wie ein Kunstwerk, zwischen Freiheit, Kontrolle, verbotener Liebe und Leidenschaft.

Emotionales Kunstwerk als Spiel: GRIS

Für manche Spielerlebnisse muss man die richtige Zeit wählen und die passende Stimmung haben, um vollends in die Erfahrung eintauchen zu können. So auch bei GRIS, entwickelt vom spanischen Nomada Studio. Das Spiel ist in erster Linie ein Platformer/Jump ’n’ Run-Adventure mit einer Dauer von gut 3 Stunden. Hinter GRIS steckt aber so viel mehr. Es ist eine Reise durch Leid, Verlust, Depression, Wiederauferstehung und für mich eines der schönsten Spiele, die ich je gespielt habe. Ein künstlerisches Meisterwerk, wundervoll verpackt in atemberaubenden Bildern und einem mitreißenden Soundtrack. Eine Erfahrung, die auf allen Ebenen berührt.

Filmempfehlung – Avengers: Endgame

Eine Filmempfehlung, eine Liebeserklärung. Es ist vollbracht: Die Inifinity Saga findet mit Avengers: Endgame nach 11 Jahren und 22 Filmen sein Ende und das Marvel Cinematic Universe seinen vorläufigen Höhepunkt. Gestartet mit Iron Man, war das für mich eine unglaublich Reise, die mich nun quasi mein halbes Leben begleitet. Ein bisher einmaliges Erlebnis in der Geschichte des Kinos, in dem Geschichten verschiedenster Helden zusammengeführt werden. Ein würdiger Abschluss, der momentan nach und nach diverse Rekorde bricht und mittlerweile über 1,6 Milliarden US-Dollar eingespielt hat. Im Beitrag findet ihr einen spoilerfreien und einen spoilerbehafteten Teil. Seid bitte in den Sozialen Netzwerken so fair: #DontSpoilTheEndgame.

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