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Foto: Cloud Nothings | Foxygen | Der Ringer | Jamiroquai | Bonobo | Elbow

Release Radar 01/17 #2 u.a. mit Bonobo, Foxygen, Der Ringer und Jamiroquai

Da ich momentan viel mit meiner Bachelor-Thesis zutun habe und für das hier eigentlich keine Zeit habe, musste ich in der zweiten Hälfte im Januar ein paar Alben (u.a. Ty Segall, Antilopen Gang, Run The Jewels) vorerst links liegen lassen, die ich bei Zeiten wohl nachhole. Doch bevor am morgigen Freitag weitere neue Platten erscheinen (u.a. Broilers und Elbow), auf die ich sehnlichst warte, musste ich den Artikel dann doch fertig machen. Nach meinem ersten Release-Radar gibt es heute #2 für euch im Januar 2017!

Bonobo − Migration

So ein blödes Album, aber im positiven Sinne. Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Bonobo aka. Simon Green ist ein britischer Musiker und DJ, der sich irgendwo im elektronischen Bereich zwischen Trip-Hop und Downtempo einordnen lässt. Der Einstieg in sein neues Album Migration hat mich wahnsinnig gemacht. Geschlagene drei Versuche habe ich gebraucht und konnte mich einfach nicht darauf einlassen. So habe ich mir einfach nochmal eine Stunde Zeit genommen, mich hingesetzt und das Album von Anfang an auf mich wirken lassen. Und tatsächlich: Im Laufe des Prozesses erkannte ich die Vielschichtigkeit. Ich spürte förmlich, wie sich mein Geist an fremde Orte dachte und durch immer weitere Sound-Details weitere Geschichten spann. Es mag sein, dass ich mir das alles einbilde, aber gelungen finde ich das Album dennoch.

Anspieltipps: No Reason, Kerala

Bonobo : No Reason (feat. Nick Murphy)

Foxygen − Hang

Angesiedelt werden die Amerikaner Foxygen in den weiten des Indie-/Psychadelic-Rocks, was man grundsätzlich so stehen lassen kann, da der Indie-Bereich unfassbar weitreichend ist. Da ich mit der Band vorher nicht in Kontakt kam, kann ich mir zu früheren Werken kein Urteil bilden. Beim ersten Durchhören von Hang kamen mir gleich mehrere Assoziationen in den Sinn: Queen, Musical, Circus. Eine am Anfang gewöhnungsbedürftige Mischung, die aber wirklich Spaß macht!

Anspieltipps: Follow the Leader, Avalon

Foxygen – Follow the Leader (Official Video)

Und sonst so?

Wie anfangs gesagt, ging bei mir eher weniger. Neues von den Gorillaz und Julia Engelmann habe ich euch in einzelnen Artikeln näher gebracht. Zudem haben gestern London Grammar eine weitere Single aus ihrem hoffentlich bald erscheinenden Album veröffentlicht.

Zudem lief bei mir das Album Life Without Sound von der amerikanischen Indie-Rock-Band Cloud Nothings. Die Platte klingt zum Teil nach Jimmy Eat World und könnte auch in Richtung Pop-Punk eingeordnet werden. Zum Lauf gen Horizont bestens geeignet – für euch getestet!

Eine weitere Neuentdeckung für mich war Der Ringer. Die fünf Hamburger Jungs haben ihre Platte Soft Kills auf den Markt geworfen und lassen sich dabei kaum in ein vorhandenes Genre einordnen. Die Band bezeichnet es selbst als “Soft Punk”. Ein paar zurückgedrehte Gitarren hier, ein paar Synthesizer Sounds da, eine mit Effekten gespickte Stimme und deutsche Texte. Gefällt!

DER RINGER – ORBIT (Offizielles Video)

  • Eveline – Scared // Zum ersten Mal als Vorband von Adam Lambert mit Eveline in Kontakt gekommen und seitdem weiter verfolgt. Feiner Indie-Pop mit ausdrucksstarker Stimme und demnächst folgender Debut-EP!
  • Arcade Fire – I Give You Power (ft. Mavis Staples) // Nach den Gorillaz gab es auch von Arcade Fire eine Art Protestsong gegen Trump. Der Song geht in Ordnung, auch wenn andere Arcade Fire Songs deutlich stärker sind.
  • Elbow – Gentle Storms // Mit Kuhglocken-Beat und Benedict Cumberbatch im Video kann man ja nur alles richtig machen. Ein Song, der Lust auf das morgen erscheinende Album macht.
  • Infected Mushrooms – Flamingo // Für Freunde des Psychedelic-Trance gibt es neues von Infected Mushrooms. Piu Piu!
  • Jamiroquai – Automaton // Auch viel zu lange weg, aber endlich wieder da. Der neue Song klingt sehr spacig, erinnert irgendwo an Daft Punk und wirft mich mit seinem 80s-Feeling teilweise in die Zeit vor meine Geburt zurück.
  • B.O.X.E.R. – Opium // Sängerin Anna Maria Nemetz, letztjährige Kandidatin bei The Voice of Germany, hat mit ihrer Band einen weiteren Song veröffentlicht. Etwas düsterer Elektro-Pop mit schön drückenden Bässen.

Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du den Artikel teilst oder kommentierst! <3

Veröffentlicht inMusikRelease Radar

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