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	<title>Albumreview &#8211; Schumyswelt</title>
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	<title>Albumreview &#8211; Schumyswelt</title>
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		<title>Casper &#8211; Alles war schön und nichts tat weh</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2022 13:29:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[am 25.02.2022 über Eklat Tonträger / Sony veröffentlicht Der Tag, an dem ein neues Musikalbum von Casper erscheint, ist für mich immer eine Art Feiertag.<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Casper &#8211; Alles war schön und nichts tat weh</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 25.02.2022 über <em>Eklat Tonträger / Sony</em> veröffentlicht</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-12521" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/02/albumcover-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh.jpg" alt="" width="340" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/02/albumcover-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh.jpg 500w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/02/albumcover-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh-300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2022/02/albumcover-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 340px) 100vw, 340px" />Der Tag, an dem ein neues Musikalbum von <strong>Casper</strong> erscheint, ist für mich immer eine Art Feiertag. Es gibt kaum Künstler:innen, die es schaffen mich besser aus einem Loch zu holen, wie der Indie-Rapper aus Bielefeld. <strong><em>Alles war schön und nichts tat weh</em></strong>, entliehen aus dem Buch <em>Slaughterhouse-Five</em> von Kurt Vonnegut, heißt sein neuestes Werk. 12 Stücke verteilt auf knapp 45 Minuten. Wieder einmal tut es weh, er spricht allerlei ernste Themen aus seinem Leben an und lässt Dich bittere Tränen vergießen. Kein einfaches Album in der momentanen Zeit, aber ich finde es macht genauso Spaß und ist lebensbejahend. Seine Biografie spielt wieder eine wichtige Rolle, diesmal noch privater und auf direktere Weise. Seine musikalischen Vorbilder für die Platten waren u. a. Nick Cave, Flaming Lips, Bon Iver, Grateful Dead und daran könntet ihr schon ungefähr erahnen, wohin die Reise geht. Durch die diverse Instrumentierung wirkt die Platte direkt bunter, ein Stück weit &#39;lebendiger&#39;.</p>
<p>Ich habe momentan selber mal wieder eine schwierige Phase, da kommt so ein Album zur genau richtigen Zeit. Mich hat das alles schon wieder so sehr gepackt und ich bin regelrecht verliebt. Ihr bekommt hier den XOXO-Casper, den Hinterland-Casper, den LLDT-Casper, den Pop-Casper, den Rap-Casper, ja sogar den Gesangs-Casper und vor allem den Text-Casper, alles auf einem Album. Seine vielleicht beste Platte bisher.</p>
<p><span id="more-12506"></span></p>
<h2>So viel Casper-Content</h2>
<p>Für den Album-Rollout habe ich mir Zeit genommen und im Vorfeld möglichst alles an Interviews, Podcasts und sonstigen Beiträgen in mir aufgesogen. Natürlich drehten sich die Themen viel um seine neue Musik und seinen Werdegang, aber es wurde bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CmbZBajnVHc">Niko Backspin</a> auch auf ein mögliches Aufhören eingegangen. Bielefelder Stadion? Ich wäre dabei. Spannend ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Sb3_csMUxuc">das Gespräch mit Pinar Atalay für Diffus</a>, in dem Geschichten aus der gemeinsamen Heimat im Extertal ausgetauscht werden. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dnJeB2ldo5U">Das Interview mit Miriam Davoudvandi</a> (für den <em>&#34;Danke, Gut.&#34; Podcast),</em> welches Mental Health (u. a. Depression, Ängste, Imposter-Syndrom) im Kern thematisiert, finde ich richtig und wichtig. Bei solchen Themen war er in seinen Songs sowieso schon immer ein Vorreiter.</p>
<p>Was all diese Gespräche gemein hatten, war die Tatsache, dass Casper auf mich irgendwie befreiter, glücklicher wirkte. Er sagte in einem Interview sogar, dass <a href="https://www.coolibri.de/magazin/casper-im-gespraech-musik-war-immer-mein-kleiner-sicherer-raum/">er Spaß hatte diese Platte zu machen</a>. Während der <strong><em>Lang Lebe der Tod Zeit</em></strong> hatte ich aufgrund der Düsternis manchmal etwas Angst um ihn. Er hatte während der Pandemie aber viel Zeit zum Reflektieren und diese neue Unbeschwertheit, wenn man es denn so nennen kann, tut ihm gut. Ich weiß nicht, ob sich das auch auf die Wahl seiner Kollaborationspartner:innen ausgewirkt hat, aber davon hat Casper diesmal eine ganze Bandbreite mit eingespannt. Gleich auf fünf Songs sind angegebene Features vertreten, weitere verstecken sich in den Backings Vocals oder sind als Produzent:innen mit angegeben.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FhZFFm2O-4DM%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Nach der ersten Single &#34;<a href="https://schumyswelt.de/single-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/">Alles war schön und nichts tat weh</a>&#34; war ich ja direkt hin und weg. Bei den ersten Malen konnte ich den Song gar nicht anhören, ohne nicht mindestens eine Träne zu verdrücken, weil der Song so eine Empathie ausstrahlt, dass ich mich direkt darin wiederfinden konnte. &#34;TNT (feat. Tua)&#34; brauchte ein paar Anläufe und &#34;Mieses Leben / Wolken (feat. Hayiti)&#34; kommt im Albumkontext direkt viel besser.</p>
<h2>Drang zum Perfektionismus</h2>
<p>Casper-Platten sind immer privat, aber hier legt er für mich nochmal eine Schippe drauf was Direktheit angeht. &#34;Billie Jo&#34; erzählt von der Familie seiner Cousine und das Präsentierte hat mich echt sprachlos zurückgelassen. Den so auf der Bühne zu bringen, stelle ich mir wahnsinnig schwer vor. Hier gefällt mir musikalisch vor allem der treibende Charakter des Songs. Mit &#34;Zwiebel &amp; Mett&#34; und &#34;Das bisschen Regen&#34; führt er seine &#34;Die Vergessenen&#34;-Reihe von <em>XOXO</em> weiter. Letzterer ist inspiriert von den eindringlichen Erzählungen seiner Mutter, die ihm erzählte, wie es in New Orleans war, als der <em>Hurrikan Katrina</em> die Küste traf und die Stadt zerstörte. Aufgefallen ist mir auch hier wieder der musikalische Aufbau, der ausgehend von einem sanften Piano und einem Kontrabass (dem anfänglichen Regen) immer bedrohlicher wird, bis zu den harten Gitarren (dem Dammbruch), um dann im Outro immer noch beunruhigend wieder auszuklingen.</p>
<p>Um nochmal zurück zu kommen auf die Interviews: Was man auch da wieder gemerkt war, was für ein wandelndes Musiklexikon er doch ist und man kann glaube ich gar nicht greifen, was alles in dem Album steckt. Nehmt euch einen Song, den könnt ihr zerpflücken bis ins Kleinste und würdet immer noch nicht alle Querverweise und auf den Punkt gebrachte Beobachtungen verstehen.</p>
<blockquote><p>&#34;Die versteckten Anspielungen drin, kriegt keiner mit.&#34;</p>
<p style="text-align: right;">Casper &#8211; <em>Lux Lisbon</em></p>
</blockquote>
<p>Hier ist sein Perfektionismus-Drang wieder Fluch und Segen zugleich, der während der Schaffensphase sicher total anstrengend, aber hinten raus umso befriedigender sein muss. Oberflächlich kann man die Songs so genießen, wie sie sind. Wenn man aber will, kann man viel tiefer und tiefer abtauchen. Reizt mich in Filmen, genauso wie in der Musik. Ob es zum Beispiel einen Grund hat, dass auf ausgerechnet den drei Songs (&#34;Alles war schön und nichts tat weh&#34;, &#34;Euphoria&#34;, &#34;Fabian&#34;) am Ende Bienensummen zu hören ist?</p>
<h2>Ungewöhnliche Elemente</h2>
<p>Mit Max Rieger hat er einen Produzenten gefunden, der Caspers bildliche Art Musik zu machen versteht. Angetan bin ich vor allem von den Details, die gerne mal ungewöhnlich daherkommen und interessant kombiniert sind. &#34;Lass es Rosen für mich regnen (feat. Provinz &amp; Lena)&#34; knallt Dir mit der Stimme von Provinz-Frontmann Vincent eine musikalische Front entgegen, die perfekt ins Stadion passt, nur um in den Strophen doch wieder nach Club zu klingen. &#34;Euphoria (feat. Teute)&#34; fällt so ein bisschen heraus aus dem Album, ist für mich aber sehr spannend und Teute passt für mich ziemlich gut. Bon Iver lässt grüßen. &#34;Gib mir Gefahr&#34; hat diese geilen Synthies in den Strophen und hat bei mir sämtliche Schalter umgelegt und Lebens- und Konzertvermissung aktiviert. &#34;Wo warst Du&#34; fühle ich auch. Der löst irgendwas in mir aus, wo ich nicht klar benennen kann, was es ist.</p>
<p>Der letzte Song auf seinen Alben ist immer der längste und hat alleine deshalb einen besonderen Stellenwert. &#34;Fabian&#34; erzählt von einem engen Freund und seinem Kampf gegen Leukämie und Caspers hadern damit. Auch ich musste direkt an &#34;Michael X&#34; denken, diesmal endet es für den Protagonisten aber positiv (zumindest interpretiere ich es so). Nach einem kleinen Outro kommt noch ein Beatles-Oasis-Moment, den ich mir jetzt schon wunderschön bei den Konzerten vorstelle. Das Gesumme der Bienen schließt am Ende die Klammer zum Eröffnungssong.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Ffq9NBf9Ru2w%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Alles ist schön und nichts tut weh</h2>
<p>Casper spielt mittlerweile in seiner eigenen Liga, seinem eigenen Genre, das sich nicht mehr klar benennen lässt und muss sich an niemandem mehr messen. Wo er vorher noch allen gefallen wollte, muss er das gar nicht mehr. Er macht Musik für die Leute, die das sowieso schon lieben. Diesen Luxus zu haben, die Musik machen zu dürfen, die man will, wünsche ich allen Musiker:innen.</p>
<blockquote><p>&#34;Die Leute glücklich machen, die das eh schon glücklich macht und mich auch, anstatt jetzt noch versuchen den Anschluss zu finden an Playlisten oder Strömungen.&#34;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CmbZBajnVHc">Casper</a></p>
</blockquote>
<p>Für mich vereint diese Platte viele Facetten des Lebens, die durch ein empathisches Prisma betrachtet wurden. Die Lyrics sitzen einfach bei jedem einzelnen Song. Da kann man gar nicht anders als mitzufühlen. Entgegen der allgemeinen Meinung wird <strong><em>Hinterland</em></strong> wohl immer meine Lieblingsplatte von ihm bleiben, einfach weil da so viele Erinnerungen dranhängen. Gäbe es die nicht, wäre <strong><em>Alles war schön und nichts tat weh</em></strong> aber mindestens ebenbürtig. Zumindest jetzt für diesen Moment kann ich sagen: <em>Alles ist schön und nichts tut weh.</em> Ich hoffe Casper kann es auch.</p>
<h2>Release-Konzert</h2>
<p>Am Vorabend zum Album-Release hat Casper ein Konzert aus einer großen Halle in Berlin gegeben, wo das Album in voller Länge in der exakten Reihenfolge gespielt wurde. Bis auf Hayiti waren sogar alle genannten Feature-Gäste mit dabei. Die elf Songs wurden jeweils mit meist aufwendigen Szenenbildern untermalt, die thematisch passend waren und glatt als Kulisse für Musikvideos hätten dienen können. Das Produktionslevel war sehr hoch und ich finde es erstaunlich, wie sie das alles so an einem Stück ohne für uns sichtbare Komplikationen durchziehen konnten. Eine schöne Überraschung, die das sowieso schon großartige Album nochmal mehr aufwertet. Schaut mal rein, da haben sich alle Beteiligten sehr sehr viel Mühe gegeben.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-casper-alles-war-schoen-und-nichts-tat-weh/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fam-YLpdR97U%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Tour 2022 und nächstes Album</h2>
<p>In einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9MLj5k0WHhs">Interview mit Aria Nejati</a> hat Casper schon gesagt, dass er den Titel für das nächste Album bereits parat hat und gerne dieses oder nächstes Jahr nachlegen würde. Aber es kommt, wie es kommt und wenn es so gut wird wie dieses, warte ich auch gerne wieder ein paar Jahre.</p>
<p>Die nun hoffentlich im Mai stattfindende Clubtour (fingers crossed) ist bereits restlos ausverkauft. Im Sommer wird er ein paar Festivals besuchen, bevor die Hallentour im Spätherbst ansteht. Wer sich das Album <strong><em>Alles war schön und nichts tat weh</em></strong>, Merchandise oder Tickets für die aktuelle Tour besorgen möchte, kann dies unter <a href="https://www.casperxo.com/">casperxo.com</a> tun.</p>
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		<title>Österreichs Pop-Shootingstar MATHEA veröffentlicht ihr Debütalbum &#034;M&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2020 15:16:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[am 01.05.2020 über 1998 / Sony Music veröffentlicht Der Release-Kalender ist für mich momentan nur spärlich belegt. Einige Alben, auf die ich schon fast sehnsüchtig<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/album-mathea-m/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Österreichs Pop-Shootingstar MATHEA veröffentlicht ihr Debütalbum &#034;M&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 01.05.2020 über <em>1998</em> / <em>Sony Music</em> veröffentlicht</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11105" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/04/albumcover-Mathea-M-.jpg" alt="" width="340" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/04/albumcover-Mathea-M-.jpg 1417w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/04/albumcover-Mathea-M--300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/04/albumcover-Mathea-M--1024x1024.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/04/albumcover-Mathea-M--150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2020/04/albumcover-Mathea-M--768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></p>
<p>Der Release-Kalender ist für mich momentan nur spärlich belegt. Einige Alben, auf die ich schon fast sehnsüchtig warte, wurden nach hinten verschoben. Umso erfreut es mich, wenn ein Album mal zum angesagten Releasetermin erscheint. Eines davon kommt von der österreichischen Künstlerin <strong>Mathea</strong>, die momentan auf dem Weg nach ganz oben ist. Ihre Debütsingle &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RGRUzz_ieiE">2x</a>&#34; wurde auf Spotify fast 40 Millionen Mal gestreamt, was sie dort zur Zeit zur erfolgreichsten Künstlerin Österreichs macht. Eineinhalb Jahre nach ihrer ersten Single-Veröffentlichung erscheint nun ihr Debütalbum <strong><em>M</em></strong>, welches mich mit 12 Songs (inklusive ihrer Hit-Singles &#34;2x&#34; und &#34;Chaos&#34;) textlich und musikalisch sehr begeistert.</p>
<p><span id="more-11096"></span></p>
<p>Musik ist für mich einer der wichtigsten Begleiter im Leben und gerade in der jetzigen Zeit ist es für mich ziemlich wichtig, auch mal raus aus den Gedanken zu kommen. Dieses Album lieferte für mich in den letzten zwei Wochen den perfekten Soundtrack für sämtliche Fahrradtouren und gefühlt kann ich die Texte mittlerweile auswendig.</p>
<h2>Ehrlichkeit siegt</h2>
<p>Ich finde es immer total bewundernswert, wenn Menschen ihre persönlichsten Gedanken und Geschichten offen in solch direkter Ausdrucksweise mitteilen können. Sicher auch mit ein Grund, warum mich das Album von <strong>Mathea</strong> so gepackt hat. Ohne große Metaphern erzählt sie sehr facettenreiche und nachdenkliche Geschichten von ihrer Mutter (&#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qWCEvSDPrso">Haus</a>&#34;), Liebe und Trennung, von den Hürden auf dem Weg zum Startum (&#34;Welle&#34;), oberflächlichen Partys mit falschen Emotionen (&#34;Jaja&#34;) oder von durchzechten Nächten (&#34;Wach&#34;). Wären die Clubs momentan nicht geschlossen, hätte man &#34;Wach&#34; sicher schon auf den Tanzflächen gehört. Auch das persönliche und eher ruhige Stück &#34;Kein Tutu&#34; als Albumintro ist sehr passend gewählt.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-mathea-m/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FRGRUzz_ieiE%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Musikalisch funktionieren die Songs zwar recht ähnlich, in der Instrumentierung und den Melodien wurde aber dennoch für Abwechslung gesorgt, sodass einem nicht langweilig werden sollte. Besonders auffallend sind die sehr starken und prägnanten Refrains, welche ihr schon beim zweiten Mal Hören direkt mitsingen könnt.</p>
<p>Genregrenzen sind out, musikalisch würde ich sie aber in den deutschen Pop mit einer Anlehnung an Hip-Hop einordnen. Dazu kommt ihre tolle Stimme, die auf allen Songs gut zur Geltung kommt und sich in die unterschiedlichen Stimmungen gut einpasst. Mit deutschem Pop habe ich ja sonst gerne mal Probleme, bei Mathea aber nicht. Ich kann sowas zuweilen immer nur schwer in Worte fassen, aber bei ihrer Musik passt alles geschmeidig zusammen und es driftet niemals in die Radiomonotonie ab.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/album-mathea-m/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FqWCEvSDPrso%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Das Album ist übrigens auf ihrem selbstgegründeten Label <strong><em>1998</em></strong> (benannt nach ihrem Geburtsjahr) erschienen. Vorbilder von ihr sind unter anderem Alicia Keys (welche auch in &#34;Wollt dir nur sagen&#34; erwähnt wird) und RAF Camora. Je mehr ich darüber nachdenke, kann man das Album als eine Mischung der beiden zusammenfassen. Ehrliche Texte, leichten Dancehall-Einschlag und eine fantastische Stimme, welche uns durch die Songs begleitet. Als Geheimtipp würde ich <strong>Mathea</strong> zwar nicht mehr bezeichnen, aber in Deutschland fliegt sie immer noch leicht unter dem Radar. Eine spannende Künstlerin, die ihr auf dem Schirm haben solltet.</p>
<h3>Mathea Tour 2020</h3>
<p>Die Zukunft ist leider noch total Ungewiss, was Konzerte angeht und ob diese in diesem Jahr überhaupt wieder stattfinden werden. Falls es ab Herbst wieder soweit sein sollte, wäre das Konzert von <strong>Mathea</strong> in Hamburg für mich das erste nach dieser langen Zeit und ich hoffe einfach mal, dass das was wird. Also Abstand halten, Daumen drücken, Tickets kaufen und eure liebsten Künstlerinnen, Künstler und Clubs irgendwie unterstützen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full" src="https://scontent.fbre1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/92952566_2647598938806050_479019360380256256_n.jpg?_nc_cat=101&amp;_nc_sid=2d5d41&amp;_nc_ohc=ggeq_nGvkd0AX-T-Vl3&amp;_nc_ht=scontent.fbre1-1.fna&amp;oh=94a1b65a56a539b0d1ed0359488c2baa&amp;oe=5ED06848" width="959" height="959" /></p>
<p><strong>MATHEA</strong>: <a href="https://www.youtube.com/channel/UC3XDSzlIkdmryaUNdAmx9Jg">Youtube</a> | <a href="https://www.instagram.com/matheamathea">Instagram</a> | <a href="https://mathea.lnk.to/M-Album">Album &#34;M&#34;</a></p>
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			</item>
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		<title>Review: dodie &#8211; Human EP</title>
		<link>https://schumyswelt.de/review-dodie-human-ep/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 11:40:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[dodie]]></category>
		<category><![CDATA[Human]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Walker]]></category>
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					<description><![CDATA[am 18.01.2019 über doddleoddle veröffentlicht YouTuber/in und Musik machen in einem Satz sind in Deutschland nicht die besten Voraussetzungen. Bei dodie sieht die Welt jedoch<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/review-dodie-human-ep/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Review: dodie &#8211; Human EP</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 18.01.2019 über <em>doddleoddle</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/albumcover-dodie-human-ep.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8838" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/albumcover-dodie-human-ep.jpg" alt="" width="340" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/albumcover-dodie-human-ep.jpg 500w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/albumcover-dodie-human-ep-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/albumcover-dodie-human-ep-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a>YouTuber/in und Musik machen in einem Satz sind in Deutschland nicht die besten Voraussetzungen. Bei <strong>dodie</strong> sieht die Welt jedoch ganz anders aus. Vor 7 Jahren veröffentlichte die damals 16-Jährige Britin ihren ersten Song &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pFEpLCovU40">Rain</a>&#34; auf YouTube. Mittlerweile ist sie 23 und konnte sich eine beachtliche Fangemeinde erspielen. 1,7 Millionen Subscriber bei YouTube, eine Million Follower bei Instagram. Mit ihrer zweiten EP <strong><em>You</em></strong> konnte <strong>Dodie Clark</strong> sogar Platz 6 der britischen Albumcharts erreichen, ohne großartige Promotion. Die vier Deutschlandkonzerte sind mittlerweile restlos ausverkauft. <strong><em>Human</em></strong> ist ihre dritte EP, die sie selbst veröffentlicht hat.</p>
<p><span id="more-8817"></span></p>
<h2>Die sanften Töne</h2>
<a href="https://schumyswelt.de/review-dodie-human-ep/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FT60XUVrnYt4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Ihr minimalistischer Indie-Pop spricht eine leise und sanfte Sprache. Das fühlt sich echt an, wirkt dynamisch und handgemacht. &#34;Monster&#34; sticht mit seinen Perkussion und den elektronischen Spielereien ziemlich raus, wirkt aber überhaupt nicht aufdringlich und total passend. Mit <strong>Tom Walker</strong> findet sich auf dem namensgebenden Titeltrack &#34;Human&#34; ein toller Feature-Gast, der ganz zart und harmonisch die Stimme von <strong>dodie</strong> untermalt. Am Schluss steht &#34;Burned Out&#34;, welches mit zarten Tönen Gefühle weckt. Eigentlich will man mehr von dieser Stimme und der Künstlerin erfahren, doch nach 7 Songs ist es leider schon wieder vorbei. Da kann man nur hoffen, dass sie vielleicht schon an einem Debütalbum arbeitet. Die Fangemeinde dürfte auch mit dieser EP weiter wachsen.</p>
<p>Reinhören: &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BPBBZyAlu7c">Monster</a>&#34;, &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=CY0fLYnw59M">If I&#8217;m Being Honest</a>&#34;</p>
<h3><strong>dodie live in Deutschland 2019</strong></h3>
<ul>
<li>14.02.2019 Köln, Kantine</li>
<li>15.02.2019 Hamburg, Grünspan</li>
<li>21.02.2019 Berlin, Columbiaclub</li>
<li>25.02.2019 München, Ampere</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein bewegtes Leben verpackt in 11 Songs &#8211; Alice Merton mit Debütalbum &#034;MINT&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/albumreview-alice-merton-mint/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 13:03:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Merton]]></category>
		<category><![CDATA[Female Voice]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Pop]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[No Roots]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[am 18.01.2019 über Paper Plane Records veröffentlicht Ihr Megahit “No Roots” brachte es bis in die Billboard Hot 100, wurde weltweit über 1 Millionen Mal verkauft und<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/albumreview-alice-merton-mint/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Ein bewegtes Leben verpackt in 11 Songs &#8211; Alice Merton mit Debütalbum &#034;MINT&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 18.01.2019 über <em>Paper Plane Records</em> veröffentlicht</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/alice-merton-mint-albumcover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8740 alignright" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/alice-merton-mint-albumcover.jpg" alt="" width="340" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/alice-merton-mint-albumcover.jpg 500w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/alice-merton-mint-albumcover-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2019/01/alice-merton-mint-albumcover-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ihr Megahit “No Roots” brachte es bis in die Billboard Hot 100, wurde weltweit über 1 Millionen Mal verkauft und bekam mehrere Gold- und Platin-Auszeichnungen. Seit der Veröffentlichung sind über 2 Jahre vergangen. <strong>Alice Merton</strong> hat sich mit ihrem Debütalbum <strong><em>MINT</em></strong> wohlüberlegt viel Zeit gelassen. Eine Hitsingle zu veröffentlichen, die einschlägt wie ein Bombe, muss Segen und Fluch zugleich sein. Natürlich war sie schlagartig omnipräsent und die Single in aller Munde, doch war der Druck und das allgemeine Interesse an ihrer Person plötzlich auch ziemlich groß. Sie ließ sich davon offenbar nicht beirren und legt mit <strong><em>MINT</em></strong> ein tolles Popalbum mit rockigem Einschlag vor, das mit bewährter Formel zum Erfolg führt.</span></p>
<p><span id="more-8739"></span></p>
<h2>Das Spiel mit dem Bass</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Opener “Learn To Live” beginnt direkt mit kämpferischen Ansagen, wirkt stürmisch und positioniert das Album im rockigen Segment des Pops. Die Songgestaltung funktioniert häufig nach dem bekannten Muster, welches auf “No Roots” bereits zum Erfolg führte, welcher sich auch auf dem Album befindet. Ein funky Bass wird oft von ein paar rockigen Gitarrenriffs überlagert. Ein bisschen mehr Mut hätte ich mir zwar gewünscht, aber dennoch kommt nie Langeweile auf. Das Album ist charmant und klingt frisch. Thematisch dreht es sich um ihr bewegtes Leben und erzählt daraus. Es geht um Probleme in ihrer Kindheit, um Freundschaften und beschäftigt sich mit dem Zustand nicht anzukommen. Ihre nachdenklichen Texte verpackt sie geschickt in ein Pop-Rock-Konstrukt, welches trotz der vermeintlichen Einfachheit immer weiter Spaß macht. Das liegt vor allem an dem schönen Spiel mit dem Bass, welcher nie drüber ist, aber sich trotzdem immer wieder prägnant in den Vordergrund drängt.</span></p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-alice-merton-mint/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FlleYJOwpRC8%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2>Endlich angekommen?</h2>
<p>&#34;I Don&#8217;t Hold A Grudge&#34; bricht etwas mit dem genannten Konstrukt. Auch hier findet sich eine druckvolle Baseline wieder, die diesmal von einem Piano ergänzt wird. <span style="font-weight: 400;">Auch auf eine klassische Ballade verzichtet Alice Merton nicht. Auf &#34;Honeymoon Heartbreak&#34; zeigt sich nochmal ihre tolle Stimme mit Wiedererkennungswert. </span>&#34;<span style="font-weight: 400;">Why So Serious&#34; beschließt das Album mit der Botschaft, dass man eben nicht immer alles so ernst nehmen muss.</span></p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-alice-merton-mint/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FI51C1GtzRs4%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><strong>Alice Merton</strong> hat es geschafft das &#34;One-Hit-Wonder&#34;-Image gar nicht erst aufkommen zu lassen und ich bin mir sicher, dass wir auch in den nächsten Jahren noch viel von ihr hören werden.</p>
<h3>Tracklist: Alice Merton &#8211; <em>MINT</em></h3>
<ol>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=I51C1GtzRs4">Learn to Live</a></li>
<li>2 Kids</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PUdyuKaGQd4">No Roots</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lleYJOwpRC8">Funny Business</a></li>
<li>Homesick</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=IryLa6_9bxc">Lash Out</a></li>
<li>Speak Your Mind</li>
<li>I Don&#8217;t Hold a Grudge</li>
<li>Honeymoon Heartbreak</li>
<li>Trouble in Paradise</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=45Fvy5h38KI">Why so Serious</a></li>
</ol>
<h3>Alice Merton Tourdaten 2019</h3>
<div class="events">
<div class="bth-row event-row">
<ul>
<li class="event-cell cell-date">29.03. Dortmund</li>
<li class="event-cell cell-date"><span class="bth-day ng-binding" style="font-size: 1em;">31.03. Cottbus</span></li>
<li>31.05. W-Festival 2019, Frankfurt</li>
<li>08.06. Uni Festival Köln, Germany</li>
<li>21.06. Hurricane Festival 2019</li>
<li>22.06. Southside Festival 2019</li>
</ul>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine liebsten Alben 2018 (feat. Arctic Monkeys, AVEC, Ex:Re, Fynn Kliemann, Leoniden, Mike Shinoda und Tash Sultana)</title>
		<link>https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 15:27:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Arctic Monkeys]]></category>
		<category><![CDATA[AVEC]]></category>
		<category><![CDATA[Ex:Re]]></category>
		<category><![CDATA[Fynn Kliemann]]></category>
		<category><![CDATA[Leoniden]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Shinoda]]></category>
		<category><![CDATA[Tash Sultana]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein weiteres Jahr ist vergangen und brachte uns musikalisch doch ein paar Überraschungen, mit denen ich anfangs gar nicht gerechnet hätte. Wie auch bei den Konzerten<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Meine liebsten Alben 2018 (feat. Arctic Monkeys, AVEC, Ex:Re, Fynn Kliemann, Leoniden, Mike Shinoda und Tash Sultana)</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiteres Jahr ist vergangen und brachte uns musikalisch doch ein paar Überraschungen, mit denen ich anfangs gar nicht gerechnet hätte. </span>Wie auch bei den Konzerten war es diesmal extrem schwer ein Ranking zu bilden, weshalb ich mich mal für eine alphabetische Ordnung entschieden habe. Willkommen also zu meinen liebsten Musikalben 2018, angefangen bei den <strong>Arctic Monkeys</strong> bis hin zu <b>Tash Sultana</b>!</p>
<p><span id="more-8467"></span></p>
<h2><strong>Arctic Monkeys &#8211; <em>Tranquility Base Hotel &amp; Casino</em></strong></h2>
<p>Auch wenn sicher einige Leute vom Sound weniger angetan sind und sich lieber die alten Monkeys zurückwünschen, bin ich von diesem Album ziemlich begeistert. Dieser loungige Pop, der sich schon auf dem Album <strong><em>AM</em></strong> angekündigt hat, wird hier auf die Spitze getrieben. Die Thematik um ein Casino auf dem Mond passt ebenfalls hervorragend und kreiert eine chillige Atmosphäre.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F71Es-8FfATo%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/albumreview-arctic-monkeys-tranquility-base-hotel-and-casino/">Hier geht es zur Review von Arctic Monkeys &#8211; T<em>ranquility Base Hotel &amp; Casino</em>.</a></p>
<h2><strong>AVEC &#8211; <em>Heav</em><em>en / Hell</em></strong></h2>
<p>Die liebe <strong>AVEC</strong> hat in diesem Jahr ihr zweites Album veröffentlicht, welches sich als emotionale Achterbahnfahrt entpuppt und sich in einigen Momenten ganz fest an einen presst. Es sprüht vor Liebe, die in allen Winkeln des Album zu spüren ist. Eine tolle Weiterentwicklung.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FcsoIhKm1qac%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/albumreview-avec-heaven-hell/">Hier geht es zur Review von AVEC &#8211; <em>Heaven / Hell</em>.</a></p>
<h2><strong>Ex:Re &#8211; <em>Ex:Re</em></strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei mir fegt schon eine Gänsehaut über den Körper hinweg, wenn ich nur an diese Stimme denke. Traurig, zerbrechlich und auf eine Art und Weise auch kämpferisch. Die Sängerin von <strong>Daughter</strong>, <strong>Elena Tonra</strong>, wandelt auf Solopfaden und findet diesen perfekten Mittelweg aus tiefer Melancholie, die aber durchaus auch nach vorne geht. Ein sehr intimes Werk, was für mich mit zum besten des Jahres gehört. </span></p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fl_Pf7z9Zr70%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>(Eine Review reiche ich nach.)</p>
<h2><strong>Fynn Kliemann &#8211; <em>nie</em></strong></h2>
<p>Ganz viel Liebe für <em><strong>nie</strong></em> von <strong>Fynn Kliemann</strong>. Ich glaube ich habe dieses Jahr kein anderes Album so oft gehört, wie dieses. Die Texte sprechen aus seiner Seele, die Videos gehen neue, kreative Wege und musikalisch ist das alles feinst ausgetüfftelt. Hier treffen verschiedenste Gefühlwelten aufeinander und lassen etwas ganz besonderes entstehen.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F9OPgbEWLtSM%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/albumreview-fynn-kliemann-nie/">Hier geht es zur Review von Fynn Kliemann &#8211; <em>nie</em>.</a></p>
<h2><strong>Leoniden &#8211; <em>Again</em></strong></h2>
<p>Es gibt selten Musikalben auf denen ich quasi gar keinen schlechten Song finde. <strong>Leoniden</strong> aus Kiel haben mit <strong><em>Again</em></strong> so ein Album veröffentlicht. 10 Songs, die vor allem live ziemlich auf die Mütze geben und eine unendliche Anzahl Glücksgefühle hervorrufen. Da kann man sich nur verneigen und den Raketenstart der Band bejubeln.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FNGsykIrCQks%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/albumreview-leoniden-again/">Hier geht es zur Review von Leoniden &#8211; <em>Again</em>.</a></p>
<h2><strong>Mike Shinoda &#8211; <em>Post Traumatic</em></strong></h2>
<p>Auch wenn auf dem Album vielleicht ein paar Songs zu viel drauf sind, hat es mich sehr getroffen. Der Tod von Chester geht mir in einigen Momenten immer noch sehr nah. <strong>Mike Shinoda</strong> verarbeitete die ganze Thematik mit dem was er am besten kann: Musik machen. Vor allem der Einstieg ins Album ist verdammt mutig und direkt geschrieben und ich freue mich schon sehr auf die Tour im kommenden März.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FXk_2NB0RIaA%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><strong>Tash Sultana &#8211; <em>Flow State</em></strong></h2>
<p>Das am meisten gehypte Album in der Indie-Szene kommt dieses Jahr vermutlich vom australischen Wunderkind <strong>Tash Sultana</strong>. Das Album ist vor allem deshalb so besonders, weil es mit viel Leidenschaft und in bester Self-Made-Manier entstanden ist. Eine Genre-Schublade gibt es für Tash nicht und so ist mit <strong><em>Flow State</em></strong> ein sehr spannendes Debütalbum entstanden.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/meine-liebsten-alben-2018/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FzQN1piSqAmk%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/albumreview-tash-sultana-flow-state/">Hier geht es zur Review von Tash Sultana &#8211; <em>Flow State</em>.</a></p>
<h2><strong>Weitere Erwähnenswerte Alben</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><a href="https://schumyswelt.de/?s=cloves">CLOVES</a></strong> &#8211; <a href="https://schumyswelt.de/albumreview-cloves-one-big-nothing/"><em>One Big Nothing</em></a> : Dadurch, dass ich die Chance hatte <strong>CLOVES</strong> <a href="https://schumyswelt.de/cloves-im-interview-one-big-nothing-songwriting-nervositaet/">ein paar Fragen</a> zu stellen, habe ich mich natürlich sehr intensiv mit der Künstlerin und dem Album auseinandergesetzt. Ein toller Fluss, der sich an einigen Genres vorbeischlängelt und immer diese soulige Stimme in den Vordergrund stellt.</span></p>
<p><strong><a href="https://schumyswelt.de/?s=cosby">COSBY</a></strong> &#8211; <a href="https://schumyswelt.de/albumreview-cosby-milestone/"><em>Milestone</em></a> : Ein weiterer Meilenstein, der leider noch nicht die ganz großen Würfe gebracht hat, aber mit einigen tollen Geschichten dennoch auf sich aufmerksam macht. An dieser Stelle weiße ich auch gerne nochmal auf <a href="https://schumyswelt.de/cosby-im-interview-album-milestone-soziales-engagement/">das Interview</a> hin.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><a href="https://schumyswelt.de/?s=first+aid+kit">First Aid Kit</a></strong> &#8211; <a href="https://schumyswelt.de/albumreview-first-aid-kit-ruins/"><em>Ruins</em></a> : Für kalte Tage ein wunderbares Album, damit einen warm ums Herz wird. Dürfte in den nächsten Wochen wieder öfter mal bei mir laufen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><a href="https://schumyswelt.de/tag/kacey-musgraves/">Kacey Musgraves</a></strong> &#8211; <a href="https://schumyswelt.de/albumreview-kacey-musgraves-golden-hour/"><em>Golden Hour</em></a> : Diese Platte kann ich euch nach wie vor nur wärmstens ans Herz legen. Den Einfluss von Pop auf Country hat sie verdammt gut gemeistert und steht bei den Kritikern in diesem Jahr ganz hoch im Kurs.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://schumyswelt.de/tag/marteria-casper/"><strong>Marteria &amp; Caspe</strong><strong>r</strong></a> &#8211; <a href="https://schumyswelt.de/albumreview-marteria-casper-1982/"><em>1982</em></a> : Ich habe irgendwie das Gefühl, dass man aus diesem Album noch deutlich mehr hätte rausholen können. Nichtsdestotrotz finden sich einige Knaller auf dem Album, die sicher auch live die Menge zum Kochen bringt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://schumyswelt.de/tag/sofi-tukker/"><strong>Sofi Tukker</strong></a> &#8211; <a href="https://schumyswelt.de/?s=treehouse"><em>Treehouse</em></a> : Das &#34;Gute Laune&#34;-Album kommt dieses Jahr von <strong>Sofi Tukker</strong>. Das Duo bietet perfekten Sound für jeden Dancefloor und bringt mit ihrer Soundgewalt alle zum Tanzen.</span></p>
<h2>Das sagt die Presse</h2>
<p>Ich habe mich am Ende des Jahres auch mal ein wenig damit beschäftigt, was die Kritiker auf der Welt dieses Jahr beschäftigt hat und mir einige Alben davon angehört. Es ist schon spannend, wie einige Alben beim ersten Mal so gar nicht ins Gehör gehen wollen, weil der Sound oft so anders ist. Hier in Deutschland findet zudem das meiste davon im Mainstream gefühlt gar nicht statt. Die Seite <a href="https://www.albumoftheyear.org/list/summary/2018/">Albumoftheyear.org</a> hat bisher die Top 2018 Listen von 122 internationalen Musikmagazinen eingepflegt und für die verschiedenen Platzierungen Punkte vergeben. Die Top 5 findet ihr hier:</p>
<ol>
<li>Janelle Monáe &#8211; <em>Dirty Computer</em></li>
<li>Mitski &#8211; <em>Be the Cowboy</em></li>
<li>Kacey Musgraves &#8211; <em>Golden Hour</em></li>
<li>Pusha T &#8211; <em>Daytona</em></li>
<li>Cardi B &#8211; <em>Invasion of Privacy</em></li>
</ol>
<p>Ein ganz spannender Einblick oder? Auf die deutschen Jahrescharts gehe ich mal lieber nicht ein, da diese doch sehr gruselig sind.</p>
<p><strong>Was sind denn eure Alben des Jahres 2018 und auf was freut ihr euch nächstes Jahr?</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leoniden machen es &#034;Again&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/albumreview-leoniden-again/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 12:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Again]]></category>
		<category><![CDATA[Albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Leoniden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schumyswelt.de/?p=8111</guid>

					<description><![CDATA[am 26.10.2018 über Two Peace Signs Records / Irrsinn Tonträger veröffentlicht Leoniden sollten mittlerweile jedem Musikfan ein Begriff sein, soviel wie die Band in den letzten<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/albumreview-leoniden-again/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Leoniden machen es &#034;Again&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 26.10.2018 über <em>Two Peace Signs Records / Irrsinn Tonträger</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/10/cover-leoniden-again.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8114" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/10/cover-leoniden-again.jpg" alt="" width="330" height="330" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/10/cover-leoniden-again.jpg 500w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/10/cover-leoniden-again-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/10/cover-leoniden-again-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" /></a><strong>Leoniden</strong> sollten mittlerweile jedem Musikfan ein Begriff sein, soviel wie die Band in den letzten Monaten die deutschen Ländereien betourt hat. Diverse ausverkaufte Konzerte, unzählige Festivals, verrückte Aktionen wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=IllJmbQsFGI">4 Festivals in 2 Tagen</a> im letzten Jahr. Die Jungs sind mit Herz und Seele dabei und haben scheinbar Zeit gefunden an einem weiteren Album zu basteln (woher nehmen die die Zeit noch?). Ihr selbstbetiteltes Debütalbum ist dabei erst 1,5 Jahre jung. Jetzt erscheint mit <strong><em>Again</em></strong> ein mehr als würdiger Nachfolger und die Band wird die Erwartungen der Zuhörerschaft sicherlich zufriedenstellen. Warum? Die Kieler Jakob Amr, Lennart Eicke, JP Neumann, Djamin Izadi, Felix Eicke haben all ihre Erfahrungen des letzten Jahres auf diesem Album vereint und ihren Indie-Rock weiter vorangetrieben. Man fühlt sich in ihrem Sound direkt zuhause. Jeder Song hat seinen eigenen Ansatz und dennoch wirkt das Album wie aus einem Guss. Schaffen auch nur die wenigsten.</p>
<p><span id="more-8111"></span></p>
<h2>Mehr Fingerspitzengefühl</h2>
<p>Wer mit der Band bisher noch nicht in Berührung gekommen ist, hier mal schnell drei Eigenschaft: euphorisch, tanzbar, ansteckend. Schon der Beginn mit &#34;River&#34; zieht einen, mit wabernder Baseline und repetitivem Chor, förmlich ins Album. Die Stimme von Jakob (die eine wirklich beeindruckende Range zu bieten hat und eine gewisse Sexiness ausstrahlt) und das Schlagzeug setzen ein, alles wird langsam größer und im Refrain bricht der Song total auf. Ein perfekter Opener für das Album. Von da an machen sie gar nicht so viel anders, als auf dem ersten Album, aber es gibt von allem ein bisschen mehr: gefühlt mehr Instrumente, mehr Fingerspitzengefühl, mehr Pop. Mir gefallen vor allem diese kleinen Details: ein paar Geigen hier, ein paar Mädchenchöre da und immer mit diesem Hang zur Genreüberschreitung. Ob &#34;Again&#34;, der mit der catchy Baseline eine gewisse Ähnlichkeit zu <strong>Michael Jackson</strong> zeigt oder &#34;Down The Line&#34; aus dem man ohne die Stimme glatt die <a href="http://schumyswelt.de/tag/foo-fighters"><strong>Foo Fighters</strong></a> raushören könnte.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-leoniden-again/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FjQcc53sYDB8%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Mir gefällt die erste Hälfte des Albums zwar besser, aber das soll nicht heißen, dass die zweite in irgendeiner Form schlecht ist. Die Platte braucht einfach 1-2 Anläufe, um sich im Gehör festzusetzen und aus dem ersten Teil wurden die Songs fast alle vorab als Single veröffentlicht. Vor allem schafft es die Band aber ihren charakteristischen Live-Sound irgendwie in die Songs zu packen. Beim Hören fallen immer wieder Stellen auf, die live sicher noch weiter ausgenutzt werden (am deutlichsten in &#34;One Hundred Twenty-Three&#34; hörbar). Am Schluss von <strong><em>Again</em></strong> steht zwar ein Song namens &#34;Slow&#34; und auch wenn der Song etwas leiser wirkt als der Rest, verliert er sich total im Groove, auch wieder mit besagtem Mädchenchor. Gefällt mir sehr, wie das Album im Gesamten auch.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein Hinweis: Salwa Houmsi und das Diffus-Magazin haben die Band in ihrer (und meiner) Homebase Kiel besucht und ein tolles Interview geführt. Bei Interesse an den Arbeitstieren solltet ihr auf jeden Fall mal reinhören.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-leoniden-again/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F3lw75d2K17U%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h3>Leoniden &#8211; &#34;Kids Will Unite&#34; Tour 2018 / 2019</h3>
<p><strong>Tickets:</strong> <a href="https://fleetunion.us9.list-manage.com/track/click?u=60599b1e0c49231a3aa79d2ec&amp;id=e84173978e&amp;e=3293533e00" target="_blank" rel="noopener">https://bit.ly/leoniden_tour</a></p>
<p>Ich bin ja echt ein bisschen sauer auf mich, dass ich mir die Band nicht schon viel früher mal angesehen habe, wo sie im letzten Jahr noch eher kleinere Locations und sogar zweimal in der <em>Schaubude</em> hier in Kiel gespielt haben. Jetzt werden die Hallen größer und größer und ein Ende ist nicht in Sicht. Das Konzert am Ende des Jahres in Kiel wurde sogar hochverlegt und über 1200 Fans werden das <em>MAX Nachttheater</em> mit der Band zum Beben bringen. Vom Sound her könnten <strong>Leoniden</strong> auch im Ausland durch die Decke gehen. Wer <strong>Leoniden</strong> auch mal live erleben möchte (solltet ihr, wirklich, live nur zu empfehlen), hat in den nächsten Wochen und Monaten mehr als genug Gelegenheiten dazu!</p>
<ul>
<li>01.11.2018. Bremen, Tower (Ausverkauft)</li>
<li>02.11.2018 Göttingen, Musa</li>
<li>03.11.2018. Münster, Gleis 22 (Ausverkauft)</li>
<li>07.11.2018 Hamburg, Knust (Ausverkauft)</li>
<li>08.11.2018 Berlin, Lido (Ausverkauft)</li>
<li>09.11.2018 Leipzig, Naumanns (Ausverkauft)</li>
<li>10.11.2018 Chemnitz, Atomino (Ausverkauft)</li>
<li>12.11.2018 AT &#8211; Wien, B72</li>
<li>14.11.2018 AT &#8211; Graz, Forum Stadtpark</li>
<li>15.11.2018 AT &#8211; Salzburg, Rockhouse</li>
<li>16.11.2018 AT &#8211; Linz, Posthof</li>
<li>17.11.2018 AT &#8211; Lustenau, Carinisaal</li>
<li>20.11.2018 Augsburg, Kantine</li>
<li>21.11.2018 CH &#8211; Zürich, Exil</li>
<li>22.11.2018 CH &#8211; Bern, Rössli</li>
<li>24.11.2018 Freiburg, ArTik</li>
<li>25.11.2018 Heidelberg, Halle 02 Club</li>
<li>27.11.2018 Stuttgart, ClubCann (Ausverkauft)</li>
<li>28.11.2018 LUX &#8211; Luxemburg, Rotondes</li>
<li>29.11.2018 Wiesbaden, Schlachthof (Ausverkauft)</li>
<li>30.11.2018 Erlangen, E-Werk PULS Festival</li>
<li>01.12.2018 München, Funkhaus PULS Festival (Ausverkauft)</li>
<li>04.12.2018 Aachen, Musikbunker</li>
<li>05.12.2018 Köln, Gebäude 9 (Ausverkauft)</li>
<li>06.12.2018 Oberhausen, Druckluft</li>
<li>07.12.2018 Hannover, Musikzentrum (Ausverkauft)</li>
<li>08.12.2018 Rostock, Peter Weiss Haus</li>
<li>14.12.2018 Kiel, Max (Ausverkauft)<br />
&#8211;</li>
<li>05.02.2019 Köln, Gloria</li>
<li>06.02.2019 Koblenz, Circus Maximus</li>
<li>07.02.2019 Saarbrücken, Kleiner Klub</li>
<li>08.02.2019 Tübingen, Sudhaus</li>
<li>09.02.2019 Offenbach, Hafen 2</li>
<li>11.02.2019 Würzburg, Cairo</li>
<li>14.02.2019 Berlin, SO36</li>
<li>15.02.2019 Leipzig, Conne Island</li>
<li>16.02.2019 Dresden, Beatpol</li>
<li>20.02.2019 Regensburg, Alte Mälzerei</li>
<li>21.02.2019 Ulm, Cabaret Eden</li>
<li>22.02.2019 AT  &#8211; Innsbruck, p.m.k.</li>
<li>24.02.2019 München, Hansa 39</li>
<li>26.02.2019 Konstanz, Kulturladen</li>
<li>27.02.2019 CH &#8211; Baden, Werkk</li>
<li>28.02.2019 CH &#8211; Basel, Sommercasino</li>
<li>01.03.2019 Karlsruhe, Substage</li>
<li>02.03.2019 Jena, Kassablanca</li>
<li>05.03.2019 Dortmund, FZW</li>
<li>06.03.2019 Oldenburg, Amadeus</li>
<li>07.03.2019 Bielefeld, Forum</li>
<li>08.03.2019 Hamburg, Uebel &amp; Gefährlich</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt oder &#034;nie&#034; &#8211; Musik von Fynn Kliemann</title>
		<link>https://schumyswelt.de/albumreview-fynn-kliemann-nie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 15:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrap]]></category>
		<category><![CDATA[Fynn Kliemann]]></category>
		<category><![CDATA[nie]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
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					<description><![CDATA[am 28.09.2018 über Two Finger Records veröffentlicht Es ist endlich soweit: Der Heimwerkerking und Kliemannsland-Gründer Fynn Kliemann veröffentlicht ein komplettes Musikalbum. Auf nie lernen wir<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/albumreview-fynn-kliemann-nie/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Jetzt oder &#034;nie&#034; &#8211; Musik von Fynn Kliemann</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 28.09.2018 über <em>Two Finger Records</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/fynn-kliemann_nie_albumcover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7786" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/fynn-kliemann_nie_albumcover.jpg" alt="" width="330" height="330" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/fynn-kliemann_nie_albumcover.jpg 500w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/fynn-kliemann_nie_albumcover-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/09/fynn-kliemann_nie_albumcover-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" /></a>Es ist endlich soweit: Der <a href="https://www.youtube.com/user/xmostimportant">Heimwerkerking</a> und <a href="https://www.youtube.com/channel/UCLKPfqBGqL4gaEvegb_If0Q">Kliemannsland</a>-Gründer <strong>Fynn Kliemann</strong> veröffentlicht ein komplettes Musikalbum. Auf <strong><em>nie</em></strong> lernen wir einen ganz anderen Fynn kennen, nicht so hibbelig und voller Witz, wie in seinen Videos. Sondern eine andere, dunklere Seite; mal melancholisch, mal nachdenklich. Er erzählt Geheimnisse aus seinem Leben, die sonst vermutlich nie die Öffentlichkeit erreicht hätten. Man erfährt Geschichten von seiner Familie, er erzählt von seinem Vater. Textlich ist er dabei genauso kreativ, wie in seinen Handwerkertätigkeiten. Sehr vielschichtig und undurchsichtig. Musikalisch dabei ziemlich eingängig und meist locker leicht.</p>
<p><span id="more-7784"></span></p>
<p>Ich hab das Album jetzt schon vermutlich so oft gehört, wie kein anderes Album, welches dieses Jahr erschienen ist. Es lief in den letzten Tagen wirklich in Dauerschleife und ich wurde nicht müde den Werken zu lauschen. Im Gegensatz zu den ersten Demos (höre <a href="https://open.spotify.com/show/2bVeqDdoSosgHtsOZtDcRc?si=vjzclETTTXmXoIHdoOS-IA">Podcast</a>) klingt das Album zwar deutlich poppiger und glatter und damit nicht so beatlastig, aber das steht ihm sehr gut. Die Musik kann sich schön entfalten und Fynn kann mit seiner krassen Stimme Emotionen hervorlocken. Mit &#34;Zuhause&#34; konnte er so seine Zuhörer zum Weinen bringen. So viel Herz in einem Song! Spätestens bei der Zeile &#34;<em>Ich wollt dir nur sagen &#8211; Ich komm gern nach hause</em>&#34; brachen bei mir alle Dämme. Ein wunderschönes Liebeslied an seine Freundin Franzi, ohne die Fynn sicher nicht so funktionieren würde, wie er es heute tut.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-fynn-kliemann-nie/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F9OPgbEWLtSM%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Auf dem Album zeigt sich Fynn zudem sehr experimentierfreudig und detailverliebt. Es gibt viele Instrumente zu hören und in jeder Nische finden sich kleine Spielereien. Am meisten fasziniert mich bisher &#34;Der Mann und das Meer&#34;. Bei dem Stück passt einfach alles: Das Akkordeon, der tiefe Beat, dieser schwer zu entschlüsselnde Text, Fynns Stimme. Er schafft es einfach sehr leicht mit Zeilen wie &#34;<em>Jetzt sitzen wir mit’m Dosenbier in Sardinien auf&#8217;m Dach</em>&#34; auf &#34;Sardinien&#34; tolle Atmosphären und Bilder im Kopf zu erzeugen. &#34;Bis Seattle&#34; erzählt von dem Hinterhereifern nach Dingen in schlaflosen Nächten und melancholischen Phasen. Für mich auch eines der großen Highlights. &#34;Dunkelblau&#34; könnte von seinem Vater erzählen, den er in einer Form an den Alkohol verloren hat und ihm somit in jungen Jahren eine Identifikationsfigur fehlte. Mehr möchte ich euch nicht verraten. Hört rein und genießt es!</p>
<h2><em>nie</em> wieder in physischer Form erhältlich</h2>
<p><strong><em>nie</em></strong> wird am 28.09. in digitaler Form erhältlich sein. <del>Wer eine physische Variante in den Händen halten möchte, sollte sich ranhalten.</del> Die physische Version gab es nur bis zum 28.09. und danach <strong><em>nie</em></strong> wieder. Das Album wird nur so oft gepresst und gebrannt, wie es Vorbestellungen gibt. Fynn hat auch einen Labelvertrag abgelehnt und veröffentlicht sein Album in Eigenregie!</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-fynn-kliemann-nie/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FaWnJv2u8fJI%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p><del>Bis vor einer Woche hatte er schon über 70.000 Bestellungen.</del> Am Ende gab es knapp über 80.000 Bestellungen! Damit könnte er locker die 1 der Charts erreichen, aber das will er gar nicht und so kommt der extra Euro pro Stück der Qualität des Albums zu Gute. Nur das teuerste Material, sinnvoller Box-Inhalt und insgesamt viel, viel Liebe. Ein 32-seitiges Booklet bei der CD zum Beispiel. Wo bekommt man das heutzutage noch? Und für 12€ ist die auch noch ein Schnapper. <del>Alle Bestellmöglichkeiten findet ihr auf</del> Auf <a href="https://www.nie-bestellen.de/">nie-bestellen.de</a> findet ihr ab jetzt nur noch digitale Bestellmöglichkeiten, wo ihr auch noch diverse weitere Hintergrundinformationen bekommt. <del>Haltet euch ran!</del> Es ist physisch nicht mehr erhältlich. nie wieder.</p>
<h2><em>nie</em> live</h2>
<p>Fynn will übrigens <strong><em>nie</em></strong> live spielen. Das kann man natürlich in beide Richtungen deuten, momentan stehen aber die Zeichen gegen eine Tour. Er hat u. a. die Befürchtung die Songs und Gefühle nicht so transportieren zu können, wie sie gedacht sind. Schade eigentlich, aber mehr als verständlich!</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-fynn-kliemann-nie/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F4wFD5sGwz1Q%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<h2><em>nie</em> Fazit</h2>
<p>Man lernt den Spaßvogel mal von einer anderen, ernsthafteren Seite kennen und genau das ist es, was das Album für mich so gut und wertvoll macht. Diese gnadenlose Ehrlichkeit und der ausgefeilte Umgang mit der Musik setzt dem Ganzen die Krone auf. Das Album ist für mich ganz groß und mir gefallen fast alle Tracks zu 100%. Man wird abgeholt und spürt zu jedem Zeitpunkt, wie wichtig dieses Album für ihn ist. <strong>Fynn Kliemann</strong> ist mit seinem Album <strong><em>nie</em></strong> damit der nächste heiße Kandidat für eine Spitzenposition meiner Top 10 Alben des Jahres 2018.</p>
<h3>Tracklist: Fynn Kliemann &#8211; <em>nie</em></h3>
<ol>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=o6XsRhUFgeM">Morgen</a></li>
<li>Bis Seattle</li>
<li>Dunkelblau</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=9OPgbEWLtSM">Zuhause</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=BRrXFxieJCw">Bau Mich Auseinander</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yV30_f7DBNE">Kieztränen</a></li>
<li>Dieses Leben</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=cZxxtDp8Qd8">Sardinien</a></li>
<li>Jede Wetter</li>
<li>Immer Nur Da</li>
<li>Der Mann Und Das Meer</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sofi Tukker tanzen im &#034;Treehouse&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/albumreview-sofi-tukker-treehouse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 May 2018 16:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Dance-Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro-Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Ethno Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Sofi Tukker]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Animals]]></category>
		<category><![CDATA[Treehouse]]></category>
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					<description><![CDATA[am 13.04.2018 über Ultra Records veröffentlicht Wer einmal einen Song von Sofi Tukker gehört hat, muss dazu tanzen und wird von der Energie des Duos<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/albumreview-sofi-tukker-treehouse/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Sofi Tukker tanzen im &#034;Treehouse&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 13.04.2018 über <em>Ultra Records</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/05/sofi-tukker-treehouse-albumcover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6825" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/05/sofi-tukker-treehouse-albumcover.jpg" alt="" width="335" height="335" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/05/sofi-tukker-treehouse-albumcover.jpg 500w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/05/sofi-tukker-treehouse-albumcover-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/05/sofi-tukker-treehouse-albumcover-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px" /></a>Wer einmal einen Song von <strong>Sofi Tukker</strong> gehört hat, muss dazu tanzen und wird von der Energie des Duos eingenommen. Nach ihrer Kooperation mit <strong>Apple</strong> und der Präsentation des iPhone X, kennt jeder ihren Song &#34;Best Friend (feat. Nervo, The Knocks, Alisa Ueno)&#34;. Auch in der neuen Kampagne zum iPhone X Red wird mit &#34;Batshit&#34; eines ihrer Lieder verwendet. Zuvor konnten sie schon für &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=dlF1KxtArCg">Drinkee</a>&#34; eine Grammy Nominierung (<em>Best Dance Recording</em>) einheimsen, was dem Hype zusätzlichen Schub gab. Das Duo steckt mit ihrer unglaublich positiven Ader einfach an. Ihr Jungle-Pop, EDM-Sound tun ihr übriges. Das Debütalbum <strong><em>Treehouse</em></strong> ist eine Sammlung unterschiedlichster Werke, von harten Dance-Nummern, bis hin zu in ruhigen Sounds verpackte Gedichte. Neben Englisch werden Songs auch gerne auf Portugiesisch gesungen.</p>
<p><span id="more-6823"></span></p>
<p>Das New Yorker Duo, bestehend aus <strong>Sophie Hawley-Weld</strong> und <strong>Tucker Halpern</strong>, hat schon im Juli 2016 mit <strong><em>Soft Animals</em></strong> eine erste EP veröffentlicht. Der weltweite Durchbruch gelang ihnen spätestens im September 2017 mit &#34;Best Friend&#34;, welches in so einigen Ländern die Charts stürmen konnte. Danach wurden vier weitere Singles und diverse Musikvideos veröffentlicht und da sind wirklich einige Knaller bei, die ihr auch auf dem Debütalbum findet.</p>
<p>Ihr Sound ist inspiriert von der südamerikanischen Kultur, in die gekonnt kleine Gitarrenriffs eingearbeitet werden. Stimmlich harmoniert das Duo auf eine ganz andere Weise, wie man es eventuell gewohnt ist. Einerseits haben wir Tuckers eher kalte und harte Stimme, andererseits die immer präsente Stimme von Sophie, die sinnlich, weich und fast schon engelsgleich ins Gehör fließt. Bei &#34;Batshit&#34; steht auf dem Album auch einmal Tuckers Stimme im Vordergrund und vor allem das Video repräsentiert die beiden ziemlich gut. Sie nehmen sich nicht zu ernst und witzeln gerne mal. Tucker an sich ist sowieso ein Gesamtkunstwerk und Sophie besticht durch tollen Gesang und einer Wahnsinns-Ausstrahlung.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-sofi-tukker-treehouse/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FVDndE432GpU%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>&#34;Johny&#34; tritt nach der Hälfte des Albums einmal kurz auf die Bremse. Die Lyrics des Songs stammen zum Teil aus einem brasilianischen Gedicht. &#34;Baby I&#8217;m A Queen&#34; gibt fast zum Schluss noch einmal Vollgas und liefert einen der großen Hits des Albums ab. Farbenfroher Sound, treibende Beats, Einflüsse aus fremden Kulturen und immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Dieser Jungle-artige Elektro-Pop begeistert und so wundert es nicht, dass <strong><em>Treehouse</em></strong> uns in die Natur und auf sonnige Strände entführt. Sofi Tukker erobern Herzen, so auch meines und vielleicht ja auch eures.</p>
<p>Kleiner Funfact noch am Rande: Sophie ist in Deutschland geboren und lebte schon in Kanada und Italien. Dadurch kann sie auch einiges an Deutsch und es könnte in naher Zukunft sogar einen deutschsprachigen Song geben!</p>
<h3>Tracklist: Sofi Tukker &#8211; <em>Treehouse</em></h3>
<ol>
<li>Fuck They</li>
<li>Energia</li>
<li>Benadryl</li>
<li>Batshit</li>
<li>Good Time Girl</li>
<li>Johny</li>
<li>My Body Hurts</li>
<li>The Dare</li>
<li>Baby I&#8217;m A Queen</li>
<li>Best Friend feat. NERVO, The Knocks &amp; Alisa Ueno</li>
</ol>
<h3>Tourdaten: Sofi Tukker &#8211; Treehouse Part 2 World Tour</h3>
<p>Da mich das Duo echt angefixt hat, liegen die Karten für das Hamburg Konzert schon länger zuhause.</p>
<ul>
<li>08.09.2018 Berlin, Lollapalooza Festival</li>
<li>10.09.2018 Hamburg, Docks</li>
<li>11.09.2018 Köln, Live Music Hall</li>
<li>14.09.2018 Zürich, Härterei Club</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kacey Musgraves und ihre &#034;Golden Hour&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/albumreview-kacey-musgraves-golden-hour/</link>
					<comments>https://schumyswelt.de/albumreview-kacey-musgraves-golden-hour/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2018 12:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Country]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Golden Hour]]></category>
		<category><![CDATA[Kacey Musgraves]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schumyswelt.de/?p=6573</guid>

					<description><![CDATA[am 30.03.2018 über MCA Nashville / Universal Music veröffentlicht In Deutschland weitestgehend unbeachtet, in Amerika schon seit Jahren eine große Nummer: Die Texanerin und Country-Sängerin<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/albumreview-kacey-musgraves-golden-hour/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Kacey Musgraves und ihre &#034;Golden Hour&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 30.03.2018 über <em>MCA Nashville / Universal Music</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/03/kacey-musgraves-golden-hour-albumcover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6574" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/03/kacey-musgraves-golden-hour-albumcover-1024x1024.jpg" alt="" width="335" height="335" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/03/kacey-musgraves-golden-hour-albumcover-1024x1024.jpg 1024w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/03/kacey-musgraves-golden-hour-albumcover-150x150.jpg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/03/kacey-musgraves-golden-hour-albumcover-300x300.jpg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/03/kacey-musgraves-golden-hour-albumcover-768x768.jpg 768w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/03/kacey-musgraves-golden-hour-albumcover.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px" /></a>In Deutschland weitestgehend unbeachtet, in Amerika schon seit Jahren eine große Nummer: Die Texanerin und Country-Sängerin <strong>Kacey Musgraves</strong>. Dies liegt vor allem daran, dass das Country-Genre hierzulande eher unpopulär ist und vom Gefühl her gerne mal in die Schlager-Ecke abgeschoben wird. Wer dieser Meinung angehört, der sollte ganz dringend in <strong><em>Golden Hour</em></strong> von <strong>Kacey Musgraves</strong> reinhören und ihr werdet überrascht sein, wie vielseitig das Genre doch sein kann. Zugegeben, den puren Country-Sound, wie auf ihren vorherigen Werken lässt sie etwas vermissen. Dafür lässt sie geschickt andere musikalische Einflüsse miteinfließen, die dem Werk eine tolle Komplexität und Atmosphäre verleihen. Wer die alte <strong>Taylor Swift</strong> vermisst, dürfte hier gut aufgehoben sein.</p>
<p><span id="more-6573"></span></p>
<h2>Ihre goldene Stunde</h2>
<p>Ihr erstes Album bei einem Major-Label <strong><em>Same Trailer Different Park</em></strong> bescherte ihr den Durchbruch und konnte durch bemerkenswertes Songwriting und tolle Melodien herausragen. Das Album stieg auf Platz 2 in den amerikanischen Billboard Charts ein und gewann zwei Grammy-Awards, einen für das Album selbst und einen für den daraus entstammenden Track &#34;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GZfj2Ir3GgQ">Merry Go &#39;Round</a>&#34; . Nun veröffentlicht sie mit <strong><em>Golden Hour</em></strong> ihr drittes richtiges Studioalbum und ihr siebtes Album insgesamt, welches das Genre zwar nicht revolutionieren, aber wieder einmal einen neuen Touch verleihen wird. Die ersten Reviews lesen sich fast durchweg positiv und auch ich bin schwer begeistert von dem Werk.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-kacey-musgraves-golden-hour/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F_fjfo256p6s%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Wie eingangs beschrieben, wurde ihr Country-Sound durch weitere musikalische Einflüsse ergänzt. Sie nennt in Interviews vor allem die Bee Gees und Sade und stellte sich die Frage, wie es wohl wäre wenn diese einen County-Song machen würden. Die Antwort auf die Bee Gees Nennung findet ihr auf &#34;High Horse&#34;, ein frecher Country-Dance-Track, der ungemein eingängig daherkommt und wahrscheinlich die größte Abkehr von ihrem bisherigen Sound darstellt. In den Kommentaren wird der Song scherzhaft als &#34;Ranch Access Memories&#34; bezeichnet, in Anlehnung an das grandiose <strong>Daft Punk</strong> Album <strong><em>Random Access Memories</em></strong>.</p>
<p>In der neuen Lebenssituation nach ihrer Hochzeit wirkt das Songwriting der 29-Jährigen nochmal ein Spur persönlicher und intensiver. Sie besingt Familienmitglieder und ihr Liebesglück, aber immer mit einer merkbar mitschwingenden Verletzlichkeit. Sowohl im Albumkontext, als auch einzeln  funktionieren die 13 neuen Songs blendend und ich kann euch das Werk nur wärmstens ans Herz legen. Wer vor 2 Monaten bereits das <em><strong>Ruins</strong></em> Album von <strong>First Aid Kit</strong> gehört hat, sollte <strong><em>Golden Hour</em></strong> von <strong>Kacey Musgraves</strong> nicht verpassen.</p>
<p>Diese kleine Albumbesprechung möchte ich mit einem Zitat von Kacey aus einem Interview beenden. Denn auch in schweren Zeiten müsst ihr nur an die richtigen Stellen blicken, um zu erkennen, dass das Leben immer noch schön ist.</p>
<blockquote><p>That was important for me to include on this record. It’s such an ugly time right now with society and politics, and it could be easy to focus on that. But one thing we could use is a little more love and positivity and pretty colors.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 10pt;">Kacey Musgraves / <a href="http://ew.com/music/2017/12/12/kacey-musgraves-golden-hour-new-album-interview/">Entertainment Weekly</a></span></p>
</blockquote>
<p>Wer sich das Album jetzt schon anhören möchte, kann dies bei <a href="https://www.npr.org/2018/03/26/595765776/first-listen-kacey-musgraves-golden-hour">NPR im First Listen</a> machen.</p>
<h3>Tracklist: Kacey Musgraves &#8211; <em>Golden Hour</em></h3>
<ol>
<li>Slow Burn</li>
<li>Lonely Weekend</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=y3l-ovZQY4M">Butterflies</a></li>
<li>Oh, What A World</li>
<li>Mother</li>
<li>Love Is A Wild Thing</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=SrzmDM3rRr8">Space Cowboy</a></li>
<li>Happy &amp; Sad</li>
<li>Velvet Elvis</li>
<li>Wonder Woman</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=_fjfo256p6s">High Horse</a></li>
<li>Golden Hour</li>
<li>Rainbow</li>
</ol>
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		<title>Xul Zolar mit malerischem Debütalbum &#034;Fear Talk&#034;</title>
		<link>https://schumyswelt.de/albumreview-xul-zolar-fear-talk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Yannik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2018 16:38:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Fear Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Xul Zolar]]></category>
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					<description><![CDATA[am 19.01.2018 über Asmara Records  / Rough Trade veröffentlicht Benannt hat sich die Band Xul Zolar nach dem Argentinier Xul Solar, einem Künstler und Maler<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://schumyswelt.de/albumreview-xul-zolar-fear-talk/">Weiterlesen..<span class="screen-reader-text">Xul Zolar mit malerischem Debütalbum &#034;Fear Talk&#034;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">am 19.01.2018 über <em>Asmara Records  / Rough Trade</em> veröffentlicht</p>
<p><a href="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/01/xul-zolar-fear-talk-albumcover.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5840 alignright" src="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/01/xul-zolar-fear-talk-albumcover.jpeg" alt="" width="340" height="340" srcset="https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/01/xul-zolar-fear-talk-albumcover.jpeg 960w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/01/xul-zolar-fear-talk-albumcover-150x150.jpeg 150w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/01/xul-zolar-fear-talk-albumcover-300x300.jpeg 300w, https://schumyswelt.de/wp-content/uploads/2018/01/xul-zolar-fear-talk-albumcover-768x768.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a>Benannt hat sich die Band <strong>Xul Zolar</strong> nach dem Argentinier Xul Solar, einem Künstler und Maler im 20. Jahrhundert, der als zentrale Figur des argentinischen Surrealismus gilt. Das Debütalbum <strong><em>Fear Talk</em></strong> der Kölner Band würde ich mit genau diesen Worten beschreiben: malerisch und surreal. Dies fängt schon bei dem künstlerischen Cover an und geht dann nahtlos über in die Musik. Sanfter, experimenteller Synthie-Pop, der einem des Öfteren an die 80er Jahre erinnert. <strong>Xul Zolar</strong> gibt es bereits seit 2011, doch erst jetzt präsentieren sie ihr ganzes Können auf Albumlänge, das mich im Gesamtpaket sehr überzeugen konnte und staunen ließ.</p>
<p><span id="more-5822"></span></p>
<h2>Malerische Klänge</h2>
<p>Als ich von der Band zum ersten Mal einen Song hörte, war ich direkt gefesselt. Musikalisch war das für mich etwas neues, aber dennoch vertrautes. Dieser ruhige Synthie-Pop faszinierte mich. Die Produktion ist sehr modern gehalten, erinnert aber wie erwähnt an die 80er, und ist mit Klang-Schnipseln überlagert, die ich vorher so noch nie gehörte hatte. Ihre Single &#34;Nye&#34; hat mich tagelang so eingenommen, dass ich mich sehr auf das Debut-Werk der Kölner gefreut habe.</p>
<a href="https://schumyswelt.de/albumreview-xul-zolar-fear-talk/"><img decoding="async" src="https://schumyswelt.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FnLi8voBvas0%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
<p>Und was soll ich sagen: Meine hohen Erwartungen nach der ersten Single wurden erfüllt. Die Platte hat etwas mystisch an sich. Die hallende Stimme des Sängers Ronald Röttel, die ruhigen Drums und Synthie-Klänge, die eben etwas surreal klingen. Eine melancholische Grundstimmung, die aber einen Hauch von Erotik ausstrahlt. Hört euch einfach mal 1-2 Songs von <strong>Xul Zolar</strong> an und ihr könnt vielleicht nachvollziehen was ich meine.</p>
<p>Schon die Eröffnung des Albums mit &#34;Two Months&#34; und &#34;Vacuum&#34; hat mich sehr begeistert und förmlich ins Album gesogen. Zwischendrin sind mir einige Songs etwas langatmig, aber vielleicht muss ich sie einfach noch ein paar Mal hören, um die Magie dahinter zu verstehen. Es ist wie die Betrachtung eines Gemäldes, bei dem sich einem erst nach mehrmaligen Ansehen die Geheimnisse dahinter offenbaren. Meine Anspieltipps zu <strong><em>Fear Talk</em></strong> wären wohl &#34;Two Months&#34;, &#34;Soft Drones&#34; und &#34;Nye&#34;, aber auch im Gesamten betrachtet ist das Werk von höchster Qualität.</p>
<h3>Tracklist: Xul Zolar &#8211; <a href="https://xulzolar.lnk.to/FearTalk"><em>Fear Talk</em></a></h3>
<ol>
<li>Two Months</li>
<li>Vacuum</li>
<li>Fear Talk</li>
<li>Meridian</li>
<li>Pursuit</li>
<li>Cloth</li>
<li>Soft Drones</li>
<li>&#8211;</li>
<li>Combat</li>
<li>Japanese Money</li>
<li>Nye</li>
<li>W.a.r.n.i.n.g.s.</li>
</ol>
<h3>Tourdaten: Xul Zolar &#8211; Fear Talk Tour 2018</h3>
<ul>
<li>03.02.18 Köln, Gebäude 9</li>
<li>14.02.18 Dortmund, Oma Doris</li>
<li>15.02.18 Hamburg, Prinzenbar</li>
<li>16.02.18 Bremen, Lagerhaus</li>
<li>21.02.18 München, Rote Sonne</li>
<li>22.02.18 Jena, Café Wagner</li>
<li>23.02.18 Dresden, Altes Wettbüro</li>
<li>24.02.18 Bayreuth, Schokofabrik</li>
<li>25.02.18 Berlin, Roter Salon</li>
</ul>
<p><strong>Xul Zolar</strong>: <a href="https://www.facebook.com/xulzolar/">Facebook</a> | <a href="https://twitter.com/XulZolar">Twitter</a> | <a href="https://www.youtube.com/user/xulzolarofficial">YouTube</a></p>
<p style="text-align: right;">Titelbild: Pressefoto Xul Zolar</p>
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