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Schlagwort: Film

DAS Kinoerlebnis des Jahres: DUNE (2021)

Es ist für mich das Kinoerlebnis des Jahres: DUNE. Auf keinen Film habe ich mich in den letzten Jahren so sehr gefreut, wie auf dieses Science-Fiction-Epos. Anfang des Jahres habe ich endlich das zugrundeliegende Buch Der Wüstenplanet von Frank Herbert beendet und bin hin und weg. Regisseur Denis Villeneuve stand vor einer Mammutaufgabe, um sich seinen Jugendtraum zu erfüllen. Zur Verfügung stand ihm ein versiertes Team und ein Cast, der auch in den kleineren Nebenrollen quasi perfekt besetzt ist. Dadurch werden Bilder auf die Leinwand gezaubert, die man nur alle paar Jahre in der Größe mal im Kino bestaunen kann. Wer das Kino und Film liebt, muss dieses audiovisuelle Spektakel auf einer großen Leinwand gesehen erlebt haben. Geht ins Kino!

Coming-of-Age mit einer Prise Horror: "Shiva Baby" (2020)

Ich bin mal wieder auf einen kleinen Indie-Film aufmerksam geworden, der mir außerordentlich gut gefallen hat: Shiva Baby. Eine skurrile Komödie, die einem den Horror einer Feier, auf der man nicht sein will, näher bringt. Regie führte die Kanadierin Emma Seligman. Als Vorlage diente ihr gleichnamiger Kurzfilm (lässt sich kostenlos bei Vimeo ansehen), den Seligman in ihrer Zeit als Filmstudentin an der NYU als Thesisarbeit anfertigte. Premiere feierte der Film schon im letzten Jahr auf dem SXSW und wurde auch auf dem Toronto International Film Festival gezeigt. Seit dem 11.06.21 ist er nun exklusiv beim Streaminganbieter MUBI zu sehen (in der Originalsprache Englisch, wahlweise mit Untertiteln). Ein spannendes Kammerspiel, das zeigt, wie eine Familienfeier für eine junge, jüdische, bisexuelle Frau, die noch nicht so richtig weiß wohin mit ihrem Leben, so richtig unangenehm werden kann.

Oscars: Die 93. Verleihung der Academy Awards steht an

Nachdem mich die Musik zwischenzeitlich kaum noch berührt hat, habe ich mich auch einer anderen Leidenschaft mehr zugewandt: dem Film. Mittlerweile habe ich mir vorgenommen jeden Tag einen Film zu schauen, was bisher erstaunlich gut funktioniert hat. Daran angelehnt, werde ich mir auch die die Verleihung der Oscars ansehen, die in diesem Jahr anders ablaufen wird, als in all den Jahren zuvor. Aufgrund der weltweiten Ausnahmesituation wurde die Verleihung, von ursprünglich Ende Februar auf Ende April, verschoben und findet nun in der Nacht vom Sonntag (25.4.) auf Montag (26.4.) statt. So richtig weiß man noch nicht, was auf einen zukommt und gerade das macht es so interessant. Was steht an, wer ist nominiert, welche Filme wurden vergessen und natürlich auch meine Tipps bekommt ihr in diesem Beitrag.

Filmempfehlung: "Niemals Selten Manchmal Immer" (2020)

Das Filmdrama Niemals Selten Manchmal Immer (im Original: "Never Rarely Sometimes Always") von Regisseurin Eliza Hittman begleitet die 17-Jährige Autumn (gespielt von Sidney Flanigan) bei ihrem Versuch einer selbstbestimmten Abtreibung in den USA. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Cousine Skylar (gespielt von Talia Ryder). Dabei wird eindringlich und ehrlich die Verwundbarkeit junger Mädchen gezeigt, die einige frauenfeindliche Situationen auf ihrer Reise erleben müssen. Premiere feierte der Film beim Sundance Film Festival 2020 und konnte bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin den Silbernen Bären gewinnen. Ein bewegender Film, der mich bis zur letzten Sekunde emotional sehr gefesselt hat.

Filmempfehlung: Little Women (2019)

Regisseurin und Schauspielerin Greta Gerwig inszeniert die mittlerweile sechste Verfilmung des autobiographisch geprägten Romans Little Women von Louisa May Alcott. Der gleichnamige Film spielt im 19. Jahrhundert, während der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Die Geschichte dreht sich um die vier March-Schwestern, die anders sein und nicht die vorgegebenen Wege einer Frau der damaligen, erzkonservativen Zeit gehen wollen. Dabei versammelt Gerwig einen wahrlich beeindruckenden Cast und kreiert ein Werk, welches vor Herz und Liebe geradezu übersprudelt. Daraus entstehen liebenswürdige und kraftvolle Momente, die einem in Erinnerung bleiben werden. Dies brachte Little Women stolze sechs Academy Awards Nominierungen (u. a. bester Film, unverständlicherweise aber nicht beste Regie) ein und ist für mich jetzt schon einer der Filme des Jahres.

Meine liebsten Filme des Jahres 2019 feat. Porträt einer jungen Frau in Flammen, Parasite, Marriage Story, The Irishman und Joker

Neben der Musik hat es mir mittlerweile auch der Film sehr angetan. Ich war schon immer gerne im Kino, allerdings eher in den großen Blockbuster-Produktionen. Jetzt habe ich auch das eher arthousige Kino für mich entdeckt, welches mich dieses Jahr fasziniert und komplett sprachlos zurückgelassen hat. Mein Film des Jahres 2019 ist Porträt einer jungen Frau in Flammen, dicht gefolgt von Parasite. Aber es gab natürlich noch ein paar weitere Filme, die ich euch gerne in kürzester Kürze vorstellen möchte. Am Ende findet ihr auch zumindest einen kleinen Ausblick auf das Kinojahr 2020.

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