Schlagwort: Albumreview

  • Harmonie in Perfektion: First Aid Kit mit neuem Album „Ruins“

    am 19.01.2018 über Columbia Records / Sony veröffentlicht

    Die beiden Schwestern Klara und Johanna Söderberg harmonieren auf ihrem neuen Album Ruins mal wieder in Perfektion. Musikalisch bietet sich auf dem Album ein Mix aus Country und Folk Pop. Dieser warme Sound schmiegt sich wie ein Mantel an euch und wärmt euch in den kalten Tagen. Doch so viel Sonnenschein, wie man es sonst von den beiden gewohnt ist, findet man zunächst gar nicht. Der Titel des Album Ruins ruft einem eingestürzte Häuser in Erinnerung und auch das Cover wirkt in schwarz gehalten doch eher düster. Die CD selbst ist ebenfalls schwarz und auf der Rückseite des Booklets greift eine Hand aus dem Dunklen nach euch. Doch der Schein trügt und es sind bei weitem nicht alle Songs so traurig wie es den Anschein erweckt. (mehr …)

  • Meine liebsten Alben 2017 (feat. Casper, London Grammar, Mount Eerie, The xx, WILDES, …)

    Meine liebsten Alben 2017 (feat. Casper, London Grammar, Mount Eerie, The xx, WILDES, …)

    Zweitausendsiebzehn war ein Jahr, wo ich mich so viel mit Musik beschäftigt habe, wie noch nie zuvor. Auch in diesem Jahr habe ich wieder leidenschaftlich CDs gekauft und viele der gleich von mir genannten 10 Alben, stehen tatsächlich in meinem Regal. Ich habe sehr viele Alben gehört, zu einigen eine Albumreview geschrieben, andere in Release Radars verpackt und einige gehört und hier gar nicht erwähnt. Musik ist eben ein Medium, an das man zwar bestimmte Kriterien anlegen kann, aber am Ende zählt dann doch irgendwo der subjektive Eindruck. So ist R&B oder Metal bei mir komplett unterrepräsentiert oder erst gar nicht vorhanden, weil mir die Musik eben nicht zusagt. Es fiel mir auch noch nie so schwer, eine Top 10 meiner liebsten Alben in einem Jahr zu bestimmen, geschweige denn diese in eine passende Reihenfolge zu bringen. Wenn ich diese Liste morgen veröffentliche würde, sähe sie vielleicht schon ganz anders aus.

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  • Album-Review: Lang lebe Casper!

    am 01.09.2017 über Columbia Records / Sony Music veröffentlicht

    Ein verdammtes Jahr länger als geplant, musste man warten, um in den Genuss des neuesten Genie-Streiches des Rappers Casper (Benjamin Griffey) zu kommen. Auf seinem langersehnten Werk Lang Lebe der Tod vereint er ein großes Spektrum an Genres mit seinem bisherigen Sound. Schon die erste Vorab-Single „Lang Lebe Der Tod“ war unfassbar beeindruckend, da so ein Sound einfach noch nicht da war. Der Erwartungsdruck seitens der Fans und Kritiker ist ziemlich hoch und man kann sich nicht vorstellen, was Casper in den vergangen 12 Monaten und länger durchmachen musste. Eines kann ich schon einmal verraten: Das lange Warten hat sich definitiv gelohnt!

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  • Fluffiger Indie-Pop zum Verlieben: JOCO mit ihrem neuen Album „Into the Deep“

    am 25.08.2017 über Columbia veröffentlicht

    Das norddeutsche Schwestern-Duo JOCO veröffentlicht mit Into the Deep ihr Zweitwerk, das einen wieder dahin schweben lässt. Wie beim Debut Horizon haben die beiden auch diesmal wieder alles selbst arrangiert und getextet. Zudem wurde das Album zum Großteil wieder in den legendären Abbey Road Studios aufgenommen und von Grammy-Gewinner Steve Orchard produziert, der sonst mit Größen wie Coldplay oder Paul McCartney zusammenarbeitet. Diese Kombination war auch schon beim Debut erfolgreich. Stimmlich harmonieren die Schwestern Josepha und Cosima Carl wieder unfassbar gut zusammen und pressen ihr Talent in 13 neue Stücke.

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  • Kesha kehrt mit „Rainbow“ noch bunter und besser ins Musikgeschäft zurück

    am 11.08.2017 über Kemosabe Records und RCA Records veröffentlicht

    Eine der liebsten Künstlerinnen meiner Freundin, die ich mit ihrem neuen Album auch endlich weiter in mein Herz geschlossen habe, ist zurück. Rainbow stieg sogar direkt auf Platz 1 der US-Billboard-Charts ein. Ich bin sehr froh darüber, dass keine geringere als Kesha (Kesha Rose Sebert) endlich wieder Musik macht, nachdem sie jahrelang vor Gericht mit ihrem ehemaligen Produzenten Dr. Luke gestritten hat. Sie soll jahrelang von ihm missbraucht und misshandelt worden sein. Er bestreitet die Anschuldigungen und warf ihr daraufhin Verleumdung vor. Der Kampf dauert weiterhin an und ich bewundere sie wirklich für ihren Mut und ihren Kampfgeist. Zudem litt sie jahrelang an einer Essstörung und wäre beinahe gestorben. Umso froher kann man sein, dass diese Platte erschienen ist!

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  • Albumreview: London Grammar – Truth Is A Beautiful Thing (VÖ: 09.06.2017)

    am 09.06.2017 über Virgin Records / Universal Music veröffentlicht

    Vier lange Jahre musste man auf den Nachfolger des grandiosen Debut-Werkes If You Wait von London Grammar warten. Nun ist es seit einiger Zeit erhältlich und die Band macht dort weiter, wo sie angefangen hat. Truth Is A Beautiful Thing knüpft nahtlos an das Debütalbum (If You Wait) an und verbindet auf wundersame Art und Weise elektronische Klänge mit Einflüssen aus Ambient, Dream Pop und Trip Hop. Es ist und bleibt meine Lieblingsband und so ist das Album auch zurecht auf Platz 1 meiner liebsten Alben 2017.

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  • Albumreview: Marteria – Roswell (VÖ: 26.05.2017)

    am 26.05.2017 über Green Berlin veröffentlicht

    Potenzielle Hits treffen auf nachdenkliche Töne: Das neue Marteria Werk Roswell ist für jedermann, aber auch nicht jedermanns Sache. Wer sich die Platte auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit anhört, wird gewiss auch danach ein paar Songs im Kopf behalten. Allerdings geht es bei Marteria seit jeher um Tiefe und die Songs brauchen ihre Zeit, um sie wenigstens oberflächlich durchdringen zu können. Neben den Texten sind auch die Beats wieder auf ganz hohem Niveau und macht einfach Laune sich das Album rein zuziehen.

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  • Albumreview: The Shins – Heartworms

    am 10.03.2017 über Smi Col (Sony Music) veröffentlicht

    Nach fünf langen Jahren bringt Frontmann James Mercer mit The Shins wieder ein neues Album auf den Markt. Dieses hört auf den Namen Heartworms und erschien am 10.03.17 bei Columbia Records. Mercer tauschte mal wieder drei Bandmitglieder aus und war diesmal nicht nur als Songschreiber, sondern erstmals nach Oh, Inverted World auch wieder als Produzent aktiv. Wie sich das wohl anhört? Eines kann ich euch sagen: Eine gute Pop/Rock Scheibe für nebenbei.

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  • Albumreview: The xx − I See You

    am 13.01.2017 über Young Turks/XL/Beggars Group (Indigo) veröffentlicht

    Musikalben reifen mit der Zeit und entfalten für mich erst nach mehrmaligem Anhören das volle Potential. So kann ich auch nicht nach einem Tag direkt eine Einschätzung abgeben, sondern brauche ein paar Tage. Nun sind leider ein paar mehr Tage dazwischen gekommen, aber das schadet ja nicht.

    Zu meinen neusten Errungenschaften zählt das dritte Studio-Album I See You von The xx. Am vorletzten Freitag (13.1) kam dieses auf den Markt und zählt für mich jetzt schon zu einem der Top-Alben des Jahres 2017. Warum das so ist, erzähle ich euch.

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  • Jennifer Rostock live im kuscheligen Knust, Hamburg + Albumreview: Genau in diesem Ton (VÖ: 09.09.2016)

    Jennifer Rostock live im kuscheligen Knust, Hamburg + Albumreview: Genau in diesem Ton (VÖ: 09.09.2016)

    Endlich gehen für mich die Konzerte nach den Festivals wieder los und es startete direkt mit einem Knaller. Im Rahmen der Veröffentlichung ihres neuen Albums Genau in diesem Ton sind Jennifer Rostock momentan auf ihrer Stressen auf Rädern Clubtour durch ausgewählte Locations in Deutschland unterwegs. Letzten Dienstag startete der Trupp, um Frontfrau Jennifer Weist, ihre Clubtour im Knust in Hamburg. Mit im Gepäck hatten sie eine energiegeladene Show, großartige neue Songs und Schmutzki als Tour-Support.

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