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Schlagwort: Albumreview

Österreichs Pop-Shootingstar MATHEA veröffentlicht ihr Debütalbum "M"

am 01.05.2020 über 1998 / Sony Music veröffentlicht

Der Release-Kalender ist für mich momentan nur spärlich belegt. Einige Alben, auf die ich schon fast sehnsüchtig warte, wurden nach hinten verschoben. Umso erfreut es mich, wenn ein Album mal zum angesagten Releasetermin erscheint. Eines davon kommt von der österreichischen Künstlerin Mathea, die momentan auf dem Weg nach ganz oben ist. Ihre Debütsingle "2x" wurde auf Spotify fast 40 Millionen Mal gestreamt, was sie dort zur Zeit zur erfolgreichsten Künstlerin Österreichs macht. Eineinhalb Jahre nach ihrer ersten Single-Veröffentlichung erscheint nun ihr Debütalbum M, welches mich mit 12 Songs (inklusive ihrer Hit-Singles "2x" und "Chaos") textlich und musikalisch sehr begeistert.

Review: dodie – Human EP

am 18.01.2019 über doddleoddle veröffentlicht

YouTuber/in und Musik machen in einem Satz sind in Deutschland nicht die besten Voraussetzungen. Bei dodie sieht die Welt jedoch ganz anders aus. Vor 7 Jahren veröffentlichte die damals 16-Jährige Britin ihren ersten Song "Rain" auf YouTube. Mittlerweile ist sie 23 und konnte sich eine beachtliche Fangemeinde erspielen. 1,7 Millionen Subscriber bei YouTube, eine Million Follower bei Instagram. Mit ihrer zweiten EP You konnte Dodie Clark sogar Platz 6 der britischen Albumcharts erreichen, ohne großartige Promotion. Die vier Deutschlandkonzerte sind mittlerweile restlos ausverkauft. Human ist ihre dritte EP, die sie selbst veröffentlicht hat.

Ein bewegtes Leben verpackt in 11 Songs – Alice Merton mit Debütalbum "MINT"

am 18.01.2019 über Paper Plane Records veröffentlicht

Ihr Megahit “No Roots” brachte es bis in die Billboard Hot 100, wurde weltweit über 1 Millionen Mal verkauft und bekam mehrere Gold- und Platin-Auszeichnungen. Seit der Veröffentlichung sind über 2 Jahre vergangen. Alice Merton hat sich mit ihrem Debütalbum MINT wohlüberlegt viel Zeit gelassen. Eine Hitsingle zu veröffentlichen, die einschlägt wie ein Bombe, muss Segen und Fluch zugleich sein. Natürlich war sie schlagartig omnipräsent und die Single in aller Munde, doch war der Druck und das allgemeine Interesse an ihrer Person plötzlich auch ziemlich groß. Sie ließ sich davon offenbar nicht beirren und legt mit MINT ein tolles Popalbum mit rockigem Einschlag vor, das mit bewährter Formel zum Erfolg führt.

Meine liebsten Alben 2018 (feat. Arctic Monkeys, AVEC, Ex:Re, Fynn Kliemann, Leoniden, Mike Shinoda und Tash Sultana)

Ein weiteres Jahr ist vergangen und brachte uns musikalisch doch ein paar Überraschungen, mit denen ich anfangs gar nicht gerechnet hätte. Wie auch bei den Konzerten war es diesmal extrem schwer ein Ranking zu bilden, weshalb ich mich mal für eine alphabetische Ordnung entschieden habe. Willkommen also zu meinen liebsten Musikalben 2018, angefangen bei den Arctic Monkeys bis hin zu Tash Sultana!

Leoniden machen es "Again"

am 26.10.2018 über Two Peace Signs Records / Irrsinn Tonträger veröffentlicht

Leoniden sollten mittlerweile jedem Musikfan ein Begriff sein, soviel wie die Band in den letzten Monaten die deutschen Ländereien betourt hat. Diverse ausverkaufte Konzerte, unzählige Festivals, verrückte Aktionen wie 4 Festivals in 2 Tagen im letzten Jahr. Die Jungs sind mit Herz und Seele dabei und haben scheinbar Zeit gefunden an einem weiteren Album zu basteln (woher nehmen die die Zeit noch?). Ihr selbstbetiteltes Debütalbum ist dabei erst 1,5 Jahre jung. Jetzt erscheint mit Again ein mehr als würdiger Nachfolger und die Band wird die Erwartungen der Zuhörerschaft sicherlich zufriedenstellen. Warum? Die Kieler Jakob Amr, Lennart Eicke, JP Neumann, Djamin Izadi, Felix Eicke haben all ihre Erfahrungen des letzten Jahres auf diesem Album vereint und ihren Indie-Rock weiter vorangetrieben. Man fühlt sich in ihrem Sound direkt zuhause. Jeder Song hat seinen eigenen Ansatz und dennoch wirkt das Album wie aus einem Guss. Schaffen auch nur die wenigsten.

Jetzt oder "nie" – Musik von Fynn Kliemann

am 28.09.2018 über Two Finger Records veröffentlicht

Es ist endlich soweit: Der Heimwerkerking und Kliemannsland-Gründer Fynn Kliemann veröffentlicht ein komplettes Musikalbum. Auf nie lernen wir einen ganz anderen Fynn kennen, nicht so hibbelig und voller Witz, wie in seinen Videos. Sondern eine andere, dunklere Seite; mal melancholisch, mal nachdenklich. Er erzählt Geheimnisse aus seinem Leben, die sonst vermutlich nie die Öffentlichkeit erreicht hätten. Man erfährt Geschichten von seiner Familie, er erzählt von seinem Vater. Textlich ist er dabei genauso kreativ, wie in seinen Handwerkertätigkeiten. Sehr vielschichtig und undurchsichtig. Musikalisch dabei ziemlich eingängig und meist locker leicht.

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