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Kategorie: Festivals

Alles was mit Festivals zu tun hat, kommt hierein: Festivalberichte oder die neuesten News zu Festivals, mit denen ich mich verbunden fühle.

Deichbrand Festival 2018: Headliner, Deutsch vs. Englisch, weiblicher Anteil im Line-Up

In meinem Beitrag zum Deichbrand Festival 2018, habe ich geschrieben, dass ich gerne noch ein paar Worte zu den Bands und zum Line-Up allgemein verlieren möchte. Gesagt, getan. Meine Meinung zu den Headlinern, das Gefälle zwischen deutsch- und englischsprachigen Bands und der Anteil weiblicher Musikerinnen beim Deichbrand Festival 2018.

Das Deichbrand Festival 2018: Zum 10. Mal am Seeflughafen Nordholz/Cuxhaven

Ahoi und willkommen zum Nachbericht zu meinem mittlerweile zehnten Besuch beim Deichbrand Festival. Es hat sich in 10 Jahren einiges getan, seitdem das Gelände zum Seeflughafen Cuxhaven/Nordholz umgezogen ist. Erst wurden die Bühnen umgestellt, die früher noch nebeneinander standen, dann das gesamte Gelände umgestaltet und verschoben. Es kamen neue Bühnen hinzu, andere wurden wieder gestrichen. Es wurden neue Konzepte erdacht, neue Flächen eingenommen und die Besucherzahlen steigen immer noch Jahr für Jahr. Aus dem einst so beschaulichen Rockfestival am Meer ist eines der größten Musikfestivals in Deutschland geworden. Während man 2009 noch etwa 10.000 Besucher anzog, war man 2013 mit 35.000 Besuchern ausverkauft und für 2018 konnten um die 60.000 Karten abgesetzt werden. Und was haben wir nicht alles erlebt. Böse Unwetter, die die Bühnen und das Gelände verwüstet haben. Heiße Sommertage mit 30° und mehr. Die Verlobung und Hochzeit mit Kraftklub. Fast schon legendäre Auftritt und noch so vieles mehr.

British Summer Time 2018 im Hyde Park London: Das Festival der virtuosen Legenden mit Headliner Eric Clapton (08.07.2018)

Zugegeben, die Überschrift wirkt vielleicht etwas übertrieben, aber ich habe wirklich legendäre Musiker erlebt. Das British Summer Time Festival in London hatte als Headliner Eric Clapton mit weiteren Special Guests wie Santana und Steve Winwood geladen. Die Herrschaften machen seit über 50 Jahren Musik, haben Musikgeschichte geschrieben und waren maßgeblich bei der Entwicklung einiger Stile beteiligt. Ein erstes kurzes Fazit: Es war unglaublich. Ich musste mir manchmal echt die Freudentränen aus den Augen wischen und mir klar machen, dass ich hier gerade mitten in London bei einem Konzert von Eric Clapton stehe. Die Tage danach wirkte das Erlebnis immer noch so surreal, dass der Bericht erst jetzt kommt.

Hurricane 2018 Sonntag: Von arktischen Affen und einem potenziellen ESC-Teilnehmer

Nachdem wir unsere Sachen im Auto verstaut hatten, ging es schon früh zu den Bühnen. Sonntag, 12 Uhr, Red-Stage: BRKN! Voll war es nicht, aber davon ließ er sich nicht abhalten, seine intelligente Mischung aus Rap und Soul mit Songs wie “Bordeaux” oder “Ein Zimmer” vorzutragen. Er kann so einiges, was ihn von all den Rappern abhebt: Er spielt seit frühester Kindheit Klavier und Saxophon und brachte sich weitere Instrumente selbst bei. Sehr sympathischer Auftritt des Kreuzbergers, der auch schon am frühen Tage das Publikum sehr schön mit eingebunden hat. Solltet ihr euch ebenfalls merken!

Hurricane 2018: Am Samstag mit Deutschrap über Indie-Rock bis Elektro

Der Samstagmorgen startete für uns am Handbrotstand. Dort gibt es nämlich jeden Morgen das Frühstücks-Handbrot mit Käse, Ei und Bacon. Super lecker, super geil! Danach wurde bei Penny wieder das obligatorische Lunch-Paket gekauft, bevor es später wieder aufs Festivalgelände ging. Im Vorfeld galt der Samstag für uns als schwächster Tag, da mit The Prodigy ein für uns uninteressanter Headliner am Abend wartete. Dafür haben wir uns viel bei den kleineren Bühnen herumgetrieben und einige tolle Auftritte gesehen. Hier wird auch deutlich,

Hurricane 2018: Eskalation vs. Innehalten am Freitag

Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es am Freitag weiter. Die Sonne stand um 8 Uhr einmal auf unserem Zelt, da wurde man dann leider wach. Das Wetter an sich war eigentlich ganz gut. Das ganze Wochenende regierten zwar dunkle Wolken den Himmel, es nieselte die Hälfte der Zeit über und nachts wurde es arschkalt, aber immer noch besser als einen Hitzeschlag zu kassieren. Zudem war das Gelände dadurch gar nicht matschig und der Boden konnte das wenige Wasser gut aufnehmen.