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Kategorie: Reviews

Eine Kategorie für all die wunderbaren Alben und EPs, die mir im Laufe der Zeit über den Weg laufen und von mir rezensiert werden.

Fluffiger Indie-Pop zum Verlieben: JOCO mit ihrem neuen Album "Into the Deep"

am 25.08.2017 über Columbia veröffentlicht

Das norddeutsche Schwestern-Duo JOCO veröffentlicht mit Into the Deep ihr Zweitwerk, das einen wieder dahin schweben lässt. Wie beim Debut Horizon haben die beiden auch diesmal wieder alles selbst arrangiert und getextet. Zudem wurde das Album zum Großteil wieder in den legendären Abbey Road Studios aufgenommen und von Grammy-Gewinner Steve Orchard produziert, der sonst mit Größen wie Coldplay oder Paul McCartney zusammenarbeitet. Diese Kombination war auch schon beim Debut erfolgreich. Stimmlich harmonieren die Schwestern Josepha und Cosima Carl wieder unfassbar gut zusammen und pressen ihr Talent in 13 neue Stücke.

Kesha kehrt mit "Rainbow" noch bunter und besser ins Musikgeschäft zurück

am 11.08.2017 über Kemosabe Records und RCA Records veröffentlicht

Eine der liebsten Künstlerinnen meiner Freundin, die ich mit ihrem neuen Album auch endlich weiter in mein Herz geschlossen habe, ist zurück. Rainbow stieg sogar direkt auf Platz 1 der US-Billboard-Charts ein. Ich bin sehr froh darüber, dass keine geringere als Kesha (Kesha Rose Sebert) endlich wieder Musik macht, nachdem sie jahrelang vor Gericht mit ihrem ehemaligen Produzenten Dr. Luke gestritten hat. Sie soll jahrelang von ihm missbraucht und misshandelt worden sein. Er bestreitet die Anschuldigungen und warf ihr daraufhin Verleumdung vor. Der Kampf dauert weiterhin an und ich bewundere sie wirklich für ihren Mut und ihren Kampfgeist. Zudem litt sie jahrelang an einer Essstörung und wäre beinahe gestorben. Umso froher kann man sein, dass diese Platte erschienen ist!

Albumreview: London Grammar – Truth Is A Beautiful Thing (VÖ: 09.06.2017)

am 09.06.2017 über Virgin Records / Universal Music veröffentlicht

Vier lange Jahre musste man auf den Nachfolger des grandiosen Debut-Werkes If You Wait von London Grammar warten. Nun ist es seit einiger Zeit erhältlich und die Band macht dort weiter, wo sie angefangen hat. Truth Is A Beautiful Thing knüpft nahtlos an das Debütalbum (If You Wait) an und verbindet auf wundersame Art und Weise elektronische Klänge mit Einflüssen aus Ambient, Dream Pop und Trip Hop. Es ist und bleibt meine Lieblingsband und so ist das Album auch zurecht auf Platz 1 meiner liebsten Alben 2017.

Albumreview: Marteria – Roswell (VÖ: 26.05.2017)

am 26.05.2017 über Green Berlin veröffentlicht

Potenzielle Hits treffen auf nachdenkliche Töne: Das neue Marteria Werk Roswell ist für jedermann, aber auch nicht jedermanns Sache. Wer sich die Platte auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit anhört, wird gewiss auch danach ein paar Songs im Kopf behalten. Allerdings geht es bei Marteria seit jeher um Tiefe und die Songs brauchen ihre Zeit, um sie wenigstens oberflächlich durchdringen zu können. Neben den Texten sind auch die Beats wieder auf ganz hohem Niveau und macht einfach Laune sich das Album rein zuziehen.

Albumreview: The Shins – Heartworms

am 10.03.2017 über Smi Col (Sony Music) veröffentlicht

Nach fünf langen Jahren bringt Frontmann James Mercer mit The Shins wieder ein neues Album auf den Markt. Dieses hört auf den Namen Heartworms und erschien am 10.03.17 bei Columbia Records. Mercer tauschte mal wieder drei Bandmitglieder aus und war diesmal nicht nur als Songschreiber, sondern erstmals nach Oh, Inverted World auch wieder als Produzent aktiv. Wie sich das wohl anhört? Eines kann ich euch sagen: Eine gute Pop/Rock Scheibe für nebenbei.

Albumreview: Bilderbuch – Magic Life

am 17.02.2017 über Maschin Records / Universal Music veröffentlicht

Ist das Kunst oder kann das weg? Die Rede ist von Bilderbuch, die mit ihrem neusten Werk Magic Life in neue Spähren abdriften. In ihrer eigenen Sprache haben sie 12 (+1) neue Songs kreiert, die insgesamt betrachtet große Kunst ergeben. Album-Cover und veröffentlichte Videos fügen sich perfekt ins das Gesamtbild ein. Schon die erste Veröffentlichung "Sweetlove" ließ mich mit einer Mischung aus Entsetzen und Erstaunen zurück, der erste Durchgang durch das Album ebenso. Prince und Falco lassen grüßen.

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