Schlagwort: Singer-Songwriter

  • Gegen die Einsamkeit: Phoebe Bridgers – Punisher

    am 18.06.2020 über Dead Oceans veröffentlicht

    Während der letzten Monate hatte ich mal wieder eine neue Lieblingsmusikerin: die 26-Jährige Indie-Singer-Songwriterin Phoebe Bridgers. Nachdem ich mich endlich mal mit einigen ihrer Songs beschäftigt habe, hörte ich wochenlang nichts anderes mehr. Tiefsinniger Scharfsinn im Songwriting trifft hier auf eine wunderschöne, ruhige Stimme und fein-nuancierte Produktionen. Sie schafft es innerhalb weniger Textzeilen ganze Welten zu erschaffen und kommentiert dabei Situationen und Gefühle, aber in sehr subtiler Art und Weise. Ihre Texte erscheinen dabei oft bittersüß, nahbar, poetisch. Oft melancholisch, verträumt, aber immer mit einer Prise schwarzen Humors. Ich bin total entzückt, verzaubert und <3.

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  • Fynn Kliemann mit kommendem Album „POP“ und neuer Single „1 Minute“

    Nie wieder hat er gesagt und doch konnte Fynn Kliemann es nicht lassen ein neues Album zu produzieren. Mit „1 Minute“ gibt es auch gleich eine neue Single zu hören und sein kommendes Album POP wird am 29.05.2020 das Licht der Welt erblicken. Falls ihr das Album in einer hochwertigen, physischen Variante euer Eigen nennen wollt, müsst ihr euch ranhalten.

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  • Wieder einmal atemberaubend: WILDES – Let You Go (EP)

    Die Londonerin WILDES aka. Ella Walker setzt mit ihrer EP Let You Go musikalisch ein erstes Ausrufezeichen im noch jungen Jahr 2020. Nachdem die Singer-Songwriterin im April 2019 ihre erste neue Musik seit einiger Zeit vorgelegt hatte, hat sie ihre letzten Singles nun unter der EP Let You Go veröffentlicht. Darauf befindet sich auch die neue titelgebende Single „Let You Go“, die wieder einmal für intensive Gänsehautschübe sorgt und eure Tränendrüsen testet.

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  • Bon Iver läuten mit „i,i“ den Herbst ein

    am 30.08.2019 über Jagjaguwar veröffentlicht

    Der Sommer nimmt noch einmal einen letzten langen Atemzug, da haben Bon Iver mit ihrem neuen Album i,i bereits den Herbst eingeläutet. Schon 22 Tage (Justin Vernons Lieblingszahl) vor dem eigentlichten Release wurde das Album digital veröffentlicht. Mastermind Justin Vernon bezeichnet das Album selbst als den Herbst, um seine Reihe abzuschließen. Bon Iver startete einst als Soloprojekt und war schon immer ein Rückzugsort für Justin Vernon. Alles begann mit For Emma, Forever Ago, welches er im Winter alleine in einer zugeschneiten Waldhütte geschrieben hat, um sich selbst neuzuordnen. Es handelt von verlorener Liebe und Mediokrität. Mit dem jetzigen Album ist die Anzahl der beteiligten Personen so groß wie nie. Er hat sich geöffnet, eine Heilung vollzogen, zu sich selbst gefunden und zeigt mit i,i die musikalischen Möglichkeiten im alternativen Mainstream auf.

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  • Angel Olsen – „All Mirrors“

    Nach etwas längerer Zeit gibt es mal wieder einen Beitrag abseits von Konzerten und Festivals auf diesem Blog. Heute steht bei mir die Amerikanerin Angel Olsen im Fokus, die vor drei Jahren mit dem fantastischen Album My Woman mein Herz gewonnen hat. Jetzt steht ihr nunmehr viertes Studioalbum All Mirrors vor der Tür, welches sie am 04.10.2019 (via Jagjaguwar) veröffentlichen wird. Gleichzeitig mit der Ankündigung gibt es auch die gleichnamige Single zu hören, welche bei mir jetzt in Dauerschleife läuft.

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  • Alles auf Anfang: Mighty Oaks live und akustisch im Güterbahnhof, Kiel (01.02.2019)

    Während die Eiseskälte auch Deutschland im Griff hat, sorgt eine Band für wohlig warme Atmosphäre in deutschen Städten. Mighty Oaks sind als Trio auf Akustik-Tour unterwegs und präsentieren ihre Songs im reduzierten Gewand. Dabei besinnt sich das Trio auf seine Anfänge und bricht ihren Mix aus Folk, Pop und Singer-Songwriter auf das Wesentliche herunter. Bei der Vorbereitung sind auch ganz neue Songs entstanden, die erstmals live präsentiert werden. Begleitet wurde die Band von Novaa.

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  • Alles bleibt kleben: Mine mit neuer Single „Klebstoff“

    Jasmin Stocker, besser bekannt als Mine, hat gestern ihre neue Single „Klebstoff“ aus ihrem gleichnamigen Album veröffentlicht. „ICH BIN NICHT MEIN BESTES ICH – Wenn du dich darin wiederfindest, schreib deinen Namen auf mich!“ steht auf einem Schild neben Mine geschrieben, die sich bei frostigen Temperaturen auf die Straßen Berlins gestellt hat. In weiße Kleidung gehüllt, bietet sie vorbeilaufenden Passanten schwarze Marker an. Personen aller Altersgruppen kommen ihrem Aufruf nach und bekritzeln sie mit Namen, Gefühlen oder Gedanken. All das wurde in einem tollen Musikvideo festgehalten.

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  • Lucy Rose mit neuer Single „Conversation“ aus kommendem Album „No Words Left“

    Die musikalischen Beiträge gehen in letzter Zeit immer weiter in eine sinnliche, melancholische Richtung. Ich finde es einfach faszinierend, wie man mit Leichtigkeit Stimmungen aufbaut, die einen gefangen halten und man einfach dasitzt und zuhört. Auch die neue Single „Conversation“ der Britin Lucy Rose ist so ein Song. Thematisch gewährt sie uns „intime Einblicke in die Schwierigkeiten und die Zerrissenheit einer Beziehung, die schon längst nicht mehr frei von Schmerzen, aber dennoch zu wertvoll ist, um sich von ihr loszureißen„. Mit ihrer neuen Single kündigt sie auch gleich ihr neues Album No Words Left und neue Tourdaten an.

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  • Neues von Alice Phoebe Lou – „Something Holy“

    Das Jahr 2019 steht vor der Tür und die Ankündigungen für tolle Musikalben fluten mich momentan etwas. Eine weitere Kandidatin dafür ist die in Berlin lebende Südafrikanerin Alice Phoebe Lou. Mit der Veröffentlichung ihrer neuen Single „Something Holy“ hat sie auch gleich ihr zweites Album Paper Castles angekündigt, welches am 08.03.2019 erscheinen wird. Alice Phoebe Lou ist Singer-Songwriterin und macht sowas wie Indie-Folk. Musikalisch ist das alles leicht zurückgefahren, mit einer jazzigen Note und ihrem einnehmenden Gesang. Gepaart mit ihrem Talent Geschichten zu erzählen, entsteht schnell eine ganz besondere Atmosphäre.

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  • Mit Ehrlichkeit ins Herz: AVEC in der Nochtwache, Hamburg (02.11.2018)

    Meine Konzertreise führte mich vergangen Freitag mal wieder nach Hamburg. Wo ich im letzten Herbst gefühlt jede Woche dort war, sind diese Besuche in diesem Jahr nur äußert rar. Ein Konzert wurde jedoch zum Pflichttermin: Die charmante und sympathische Österreicherin AVEC präsentierte live ihr zweites Album Heaven/Hell, für das ich in meiner Review nur positive Worte fand. Diesmal ging es in die schnuckelige und am heutigen Abend ausverkaufte Nochtwache. Der Gewölbekeller besticht mit toller Atmosphäre und schon beim Reingehen fühlte man sich wohl und geborgen. Perfekt für ein derartiges Konzert. AVEC spielte an dem Abend ihr neues Album in kompletter Länge und was soll ich sagen. Wie auch schon auf dem Album hat sie einen mit ihrer unverwechselbaren Stimme verzaubert und beeindruckte mit Ehrlichkeit und Echtheit.

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