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  • Träumerisches Debütalbum: Paris Jackson – „wilted“

    am 13.11.2020 über Dragonflower Enterprises / Republic Records veröffentlicht

    Beim Namen Paris Jackson in Verbindung mit eigener Musik wurde ich neugierig. Erst vor kurzen hat die 22-Jährige ihre Debütsingle „let down“ veröffentlicht. Ohne große Ankündigung oder Marketingstrategien folgte nach nur zwei Wochen auch ihr Debütalbum wilted mit insgesamt elf Songs. Musikalisch ist es melancholisch, recht reduziert, verträumt und geht in die Richtungen Indie, Pop und Folk. Auf dem Album verarbeitet sie mit Herz und Seele viel Privates aus ihrem Leben (Schmerz, Heilung, Trennung) mit einer weichen, zarten Stimme, die Herzen zum Schmelzen bringt.

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  • Artist on the Rise: Tate McRae – „you broke me first“

    Tate McRae ist ein Name, der euch vielleicht noch nichts sagt, den ihr euch aber in jedem Fall merken solltet. Sie ist eine noch sehr junge Musikerin aus Kanada, die alle Voraussetzungen dazu hat, der nächste große Popstar zu werden. Über YouTube erreichte sie schnell ein großes Publikum, davor hat sie schon erfolgreich als Tänzerin Karriere gemacht. Musikalisch wandelt sie auf Alternative Pop Pfaden und hat mit „you broke me first“ in diesem Jahr ihren großen Durchbruch gehabt, der auch Deutschland erreichte.

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  • Ludwig Göransson: Das Genie hinter den Soundtracks von The Mandalorian, TENET & Black Panther

    Schweden ist bekannt dafür gute Musikerinnen und Musiker hervorzubringen. ABBA, Roxette, Avicii, Swedish House Mafia, Mando Diao, First Aid Kit. Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Im heutigen Beitrag geht es mir allerdings um einen schwedischen Musikproduzenten und Komponisten: Ludwig Göransson. In den letzten Jahren hat er mit großartigen Soundtracks zu Filmen und Serien auf sich aufmerksam gemacht hat. Für mich ist er mittlerweile in die Riege der ganz Großen aufgestiegen und konnte mit seinen Produktionen jetzt schon quasi alle wichtigen Preise gewinnen.

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  • Drei Künstlerinnen mit Soul in der Stimme: Zoe Wees, Lianne La Havas & Celeste

    Heute dreht es sich um drei außergewöhnliche Soul-Stimmen: Lianne La Havas, Celeste und Zoe Wees. Ein Beitrag über drei wundervolle und spannende Künstlerinnen, der schon länger in meinem Entwürfe-Ordner schlummert. Ich habe mir einfach mal gedacht, ich probiere dieses Format aus, um euch auf kompakte Weise Künstlerinnen und Künstler vorzustellen, die musikalisch nicht so weit voneinander entfernt sind.

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  • Neue Single & Albumankündigung: London Grammar – „Californian Soil“

    Ich weiß, ich arte schon wieder zum London Grammar Fanblog aus, aber es gibt Neuigkeiten zum dritten Studioalbum der Band. Mit ihrer neuen Single hat das Trio aus Nottingham auch das gleichnamige Album Californian Soil angekündigt. Offiziell bestätigt wurde das Release-Datum zwar nicht, aber im Shop ist der 12.02.2021 als Veröffentlichungstag genannt. Beide bisher erschienenen Singles („Baby It’s You“ und „Californian Soil“) gefallen mir super gut und ich bin sehr gespannt, was uns auf den restlichen zehn Songs des Albums noch erwartet.

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  • Filmempfehlung: „Niemals Selten Manchmal Immer“ (2020)

    Das Filmdrama Niemals Selten Manchmal Immer (im Original: „Never Rarely Sometimes Always“) von Regisseurin Eliza Hittman begleitet die 17-Jährige Autumn (gespielt von Sidney Flanigan) bei ihrem Versuch einer selbstbestimmten Abtreibung in den USA. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Cousine Skylar (gespielt von Talia Ryder). Dabei wird eindringlich und ehrlich die Verwundbarkeit junger Mädchen gezeigt, die einige frauenfeindliche Situationen auf ihrer Reise erleben müssen. Premiere feierte der Film beim Sundance Film Festival 2020 und konnte bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin den Silbernen Bären gewinnen. Ein bewegender Film, der mich bis zur letzten Sekunde emotional sehr gefesselt hat.

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  • Herzerwärmende Klänge: lilly among clouds als Akustik-Duo in Hamburg (25.09.2020)

    Ein kühler Herbstabend, zwei sich langsam drehende Discokugeln auf der Bühne, die ISS die am Himmel über das Gelände flog und mein liebstes Phoebe Bridgers Lied („Scott Street“) im Hintergrund. Schon bevor lilly amoung clouds sich an ihr Keyboard setzte, begleitet von Cellisten Clara Jochum, wusste ich, dass dies wieder ein besonderer Abend wird. Die Bedingungen dafür waren einfach perfekt. Im Februar diesen Jahres habe ich sie bereits live in Kiel gesehen. Da noch mit Band im Club, jetzt Open-Air als Akustik-Duo. Wieder einmal konnte sie mich mit ihrer süß-sympathischen Art und ihrer einzigartigen Stimme vollkommen verzaubern.

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  • London Grammar covern „Blinding Lights“ von The Weeknd

    Wenn eine deiner Lieblingsbands eines der besten Lieder der letzten Jahre covert, muss das hier natürlich Erwähnung finden. London Grammar waren wieder zu Gast in der BBC Radio 1 Live Lounge (ich kann euch den Kanal nur wärmstens ans Herz legen) und haben neben ihrer neuesten Single „Baby It’s You“, auch ein „Blinding Lights“-Cover performt. Große Liebe für dieses Trio! <3

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  • Das Reeperbahn Festival 2020 mit pandemiegerechter Umsetzung und großem Livestream-Angebot

    Das Reeperbahn Festival 2020 findet in diesem Jahr in einer abgespeckten Version statt und probiert sich an einer pandemiegerechten Umsetzung. Ich bin zwar zwiegespalten, finde aber gut, dass solche Dinge getestet werden, um vielleicht in Zukunft wieder vermehrt Livemusik anbieten zu können. Hygienemaßnahmen und Abstand stehen an oberster Stelle und ich hoffe sehr, dass sich die Besucherinnen und Besucher daran halten. Nachdem ich im letzten Jahr das Festival tief ins Herz geschlossen habe, als ich zum ersten Mal an allen Tagen vor Ort war, werde ich aufgrund der ganzen Einschränkungen dieses Jahr nicht da sein. Ganz sicher werde ich mir aber das großzügige Streaming-Angebot anschauen. In diesem Jahr werden über 100 Programmpunkte live und on demand gezeigt. Im nächsten Jahr bin ich dann (hoffentlich) auch wieder selber dabei.

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  • Disco-Funk auf Deutsch: Jeremias auf der Krusenkoppel (07.09.2020)

    Das erste Konzert nach sechs Monaten Corona-Pause war gerade halbwegs verarbeitet, da stand für uns auch direkt das nächste Kieler Woche Konzert auf der Krusenkoppel auf dem Plan. Jeremias, ein Quartett aus Hannover, hat dort ihre tanzbare, deutsche Indiepop-Funk-Musik präsentiert. Die Band war hochgradig sympathisch, der Sound ziemlich ansteckend und abgefahren. Der Bass pulsiert noch immer durch meinen Venen und ich bin mir sehr sicher, sie nicht zum letzten Mal live gesehen zu haben.

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