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Schlagwort: Indie Folk

Lucy Rose mit neuer Single "Conversation" aus kommendem Album "No Words Left"

Die musikalischen Beiträge gehen in letzter Zeit immer weiter in eine sinnliche, melancholische Richtung. Ich finde es einfach faszinierend, wie man mit Leichtigkeit Stimmungen aufbaut, die einen gefangen halten und man einfach dasitzt und zuhört. Auch die neue Single "Conversation" der Britin Lucy Rose ist so ein Song. Thematisch gewährt sie uns "intime Einblicke in die Schwierigkeiten und die Zerrissenheit einer Beziehung, die schon längst nicht mehr frei von Schmerzen, aber dennoch zu wertvoll ist, um sich von ihr loszureißen". Mit ihrer neuen Single kündigt sie auch gleich ihr neues Album No Words Left und neue Tourdaten an.

Mit Ehrlichkeit ins Herz: AVEC in der Nochtwache, Hamburg (02.11.2018)

Meine Konzertreise führte mich vergangen Freitag mal wieder nach Hamburg. Wo ich im letzten Herbst gefühlt jede Woche dort war, sind diese Besuche in diesem Jahr nur äußert rar. Ein Konzert wurde jedoch zum Pflichttermin: Die charmante und sympathische Österreicherin AVEC präsentierte live ihr zweites Album Heaven/Hell, für das ich in meiner Review nur positive Worte fand. Diesmal ging es in die schnuckelige und am heutigen Abend ausverkaufte Nochtwache. Der Gewölbekeller besticht mit toller Atmosphäre und schon beim Reingehen fühlte man sich wohl und geborgen. Perfekt für ein derartiges Konzert. AVEC spielte an dem Abend ihr neues Album in kompletter Länge und was soll ich sagen. Wie auch schon auf dem Album hat sie einen mit ihrer unverwechselbaren Stimme verzaubert und beeindruckte mit Ehrlichkeit und Echtheit.

Harmonie in Perfektion: First Aid Kit mit neuem Album "Ruins"

am 19.01.2018 über Columbia Records / Sony veröffentlicht

Die beiden Schwestern Klara und Johanna Söderberg harmonieren auf ihrem neuen Album Ruins mal wieder in Perfektion. Musikalisch bietet sich auf dem Album ein Mix aus Country und Folk Pop. Dieser warme Sound schmiegt sich wie ein Mantel an euch und wärmt euch in den kalten Tagen. Doch so viel Sonnenschein, wie man es sonst von den beiden gewohnt ist, findet man zunächst gar nicht. Der Titel des Album Ruins ruft einem eingestürzte Häuser in Erinnerung und auch das Cover wirkt in schwarz gehalten doch eher düster. Die CD selbst ist ebenfalls schwarz und auf der Rückseite des Booklets greift eine Hand aus dem Dunklen nach euch. Doch der Schein trügt und es sind bei weitem nicht alle Songs so traurig wie es den Anschein erweckt.