Kategorie: Musik

Die Oberkategorie zu dem Thema, welches den Großteil der Bloginhalte einnimmt. Schaut auch in diesen Kategorien vorbei: Musiknews, ReviewsKonzerte, FestivalsSchallwellen, Interviews, Newcomer, Playlists.

  • Mein erstes Post-Pandemie Konzert: Against the Current in Hamburg (22.04.2022)

    Es war über 2(!) Jahre her, dass ich zuletzt ein richtiges Konzert in einem Club fast ohne Einschränkungen oder sonstige Verpflichtungen besucht habe. Against The Current (mit Support von Halflives) haben mit ihrer The Fever Tour diese lange Durststrecke nun zum Glück beendet. Beim Ticketkauf im Januar war ich mir immer noch nicht ganz sicher, ob es stattfinden würde. In den Tagen davor war die Aufregung dann aber entsprechend groß. Wie wird es wohl werden und sich nach so langer Zeit wieder auf einem Konzert anfühlen? Werde ich das überhaupt noch mögen? Fragen über Fragen, die aber nur eine Antwort kennen.

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  • Kraftklub mit neuer Single „Ein Song reicht“ & Albumankündigung „KARGO“ (23.09.2022)

    Der Kraftklub ist nach jahrelanger Wartezeit eeeeeeendlich zurück! Schon vor ein paar Tagen gab es einen Spontangig in Leipzig. Heute bekommen wir direkt eine neue Single und eine Tour wird es ab Mitte November ebenfalls geben. Das neue Album trägt den Titel KARGO und erscheint am 23.09.2022. Die erste Single „Ein Song reicht“ mitsamt Video wurde heute um Mitternacht veröffentlicht. Ich bin vorfreudig begeistert.

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  • Casper – Alles war schön und nichts tat weh

    am 25.02.2022 über Eklat Tonträger / Sony veröffentlicht

    Der Tag, an dem ein neues Musikalbum von Casper erscheint, ist für mich immer eine Art Feiertag. Es gibt kaum Künstler:innen, die es schaffen mich besser aus einem Loch zu holen, wie der Indie-Rapper aus Bielefeld. Alles war schön und nichts tat weh, entliehen aus dem Buch Slaughterhouse-Five von Kurt Vonnegut, heißt sein neuestes Werk. 12 Stücke verteilt auf knapp 45 Minuten. Wieder einmal tut es weh, er spricht allerlei ernste Themen aus seinem Leben an und lässt Dich bittere Tränen vergießen. Kein einfaches Album in der momentanen Zeit, aber ich finde es macht genauso Spaß und ist lebensbejahend. Seine Biografie spielt wieder eine wichtige Rolle, diesmal noch privater und auf direktere Weise. Seine musikalischen Vorbilder für die Platten waren u. a. Nick Cave, Flaming Lips, Bon Iver, Grateful Dead und daran könntet ihr schon ungefähr erahnen, wohin die Reise geht. Durch die diverse Instrumentierung wirkt die Platte direkt bunter, ein Stück weit ‚lebendiger‘.

    Ich habe momentan selber mal wieder eine schwierige Phase, da kommt so ein Album zur genau richtigen Zeit. Mich hat das alles schon wieder so sehr gepackt und ich bin regelrecht verliebt. Ihr bekommt hier den XOXO-Casper, den Hinterland-Casper, den LLDT-Casper, den Pop-Casper, den Rap-Casper, ja sogar den Gesangs-Casper und vor allem den Text-Casper, alles auf einem Album. Seine vielleicht beste Platte bisher.

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  • Ein kosmischer Trip: Skott – A Letter From The Universe (EP)

    am 21.01.2022 über Safari Riot / Cosmos Music veröffentlicht

    Über ein Cover von „Stressed Out“ bin ich auf Skott gestoßen, die zusammen mit LÉON (wenn ihr neues Album erscheint, bekommt ihr hier auch noch mehr zu ihr zu lesen) diesen Song performt hat. Wie es der Zufall so will hat Pauline Skött aka. Skott vor kurzem eine 7-Track-Konzept-EP namens A Letter From The Universe veröffentlicht. Ihre Musik würde ich am ehesten dem Alternative Pop zuordnen, ist aber gar nicht so leicht zu beschreiben. Eine weiche, klare Stimme trifft auf einen Synth-dominierten Sound, der an mystische, nordische Klänge erinnert und atmosphärisch intim und ausufernd zugleich klingt. Ein für mich sehr spannender Mix.

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  • Meine liebsten Musikalben des Jahres 2021 (3/3): Das Beste vom Besten

    Nach meinen Honorable Mentions und dem Zweitbesten vom Besten heute also meine sechs liebsten Musikalben des Jahres 2021. Beim Schreiben und Recherchieren der Artikel habe ich noch ein paar schöne Alben gefunden, die ich mir in den nächsten Tagen zu Gemüte führen werde. Da wartet vielleicht noch die ein oder andere Perle. Aber die sechs nachfolgenden Werke haben mich durch das Jahr hinweg allesamt mehr als begeistert und stehen zurecht hier oben: Olivia Rodrigo, Little Simz, London Grammar, Loupe, Jungle und Lorde!

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  • Meine liebsten Musikalben des Jahres 2021 (2/3): Das Zweitbeste vom Besten

    Weiter geht es mit meinen liebsten Alben des Jahres. Heute das Zweitbeste vom Besten, also die Plätze 7-12. Die folgenden sechs Werke sind allesamt tolle Musikalben, die es auch in die Top 6 hätten schaffen können. Musikalben mit Platzierungen zu versehen, fällt mir sowieso immer sehr schwer, da es oft auf die Tagesform ankommt und dann nur Nuancen entscheiden. Die Plätze 5-8 musste ich in diesem Jahr fast schon auswürfeln. Eine Entscheidung zu treffen war fast unmöglich, aber ich habe sie getroffen. Heute mit dabei: Chvrches, Halsey, girl in red, Leoniden, Sam Fender und Bo Burnham.

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  • Meine liebsten Musikalben des Jahres 2021 (1/3): Honorable Mentions

    In diesem Jahr gab es von meiner Seite aus kaum Besprechungen zu aktuellen Alben. Auf Twitter habe ich ab und zu mal verkündet, was ich gerade höre, aber wirklich aktiv war ich hier in diesem Jahr kaum. Jetzt wo ich das Jahr Revue passieren lasse, habe ich aber doch festgestellt, recht viel Musik gehört zu haben. Deshalb bekommt ihr ab heute drei Blogbeiträge, um das Musikjahr 2021 ausklingen zu lassen. Angefangen bei meinen Honorable Mentions, weiter über die Plätze 7-12 und 1-6.

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  • Alles wird gut: Kummer feat. Fred Rabe – „Der letzte Song“

    Momentan höre ich in der Masse weniger Musik, dafür ausgewähltes auf Dauerschleife. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich „Der letzte Song (Alles wird gut)“ vom Kraftklub Frontmann Soloabenteuer KUMMER in den letzten Tagen gehört habe. Der momentane Weltschmerz in einen Song gebündelt und für jemanden, der mit solchen Dingen zu kämpfen hat, trifft das schon sehr. Hoffnung und Verzweiflung sind in einem Song selten so nah. Feature-Gast ist Fred Rabe von den Giant Rooks. KUMMER beendet damit (vorerst) seine Solokarriere, wird aber noch in diesem und im nächsten Jahr ein paar Konzerte geben, bevor wohl der Kraftklub wieder richtig durchstartet. ALLES WIRD GUT!

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  • Debütsingle: Loupe – „Leave Me There“

    Mit leiser Wehmut musste ich im Laufe des Jahres feststellen, dass die niederländische Band Dakota so nicht mehr existiert. Deshalb bin ich in letzter Zeit überhaupt erst auf das neu gegründete Quartett Loupe aufmerksam geworden. „Leave Me There“ heißt ihre Debütsingle und ist so ein schöner Song, um all dem Trubel mal für ein paar Minuten zu entgehen, auch wenn man weiß, dass man das Chaos braucht. Ich mag die leicht verträumte Indie-Rock Atmosphäre des Songs, die vom echt schönen Musikvideo nochmal unterstrichen wird. Was ich bisher von den ganz wenigen Konzerten gelesen habe, klang alles sehr sehr gut und ich freue mich schon auf die Debüt-EP Older, die am 12. November 2021 erscheint.

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  • Eine großartige Liveband endlich wieder auf der Bühne: Leoniden live in Kiel (19.08.2021)

    Es war ein denkwürdiger Konzertabend, den wir da erleben durften. Nicht nur traten die Kieler Leoniden erstmals seit gefühlter Ewigkeit wieder in ihrer Heimatstadt auf. Nein, es war auch noch der Vorabend vor dem Release ihres neuen Albums Complex happenings reduced to a simple design. Am Ende konnte ich meine Freudentränen gar nicht mehr zurückhalten, meine Stimme hat ordentlich gelitten, aber ihr glaubt gar nicht, wie gut dieser Abend tat. (mehr …)