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  • Super sweeter Superstar: Olivia Rodrigo live in Hamburg (11.06.2022)

    Olivia Rodrigo ist mit ihren zarten 19 Jahren jetzt schon ein ziemlicher Superstar. Angefangen beim Disney-Channel, über die Disney+ Serie High School Musical: Das Musical: Die Serie, über ihre Debütsingle „drivers license“, bis hin zu ihrem Herzschmerz-Debütalbum Sour. Im letzten Jahr konnte das Album mein Herz erobern und war verdient mein liebstes Album 2022. Ich habe mir zwar nicht die Lunge aus dem Körper geschrien, das haben andere übernommen. Aber dennoch hatte ich einen sehr schönen lauwarmen Sommerabend bei Olivia Rodrigos allerersten Europa-Konzert im Hamburger Stadtpark.

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  • „Keep Moving“ – Jungle live in Hamburg (27.05.22)

    Jungle beehrten mit ihrer Liveband auf der Tour auch die Fabrik in Hamburg-Altona. Eine schöne Location, die zwar ein paar Sichtprobleme bereiten kann, aber mit einem tollen Ambiente überzeugt. Das Konzert musste einmal verschoben werden, konnte dann aber dennoch zeitnah stattfinden. Die Band hat sehr abgeliefert, die Setlist war super stimmig und atmosphärisch war das alles ein großes Highlight. Das Lebensglück war für mich so greifbar wie selten. Insgesamt war der Abend etwas besonderes und mit dem Konzert gehören Jungle jetzt auch mit zu meinen absoluten Lieblingen.

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  • Spiritfarer – „ein gemütliches Management-Spiel über das Sterben“

    Ich muss euch von einem Videospiel erzählen, welches ich tief in mein Herz geschlossen habe. Das von Thunder Lotus Games in Montreal entwickelte Spiritfarer vereint eine tolle 2D-Gameplay-Erfahrung mit einer emotional fordernden Story, rund um das Thema sterben und loslassen. Ihr spielt Stella, die gemeinsam mit ihrer Katze Daffodil in der Nachwelt ankommt und von Charon erfährt, dass sie nun die neue Seelenfährfrau ist. Mit einem Schiff sollt ihr diese euch fremde Welt bereisen und gefundenen Seelen ihren letzten Wunsch erfüllen, um ihnen einen friedlichen Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Das Spiel behandelt seine Themen mit viel Charme und dem nötigen Respekt. Dabei stellt Spiritfarer die Frage: Was wäre, wenn wir den Tod nicht so sehr fürchten würden?

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  • Hamburg war schön und nichts tat weh – Casper live im Uebel & Gefährlich (15.05.2022)

    Clubkonzerte von Künstler:innen, die normalerweise die großen Hallen füllen, sind immer etwas besonderes. So habe ich mich über ein halbes Jahr wie ein kleines Kind an Weihnachten gefreut, dass ich Karten für die Alles war schön und nichts tat weh Clubtour von Casper im Uebel & Gefährlich in Hamburg ergattern konnte. Ihr wisst, dieser Künstler bedeutet mir die Welt und er hat sowas von abgeliefert. Dieser Konzertabend war absolut überwältigend. Eine perfekte Setlist, eine überkochende Stimmung und am Ende nur glückliche Gesichter.

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  • Mein erstes Post-Pandemie Konzert: Against the Current in Hamburg (22.04.2022)

    Es war über 2(!) Jahre her, dass ich zuletzt ein richtiges Konzert in einem Club fast ohne Einschränkungen oder sonstige Verpflichtungen besucht habe. Against The Current (mit Support von Halflives) haben mit ihrer The Fever Tour diese lange Durststrecke nun zum Glück beendet. Beim Ticketkauf im Januar war ich mir immer noch nicht ganz sicher, ob es stattfinden würde. In den Tagen davor war die Aufregung dann aber entsprechend groß. Wie wird es wohl werden und sich nach so langer Zeit wieder auf einem Konzert anfühlen? Werde ich das überhaupt noch mögen? Fragen über Fragen, die aber nur eine Antwort kennen.

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  • Kraftklub mit neuer Single „Ein Song reicht“ & Albumankündigung „KARGO“ (23.09.2022)

    Der Kraftklub ist nach jahrelanger Wartezeit eeeeeeendlich zurück! Schon vor ein paar Tagen gab es einen Spontangig in Leipzig. Heute bekommen wir direkt eine neue Single und eine Tour wird es ab Mitte November ebenfalls geben. Das neue Album trägt den Titel KARGO und erscheint am 23.09.2022. Die erste Single „Ein Song reicht“ mitsamt Video wurde heute um Mitternacht veröffentlicht. Ich bin vorfreudig begeistert.

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  • Oscars 2022: Was von der Verleihung in Erinnerung bleiben sollte

    Es sind jetzt ein paar Tage seit der 94. Verleihung der Academy Awards vergangen und weiterhin beherrscht nur ein Thema die Medien. Der Fokus wurde damit komplett entrückt und die eigentlichen Gewinnerfilme waren plötzlich nur noch Nebensache. Dabei hatte die Verleihung so einige schöne Momente und Dankesreden, die einem viel lieber in Erinnerung bleiben sollten. CODA konnte neben Bester Film auch die anderen beiden Kategorien gewinnen, in denen er nominiert war. Die beiden Besten Nebendarsteller:innen Troy Kotsur und Ariana DeBose sowie Beste Hauptdarstellerin Jessica Chastain haben sehr schöne Reden hingelegt. Und mit Summer of Soul konnte Questlove den Preis für den Besten Dokumentarfilm gewinnen, etwas was ebenfalls total untergegangen ist. (mehr …)

  • Oscars 2022: Die 94. Verleihung der Academy Awards in der Nacht von Sonntag auf Montag

    It’s that time of the year again. Die jährliche Oscar-Verleihung steht an. Insgesamt 53 kleine und große Filme sind in 23 Kategorien nominiert. Spitzenreiter bei den Nominierungen sind Netflix Spät-Western The Power of the Dog (12) und das Sci-Fi-Epos Dune (10). Das Motto der Show: „movie lovers unite„. Nach dem Debakel im letzten Jahr bin ich gespannt, wie es in diesem Jahr am üblichen Ort ablaufen wird. Welche Überraschungen erwarten uns diesmal? Am Sonntag (27.03.) ab 23:10 Uhr beginnt die Oscar-Nacht bei Pro7 mit Beiträgen vom roten Teppich, bevor um 02:00 Uhr (28.03.) die Verleihung startet. Auch die Rocketbeans/Kino+ Crew wird wieder einen Oscast ab 0:30 Uhr machen.

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  • DIE Teenager-Erfolgsserie: EUPHORIA

    Für Serien muss bei mir wirklich alles passen, damit ich überhaupt die Motivation habe, über mehrere Staffeln jahrelang dranzubleiben. Die Story muss mich fesseln, die Figuren sollten interessant sein, eine gewisse eigene Atmosphäre muss vorherrschen und audiovisuell sollte es auch überzeugen. In der Coming-of-Age-Teen-Drama-Highschool-Serie EUPHORIA (produziert von A24/HBO) habe ich all das gefunden.

    Der Basisplot basiert dabei auf einer israelischen TV-Miniserie mit demselben Titel. Im Mittelpunkt steht die anfangs 17-Jährige Rue, die nach einem Drogenabsturz und Rehab-Aufenthalt wieder zurück zu ihrer Schwester und Mutter kommt und erstmal versuchen muss mit dem Leben wieder klarzukommen und nicht wieder abzurutschen. Thematisch pendelt die Serie zwischen Sucht, Drogen, Sexualität, Selbstbestimmung und Mental Health, alles mit leicht überzeichneten Charakteren an einer amerikanischen Highschool. Der Mann hinter der Show, Sam Levinson, der früher selber drogensüchtig war, hat vieles aus seiner Geschichte in die Serie und in die Hauptfigur Rue gesteckt. Mittlerweile existieren zwei Staffeln und für mich passt hier einfach alles, von der künstlerischen Vision bis hin zu den psychisch-faszinierenden Figuren.

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  • Kinoempfehlung: The BATMAN (2022)

    In dieser Woche startete mit The Batman eine weitere Verfilmung rund um den dunklen Rächer Gotham Citys in den Kinos. Gespielt von Robert Pattinson bekommt es Batman mit seiner Vergangenheit und den vielen Rätseln des Riddlers zu tun. Eingefangen in düstere, meisterhafte Bilder, unterlegt mit einem beunruhigenden Score. Bei fast 3 Stunden Lauflänge solltet ihr etwas mehr Zeit als üblich mitbringen und eher einen atmosphärischen Detektivthriller und keinen Hochglanz-Superheldenfilm erwarten. The Batman ist über weite Strecken in Dunkelheit gehüllt, es regnet den ganzen Tag und auch zum Lachen findet ihr hier nichts. Ein Kinobesuch lohnt sich aber allemal und ich bin immer noch schwer begeistert.

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