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Schumyswelt Posts

Reviews
Ein Album zweier Champions
Marteria & Casper – 1982 (VÖ: 31.08.2018)
Interviews
CLOVES im Interview: “Musik ist fast wie ein bester Freund”
Ich hatte die Ehre der australischen Sängerin CLOVES ein paar Fragen zu stellen!
Review
Jetzt oder “nie” – Musik von Fynn Kliemann
Neben seinen Handwerk- und Webdesign-Tätigkeiten kann der Herr vom Dorf auch noch verflucht gute Musik machen!
Review
AVEC mit ihrem Album “Heaven/Hell” auf emotionaler Achterbahnfahrt
Der melancholische Grundtenor beleibt.
Konzertbericht
Das Festival der virtuosen Legenden mit Headliner Eric Clapton
British Summer Time 2018 im Hyde Park London
Konzertberichte
Die große Tanzparty mit Sofi Tukker im
Docks, Hamburg
Mit einer guten Portion Elektro zu einem tollen Konzertabend!
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Ein Hauch von 007: Veronica Fusaro – "Venom"

Ihr alle kennt sicherlich mindestens einen Song, der einmal als Intro zu einem James Bond Film geschrieben wurde. In der jüngeren Vergangenheit ist vor allem "Skyfall" von Adele durch die Decke gegangen, was sicher auch im Zusammenhang, mit der Popularität der Sängerin zu dem Zeitpunkt, stand. All diese Songs haben oft diesen charakteristischen Stil, der sie sofort als Titellied für einen James Bond Film identifiziert. Die Schweizerin Veronica Fusaro, die ich ja nun schon zweimal auf meinem Blog hatte, hat vor ein paar Wochen mit "Venom" einen neuen Song veröffentlicht, den man ebenfalls direkt im James Bond Universum verorten könnte. Eine leicht jazzige Note unter dem R’n’B Gerüst, ruhige Strophen die zu Bombast-Refrains aufgebaut werden und immer diese eindringliche Stimme. Auch diese Single gefällt mir wieder ziemlich gut und es ist wirklich spannend ihre musikalische Entwicklung zu beobachten. Hört mal rein!

Leoniden machen es "Again"

am 26.10.2018 über Two Peace Signs Records / Irrsinn Tonträger veröffentlicht

Leoniden sollten mittlerweile jedem Musikfan ein Begriff sein, soviel wie die Band in den letzten Monaten die deutschen Ländereien betourt hat. Diverse ausverkaufte Konzerte, unzählige Festivals, verrückte Aktionen wie 4 Festivals in 2 Tagen im letzten Jahr. Die Jungs sind mit Herz und Seele dabei und haben scheinbar Zeit gefunden an einem weiteren Album zu basteln (woher nehmen die die Zeit noch?). Ihr selbstbetiteltes Debütalbum ist dabei erst 1,5 Jahre jung. Jetzt erscheint mit Again ein mehr als würdiger Nachfolger und die Band wird die Erwartungen der Zuhörerschaft sicherlich zufriedenstellen. Warum? Die Kieler Jakob Amr, Lennart Eicke, JP Neumann, Djamin Izadi, Felix Eicke haben all ihre Erfahrungen des letzten Jahres auf diesem Album vereint und ihren Indie-Rock weiter vorangetrieben. Man fühlt sich in ihrem Sound direkt zuhause. Jeder Song hat seinen eigenen Ansatz und dennoch wirkt das Album wie aus einem Guss. Schaffen auch nur die wenigsten.

Feinster Trip-Hop: HÆLOS mit neuer Single "Buried in the Sand"

Nachts durch dunkle, nebelverhangene Gassen schleichen, die kalte Nachtluft spüren, das Licht suchen. Manche Musik hört man und sie setzt sich direkt tief in deinem Herzen fest. Exakt so erging es mir mit dem Londoner-Trio HÆLOS. Die Band vermischt auf moderne Weise melancholischen Indie-Pop und Trip-Hop der 90er Jahre. Mit der engelsgleichen Stimme von Sängerin Lotti Benardout und den wummernden Beats und klirrenden Synthies von Arthur Delaney und Dom Goldsmith, schlagen sie für mich irgendwie eine Brücke zwischen Massive AttackLondon Grammar und The xx. Die Band hat sich in den letzten Jahren echt zu einer meiner absoluten Lieblingsbands entwickelt und meldet sich endlich mit einer neuen Single zurück.

Greta Van Fleet bringen den 70s Classic-Rock zurück

am 19.10.2018 über Republic Records / Universal Music veröffentlicht

Wann habt ihr zuletzt im Mainstream-Radio einen fetten, handgemachten, Classic-Rock Song gehört? Ist vermutlich schon ein paar Jahre her. Die Generation, die mit der jetzigen Musik groß wird, kennt solch einen Sound vielleicht gar nicht mehr. Pop und Hip-Hop dominieren zur Zeit die Musikwelt. Es gibt da aber so eine Band aus Michigan, die mit ihrem Classic-Rock der 70er Jahre einen fetten Hype generiert haben: Greta Van Fleet. Für die jetzige Generation, die nur noch mit dem heutigen Zeug aufwächst, ist die Band sicher ein Kulturschock. Fette Gitarren-Riffs, Rockstar-Attitüde und eine hysterische Stimme. Die drei Kiszka Brüder Josh, Jake und Sam und Drummer Danny Wagner erobern die Musikwelt im Sturm und mussten Konzerte von den 3500er in die 8000er Hallen verlegen und auch die sind mittlerweile ausverkauft. Dabei hat die Band erst am Freitag ihr Debütalbum Anthem Of The Peaceful Army veröffentlicht!

The Voice of Germany: Um Coby Grant reißen sich die Coaches

Gestern lief die mittlerweile achte Staffel von The Voice of Germany an. Auch wenn das Drumherum der Show teilweise nur noch nervt, sind echt immer ein paar interessante Stimmen und Persönlichkeiten dabei. Eine Stimme hat mich gestern total fasziniert, nämlich die von Coby Grant! Die Dame passt mit ihrer sanften, gefühlvollen und zugleich starken Stimme perfekt auf meinem Blog. Sie begeisterte gestern nicht nur die vier Coaches, wo sie sich am Ende für Die fantastischen Zwei Michi und Smudo entschied. Auch viele Zuschauer zeigten sich auf Twitter begeistert und bei Instagram hat sie innerhalb eines Tages 2000 neue Follower gewinnen können. Sie war an dem Abend aber auch mit die einzige, die den gesungenen Song wirklich gefühlt hat und so vollends in ihm aufgehen konnte. Nebenbei ist sie auch noch super sympathisch und hat eine tolle, positive Ausstrahlung. Damit könnte sie in der Show echt weit kommen!

Oscar-Favorit: "A Star Is Born" mit Bradley Cooper und Lady Gaga

Es war mal wieder Zeit für einen Kinobesuch! Vor allem der Oktober diesen Jahres ist für Musikfreunde doppelt interessant. Am 31. Oktober startet nämlich auch Bohemian Rhapsody, die Queen Biografie, auf den ich schon sehnsüchtig warte. Anfang diesen Monats erschien das Regiedebüt von Bradley Cooper, der auch gleichzeitig die männliche Hauptrolle in A Star Is Born übernimmt. Der Film erzählt die tragische Liebesgeschichte des alkoholkranken Country-Rock-Stars Jackson Maine (gespielt von Bradley Cooper) zu der Kellnerin Ally, die er nach einem Gig in einer Bar kennen lernt. Die weibliche Hauptrolle Ally wird von keiner geringeren als Stefani Germanotta alias Lady Gaga besetzt. Er sieht ihr Potenzial und möchte ihr zum Durchbruch verhelfen, wobei sein Star-Dasein langsam zugrunde geht. Die Story an sich ist dabei nichts neues, sondern eine Neuverfilmung des Film Ein Stern geht auf von 1937, der zwischenzeitlich noch zweimal neu verfilmt wurde. Nun versucht sich Bradley Cooper an dem Werk und es ist ihm ein verflucht guter Film gelungen!