Schlagwort: Album

  • Casper – Alles war schön und nichts tat weh

    am 25.02.2022 über Eklat Tonträger / Sony veröffentlicht

    Der Tag, an dem ein neues Musikalbum von Casper erscheint, ist für mich immer eine Art Feiertag. Es gibt kaum Künstler:innen, die es schaffen mich besser aus einem Loch zu holen, wie der Indie-Rapper aus Bielefeld. Alles war schön und nichts tat weh, entliehen aus dem Buch Slaughterhouse-Five von Kurt Vonnegut, heißt sein neuestes Werk. 12 Stücke verteilt auf knapp 45 Minuten. Wieder einmal tut es weh, er spricht allerlei ernste Themen aus seinem Leben an und lässt Dich bittere Tränen vergießen. Kein einfaches Album in der momentanen Zeit, aber ich finde es macht genauso Spaß und ist lebensbejahend. Seine Biografie spielt wieder eine wichtige Rolle, diesmal noch privater und auf direktere Weise. Seine musikalischen Vorbilder für die Platten waren u. a. Nick Cave, Flaming Lips, Bon Iver, Grateful Dead und daran könntet ihr schon ungefähr erahnen, wohin die Reise geht. Durch die diverse Instrumentierung wirkt die Platte direkt bunter, ein Stück weit ‚lebendiger‘.

    Ich habe momentan selber mal wieder eine schwierige Phase, da kommt so ein Album zur genau richtigen Zeit. Mich hat das alles schon wieder so sehr gepackt und ich bin regelrecht verliebt. Ihr bekommt hier den XOXO-Casper, den Hinterland-Casper, den LLDT-Casper, den Pop-Casper, den Rap-Casper, ja sogar den Gesangs-Casper und vor allem den Text-Casper, alles auf einem Album. Seine vielleicht beste Platte bisher.

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  • Erneut verliebt: London Grammar mit neuem Album „Californian Soil“

    am 16.04.2021 über Island / Universal Music veröffentlicht

    Wenn ich in meinen Entwürfe-Ordner schauen müsste, ist das hier vermutlich Versuch Nummer 21, endlich mal wieder einen Blogbeitrag auf das virtuelle Papier zu bringen. Es ging einfach nicht, aber dazu vielleicht mal mehr an anderer Stelle. Wenn eine Band aber etwas in mir weckt, dann ist es meine Lieblingsband: London Grammar. Hannah Reid, Dot Major und Dan Rothman haben nach If You Wait (2013) und Truth Is A Beautiful Thing (2017) endlich ihr neues Album Californian Soil veröffentlicht und wie könnte es anders sein: Ich habe mich erneut verliebt. <3

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  • Meine liebsten Musikalben des Jahres 2020 feat. Taylor Swift, Hayley Williams, Phoebe Bridgers, Dua Lipa und Umme Block

    Das Musikjahr 2020 brachte uns einige richtig schöne Musikalben, überraschende Veröffentlichungen und spannende Neuentdeckungen. Es war zum Glück nicht so schlimm betroffen mit Verschiebungen, wie das Kino– oder Konzertjahr. Am Anfang der Pandemie wurden noch einige Termine nach hinten verlegt, aber erschienen sind die Alben über kurz oder lang dennoch. Mit geballter Frauenpower kommen meine sechs Lieblingsalben im Jahr 2020 von: Taylor Swift, Hayley Williams, Phoebe Bridgers, Dua Lipa und Umme Block.

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  • Neue Single & Albumankündigung: London Grammar – „Californian Soil“

    Ich weiß, ich arte schon wieder zum London Grammar Fanblog aus, aber es gibt Neuigkeiten zum dritten Studioalbum der Band. Mit ihrer neuen Single hat das Trio aus Nottingham auch das gleichnamige Album Californian Soil angekündigt. Offiziell bestätigt wurde das Release-Datum zwar nicht, aber im Shop ist der 12.02.2021 als Veröffentlichungstag genannt. Beide bisher erschienenen Singles („Baby It’s You“ und „Californian Soil“) gefallen mir super gut und ich bin sehr gespannt, was uns auf den restlichen zehn Songs des Albums noch erwartet.

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  • Fynn Kliemann mit kommendem Album „POP“ und neuer Single „1 Minute“

    Nie wieder hat er gesagt und doch konnte Fynn Kliemann es nicht lassen ein neues Album zu produzieren. Mit „1 Minute“ gibt es auch gleich eine neue Single zu hören und sein kommendes Album POP wird am 29.05.2020 das Licht der Welt erblicken. Falls ihr das Album in einer hochwertigen, physischen Variante euer Eigen nennen wollt, müsst ihr euch ranhalten.

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  • Meine liebsten Alben 2018 (feat. Arctic Monkeys, AVEC, Ex:Re, Fynn Kliemann, Leoniden, Mike Shinoda und Tash Sultana)

    Ein weiteres Jahr ist vergangen und brachte uns musikalisch doch ein paar Überraschungen, mit denen ich anfangs gar nicht gerechnet hätte. Wie auch bei den Konzerten war es diesmal extrem schwer ein Ranking zu bilden, weshalb ich mich mal für eine alphabetische Ordnung entschieden habe. Willkommen also zu meinen liebsten Musikalben 2018, angefangen bei den Arctic Monkeys bis hin zu Tash Sultana!

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  • Neues von Alice Phoebe Lou – „Something Holy“

    Das Jahr 2019 steht vor der Tür und die Ankündigungen für tolle Musikalben fluten mich momentan etwas. Eine weitere Kandidatin dafür ist die in Berlin lebende Südafrikanerin Alice Phoebe Lou. Mit der Veröffentlichung ihrer neuen Single „Something Holy“ hat sie auch gleich ihr zweites Album Paper Castles angekündigt, welches am 08.03.2019 erscheinen wird. Alice Phoebe Lou ist Singer-Songwriterin und macht sowas wie Indie-Folk. Musikalisch ist das alles leicht zurückgefahren, mit einer jazzigen Note und ihrem einnehmenden Gesang. Gepaart mit ihrem Talent Geschichten zu erzählen, entsteht schnell eine ganz besondere Atmosphäre.

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  • Ex:Re – Daughter-Sängerin Elena Tonra auf Solopfaden

    Glaubt ihr an Zufälle oder an das Schicksal? Ich habe gerade gestern mir mal wieder Musik von Daughter (ihr wisst schon, das höchst-emotionale Konzert) angehört und mich schon gefragt, wann man diese melancholische Atmosphäre mit der fragilen Stimme wieder auf neuen Songs genießen kann. Letztes Jahr bekamen wir mit Music from Before The Storm ja schon neues zu hören, als die Band den Soundtrack zu dem Spiel Life Is Strange: Before The Storm (absolute Empfehlung!) beisteuerte. Heute dann ein Post auf den Social Media Kanälen von Daughter: Neben den Arbeiten mit der Band veröffentlicht Songschreiberin, Sängerin und Gitarristen der Band Elena Tonra schon am kommenden Freitag (30.11.) ihr Debütalbum ihres Soloprojekts: Ex:Re. Die erste Single „Romance“ wurde gleich dazu serviert. Das ist alles wieder so wunderschön. Ihre fragile Stimme ist einfach pure Kunst. <3

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  • Heimwerkerking Fynn Kliemann veröffentlicht im September sein Debütalbum „nie“ (Update 1: Single „KIEZTRÄNEN“ wurde veröffentlicht)

    Update 1: Single „KIEZTRÄNEN“ wurde veröffentlicht.

    Der Beitrag schlummert schon viel zu lange in meinem Entwürfe-Ordner. Auf seine Heimwerker-Videos, in denen er einen Hühnerstall oder einen Teich baute, folgte das Kliemannsland, ein interaktiver Staat als Zentrum für Kreative. Jetzt folgt tatsächlich ein eigenes Musikalbum. Schon in seinen Videos hat Fynn Kliemann immer kleine Songschnipsel eingearbeitet, die viel Beachtung fanden. Am 28. September 2018 erscheint sein erstes richtiges Album nie und mit „Morgen“, „Zuhause“ und „Bau mich auseinander“ stehen bereits drei unglaublich gute Singles zum Anhören bereit.

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  • Alligatoah fühlt sich „Wie Zuhause“ und beschreibt auf „Meine Hoe“ seine emanzipierte Freundin

    Der Schauspielrapper hat wieder zugeschlagen. Alligatoah ist in „Wie Zuhause“ auf der Suche nach sich selbst und beschreibt in „Meine Hoe“ seine emanzipierte Freundin und verteilt ordentlich Seitenhiebe. Die Songs sind damit die Singleauskopplungen Nummer zwei und drei aus seinem kommenden Album Schlaftabletten, Rotwein V. „Wie Zuhause“ habe ich das erste Mal richtig bei seiner Akustik-Show beim Deichbrand-Festival gehört und da hat er mir schon gut gefallen. Es ist aber definitiv ein Track, den man mehrmals hören muss. Ohne richtige Struktur oder Hook und mit dauerhaften Wechseln im Beat und Gesang wirkt der Song recht unentspannt und unterstreicht damit die Aussagen des Songs. Das Video ist ebenfalls mehr als sehenswert und zeigt Alligatoah im Hawaiihemd, um die Welt reisend.

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