Schlagwort: Female Voice

  • Träumerisches Debütalbum: Paris Jackson – „wilted“

    am 13.11.2020 über Dragonflower Enterprises / Republic Records veröffentlicht

    Beim Namen Paris Jackson in Verbindung mit eigener Musik wurde ich neugierig. Erst vor kurzen hat die 22-Jährige ihre Debütsingle „let down“ veröffentlicht. Ohne große Ankündigung oder Marketingstrategien folgte nach nur zwei Wochen auch ihr Debütalbum wilted mit insgesamt elf Songs. Musikalisch ist es melancholisch, recht reduziert, verträumt und geht in die Richtungen Indie, Pop und Folk. Auf dem Album verarbeitet sie mit Herz und Seele viel Privates aus ihrem Leben (Schmerz, Heilung, Trennung) mit einer weichen, zarten Stimme, die Herzen zum Schmelzen bringt.

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  • Artist on the Rise: Tate McRae – „you broke me first“

    Tate McRae ist ein Name, der euch vielleicht noch nichts sagt, den ihr euch aber in jedem Fall merken solltet. Sie ist eine noch sehr junge Musikerin aus Kanada, die alle Voraussetzungen dazu hat, der nächste große Popstar zu werden. Über YouTube erreichte sie schnell ein großes Publikum, davor hat sie schon erfolgreich als Tänzerin Karriere gemacht. Musikalisch wandelt sie auf Alternative Pop Pfaden und hat mit „you broke me first“ in diesem Jahr ihren großen Durchbruch gehabt, der auch Deutschland erreichte.

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  • Drei Künstlerinnen mit Soul in der Stimme: Zoe Wees, Lianne La Havas & Celeste

    Heute dreht es sich um drei außergewöhnliche Soul-Stimmen: Lianne La Havas, Celeste und Zoe Wees. Ein Beitrag über drei wundervolle und spannende Künstlerinnen, der schon länger in meinem Entwürfe-Ordner schlummert. Ich habe mir einfach mal gedacht, ich probiere dieses Format aus, um euch auf kompakte Weise Künstlerinnen und Künstler vorzustellen, die musikalisch nicht so weit voneinander entfernt sind.

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  • Neue Single & Albumankündigung: London Grammar – „Californian Soil“

    Ich weiß, ich arte schon wieder zum London Grammar Fanblog aus, aber es gibt Neuigkeiten zum dritten Studioalbum der Band. Mit ihrer neuen Single hat das Trio aus Nottingham auch das gleichnamige Album Californian Soil angekündigt. Offiziell bestätigt wurde das Release-Datum zwar nicht, aber im Shop ist der 12.02.2021 als Veröffentlichungstag genannt. Beide bisher erschienenen Singles („Baby It’s You“ und „Californian Soil“) gefallen mir super gut und ich bin sehr gespannt, was uns auf den restlichen zehn Songs des Albums noch erwartet.

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  • Herzerwärmende Klänge: lilly among clouds als Akustik-Duo in Hamburg (25.09.2020)

    Ein kühler Herbstabend, zwei sich langsam drehende Discokugeln auf der Bühne, die ISS die am Himmel über das Gelände flog und mein liebstes Phoebe Bridgers Lied („Scott Street“) im Hintergrund. Schon bevor lilly amoung clouds sich an ihr Keyboard setzte, begleitet von Cellisten Clara Jochum, wusste ich, dass dies wieder ein besonderer Abend wird. Die Bedingungen dafür waren einfach perfekt. Im Februar diesen Jahres habe ich sie bereits live in Kiel gesehen. Da noch mit Band im Club, jetzt Open-Air als Akustik-Duo. Wieder einmal konnte sie mich mit ihrer süß-sympathischen Art und ihrer einzigartigen Stimme vollkommen verzaubern.

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  • Meditativ, mysteriös, melancholisch: Wallners mit ihrer Debütsingle „in my mind“

    Pressemitteilungen haben es bei mir mittlerweile sehr schwer. Auch so komme ich mit den Blogbeiträgen zu meiner Lieblingsmusik nicht hinterher und ich entdecke dauernd neue musikalische Perlen. Wenn mir aber eine Band mit „irgendwo zwischen London Grammar und James Blake“ und „wie ein Blick in ein verzaubertes Kaleidoskop klingt die Debütsingle des Quartetts“ angepriesen wird, kann ich das einfach nicht ignorieren. Wallners sind die vier Geschwister, Nino, Max und die Zwillinge Anna und Laurenz aus Wien, Österreich. Sie haben heute ihre Debütsingle „in my mind“ veröffentlicht und die ist wirklich absolut traumhaft!

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  • Gegen die Einsamkeit: Phoebe Bridgers – Punisher

    am 18.06.2020 über Dead Oceans veröffentlicht

    Während der letzten Monate hatte ich mal wieder eine neue Lieblingsmusikerin: die 26-Jährige Indie-Singer-Songwriterin Phoebe Bridgers. Nachdem ich mich endlich mal mit einigen ihrer Songs beschäftigt habe, hörte ich wochenlang nichts anderes mehr. Tiefsinniger Scharfsinn im Songwriting trifft hier auf eine wunderschöne, ruhige Stimme und fein-nuancierte Produktionen. Sie schafft es innerhalb weniger Textzeilen ganze Welten zu erschaffen und kommentiert dabei Situationen und Gefühle, aber in sehr subtiler Art und Weise. Ihre Texte erscheinen dabei oft bittersüß, nahbar, poetisch. Oft melancholisch, verträumt, aber immer mit einer Prise schwarzen Humors. Ich bin total entzückt, verzaubert und <3.

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  • HÆLOS mit drei neuen Songs: „Hold On“, „Perfectly Broken“ & „Unknown Melody“

    Noch eine Herzensband meinerseits hat in diesem Jahr schon fleißig neue Musik veröffentlicht. Die Rede ist von HÆLOS. Das Quartett aus Großbritannien brachte in den letzten drei Monaten jeweils eine neue Single raus. Sie verfolgen weiter ihren Sound mit vielen elektronischen Spielereien und Synthesizer-Layern und rücken etwas weiter weg von ihrem ursprünglichen Trip-Hop-Ansatz auf ihrem Debütalbum Full Circle, welches zu meinen liebsten Alben gehört. Für ihre neue Musik haben sie scheinbar auch ein neues Label mit dem Namen Æ Recordings gegründet. Ob die neuen Singles teil eines kommenden Albums werden, hat die Band noch nicht verraten. Nachdem was ich aber so mitbekommen habe, soll im nächsten Jahr ihr drittes Album erscheinen und ja, darauf freue ich mich natürlich sehr!

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  • Die Lieblingsband veröffentlicht neue Musik: London Grammar – „Baby It’s You“

    London Grammar haben eine neue Single veröffentlicht und was habe ich mich darauf gefreut. Die letzte Zeit und eigentlich das bisherige Jahr war für mich echt schwierig, umso mehr zaubert es mir ein Lächeln ins Gesicht, wenn die Lieblingsband sich nach drei Jahren mit einem neuen Song zurückmeldet. Geschwärzte Social-Media-Profile, kryptische Hinweise in den Straßen Londons und ein Snippet, auf dem die unvergleichliche Stimme Hannah Reids deutlich zu hören ist. All das konnte man sich in den vergangen Tagen anschauen, um die Vorfreude noch etwas zu steigern. „Baby It’s You“ heißt das neue Stück, welches den Sound von London Grammar um neue Facetten erweitert und ich hoffe sehr, dass baldigst ein neues Album folgt.

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  • Musik als Selbsttherapie: Hayley Williams und ihr Solo-Debütalbum „Petals For Armor“

    am 08.05.2020 über Atlantic Records / Warner Music veröffentlicht

    Hayley Williams. Die Paramore-Frontfrau wandelt auf Solopfaden und hat mit Petals For Armor ein Album veröffentlicht, auf dem sie sich selbst therapiert. Das ganze Projekt fühlt sich wie die Reise durch Hayleys Seelenleben an. Gefühlt gab es bis zur kompletten Veröffentlichung fast jede Woche einen neuen Song mit dem sich Hayley, wie ein aufgehende Blume, ein Stück weiter öffnete. Um all die Zusammenhänge zu verstehen, muss man genauer hinhören und sich mit Hayleys Geschichte auseinandersetzen, aber dann geht es richtig ans Herz. Brillant und teils sehr direkt und ehrlich geschrieben und mit viel Liebe zum Detail produziert, ist Petals for Armor für mich ein unglaublich authentisches und emotionales Gesamtpaket und jetzt schon eines meiner liebsten Musikalben des Jahres.

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